1090 R auf 19"/17" umbauen

  • UPDATE ;

    nach nunmehr fast 2000km :wheelie: gefahrener Strecke bin ich gestern mit der 1090R zum Tüv gefahren zwecks Einzelabhahme.

    Der Prüfer des TÜV Rheinland hat sich den Umbau genau angeschaut.

    Er fragte nach der Tachoangleichug und ob es ein Referenzfahrzeug gibt auf denen diese Rad / Reifen kombination bei KTM gefahren werden können.

    Tachoangleichung konnte durch einen Bericht von KTM bestätigt werden und über einen Fahrzeugschein der 1290ADV S die Rad/Reifen kombination belegt werden.

    Somit stand der Abnahme nichts mehr im Weg , außer das Bezahlen :weinen:


    Gruß aus Monschau

  • Auch mein Umbau auf 19" und 17" hat perfekt geklappt.

    Erster Fahreindruck --> 2cm tiefer, deutlich unhandlicher, aber hoffentlich mehr Grip (kann aber erst nächstes Jahr getestet werden)

    Felgen 980,-€

    Reifen 300,-€

    Software Anpassung je nach Händler

    TÜV ca. 100,-€

  • Unhandlicher leuchtet mir nicht ein


    DerGerry

    DerGerry

  • Die SA wird durch die breiteren Reifen spürbar unhandlicher und verlangt mehr Kraft um einzulenken.


    Jedes mal, wenn ich wieder auf 17/19 zurück baue, braucht es einige Kilometer bis der Kurvenscheitel wieder passt.

    1290 SAT(Für den Urlaub)
    Duke 790 (nur für Kringel)
    690SMCR(für ein wenig Spaß in den Bergen)

  • Ich finde dass die 1090er mit 19“/17“ agiler ist und einfacher einlenkt als mit 21“/18“, dafür aber Geradeauslauf/Spurtreue auf der Autobahn etwas schlechter ist.

  • Mir kommt die "normale Adventure" auch mit den kleinen Rädern handlicher vor.

    Wobei das Fahrverhalten bei mir alleine schon durch die Reifen unterschiedlich ist, die großen Räder haben ja Stoppler drauf.

  • Also ich schaue ja gerade nach einer 1290 S - allerdings frage ich mich gerade ob es nicht sinnvoller wäre eine 1290 R zu nehmen (deren Fahrwerk ja anders / besser / hochwertiger sein soll als das der S) und mir dazu den 1290 S Speichenradsatz in 19/17 hole.


    Selbst wenn dann die 228 km/h drin bleiben wäre MIR das egal. Die Eintragung dürfte doch eigentlich kein Problem sein, oder?

    Grüsse Guido

    vino, guerra y camino

  • Die SA wird durch die breiteren Reifen spürbar unhandlicher und verlangt mehr Kraft um einzulenken.


    Jedes mal, wenn ich wieder auf 17/19 zurück baue, braucht es einige Kilometer bis der Kurvenscheitel wieder passt.

    Genau so ist es 90-90-21 und 150-80-17 sind schmaler und dadurch deutlich handlicher als 120-70-19 und 170-60-17.

    Der Umbau erfolgt auch nicht um die 1090 R handlicher zu machen; sondern um mehr Grip zu bekommen, besonders am Vorderrad.

    Das lässt sich aber erst im neuen Jahr heraus finden.

    Um genau so ist der Unterschied auch spürbar wenn man von der 1290 ADV S auf die 1090 ADV R steigt.

    2 Mal editiert, zuletzt von tom.86 ()

  • ??? Der Grip wird in erster Linie durch den Reifen bestimmt, nicht durch die Radgrösse.

    Logisch ist auch die Breite bei zwei gleichen identischen Reifen Typen nicht zu vernachlässigen sonst würden im Motorrad Rennsport ja alle vorne 90-90 fahren und nicht 120-70 oder sogar 125.

  • Logisch ist auch die Breite bei zwei gleichen identischen Reifen Typen nicht zu vernachlässigen sonst würden im Motorrad Rennsport ja alle vorne 90-90 fahren und nicht 120-70 oder sogar 125.

    Bitte meinen Beitrag nicht aus dem Zusammenhang reißen.

    Ich hatte nämlich einen Beitrag zitiert, wo der Grip auf den Raddurchmesser zurückgeführt wurde.

    Viele Grüße

    Chris

  • Also ich schaue ja gerade nach einer 1290 S - allerdings frage ich mich gerade ob es nicht sinnvoller wäre eine 1290 R zu nehmen (deren Fahrwerk ja anders / besser / hochwertiger sein soll als das der S) und mir dazu den 1290 S Speichenradsatz in 19/17 hole.


    Selbst wenn dann die 228 km/h drin bleiben wäre MIR das egal. Die Eintragung dürfte doch eigentlich kein Problem sein, oder?

    Grüsse Guido

    Im Prinzip stellt sich da in erster Linie die Frage: Legst Du wert auf ein elektronisch einstellbares Fahrwerk oder möchtest Du lieber ein "konventionelles" manuell einstellbares haben.


    Ich pers. bin auch immer für ein gutes Fahrwerk zu haben, aber da ich irgendwie keinen Nerv habe mich mit der manuellen Einstellung zu beschäftigen, kommt mir das elektronische Fahrwerk sehr gelegen und ist auf Reisen auch sehr nützlich.


    Aber im Endeffekt hilft eh nur eins: Probefahrt mit beiden machen. :grins:

    Wofür eigentlich 4-Zylindermotoren? Am Motorrad sind es 2 zu viel und im Auto 2 zu wenig....

  • Bitte meinen Beitrag nicht aus dem Zusammenhang reißen.

    Ich hatte nämlich einen Beitrag zitiert, wo der Grip auf den Raddurchmesser zurückgeführt wurde.

    Sorry ,war für mich nicht ersichtlich.

    Im Umbau der 1090 ADV R geht es für mich eigentlich nur um mehr Grip am Vorderrad, mit einem etwas schlechterem Handling kann ich gut leben.

  • Ich hatte mich vor 11 Jahren gegen das damalige BMW-ESA entschieden weil ich von meinem konventionellen Öhlins ausgesprochen begeistert war (das über 100tkm) Seit ich 2016 zu KTMs elektronischem FW gewechselt bin, möchte ich es nicht mehr missen. (1190 und 1290 zusammen inzwischen ca. 43 tkm)

    Dieses ist gefühlt nicht ganz so hart wie das Öhlins, vermittelt mir aber genug Straffheit bei Bedarf, schont aber - auch bei Bedarf - die Zahnfüllungen.


    DerGerry

    DerGerry

  • Im Prinzip stellt sich da in erster Linie die Frage: Legst Du wert auf ein elektronisch einstellbares Fahrwerk oder möchtest Du lieber ein "konventionelles" manuell einstellbares haben.


    Ich pers. bin auch immer für ein gutes Fahrwerk zu haben, aber da ich irgendwie keinen Nerv habe mich mit der manuellen Einstellung zu beschäftigen, kommt mir das elektronische Fahrwerk sehr gelegen und ist auf Reisen auch sehr nützlich.


    Aber im Endeffekt hilft eh nur eins: Probefahrt mit beiden machen. :grins:

    Ok - das ist klar - Danke! Ist es also so das es die R nur mit manuell einstellbarem Fahrwerk gibt? Dahin gehend habe ich mich noch gar nicht kundig gemacht. War davon ausgegangen das es beide zumindest optional (bei der R) elektronisch gibt.


    Ich bin da aber noch unentschieden was ich da bevorzuge. Wenn ein Fahrwerk relativ komfortabel manuell einstellbar ist, also ohne Hakenschlüssel etc. dann würde mir das nichts ausmachen.


    Probefahrt wie oben gesagt klar. Allerdings muss ich dann die „Vermutung“ anstellen das sich die R mit 19/17 so fährt wie die S. Weil eine R mit 19/17 Speichenrädern wird es ja nicht als Vorführer geben. :nein:


    Aber wie ich schon gefragt habe, dass dürfte vom Eintragen her doch ähnlich „einfach“ sein wie bei der 1090 R oder?


    Gruss Guido

    vino, guerra y camino

  • Ja, die SA-R gibt es ausschließlich mit dem "manuellen" Fahrwerk und die SA-S ausschließlich mit dem elektronischen.


    Zur Eintragerei kann ich nix beisteuern.

    Wofür eigentlich 4-Zylindermotoren? Am Motorrad sind es 2 zu viel und im Auto 2 zu wenig....