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690 Duke: ABP-Racing??

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  • »dukedriver« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 6

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KTM: keine Angabe

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1

Samstag, 4. September 2010, 18:54

ABP-Racing??

Hallo zusammen,

hat hier schon jemand mal das ABP-KIT getestet ??

Also die Um-programmierung der Steuergeräte und der 2. K&N Luftfilter?

Habe mal mit deren Techniker telefoniert,

der hat mir erklärt daß die Lamda-Sonde

den Steuergeräten sagt was sie einspritzen sollen.

Theoretisch könnte die Kiste dann also niemals zu mager laufen.

Soviel zur Theorie.

In der Praxis dürfte KTM aber ( trotz Akra-Mapping ) nicht über einen bestimmten Wert rausgehen,d.h. wie hier schon

oft beschrieben, die Kisten laufen dann mit offenem LuFi und ESD zu mager!!!

ABP würde einfach die Begrenzung nach oben "rausnehmen"

und schon sagt die Lamba-Sonde was tatsächlich eingespritzt werden muss.Und das wird dann eingespritzt.



Das ganze ist dann natürlich auch "abwärts" kompatibel,

da ja immer die Sonde, die ja das Abgas auswertet,

entsprechende Anweisungen gibt.

Also auch bei Zurückrüsten auf orginal ESD u LuFi sollte

es keine Probleme geben.



Hört sich doch echt genial an, oder??



Also, WER HAT DAS SCHON GETESTET , bzw. WER HAT DAS ABP-RACING KIT VERBAUT ???



Schönes Wochenende allen zusammen

2

Samstag, 4. September 2010, 18:57

da guckste mal am besten in den Thread von ChirsLC4 der hattes es auf seine Duke 690 oder schreibst ihn mal per pn an

Beiträge: 1 917

Vorname: Chris

Wohnort: (.de) H

KTM: 690 SMC-R

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3

Samstag, 4. September 2010, 19:04

Hi,

schnapp dir mal ein Pils und lies dir mal in Ruhe meinen Fred durch.

Meine Duke 690

Gruß,
Chris
Gruß,
Chris

:driften: :peace:

4

Samstag, 4. September 2010, 19:07

bei nen Pils bin ich auch dabei ne da stehen echt informative sachen zu......und vor allen ne Leistungsmessung mit ABP

5

Montag, 6. September 2010, 09:59


Habe mal mit deren Techniker telefoniert,

der hat mir erklärt daß die Lamda-Sonde

den Steuergeräten sagt was sie einspritzen sollen.

Theoretisch könnte die Kiste dann also niemals zu mager laufen.

Soviel zur Theorie.

In der Praxis dürfte KTM aber ( trotz Akra-Mapping ) nicht über einen bestimmten Wert rausgehen,d.h. wie hier schon

oft beschrieben, die Kisten laufen dann mit offenem LuFi und ESD zu mager!!!

ABP würde einfach die Begrenzung nach oben "rausnehmen"

und schon sagt die Lamba-Sonde was tatsächlich eingespritzt werden muss.Und das wird dann eingespritzt.




Da hat dir der "Techniker" aber einen Bären aufgebunden :nein:

Das scheitert schon an der verbauten Lambdasonde die nur einen kleinen Bereich um Lambda1 erfassen kann. Im Vollastbereich wird nach den fixwerten des Mappings eingespritzt.
Bei Änderungen am Ein- oder Auslassbereich kommt man um eine individuelle Abstimung nicht herum.
Ohne jetzt Werbung machen zu wollen: Das beherrscht nur der Powercomander mit Autotune-Modul bei dem eine Breitband-Lambdasonde in den Krümmer eingesetzt werden muss.

mfg

6

Montag, 6. September 2010, 11:28

bei volllast gibt es wie schon gesagt fixwerte vom steuergerät-keine lambdaregelung bei volllast. die lambdaregelung ist nur im leerlauf und teillastbereich aktiv. hier erfasst die sonde lediglich den restsauerstoffgehalt im abgas und meldet dieses ans steuergerät. anhnd der gespeicherten kennfelder im steuergerät wird dann entsprechend eingespritzt. und die lambaregelung ist in der regel auch nur dazu da, dass der katalysator den gewünschten effekt bringt, denn der chemische prozess im kat läuft nur effektiv bei einer bestimmten abgaszusammensetzung ab, welche bei lambda 1 erreicht wird. das heisst also auch noch nicht dass der motor bei lambda 1 am schonensten oder besten oder sonst was laufen würde. dieser wert wird lediglich angestrebt, damit der kat einandfrei arbeitet. deshalb auch keine lambdaregelung bei volllast wo leistung priorität hat. wäre dann die lambdaregelung aktiv, könntest du dir besser pedale an dein motorrad bauen um voran zu kommen.

7

Montag, 6. September 2010, 17:17

...versteh´ ich das also richtig, das der Kat nur bei Leerlauf und Teillast effektiv und sauber arbeitet und wenns drauf an kommt -wenn man gescheit am Kabel zieht und Sprit durchjagt und nen haufen Abgase produziert- das Ding eigentlich fürn Arsch ist, weil er nicht mehr sauber "filtert"? Für was gibts den Scheiß dann????!

LG, Fish
"der Grund für die Trunksucht eines Mannes liegt nicht selten an einem schlecht geführtem Haushalt meine Damen!" (Dr. August Oetker)

Beiträge: 10 001

Vorname: Schnabeltier-Ente

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KTM: 690 SM

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8

Montag, 6. September 2010, 19:50

fährst du immer Volllast ?

9

Montag, 6. September 2010, 22:31

so siehts eigentlich aus. wenn du am kabel ziehst ist die priorität das leistung anliegt und nicht das sauberes abgas rauskommt. aber normalerweise ist der hauptsächliche betriebszustand teillast. und es ist nicht möglich, volle leistung bei lambda 1 abzufragen. bei uns KTM-fahrern ist das zwar vielleicht nicht immer so mit der teilllast aber die abgaswerte müssen ja auch nur in einem von der eu vorgeschriebeem fahrzyklus eingehalten werden. alles was davon abweicht ist uninteressant.

in der regel ist eine vernünftige motorabstimmung wie abp beispielsweise sie macht mit einem enormen zeitaufwand verbunden. da wird das motorrad auf einen leistungsprüfstand gestellt, die abgaswerte ständig gemessen und einspritzung und zündung so lange angepasst und verändert, bis der gewünschte effekt (saubere Leistungs- und drehmomententfaltung sowie entsprechende steigerung, sauberer motorlauf...) erreicht wird. dabei werden ständig die abgaswerte überwacht, damit dein motor auch nachher nicht mit dem luftfilter und endschalldämpfer zu mager läuft. bei einer vernünftigen abstimmung, die wegen dem aufwand dann halt auch nicht für 50euro zu machen ist, kannst du dir also sicher sein, dass dein motor nicht zu mager läuft, da die kennfelder entsprechend angepasst worden sind. da brauchst du dann auch keine andere lambdasonde oder sonst was weil diese regelung wie gesagt inaktiv ist sobald du etwas beherzter am gas ziehst.

10

Montag, 6. September 2010, 22:39

die lambda sonde an sich sagt ja auch nicht was eingespritzt werden soll. sie erfasst lediglich den restsauerstoffgehalt im abgas. was dann passiert ( anfetten oder abmagern) "entscheidet" das steuergerät anhand der hinterlegten kennfelder. wird also ein zu hoher sauerstoffgehalt im abgas gemessen (gemisch zu mager für lambda 1) fettet das steuergerät innerhalb bestimmter regelgrenzen so lange an, bis es gerade zu fett registriert wird, magert dann wieder ab bis es gerade zu mager wird usw. so pendelt der wert quasi immer um lambda 1. wenn die regelgrenze dann überschritten werden müsste, um den richtigen wert zu erreichen, sollte die motorkontrollleucht aufleuchten und ein fehler abgelegt werden. ich weiß jetzt nicht ob abp diese regelgrenze einfach erweitert damit es wieder passt oder ob sie den standart wert für die einspritzung einfach so setzen, dass es mit den originalen grenzen halt passt.

11

Dienstag, 7. September 2010, 16:43

Danke für die Erklärung!

LG, Fish
"der Grund für die Trunksucht eines Mannes liegt nicht selten an einem schlecht geführtem Haushalt meine Damen!" (Dr. August Oetker)