Vorbereitung für Rennstrecke

  • Moin.

    Im August geht es für mich 2 Tage nach Groß Dölln, mein erstes mal "richtige" Rennstrecke.
    Nun meine Frage an jene, die schon auf der Renne waren mit der 790er;

    a) Lichtmaske; Gibt es da ein nettes Ersatzkit / eine Art Blende? Würde die sonst gern abnehmen, damit - für den Fall eines Sturzes - möglichst wenig kaputt geht. Andernfalls wohl einfach nur abkleben.
    b) Hebelschutz / Lever Guard; Gibt es da welche, die noch über die Highsider Spiegel passen? (Bestenfalls mit ABE, damit ich die einfach dran lassen kann.) EDIT: Natürlich nehme ich die Spiegel für den Zeitraum runter.

    c) Sonstiges; Gibt es noch "Tipps" zur Vorbereitung? Kennzeichen samt Halter etc. würde ich vorher wohl abbauen.

    Danke euch!

  • War gestern mit der 790 in Zolder. Alles Orginal bis auf Reifen, Felgenzierstreifen und Motorschutzdeckel :D


    Hat alles super geklappt. Dank kühlerer Temperaturen hat auch der Metzeler M7RR gehalten, wobei der letzter Turn mit 30 Minuten dem Reifen doch schon etwas zugesetzt hat.


    Ansonsten nochmal kurz mit den Fahrmodi insbesonder Trackmode beschäftigen. Man kann während der Fahrt den Schlupf anpassen, was mir einige Male ziemlich geholfen hat.


    Viel Spaß!

  • Danke Dir für das Feedback. Fahre auch den M7RR, denke für meinen Erfahrungsstand reicht der allemal auf der Rennstrecke. Hattest Du Spiegel und Lichter dann einfach nur abgeklebt?

  • Kommt auf die Strecke an. Auf jeden fall müssen Spiegel ab und Scheinwerfer abgeklebt werden.

    In Zolder konnte man Bremslicht, Blinker und Nummernschild dranlassen.

    Aufm Nürburgring muss man das allerdings auch abkleben/entfernen.


    Du wirst aber meist eine email bekommen oder auf der Seite des Veranstalters dazu fündig werden.

  • Naja die Duke ist 35mm tiefer gelegt. Die Gabel ist ein wenig zu weich:lol:Heike ist nur 1,60 gross. Die orginalen Bremsen sind gut und damit kann man recht spät den Anker werfen ohne das sie irgend von der Bremsleistung her nach lassen. Der Schaltautomat hat einmal Probleme gemacht im 4ten Gang hängen geblieben. Funktionierte danach wieder einwand frei.Da ich das erste mal mit dem Schaltautomat auf dem Kringel war habe ich mal ne Frage. Wenn man 3 Gänge runter schalten muss mit Blibber oder ohne. Ich habe per Kupplung runter geschaltet also vom 5ten gleich in den 2ten Gang die Bremswirkung vom Motor finde ich ist höher. Ansonnsten macht die Duke auf dem Kringel einen Riesen Spass aber man muss sich erst einmal langsam eingewöhnen. evlt. wäre ne kleine Scheibe als Windschutz für den Kringel noch hilfreich. :denk: :Daumen hoch:

  • Seh ich auch so, die Bremse war bei mir sehr stabil. Wo bei der 990er SD der Hebel mit jeder Runde weicher wurde, bliebs bei der 790 stabil. Allerdings muss man kräftiger am Hebel ziehen, wenn man sich aber drauf eingestellt hat, gehts gut.


    Motorbremsenregeulung ist im Track deaktiviert, vielleicht mal Sportmodus dring gehabt und dadurch Unterschiede?

  • Bin nur im Sport Modi gefahren. Konnte nix aus probieren da ich die Duke von Heike Gruppe 1 sofort in der Boxengasse übernommen habe, da ich in Gruppe 2 war. Die 790er ist am Montag 10 Läufe gefahren. :staun:

    Man kann schon sagen das war ein kleiner Härte Test.:respekt:

  • Ich war dieses Jahr insgesamt 8 Tage auf der Rennstrecke (Mettet & Zandvoort). Vorher hatte ich die 1290 SDR. Mir macht die 790 extrem viel Spass. Zwar fehlt es auf den längeren Geraden an Leistung, dafür ist man im Winkelwerk erheblich entspannter unterwegs. Die 790'er schlaucht mich nicht so wie die 1290'er. Die Bremserei geht mit der 790'er voll in Ordnung. Die bremst um keinen Deut schlechter als die SDR. Das ABS regelt entspannt, wenn es mal eng wird. Man braucht ggf. ein wenig mehr Handkraft, was ich aber nicht als Nachteil empfinde. Das Fahrwerk ist vorn für mich zu weich und geht beim Anbremsen manchmal auf Block (100Kg incl Lederkombi etc.). Hab mir jetzt die Federn von Wilbers bestellt. Müssen noch eingebaut werden. Auch das Serienfederbein ist mir für die Rennstrecke zu weich. Hab daher bereits auf das Wilbers Federbein umgerüstet. Pumpt jetzt nicht mehr so, aber richtig top ist das auch nicht. Angesicht der Preises allerdings ok. Kann die 790 für die Rennstrecke empfehlen, insbesonderer für Leute, die sich nicht nur über die Motorleistung definieren sondern entspannt viel Spass haben wollen, auch wenn's dann vielleicht nicht für die schnellste Gruppe reicht.IMG_5147.JPG

    Alle Mopeds fahren so, wie man sie fahren kann.. und ab 70 PS ist das immer schnell..wenn man kann.

  • Rudi 123

    Kann ich auch bestätigen. Wer ab und zu ein Renntrainig fährt reicht die 790er vollkommen aus. Spiegel und Kennzeichen Träger demontieren 10-15min Arbeit und schon ist sie fertig ready for Freizeit race.

    Wer damit öfter auf dem Kringel kann ja noch in bessere Fahrwerks Komponenten investieren.:grins:

  • Bin auch mal gespannt fahr in 2 Wochen ne kleine Runde HH , bin ein paar mal mit der 1000er gefahren war mir aber zu heftig, hatte nur mit der Leistung zu kämpfen und knapp 300 zu fahren muss ja auch nicht sein :)

  • Ja die kleine macht riesen Spass hatte Sie letztens am Pannonniaring mit und war erstaunt das man mit Ihr so flotte Zeiten fahren kann. Allerdings nicht ganz am Limit da das mein Strassenbike ist. Pasable 2.10 ist mal ok obwohl da pumpt sie schon dahin.

    Ktm Duke 790 für die Straße weils reicht.

  • War vor 2 Wochen nun mit ihr in Groß Dölln, sind da ABC gefahren. Die 790 ist wie gemacht für die Strecke! :)

    Ob die Bremse zu schlecht war kann ich nicht beurteilen. Voll reinhacken und mit Gefühl bremsen - beides hat anstandslos funktioniert.


    Mit Ausrüstung wiege ich so 110kg, da muss ich sagen dass das Fahrwerk ab und an Unsicherheiten aufzeigt.


    Ansonsten war es das mit Abstand beste in den letzten Jahren! :)