V-TRec Brems & Kupplungshebel

  • Hallo zusammen,


    (* ja, ich weiss das Thema gab es schon, aber ich wollte mal nach dem aktuellen Stand/Erfahrungen fragen *)


    ich möchte mir (für den Fall der Fälle) ein paar klappbare Brems und Kuppungshebel an meine 1290 SAS (2018) dranmachen.


    Nachwievor sind die V-Trec Hebel als klappbare und verstellbare Hebel ja recht günstig (wenn man wert auf eine KBA Nummer legt)

    https://www.motea.com/de/catalogsearch/result/?q=


    Wie sind die aktuellen Erfahrungen auf der 1290 Adventure SAS damit ...??

    Lohnt der Kauf...

    oder

    gibt es Probleme mit nicht ganz öffender Bohrung am Hauptbremszylinder

    oder mit der Länge/Bauform (Anstoss am Handschutz) ??


    Passt das V-Trek Orange in etwa zum KTM Orange, oder ist es ein ganz andere Farbton ?



    Neugierige Grüsse
    Andreas

  • Die Info´s bezgl. Brems-/Kupplungshebel zur 1190 Adv. sind identisch. Einfach mal lesen.

  • Hallo Andreas,

    ich hatte genau diese V-Trec-Hebel vor 1Monat montiert,

    sie aber vor 3 Tagen wieder abgebaut und zurück geschickt.

    Ich habe dazu folgende Erahrunfen gesammelt:

    1. Montage war problemlos, keine halbe Stunde

    2. Das Orange passt genau zu dem Orange der Deckel für

    die beiden Behälter.

    3. Mit der Bremse keine Probleme


    Aber:

    - Aufgrund der Geometrie (breiter Adapter und dann stark

    gekröpft) habe ich es nicht vernünftig hingekriegt, dass alle

    4 Finger auf dem Hebel liegen.Auch mit 2 Fingern (Zeige- und

    Mittelfinger) ging das nicht so richtig. Ich hatte dann immer die

    3 kleinen Finger auf dem Hebel, recht ungewohnt.

    - Wenn man den Kupplungshebel weiter stellen will, kollidiert er mit dem

    Handschutz, man muss ihn dann kürzer stellen - was dss Problem

    vorher verstärkt.

    - Und letztlich das KO- Kriterium: Ich kriegte den Kupplungshebel nicht

    so eingestellt, dass die Kupplung genauso gut trennt wie mit den originalen,

    incl. Starten mit Gang drin und gezogener Kupplung.

    Nach dem Rückbau wieder top!

    Ich wollte meinem Getriebe das einfach nicht auf Dauer antun.

    Ja, sehen schick aus, aber wenn's nicht richtig funzt, dann besser nicht.

    Soweit meine Erfahrungen, vllt. haben andere das aber auch ganz anders

    erlebt?

    Gruß Andreas

    :peace:

  • Die Hebel von mg-biketec sind eine Empfehlung; sind zwar nicht die günstigen, aber passen m.E. perfekt.

  • Deine Erfahrungen sind offensichtlich ganz anders als bei den 1190ern. Was ich aber nicht glaube ist, dass du mit originalen Hebeln bei kalter Maschine, eingelegtem Gang und gezogener Kupplung keine Probleme beim anlassen hast, mit den V-trec aber schon . Das Problem dabei ist nämlich nicht ein Problem einer schlecht trennenden Kupplung, Und ist bei Original gegen V-Trec genau gleich.

    Grüße


    Volker

  • Hallo in die Runde,


    also ich habe die V-Trec Hebel die in der länge verstellbar und klappbar sind,

    an meiner 1190 T und an der 1290 S und absolut keine Probleme damit.:Daumen hoch:

    :Kürbis: Gruß Lovi

  • Die Hebel von mg-biketec sind eine Empfehlung; sind zwar nicht die günstigen, aber passen m.E. perfekt.

    Die scheinen etwas anders geformt zu sein, als die "üblichen" Hebel von Vtrec oder auch Probrake und PP.


    Die Kanten im Griffbereich scheinen stärker abgeschrägt zu sein. Mich hat es bei den Zubehörhebeln bisher immer gestört, dass man(oder ich) sie wegen der "eckigen" Form schlechter durch die Finger gleiten lassen kann.

    Wie ist das bei denen von MG-Biketec?

    Wofür eigentlich 4-Zylindermotoren? Am Motorrad sind es 2 zu viel und im Auto 2 zu wenig....

  • geht mir auch so - ich hatte welche von Spiegler montiert und wegen der unangenehmen Kante (Mit sommerlichen Sporthandschuhen) gleich wieder zurückgeschickt.


    DerGerry

    DerGerry

  • Hat jetzt nix mit den V-Trec zu tun, aber ich habe die MIZU an meiner SAR....

    Montage OK

    Optik Klasse

    Funktion einwandfrei - Einstellbarkeit für mich optimal, stehen jetzt in der Weite etwa in der Mitte und Länge ebenso, da steht nirgends was an, Bremse funzt 1A, ebenso Kupplung auch mit Starten und eingelegtem 1. Gang, QS auch kein Thema (Kupplungsschalter)

    Auch die Haptik super, hab immer jeweils 2 Finger am Kupplungs- und Bremshebel

    Von mir eine klare Empfehlung

    :winke:
    Grüßle Marie

  • Ich habe ebenfalls die klappbaren und in der Länge verstellbaren VTrec-Hebel.

    Das Orange passt genau zu den PP-Teilen. Die Funktion ist einwandfrei.

    Mir war vor allem wichtig, die Hebel in der Länge einstellen zu können. Ich verwende die immer in der kürzesten Einstellung.

    VG
    Michael

  • awk99

    Hat den Titel des Themas von „V-TRec Brems & Kupplungsghebel“ zu „V-TRec Brems & Kupplungshebel“ geändert.
  • Nabend Frank.

    Vergiss nicht die kleine Linsenkopfschraube, die die Hebelverlängerung hält mit Schraubensicherung zu sichern.


    Das rödelt sonst ab.


    Torsten

  • Aktualisierung:


    Heute eine 300km Tour im Nordschwarzwald gefahren und dabei mit dem neuen Hebelsatz einige Unstimmigkeiten festgestellt.


    Zum einen kam alle paar Kilometer die Meldung "Bremslichtschalter vorne defekt".

    Diese ist dann aber immer wieder nach ein paar Kilometer von selbst erloschen.


    Zum anderen habe ich beim Bremsen mehrerer male quasi ins Leere gegriffen.

    Beim ersten anbremsen ließ sich der Hebel ohne nennenswerten Wiederstand fast bis zum Griff ziehen. Beim zweiten anziehen dann zum Bremswirkung wie gewohnt.

    War zum Glück sehr moderat unterwegs aber man bekommt schon einen gehörigen Schrecken.

    Auch hat sich der Druckpunkt immer wieder von selbst verändert.

    Erst knallhart, mit null Spiel, will heißen Bremswirkung schon mit minimaler Hebelbetätigung und dann wider bis zum anderen Extrem - durchziehen bis fast zum Griff.


    Montagefehler kann nahezu ausgeschlossen werden und mit dem Originalhebel hatte ich dieses Verhalten auf 33.000km noch nie. Bremsflüssigkeitsstand ist auch OK.

    Hab heute Abend auf den Originalhebel zurückgerüstet und werde mal Morgen eine Testrunde fahren.


    Werde dann berichten.


    Ach ja, der Kupplungshebel funktioniert perfekt. Kupplung trennt selbst in Stellung 2 perfekt und der Kupplungsschalter wird auch einwandfrei betätigt.

    Gruß


    Frank

  • Montagefehler kann nahezu ausgeschlossen werden

    Wenn man die Beschreibung so liest klingt das fast danach, als wäre der Pin, der den Kolben der Bremspumpe betätigt, falsch eingestellt.


    Die Fehlermeldung deutet darauf hin, dass der Druck im System nicht zum Bremslichtschalterstatus passt (den Systemdruck überwacht das ABS).


    Möglicherweise ist der Pin minimal zu lang eingestellt (werden die Bremsscheiben beim Fahren warm, ohne das du die Bremse bestätigst? )


    Ich würd das nochmal kontrollieren, zumal wenn mit dem Originalhebel alles gut ist.


    Leider gibt es keine Einstellvorgaben für den Pin.


    SG Thomas

  • thomas,


    Danke für deinen Betrag. Mit dem Pin lagst du gar nicht so falsch, aber bei den 1050/1090 Modelle ist dieser nicht einstellbar sonder nur das Gegenlager (Einstellschraube) am Hebel selbst. Diese haben im Gegensatz zu den großen Modellen keine Radialbremsarmatur.



    Hier nun mein neues update zum Thema:


    Wie angekündigt habe ich gestern mit dem Originalbremshebel eine Probefahrt gemacht und wie zu erwarten war hat damit alles wieder funktioniert.

    Kein wandender Druckpunkt bzw. Griff ins Leere und auch keine Fehlermeldung bezüglich Bremslichtschalter vorne.


    Hab mir dann das ganze nochmals im Detail angeschaut und die Anbausituation zwischen Originalhebel und V-Trec Hebel verglichen.

    Dabei ist mir aufgefallen, dass der Druckstift in der Einstellschraube des Originalhebels viel mehr Platz hat seitlich auszulenken.

    Beim V-Trec ist dies nicht der Fall, da hier die eingedrehte Geometrie so ist, das der Stift nur wenige Grad in der Einstellschraubenachse auslenken kann.

    Beim Originalhebel sind es locker 20-30 Grad.


    Dadurch kann der Druckstift im V-Trec Hebel nicht weit genug in die Einstellschraube eintauschen, da die Achse der Einstellschraube und die Achse des Druckstiftes nicht auf einer Achse liegen sonder ca. 20 Grad schräg zueinander zeigen.

    Durch diesen Umstand wird leider der Hauptbremszylinder schon so weit betätigt, dass zwar das Vorderrad sich noch frei dreht aber die Ausgleichsbohrung dabei schon verschlossen ist.

    Dies bewirkt, dass der Druckpunkt wandert und unter Umständen auch komplett weg ist.

    Denn beide Bohrungen (Ausgleichsbohrung und Nachlaufbohrung) im Ausgleichsbehälter müssen bei unbetätigter Bremse zwingend unverschlossen sein.


    Wenn man die V-Trec Einstellschraube nach entfernen des Sicherungsdrahtes noch weiter herausschrauben würde läge der Druckstift nicht mehr an der Einstellschraube sondern am Gewinde des Hebels an.

    So darf auf keinen Fall gefahren werden, da der Druckstift dann beim betätigen der Bremse seitlich wegrutschen kann und somit ein totalausfall der Bremse eintritt!!


    Heute habe ich nun die Einstellschraube vom Originalhebel in den V-Trec Hebel eingebaut und bei der Montage, des Bremslichtschalter darauf geachtet das dieser ganz am Gehäuse anliegt.

    Dadurch wird dieser in Ruhestellung des Bremshebels auch sicher betätigt.


    Anschließen dann eine Probefahrt über 70km mit dem Ergebnis das nun alles so funktioniert wie es soll.


    Grundsätzlich ist dies aber eine schwache Leistung von V-Trec, das man selber das ganze Richten muss.

    War eigentlich schon kurz davor die Hebel wieder zurück zu schicken, aber dann hat mich doch mein technischer Ehrgeiz gepackt. Man hat ja im Moment Zeit für so etwas.


    Werde in den nächsten Tagen mal Motea damit konfrontieren und bin gespannt auf deren Reaktion.


    Ach ja, die obigen Ausführungen sind nur gültig für die Modelle 1050 und 1090 / 1090R.

    Die anderen Modelle (1190, 1290) haben einen anderen Hauptbremszylinder (radial).


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    Gruß


    Frank

    Einmal editiert, zuletzt von Frank RD04 ()


  • Werde in den nächsten Tagen mal Motea damit konfrontieren und bin gespannt auf deren Reaktion.

    Mehr als "gerne können Sie das Produkt zurücksenden und wir erstatten Ihnen den Kaufbetrag" wird da vermutlich nicht kommen.


    Hatte ich so ähnlich schon mal bei Hebeln für die R1200GS welche halt einfach nicht gepasst haben und es auch keine Alternative gab.

    Hätte ich mechanisch anpassen können (Bohrung um 0,2mm erweitern), aber dann wäre laut deren Aussage die Garantie erloschen. :Daumen runter:


    Also wieder retourniert.

    Wofür eigentlich 4-Zylindermotoren? Am Motorrad sind es 2 zu viel und im Auto 2 zu wenig....

  • Ich hab' die selben Erfahrungen gemacht mit Hebeln für die Ducati Hypermotard. Das Zeug ist echt der letzte Dreck und brandgefährlich.

    Auch andere Dinge von Motea waren oft qualitativ unter aller Sau. Ich kaufe bei denen nie wieder was.

    - Philip

  • Servus Frank

    Ein sehr guter Bericht 👍


    Ähnliches wird auch bei der 790 er berichtet .


    Ich wollte eigentlich nicht mehr nach einer Abe oder Zulässigkeit der Anbau Artikel fragen .

    Aber wenn dies hier gegeben ist und man die entsprechende Antwort ( von Weltenfresser angemerkt , können das ja zurückschicken ) bekommt sollte man , so denke ich , mal eine entsprechende Meldung an die zuständigen Stellen machen .

    Das ist dann ja kein Kavaliersdelikt mehr wenn dadurch jemand zu schaden kommt weil die Bremse nicht funktioniert .