690 Enduro R, welche Reifen ?

  • Ich fahre den Avon Trekrider jetzt die zweite Saison und bin absolut zufrieden damit.
    Kalt und warm viel Grip und auch bei nässe keine Probleme.
    Schotter und Feldwege vergleichbar mit dem Enduro 3.

  • Mit dem Erstausrüstersatz Sahara 3 war ich eigentlich ganz zufrieden, sehr gut auf trockener Straße (erst ab 8000km nachgelassen), bei Nässe akzeptabel (wenn man zu wild am Gasdriff dreht gibts allerdings im 4. noch Wheelspin), auf trockenem, losen Grund auch ganz brav, wenn es aber sehr weich bzw. feucht wird rasch überfordert. Ab 130km/h fing meine aber immer stark zu pendeln an. Laufleistung Metzeler Sahara 3 hinten 9.200 (wobei noch etwas Profil über das gesetzliche Minimum vorhanden war), vorne schätze ich gut 11-12000km.


    Bei ca. 9200km kam dann der MitasE09 hinten drauf (lt. Freundlichem haben sie zu dritt daran gearbeitet), bis jetzt knapp 1000km abgespult, auf trockenem Asphalt überraschend gut, trotz des groben Profils lässt sich die Fuhre weit in die Kurve reinlegen und bleibt dabei stabil. Auf nassem Asphalt bin ich etwas gespalten, fahre da immer sehr zaghaft, aber im letzten Gewitter wollte ich einen Traktor überholen, habe dabei wirklich sehr vorsichtig beschleunigt, als mich das Hinterrad überholen wollte - kann natürlich sein, dass es gerade dort extrem rutschig (Öl, Dreck, sonstwas) war - und ich die Kiste gerade noch so einfangen konnte. Habe geschätzte 100km im Nassen zurückgelegt, bis auf das eine Mal allerdings keine Probleme mit dem Grip gehabt - vorsichtiger Umgang mit der Gashand vorausgesetzt. Auf losem Untergrund konnte ich den Reifen noch nicht richtig testen, hatte dazu noch keine Zeit, dürfte allerdings deutlich griffiger als der Sahara sein. Positiv - das Pendeln ab 130 ist weg.


    Jetzt mache ich mir langsam Gedanken um einen neuen Vorderreifen, soll etwas grober als der Sahara werden, aber auch auf Asphalt gut halten, fahre doch etwa 70-80% auf Asphalt.

  • Ich fahre den Avon Trekrider jetzt die zweite Saison und bin absolut zufrieden damit.
    Kalt und warm viel Grip und auch bei nässe keine Probleme.
    Schotter und Feldwege vergleichbar mit dem Enduro 3.

    Wie ist das Handling bei schnellen Wechselkurven und der Verschleiß ? Gruß

  • Kannst du schon was sagen zum Thema Haltbarkeit des Anakee Wild?


    ganz sicher besser als der TKC80!
    Der TKC80 war bei mir nach knapp 3500km hinten komplett am Ende. Jetzt mit dem Anakee Wild bin ich ca 800km gefahren. Fast alles Strasse, kurz Autobahn, und etwas Schotter/Steinwege in den Alpen. Und das bei Temperaturen von 25-37°C :staun: Dabei hat der reifen nicht mal arg gelitten...denke so 5000km müssten drin liegen, also etwas 1/3 mehr als beim TKC80. Auf Schotter ist er definitiv besser vom Grip her. Und auf der Strasse mindestens gleich gut wie der Conti. Die Kontur ist auch eher runder was dem Kurvenverhalten entgegen kommt. Auf die Kante abfahren geht eher kaum...da liegt man vorher am Boden...
    Finde den Anakee weniger "kippelig" als der TKC80. Auf der Autobahn bis ca. 130-140km/h war meiner auch sehr neutral. Nicht den leisesten Anschein von Pendeln.


    Was noch interessant ist: mein Mech. hatte gemeint er sei sehr hart/steif zum montieren gewesen. Die Karkasse scheint also recht steif zu sein. Sollte also bei sehr wenig Luftdruck auch nicht gleich durchschlagen.
    Werde später vorne dann auch den Anakee Wild montieren lassen.

  • Ne teure Haut ist der Anakee Wild als 50/50er Reifen ja schon. Dennoch werde ich ihn aber als Frontreifen statt dem Mitas E10 in Kombination mit dem Mitas E07 hinten mal als nächstes auf meiner Enduro testen.



    Mitas E10 und Michelin Anakee Wild


    Ich erhoffe mir ein etwas laufruhigeres Verhalten auf der Straße verglichen zum E10 vorne bei ähnlichem Grip abseits von Asphalt.


    :driften:

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  • Also der Avon ist meiner Meinung nach handlicher als ein Enduro 3 und hält bei mir ca. 4000 Km.
    Der Enduro 3 hat bei mir auch ca. 4000 Km gehalten.
    Gruß Alex

  • Kannst du schon was sagen zum Thema Haltbarkeit des Anakee Wild?


    Ich bin gerade aus dem Urlaub in Frankreich und Spanien zurückgekommen - der Anakee Wild hat den Urlaub (6.500 km) nicht überlebt. Nach 4.000 km war er runter. Gefahren bin ich im entspannten Tourenmodus, allerdings nur auf kleinen und kleinsten Straßen mit zumeist sehr rauen Asphalt. Der Vorderreifen ist jetzt (ca. 10.000 km) am Ende.


    Trotzdem habe ich mir den Anakee (in Spanien) wieder montieren lassen. Ich bin bisher noch keinen Enduroreifen gefahren, der sich auf der Straße so sicher und entspannt fahren läßt - auch bei Nässe. Selbst mit wesentlich straßenorientierteren Reifen hatte ich mehr Rutscher und unangenehme Situationen. Da ist mir dann der Verschleiß egal …


    Gruß und ein nettes WE,


    Jörg

  • Jörg, vielen Dank für diese Info. Ich bin hinten ein Verfechter des Mitas E07. Der hält um die 7000 km und ist für meine 50 50 Eskapaden ausreichend griffig. Von der Mitas Front bin ich jetzt nicht so angetan da der Mitas e07 gerne im Geläende mal dank zu wenig Negativprofil vorne wegbricht, und der Mitas e10 im Gelände auch in Schräglage gut grippt aber auf der Strasse unruhig wird ab 110 kmh. Ich werde bei der Laufleistung vorne wirklich mal den Anakee Wild aufziehen und hinten beim e07 bleiben. Für hinten waere mir der Anakee Wild im Vergleich zum E07 der echt ne feine Haut ist fuer 50/50 Vorhaben zu teuer.

  • Ich find auch eine super Kombi ist der Mitas E09 hinten und der Tkc 80 vorne. Haltbarkeit der beiden Top und Grip auf Straße und Offroad ist auch vorhanden. Fahre schon 1000e km mit der Kombi und werde auch nix anderes mehr aufziehen. Außer mal wie letztes Jahr die Enduro Competition 6 für Marokko Urlaub. 1700 km, dann waren die Reifen am Ende. Aber 150 Meter hohe Sanddüne kein Problem mit 4ten Gang Vollgas :sabber:

  • Bin den MT21 jahrelang auf meine 625 SXC gefahren. War insbesondere in Marokko super – Sand, viel Steine, Pisten und Asphalt.
    Aufm Asphalt konnte man schon gut Angaben in Kurven – aber Achtung gilt nur bei Trockenheit.


    Heutzutage würde ich in Marokko den TKC 70 nehmen, da viel asphaltiert wurde und dieser bei Nässe viel sicherer ist.

    Nabend zusammen,


    gehe demnächst mit meiner 690 auch in die Wüste und bin grad dabei sie "Sand tauglich" zu machen. Ist eine geführte Tour mit Freunden (max ca 1000km, wenn überhaupt).

    Habe mich für den MT21 + 4mm Schläuche entschieden...

    Würdest du /ihr hinten einen Reifenspanner empfehlen?

    Wenn Reifenspanner = ja, wo in der Felge anbringen? Gegenüber vom Ventil (180°) oder eher leicht versetzt neben dem Ventil?


    Danke für eure Hilfe!

  • Salve!

    :ja: hab dafür das vorhandene Loch für diesen Zweck genutzt (625 SXC / 400 EXC).

    Hat Deine 1190 ADV kein Loch dafür ca 30-40° versetzt zum Ventil? Ansonsten sollte das da rein.


    Wieso 30-40° neben dem Ventil? Weil dem Vermeiden des Ventilabrisses besser hilft als bei 150°.


    Achte – wenn du bohren musst, dass das neue Loch dort ist, wo die Speichen auseinander gehen, sonst hast nachher Probleme beim anziehen der Mutter. :zunge:

  • Hallo Jungs,

    ich muss sagen damit der Metzler Sahara Enduro 3 meinen Ansprüchen sehr gut genügt. 70% Straße und 30% Feldwege, Wald, Schotter.

    Der Reifen passt ideal zum Gesamtmotorrad.

    Man könnte fasst meinen KTM hat bei der Entwicklung zuerst den Reifen gehabt und dann die Enduro R drum herum gebaut.

    Für mich neben dem Heidenau K60 Scout einer der besten Reifen für die Enduro R.

    Fürs richtige Gelände möcht ich ein 2ten Rädersatz mit Geländebereifung anschaffen. Wenn die €uronen mal über sind. :wheelie:

    Ein Reifen für alles gibt's einfach nicht. Leider.

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