Reifenmontiergerät

  • Ruf mal den Phillip an und lass dir helfen. Das sind ganz kleine Tricks, die er anwendet, wo es fast ohne Kraft geht. Am Anfang vielleicht mit dem Fuß nachhelfen oder mal eine zweite Person nehmen, bis man es raus hat. Er selber bekommt es aber alleine ohne besonders viel Kraft hin. Wie gesagt, gibt so ein paar kleine Tricks... :zwinker:. Und er hilft wirklich gerne...

    Ja, Phillip ist voll ok. Habe schon ein paar Emails mit ihm ausgetauscht. Ich denke, beim nächsten Mal wirds einfacher, da man bei jedem Wechsel was lernt.

    Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen der Belustigung :wheelie:

  • Man kann eine Gummimatte aus dem Baumarkt unterlegen (Waschmaschienenunterlage) oder der Gerät mit Schraubzwingen an der Hebebühne befestigen (ich mache beides).

  • Das Gerät von Hama kann ich sehr empfehlen.

    Und...

    man bekommt eine (für mich selbstverständlich)

    Rechnung.

    Das war nicht bei allen hier angesprochenen Geräten so.

    Stimmt, für der Gerät gab's auch auf Anfrage ka Rechnung. Das ist allerdings das einzige, was es daran auszusetzen gibt. :)

  • Ich habe am Freitag das erste Mal mit dem Gerät von Phillip mein Vorderreifen (Anakee Adventure) gewechselt. Am Samstag hatte ich 2 Löcher mit ø 10mm und passende Gewindebuchsen im Betonboden drin, damit ich das Gerät fixieren kann und es hoffentlich beim nächsten Reifenwechsel einfacher habe :boxing:.

    So habe ich es bei meinem auch gemacht, allerdings mit 3 Schrauben, und

    DU MERKST DEN UNTERSCHIED....

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE

    Fazer Fz1


    Nur wer nichts macht, macht keine Fehler...oder vielleicht doch :denk:

    Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts....oder doch:denk:


  • was auch gut hilft ist nach dem Abdrücken des Reifens vom Felgenhorn, bevor man diesen abziehen will, mit Reifenfett einfetten. Dann rutscht der Reifen tiefer und leichter in die Felge und geht so deutlich leichter runter.

    LC 4 640; 350EXC;85 SX,105 SX, GSR 600, SR500; ZXR750R;2 X RC 390 R,


  • Außerdem merkt man erst im Detail und beim Reifenwechseln, wo die vielen Erfahrungen eingeflossen sind. Mir war zB auch nicht bewusst, dass die Konusse bei den meisten Auswuchtgeräten sogar das Ergebnis verfälschen und auch gar nicht notwendig sind.

    Die Konen verfälschen das Ergebnis, ECHT?
    Erklär bitte mal!

  • Die Konen verfälschen das Ergebnis, ECHT?
    Erklär bitte mal!

    Ist von der Erklärung her recht simpel: der Konus wird über eine kleine Schraube auf der Wuchtwelle arretiert. Bei dieser Arretierung richtet sich der Konus durch das Festziehen in Bezug auf die Welle aus und überträgt dann diese Position auf das Rad. Steckt man die Welle direkt durch das Rad, liegt das Rad direkt auf der Welle/Achse und kann gewuchtet werden.


    Je nachdem wie hochwertig die Felgen bzw. die darin verbauten Radlager sind, sprechen diese sehr sensibel an und man wuchtet dann sogar über die Kugellager des Rades selbst. Wenn die Radlager nicht so sensibel ansprechen, dann dreht sich die Welle über die Kugellager des Wuchtgerätes. Da die schwerste Stelle beim Wuchten immer nach unten gehen wird, muss die Welle auch nicht den Durchmesser der Radachse haben und den Konus braucht es dann erst Recht nicht.

  • Na gut, dann halt für die ganz Gescheiten die Ober-Schlaumeier-Erklärung:

    Durchs festziehen der Konus-Halteschrauben drückst du den Konus um die Durchmesserdifferenz radial von der Wuchtwelle weg, nicht viel aber doch (es sei den man kommt auf die Idee die aufzuschrumpfen...)

    Das erzeugt eine Exzentrizität und damit eine Unwucht.

  • Das ist aber keine Erklärung, warum das Ergebnis verfälscht wird.


    Siehe erster Absatz! Wenn das Rad über die Position der Konen ausgerichtet wird, ist es nicht genauer, als wenn das Radlager direkt auf der Welle aufliegt. Durch die Konen hat man eine Komponente mehr drin, die man nicht braucht und die es sogar noch verfälschen können.

  • Na gut, dann halt für die ganz Gescheiten die Ober-Schlaumeier-Erklärung:

    Durchs festziehen der Konus-Halteschrauben drückst du den Konus um die Durchmesserdifferenz radial von der Wuchtwelle weg, nicht viel aber doch (es sei den man kommt auf die Idee die aufzuschrumpfen...)

    Das erzeugt eine Exzentrizität und damit eine Unwucht.

    Perfekt erklärt :Daumen hoch:

  • Es hat keiner gesagt, dass es genauer wird. Aber warum sollten gedrehte Konen das Ergebnis verfälschen? Das ist schon arg weit hergeholt. Lässt sich auch überprüfen, wenn man die Achse mit Konen ohne Rad auf den Wuchtblock legt. Selbst wenn es minimale Unwuchten in einem Konus gäbe, wäre das aufgrund der zentralen Position im Vergleich zu einem 5g-Wuchtgewicht auf der Felge nicht messbar.

    Durchs festziehen der Konus-Halteschrauben drückst du den Konus um die Durchmesserdifferenz radial von der Wuchtwelle weg, nicht viel aber doch (es sei den man kommt auf die Idee die aufzuschrumpfen...)

    Das erzeugt eine Exzentrizität und damit eine Unwucht.

    Perfekt erklärt :Daumen hoch:

    Äh, wenn du das Rad ohne Konus auflegst liegt es aber mal gar nicht im Zentrum der Welle. Aber der Hundertstel Millimeter zwischen Konus und Welle erzeugt eine Unwucht? Jetzt wird's haarsträubend...

    VG
    Michael

  • Ja, aber!

    5g mit großer Exzentrizität können dasselbe ausmachen wie >10.000g mit sehr kleiner Exzentrizität.


    Die ganze Sache ist aber ein Streit um des Kaisers Bart.

    Wuchtspezifische Probleme kriegt man erst wenn viel mehr im Argen liegt.


    Mußt halt mal genau schauen wann sich was dreht beim Wuchten. Wuchtwelle ist klar, Lager in der Felge ist auch noch verständlich. Aber der Lagerring dreht sich auch auf der Wuchtwelle, sogar deutlich wenn man genau genug hinschaut.

    Da ist der Hebelarm fürs Schwerkrafteinrichten viel größer als wie bei dem exzentrischen Konus (der übrigens nicht nur 1/100 größer ist) ergo tut die Dichtrungreibung auch nicht so weh.


    Aber: Ein Streit um des Kaisers Bart!

    Einmal editiert, zuletzt von MadHuf ()

  • Äh, wenn du das Rad ohne Konus auflegst liegt es aber mal gar nicht im Zentrum der Welle. Aber der Hundertstel Millimeter zwischen Konus und Welle erzeugt eine Unwucht? Jetzt wird's haarsträubend...


    Braucht es auch nicht. Die schwerste Stelle geht immer nach unten. Deswegen brauchst du ja auch keine Konen. Am Ende machen die das Ergebnis vor allem nicht besser. Letztendlich ist das auch der Grund warum Phillip das Gerät ohne Konen anbietet.

  • Naja, jetzt hab Dich nicht so!

    Wenn der Konus keine Wurfpassung hat ist das schon in Ordnung.

    Er ist halt nur eine Fehlerquelle mehr und das besprochene Spiel nur ein Aspekt.

    Weitere Aspekte beim Konus sind der Rundlauffehler des meist ungeschliffenen Radius am Lagerende und auch das Lagerspiel. Und wehe man zwängt den Konus nicht gescheit rein ins Lager.


    Ohne Konus gibt es aber auch Fehlerquellen: Dreck in der Lagerbohrung und/oder auf der Welle.

  • Ich hätte dazu schreiben sollen, das es um recht zähe Offroadreifen gegangen ist :)

    Ich habe gestern einen neuen Mitas 07+ aufgezogen. Ohne Verschraubung im Boden hätte ich wohl Stress bekommen...:kapituliere:Der ist schon etwas bockig.:grins:

    Mit viel Schmiere ging's aber.

    VG
    Michael

  • Des stimmt wohl, viel Schmiere hilft da und Erfahrung. Nach dem ich jetzt diverse Sätze gewechselt hab, gehts auch deutlich leichter, bisher war jetzt nur noch kein 21" mehr dabei.

    Chrom bringt dich nicht nach Hause!