701 SM - in 13 Monaten/18.000km zum Motorschaden

  • Moin liebes Forum.
    Heute war es leider so weit.
    Meine Skepsis gegenüber einem Einzylinder fand ihre Genugtuung:


    Ich wollte eine gemütliche Runde allein starten.


    Nach 6 Kilometern ging die Motorkontrolleuchte an. Ich machte die Maschine aus - vielleicht läuft ja Windows drauf. Könnte ja helfen :D
    Motorkontrolleuchte blieb an. Dann wollte sie kaum starten. Röchelte sich einen ab. Der Anlasser drehte aber voller Kraft und fröhlich seine Runden.
    Mit ein wenig Gasgeben ging es dann. Zuerst stotternd, dann wie eh und je.
    Ich rollte wieder nach Hause. Ich bemerkte ab da beim Anfahren und Beschleinigen ein ganz gruseliges, metallisches Kratzen aus dem Motor.
    Beim Bordsteinhinauffahren ging sie mir dann direkt vorm Haus aus.


    Händler angerufen und direkt eingeliefert. Der hat leider erst in 2-3 Wochen Zeit sich mal alles anzuschauen.


    Ich starte diesen Thread als kleines Tagebuch.
    Ich bin gespannt wie es jetzt weitergeht.
    Ich hatte von Anfang an Schiss bei diesem Motor und würde niemals wieder einen Einzylinder kaufen.
    Wenn er nicht durch die mechanische Belastung stirbt, wird er es aber auf jeden Fall durch Vereinsamung.


    Von den 18.000km wurden etwa 2500km bei Kurventrainings oder freiem Fahren auf Rennstrecken abgefahren.

    Bei meinem Fahrprofil auf der Strecke muss man sogar sagen, dass das dem Motor besser tut als so manch einer auf der Landstraße rumheizt.


    Meine Mängelliste bis zum heutigen Tag:

    • hoher Ölverbrauch (18.000km > 4l einfach weg)
    • Getriebeausgangswelle undicht
    • Tacho undicht
    • Frontmaske vibriert stark
    • Getriebe hat „Leergänge“
    • Kupplung schließt gelegentlich nicht
    • ESD lockert sich alle paar hundert Kilometer
    • Lampenmaske wird von Bremsleitung und ABS-Kabel zerkratzt
    • Blinker lösen sich innerlich auf und klappern
    • N-Lämpchen nicht immer zuverlässig
    • Kühlmittelstand war ein mal nur ganz leicht unter Max... hab nen Eierbecher voll reingeschüttet. Hab ich da nicht für kritisch befunden aber weg war es ja doch irgendwie.
    • lautes Klappern/Rasseln einige Sekunden nach Start


    Hätte ich die Wahl, würde ich die 701, mit der ich übrigens mehr Spaß hatte, als mit jedem anderen zuvor besessenen Motorrad (MT-07, 390 Duke, S1000XR), sofort abgeben.
    Da sich mein Fahrprofil nun eh Richtung Rennstrecke (keine Sumo-Strecke) richtet, stehen hier Street Triple RS, 790 Duke R, R1 und R6 auf meinem Speiseplan.
    Und wenn ich ganz ganz ehrlich bin, vertraue ich da nur den Japanern.


    Ich bin wirklich gespannt, was der Händler feststellen wird und ob KTM Kosten übernimmt, oder ob sie sich wieder geschickt herauswinden.


    Liebe Grüße


    M


    PS: Wenn ich bei Mobile mal nen schnellen Preisvergleich mache, hat die Maschine mit den meisten Kilometern nur 3500km!? Haben die Leute keine Lust die Karre zu fahren?
    Wie viel würd meine noch bringen wenn sie wieder läuft/wenn sie nicht mehr läuft?

    5 Mal editiert, zuletzt von _Malte_ ()

  • Dann sage ich es mal so: Im Jahr 2017 erwarte ich von einem top aktuellen und sehr teuren Motorrad, dass sich der Ölverbrauch bei 0 einpendelt.
    Das war bei der MT-07 möglich, bei der Street Triple RS (welche zusätzlich fast ausschließlich auf der Renne bewegt wird), und auch bei der S1000XR.
    0,5l auf 1000km Normalverbrauch?! Ja soll ich denn gleich das Fass mitnehmen wenn ich wieder eine 4000km Tour mache?! JA muss ich! Gehts noch?
    Ich fahre offensichtlich und gehe nicht nur Eis essen. Und ich fahre auch noch oft.
    Mich bestätigen solche Aussagen nur zusätlich, sofort aus der KTM-Welt auszusteigen.


    Im übrigen wurden bei dem Euro4-Motor in den Tests niemals so hohe Ölverbräuche festgestellt.


    Auf Angaben was der Hersteller sagt, gebe ich 0! Denn demnach würden so einige Autos auch legitim 5l auf 1000km brauchen.

    6 Mal editiert, zuletzt von _Malte_ ()

  • es geht auch anders, ich hab bei der Duke 5, die 701 hat ja den gleichen Motor, max. einen Liter auf 15.000km nachgekippt.
    Hätte ich so ein Motorrad würde ich auch sofort den Hersteller wechseln. 4l auf 18.000 ist in meinen Augen auch viel zu viel.
    KTM und auch viele Autohersteller sehen 0,5l auf 1000km als normal an, um sich aus evtl. Ansprüchen rauszuwinden. Bei dem heutigen Stand der Technik sind solche Angaben und auch Verbräuche nicht mehr zeitgemäß. Aber der Kunde schluckt es ja.

  • Maltes Mängelliste führt tatsächlich alles auf warum wir KTM fahren :achtung ironie: aber die MT-07 mit einer 701 zu vergleichen ist ganz verwegen. Dieser Gummi Lenker und die Bremsleitungen gleich auch noch aus Gummi, das Gesäusel vom Motor, Vibrationen keine vorhanden, wer will sowas?!

  • Ich vergleiche halt mit dem was ich bis jetzt hatte.


    Die 701 hat übrigens auch einen massiv gummigelagerten Lenker.
    Die Gummi-Bremsleitungen kann man bemängeln, die wenigsten werden jemals den unterschied spüren.
    Die R1 hat z.B. erst seit diesem Jahr Stahlflex.
    Wenn man es ernst meint, baut man die Bremse eh um.


    Ich will einfach ein Motorrad was ich nutzen kann.
    Für mich sind das Nutzfahrzeuge - Werkzeug.
    Und ich will was, was nicht gegen mich arbeitet.


    Viele Probleme fallen den meisten nicht auf, oder es interessiert sie nicht, weil die Kilometerleistung bei einem Wert liegt, wo ich von einem "Nicht-Fahrer" sprechen würde.
    18.000km sind bei vielen vermutlich mehr als 4-5 Jahre.


    Meine Erfahrungen gehen übrigens erst ab 2015 los.
    Aber seit dem bin ich mehr als 70.000km die verschiedensten Maschinen gefahren.

    In der Kurve schnell fahren kann jeder. Aber auf der Geraden - da braucht man Leistung! :crazy:

    Yamaha MT-07 2014 | BMW S1000XR 2016 | KTM 390 Duke 2015 | Husqvarna 701 Supermoto 2017 | Yamaha MT-07 2014 | KTM 990 SuperDuke 2008

  • Und ich will was, was nicht gegen mich arbeitet.


    Dann kauf Dir ne Honda.


    Aber das sind auch nur Märchen. Bei der CBR meiner Freundin ist nach 40.000km der Stator durchgebrannt :lautlach:


    Deine "Mängel" sind aus meiner Sicht völlig normal bei der 690/701 wenn da mal ein paar mehr km drauf kommen. Meine hat 83.000km auf dem Tacho.

  • "Mängel" !?


    Mal die schwerwiegendsten rausgegriffen:

    • Getriebeausgangswelle undicht
    • Tacho undicht
    • Getriebe hat „Leergänge“
    • Kupplung schließt gelegentlich nicht
    • ESD lockert sich alle paar hundert Kilometer
    • Blinker lösen sich innerlich auf und klappern
    • N-Lämpchen nicht immer zuverlässig


    Du beschreibst das allen Ernstes als "normal"? Nach einem Jahr?!
    Das Teil hat 10.000€ gekostet.
    Ich kann wirklich nicht nachvollziehen wie man KTM so feiern kann bei diesen Problemen.


    Selbst der Händler heute fing an zu lachen, als ich "Tacho undicht" erwähnte.
    Seine reaktion: Ja das sind die alle.


    Tzz. Tzz. Da kann man echt nicht mal drüber lachen.

    Einmal editiert, zuletzt von _Malte_ ()

  • Hallo Malte,


    wir hatten ja auch schon mal ein wenig geschrieben... schon damals sagte ich dir das ein gewisser Ölverbrauch normal ist.
    Ich führe ja ein Öl-Tagebuch, also wann ich wieviel nachgekippt habe. Anfangs (vor meinem Pleullagerschaden) hatte ich 1l/1000km überschritten...
    Danach hat es sich zwischen 400...500ml/1000km eingependelt.


    Auch wenn du das als Mangel empfindest: Es ist normal. Punkt aus Ende. Das ganze Konzept dieses Motors ist darauf ausgelegt das er Öl verbrauchen kann und darf. Natürlich ist ein Nullverbrauch wünschenswert und auch umsetzbar, aber dann haben wir keine knappen 70PS auf 690ccm und auf einem Zylinder. Nenn mir doch mal eine echte Alternative für eine SMCR/701 die vergleichbare Fahrleistungen und eine vergleichbare Motorleistung bietet.


    Ein Einzylinder ist von Hause aus ein Raubein. Ist einfach so. Die Vibrationen - wenn auch schon gut reduziert im Vergleich zu älteren Modellen - schlagen nunmal auch aufs Material.
    Ein Garagenkollegen von mir beschwerte sich gestern erst das sich die Endschalldämpfer bei seiner Ducati immer ein paar Grad eindrehen wenn er ein paar hundert Kilometer gefahren ist... tja... irgendwas ist ja immer.


    Getriebeausgangswelle undicht = Garantie Kulanz, nicht schön, aber schnell und kostenneutral behebbar
    Getriebeleergänge = Ist halt so... passiert mir nur wenn ich zu "zaghaft" schalte...
    Kupplung schließt nicht = Höre ich zum ersten Mal => Garantiefall
    Blinker lösen sich auf = Auch noch nie gehört. Zubehör Blinker hab ich auch schon einige auf dem Gewissen. Aber die originalen LED Blinker halten eigentlich.
    Kühlmittelverlust = könnte eine Zylinderkopfdichtung sein...


    Aber sei es drum. Ich weiß das du das Bike ja auch mal auf der Strecke am Limit bewegst, zumindest hattest du mir das mal geschrieben. Das kann schon dazu führen das der Motor irgendwann mal aussteigt.
    Trotz des "Ready To Race" Credo ist es nunmal ein Straßenbike.... und 18.000km, weitesgehend störungsfrei, sind für einen Einzylinder schon gut. Wenn er ab und an richtig auf den Sack bekommt erst Recht.


    Meine Meinung! Ich wusste genau das ich mit sowas rechnen muss wenn ich mir den Bock hole und darum reg ich mich darüber nicht auf...
    Dafür habe ich bei jedem Ritt ein fettes Grinsen im Gesicht und enorm viel Spaß wie ich ihn mit meinem alten 4 Zylinder nicht ansatzweise hatte...

  • [..]
    Hätte ich die Wahl, würde ich die 701, mit der ich übrigens mehr Spaß hatte, als mit jedem anderen zuvor besessenen Motorrad (MT-07, 390 Duke, S1000XR), sofort abgeben.
    Da sich mein Fahrprofil nun eh Richtung Rennstrecke (keine Sumo-Strecke) richtet, stehen hier Street Triple RS, 790 Duke R, R1 und R6 auf meinem Speiseplan.
    Und wenn ich ganz ganz ehrlich bin, vertraue ich da nur den Japanern.


    Ich bin wirklich gespannt, was der Händler feststellen wird und ob KTM Kosten übernimmt, oder ob sie sich wieder geschickt herauswinden.


    [..]


    Mein Mitgefühl,


    Und ich drücke Dir die Daumen, dass Du eine Kostenübernahme erhälst!



    Meine Wertung zum Einzylinder kennst Du vermutlich schon. Gerade mal 30 Jahre versucht KTM diesen Hömpel ans Laufen zu kriegen. Es scheint, als sei es noch immer nicht ganz gelungen. Zumal Krankheiten wie undichte Getriebeausgangswelle ja über die Generationen gepflegt wurden. Ich gebe zu, der Einzylinder läuft inzwischen ganz nett, mir aber in der aktuellen Variante mit der Ausgleichswelle im Kopf, schon zu langweilig.
    Nur nett laufen aber, das können andere Maschinen auch, und ohne Sorge, dass einem der ganze Kram gleich um die Ohren fliegt, oder man nach ein paar Kilometern liegen bleibt. Zumindest in der Statistik der nicht geschriebenen Reisetagebüchern, ausgefallen wegen Reiseabbruch, wird KTM ganz vorne anstehen.


    Von daher würde ich von Deiner Wunschliste zumindest die 790er gleich runterstreichen.

  • Hallo Malte..ich würd an deiner Stelle dem :grins: nicht sagen ,dass ich 2500km uf der Renne gefahren bin..sonst kommt irgenwas von: überdreht..heissgefahren..selber Schuld etc :winke: .Warum die Duke oder 701 keinen Ölkühler hat, ist mir auch unerklärlich...wäre für die Renne oder Sonntag früh auf der leeren Autobahn nicht schlecht. :ja: Mein Rat .Ölthermometer anbauen :Daumen hoch::wheelie: und bei 120° aufhören.
    Grüße günne :Daumen hoch::wheelie:

  • Mein Rat. Unbedingt BMW kaufen!!!!
    KTM / Husqvarna / Ducati alles Scheisse. 4l Öl auf 18000KM ach du lieber Gott das geht ja garnicht. Unerklärlicher Kühlwasserverlust? Mir egal! Ich fahr weiter, und wundere mich danach über einen Motorschaden. Aber irgendwie passt du brutal in dieses Forum hier. :respekt:

    Auf eine Skala von 1-10 wie gut hören sie zu? Kann man machen!

  • Gut das mit dem Ölverbrauch ist eine Sache. Bis zu 1L auf 1000KM kann normal sein.
    Ich kann verstehen das du dich ärgerst, aber vieles von den Dingen die du aufzählst, dürfte ja noch locker auf Garantie gehen.
    Ging mir nach dem Kauf meiner Enduro ähnlich, wollte ne Tour nach Südtirol machen und hab dann in Bregenz wieder umgekehrt, nachdem mir der freundliche KTM Mechaniker aufgrund der Motorgeräusche dazu geraten hat. Kipphebel waren fällig. Hab mich dennoch nach 3 Wochen in der Werkstatt wegen Lieferenpässen nicht beirren lassen und hab anschließend ne super geile Tour gefahren.

    Einmal editiert, zuletzt von Steve_O ()

  • Ich hab noch eine V2 Aprilia, die gönnt sich ca. 1l Öl auf 4-5tkm.
    Und das macht die jetzt konsequent seit 70tkm. Bewegt sich damit im Bereich der Husky.
    Die 690er Enduro wollte dagegen nur einen 1/4l auf 4tkm.
    Vielleicht hängt es auch mit der Bedienung des Fahrzeugs zusammen? :rolleyes:
    Drück dir jedenfalls die Daumen, dass du kostengünstig aus der Sache raus kommst. :ja:

  • Die 690er schlucken bei flotter Gangart und Vollgas richtig viel Öl. Wenn ich hier was von 2500km Rennstrecke lese, wundert mich der Ölverbrauch überhaupt nicht mehr. :Tempo:

  • Mit der Rennstrecke hab ich erst ziemlich genau bei 10.000km angefangen.

    Und ja auch nur im Rahmen von Kurventrainings.


    Ich bin echt erstaunt wie sich hier alle auf das Öl-Thema einschießen und rechtfertigen.
    Zumal ich das ja im Eingangspost im Verhältnis zur länger des Posts sehr knapp erwähnt habe.


    Ich sehe einfach keinen Grund diese ganzen "Mängel" hinzunehmen, wo es so viel problemlosere Motorräder gibt. Ich sehe schon die nächsten Posts schießen, dass ich dann gefälligst was anderes fahren soll. Nicht grad kritikfähig der Laden hier.
    Vielen Dank aber an die zahlreichen PNs von Leuten die ebenfalls nen Problem mit KTM haben, aber dann hier doch nicht fertig gemacht werden wollen.


    Meine Enttäuschung ist einfach so groß, weil so viele "Mängel" einfach schon längst hätten abgestellt sein müssen. Ich habe mich ganz bewusst für die 2017er mit dem neuesten Aggregat entschieden.


    KTM bekommt bei mir vielleicht irgendwann mal wieder eine Chance, wenn sich herausstellt, dass der 790er Motor gut funktioniert - und das auch länger und auch bei Leuten, die nicht nur die Hausstrecke 6 mal im Jahr fahren.


    Jetzt sind wir mal alle gespannt, was der Händler im Motor findet.

    In der Kurve schnell fahren kann jeder. Aber auf der Geraden - da braucht man Leistung! :crazy:

    Yamaha MT-07 2014 | BMW S1000XR 2016 | KTM 390 Duke 2015 | Husqvarna 701 Supermoto 2017 | Yamaha MT-07 2014 | KTM 990 SuperDuke 2008

    Einmal editiert, zuletzt von _Malte_ ()

  • Es ist halt so: ich hab jetzt 18.000km (2 Jahre) runter und hab nur 1 wirkliches Problem gehabt, bei der die Schuld bei KTM lag. Der Steuerkettenspanner war hinüber.


    Die Leergänge...wenn man gscheit schaltet passiert das nicht.
    ESD hielt bei mir 5000km lang, bis ich gegen Remus getauscht hab.
    Es klappert...ja, tut es. "Ihr Motorrad klingt aber nicht gut, sie sollten mal in die Werkstatt." - "Nene, das muss so."
    Auf jedem Motorradtreff mindestens 1 Mal.


    Das mit der Getriebewelle, Tacho und Kupplung versteh ich aber, das ist nit so geil.

  • Man sollte sich hier immer in Klaren sein, wie ein Forum funktioniert. Da hat Person X ein riesen Problem mit seiner neuen 701er und beschreibt das hier ausführlich. Er ist frustriert, was jedem bestimmt absolut verständlich ist.


    Aber - wieviele 701er werden gerade mit der gleichen Fahrweise weltweit auf Straßen und Rennstrecken bewegt - ohne Probleme? Wo schreiben gerade all diese Leute wie gut das Bike funktioniert? Machen sie nicht, weil sie gerade immens Fahrspaß haben.


    Also, kurz und knapp - das was dem TE widerfahren ist, ist alles andere als schön, aber mit einer abgeschlossenen Garantieverlängerung (die jeder LC4 Treiber bis zum Maximum von 80000 km ausnutzen sollte) wäre dieser Post nur halb so tragisch. Mit einem LC4 bewegt man sich halt am gewichtsoptimierten Limit des technisch Machbaren und man bekommt dafür ein weltweit einzigartiges Gesamtpaket. Ein paar Risiken birgt das im Verhältnis zum Kauf eines laaaaaaaaangweiligen Japaners natürlich, aber wer das nicht in Kauf nehmen will, ist halt von vorneherein mit KTM falsch bedient. Das gehört halt auch zum Kauf einer KTM, dass man sich bewusst ist, kein Bike mit global Einheitsbrei-Standards zu kaufen. Genau deshalb fahre ich KTM :wheelie: