Bremsenprobleme

  • In der einer der letzten Motorradzeitschriften (Motorrad) gab es einen Test mit der BMW S1000XR, einer Kawa und der SD1290GT.
    Die KTM hat wegen ihres Motors den Vergleichstest zwar gewonnen, wurde aber bei der Leistung der Bremsen echt abgestraft.


    In dem Test steht die BMW aus 100 km/h nach 42,9 m (solo, bergab 5%), die KTM hat da noch eine Restgeschwindigkeit von knapp 32 km/h und steht nach 47,7 m.
    Es stand nichts in welchem Modus gefahren wurde. Grund soll wohl das früh regelnde ABS sein.


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

  • War das nicht bei einer bergab Passfahrt mit Sozius gemessen? Kommt zum Glück nicht sooft vor, dass du bergab wg. einem Murmeltier voll in die Eisen gehen musst.
    Egal.
    Im Streetmodus regelt die Überschlagserkennung das ABS ziemlich früh. Bei weniger starkem Gefälle ist der Bremsweg kürzer.


    Bleibt (nur) der Sportmodus.
    Da liegen leider keine Messwerte vor. Sollte aber kürzer sein. Und bei all denen, die das Antidive nicht mögen, ist der sowieso meistens drin.


    Im Supermotomodus kommt er an die BMW ran, dann bist du aber für dein nicht abhebendes Hinterrad alleine verantwortlich.

    Respekt für Frauen und Mädchen.

    Nicht jeder, der sich gestern vor Wissen nur so brüstete, ist heute noch von Gestern.


    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!
    -Not all you do, is only your own Ding.

  • Wie soll man eine Vergleichserfahrung machen?
    Dazu müsste man unter absolut gelichen Bedingungen mit jedem der Motorräder nacheinander mehrere Bremsungen machen.


    Im Normalbetrieb auf der strasse geht es darum "ob es reicht oder nicht".
    Nachgemessen hat da mit Sicherheit noch niemand.


    Diese Messwerte werden von absoluten Profis unter wiederholbaren Bedingungen "erbremst".
    Das hat mit der "Normalität" auf der Strasse mit anderen Reifen, anderem Belag (Reibwerten), Amateur auf dem Bock wenig zu tun.
    Grundsätzlich sind diese Vergleiche aber natürlich sinnvoll. Man muss ja ein Bewertungskriterium haben.


    Ist wie bei den Beschleunigungswerten.
    Jeder rühmt sich welch schnelles Motorrad er fährt.
    Die in den Tests "erfahrenen" Werte bekommt in freier Wilsbahn aber praktisch keiner hin.


    Also ... akademisch.


    Wenn du dein Urteil auf den Messwerten basieren lässt, dann muss man sagen ... ja ... die Bremsanlagen der anderen sind "besser".


    Ob das schlussnedlich ausschlaghgebend ist, stehta uf einem anderen Blatt (es ist immer einer besser ...)

    Gruß
    Harald :wheelie:

  • Dazu müsste man unter absolut gelichen Bedingungen mit jedem der Motorräder nacheinander mehrere Bremsungen machen.

    Das haben die gemacht. Schade, nur, dass es nicht gereicht hat -beim Vergleich von läppischen 2 Bikes- die Tests auch mal im Sportmodus durchzuführen.
    Den Modus hätte die BMW sicher auch gehabt und vermutl. auch gewonnen. Dennoch, die Messwerte hätten den Kauf der Zeitschrift amortisiert -so isses für die meisten Sportmodus-Biker ziemlich irrelevant.

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