Hinterradbremse? Ausschnitt aus welches bike für renne..

  • Als dieser Mathias Meindl behauptete auf der Rennstrecke benötigt man die hintere Bremse nicht, habe ich seine eigenartigen Tipps komplett ignoriert.

    Was qualifiziert ihn überhaupt?


    Beim ersten Mal Renne hab ich, neben meinem Bike, vor allem mich vorbereitet. Und zwar mit Sport

  • ich benutze die hintere Bremse tatsächlich nicht... bin aber auch nicht unterwegs wie Valentino und Co ... ;-)


    Wenn Du vorne VOLL reinlangst, ist nicht mehr viel Gewicht auf dem Hinterrad.... das ist der Grund...

    Ich kannte auch mal einen Suberbikefahrer der hat die hintere Bremsscheibe gegen eine ALU Scheibe getauscht... leichter und brauchte er eh nicht....

  • Als dieser Mathias Meindl behauptete auf der Rennstrecke benötigt man die hintere Bremse nicht, habe ich seine eigenartigen Tipps komplett ignoriert.

    Was qualifiziert ihn überhaupt?


    Beim ersten Mal Renne hab ich, neben meinem Bike, vor allem mich vorbereitet. Und zwar mit Sport

    Also mein Instruktor hat auch gesagt das die Hinter Bremse tabu ist. Ist doch klar wenn man Anfänger ist wird man leicht überfordert.

    Was qualifiziert dich ihn zu kritisieren?

    Sport als Vorbereitung ist immer gut.

    Der Weg ist das Ziel, besonders beim Motorradfahren.

  • Als dieser Mathias Meindl behauptete auf der Rennstrecke benötigt man die hintere Bremse nicht, habe ich seine eigenartigen Tipps komplett ignoriert.

    Was qualifiziert ihn überhaupt?


    Beim ersten Mal Renne hab ich, neben meinem Bike, vor allem mich vorbereitet. Und zwar mit Sport


    Guck dir mal das Video an. Bei 7.30 Min. sagt der Typ ziemlich deutlich, was er von der Hinterradbremse auf dem Track hält. Ich vermute mal, der Naska weiß wovon er spricht und ist sicher kein Nasenbohrer. Wenn Meindl schon nicht qualifiziert genug ist.

  • Jungs, ihr schreibt am Thema vorbei.

    Vielleicht kann das ein Mod verschieben, Bremsen ist wichtiges und interessanteste Thema.

    Danke

    1290 SAT(Für den Urlaub)
    Duke 790 (nur für Kringel)
    690SMCR(für ein wenig Spaß in den Bergen)

    390 ADV für alles Andere

  • Danke Chili!


    Ein wirklich interessantes Thema. Wozu gibt es am Mopped die Hinterradbremse?


    Tut mir Leid, ich bin eher der Typ der im richtigen Leben lernt und nicht über Videos.


    Natürlich sollte jeder so fahren wie er kann. Ich betrachte die Hinterradbremse eher als Stabilisator als als Bremse.

    Ich habe die Hinterradbremse beim Supermoto Wintertraining auf der Kartbahn entdeckt und schätzen gelernt, es ist nicht einfach das fahrerisch hinzubekommen, eine kleine Herausforderung sozusagen. Mich, wie auch alle anderen Teilnehmer hat es aber sofort schneller gemacht.

    Dann habe ich das auf die Straße übertragen.

    Grade wenn die Gassannahme etwas hakelig ist, hilft die Bremse unheimlich das Bike zu stabilisieren. Man kann schon Gas anlegen, ohne zu beschleunigen und das Bike fällt dann nicht in dieses Zwischenloch zwischen Bremsen und Gas geben. Das ist, grade wenn es etwas sportlicher hergeht und auch bei Spitzkehren sehr nützlich.


    Auf der Rennstrecke, in schnellen Wechselkurven auf kleineren Strecken hilft es auch das Bike zu stabilisieren.

    Dass das Hinterrad entlastet ist beim Bremsen ist schon klar, man sollte die Bremse auch nur dosiert einsetzen. So wie man es vorne halt auch macht, lastabhängig.

    Ich glaube nicht dass ich dazu fähig bin vor jeder Kurve so heftig zu Bremsen dass das Hinterrad schwebt... Und das auch noch wenn das Mopped nicht grad steht, also Bremsen in Schräglage... Nunja dass ist doch eher den Profis vorbehalten...


    Achja, man munkelt dass der aktuelle Moto-GP Meister sogar eine innenbelüftete Hinterradbremse nutzt.... Natürlich auch um die Wheelineigung zu kontrollieren. Aber auch beim Kurveneingang wird die benutzt.


    Manni, es gibt natürlich Instruktoren wie Sand am Meer, jeder erzählt auch etwas anderes. Aber ich glaube grundsätzlich sollte man als Anfänger nicht anders fahren als als Profi. Dann lieber nur etwas langsamer, aber die Fahrtechnik deswegen ändern? Na ich weiß nicht. Warum also die Hinterradbremse nicht benutzen? Das hätte ich gern den Instruktor gefragt. Warum ist die dann am Mopped wenn die nicht gebraucht wird? Was ist mit hakeliger Gassannahme um die Linie zu stabilisieren? Was ist im Kurveneingang wenn das Mopped schräglage hat und ich vorne die Bremse entlasten muss, hinten aber noch genug Grip habe um weiterzubremsen? Oder kommt jetzt dass ich nicht in die Kurve bremsen darf?

    Einmal editiert, zuletzt von yellowstrome ()

  • Ich habe bei der HR Bremse um ehrlich zu sein das Problem diese korrekt zu dosieren.

    Wie geht ihr hier vor?

    Ich habe in meinen Sumo Stiefeln kaum gefühl... :-(


    Beim Anbremsen vor der Kurve reicht mir (Auf Kartbahn) 1-2 Gänge runter schalten und Kupplung kommen lassen schon zum "stabilisieren" bzw. teilweise zum leichten sliden...

  • Auf der Rennstrecke, in schnellen Wechselkurven auf kleineren Strecken hilft es auch das Bike zu stabilisieren.

    Das ist unbestritten. Man nennt das auch "Stützbremsen". Das mache ich auch in manchen Ecken. Dadurch wird die Fuhre stabiler, was man ach fühlt.



    Ich glaube nicht dass ich dazu fähig bin vor jeder Kurve so heftig zu Bremsen dass das Hinterrad schwebt

    Der Grip am Hinterrad wird aber auch schon vorher durch die dynamische Radlastverteilung deutlich geringer. Dadurch blockiert das Hinterrad sehr früh, lange vor dem Abheben. So, wie das verstehe, bringt das Bremsen auf dem Hinterrad nur ganz kurz, also in der Anfangsphase des Bremsvorgangs etwas.


    Was die Jungs in der MotoGP machen, das Einlenken über das Hinterrad (quasi per Drift) ist wohl wirklich nur etwas für sehr Geübte und haslt Profis.

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?

  • Ich habe bei der HR Bremse um ehrlich zu sein das Problem diese korrekt zu dosieren.

    Wie geht ihr hier vor?

    Ich habe in meinen Sumo Stiefeln kaum gefühl... :-(


    Beim Anbremsen vor der Kurve reicht mir (Auf Kartbahn) 1-2 Gänge runter schalten und Kupplung kommen lassen schon zum "stabilisieren" bzw. teilweise zum leichten sliden...

    Und ich hab das Problem das bei der Strassenzugelassenen Rastenanlage das der Weg des Hebeles unheimlich lange ist bis das Hinterrad blockieren, bei der Anlage die ich auf der Renne fahre diese nur angetippt werden muss und das Hinterrad blockiert. Also lasse ich es auf der Renne lieber.

    Der Weg ist das Ziel, besonders beim Motorradfahren.

  • Chili Red

    Hat den Titel des Themas von „Ausschnitt aus welches bike für renne...“ zu „Hinterradbremse? Ausschnitt aus welches bike für renne..“ geändert.
  • Na das hört sich doch schon etwas anders an, als die Schlagzeile: Hinterradbremse ist Tabu.


    Wenn auch der Hr. Meindl die volle Wahrheit erklären würde fände ich das passender. Daher die Frage nach seinem Werdegang.


    Einzylinder, das muss man schlichtweg üben. Beim normalen Fahrsicherheitstraining hab ich das mit meiner Bandit auch nicht gescheit hinbekommen, man fängt ja meist mit dem langsamen Fahren mit schleifender Bremse an. Lag im nachhinein betrachtet an fehlender Übung. Beim Supermoto-Training (Lothar Schauer) ging es dann aber irgendwann doch. Anderes Motorrad zwar, aber ich glaube das ist nur eine Übungsfrage.

  • Bremst so wie Ihr Euch wohlfühlt.


    Wenn ich auf der Renne bin wird hinten nicht gebremst.

    Ich konzentriere mich auf die Bremse vorn, runterschalten, die Richtige Sitzposition und den Einlenkpunkt.

    Die Hinterradbremse, wenn ich sie benutzt habe, hat nur Unruhe ins Fahrwerk gebracht, da ein blockierendes Hinterrad anfängt zu schlingern.

    Das Motorrad wird nun mal beim starken Bremsen hinten leichter bis zum an- oder abheben.

    Das kann man nur durch üben üben erfahren.


    Beim Endurieren oder Supermoto sieht das ganz anders aus.

  • Es geht sich mir nicht um den Bremsvorgang um Geschwindigkeit abzubauen, sondern um die Stabilität im Übergang zwischen Bremsen und Gas geben.

    Dadurch dass die Kette ständig gespannt ist, hat man beim Gasanlagen weniger Unruhen.


    Warum meinst du ist das beim Supermoto oder Offroad fahren anders? Sind doch auch nur 2 Räder

  • Was qualifiziert ihn überhaupt?

    Der hat jetzt glaub um die 50.000 Km Rennstreckenerfahrung, dass ist schon mal keine schlechte Basis um seine Erfahrungen weiterzugeben ;)



    Ich nehme die Hinterradbremse eigentlich nur um die steigende Front zu bändigen, bis in den Scheitel oder bis zum Lastwechsel ist mir das Risiko zu groß, dass das Hinterrad stehen bleibt!


    Beim Sumotraining benutze ich sie dafür fast immer, da hab ich weniger schiss... :grins:

    Die Ausgabe der Aluhüte findet pünktlich um 13:00 Uhr, unmittelbar nach der Trollfütterung, im Gemeinschaftsbereich statt!

  • :ja: Stabilisierung, sehe das genauso insbesondere in sehr engen Kurven/Spitzkehren.

    Man sollte sich bloss nicht zu sehr dran gewöhnen, dann verhagelt's nämlich wieder die Linie.

    :denk: am Bilster Berg nutz ich die eigentlich nur vor Abfahrt in die Mausefalle und wo man das Bike abklappt (Eingang + Ausgang Start/Ziel) bewusst.


    Ich habe bei der HR Bremse um ehrlich zu sein das Problem diese korrekt zu dosieren.

    Bei unseren Einzylindern ist das Problem beim ABS, dass dieses extrem schnell anschlägt.

    Hab da selbst etliches probiert und bin nun seit paar Jahren auf den organischen Braking-Beläge unterwegs (In meinem Profil steht die genaue Bezeichnung). Halten für organische erstaunlich lange (nicht wie Lucas & Co ruckzuck runter) und das ABS setzt später und sanfter ein. Natürlich sollte man nicht brachial auf die Hinterradbremse treten, da hilft dann gar nichts. :lautlach:

  • Ok das sind so einige km. Hat wohl vor 4 Jahren angefangen. Das sind dann schon beachtlich viele km.

    Er scheint sehr engagiert zu sein.


    Kann das ABS hinten nicht separat deaktiviert werden?

    Bei der 790 schalte ich gern in den Supermoto Modus um hinten das ABS auszuschalten. Vorne reagiert es dann gefühlt auch später.

  • Kann das ABS hinten nicht separat deaktiviert werden?

    Bei der 790 schalte ich gern in den Supermoto Modus um hinten das ABS auszuschalten. Vorne reagiert es dann gefühlt auch später.

    Hatte das Dongle auch mal und auf der Straße aktiviert – mit tieffliegendem Schaden (Mensch + Motorrad). Daher bleibt bei mir das ABS seitdem immer an – auch auf Renne.

  • Daher bleibt bei mir das ABS seitdem immer an – auch auf Renne.

    Im Ernst? Ich hatte das 1 x ausversehen an (690er), da wirst du doch verrückt, die regelt doch laufend?!

    Im SumoModus ist alles ok, aber ganz einschalten liegt mir nicht!


    Mit der SDR ist das anders, da kann man es, je nach Strecke, auch anlassen.

    Die Ausgabe der Aluhüte findet pünktlich um 13:00 Uhr, unmittelbar nach der Trollfütterung, im Gemeinschaftsbereich statt!

  • Dongle bei der 690 heist dann komplett aus? Das Vorderrad ABS ist bei der 790er nach wie vor an. Das mache ich auch nicht aus, bisher noch nichtmal auf der Rennstrecke.

    Aber hinten sollte man das als halbwegs grübter Moppedfahrer doch im Griff haben?