Wieder was zur Batterie...

  • Hi!

    Ich weiß, über die Batterien wurde schon viel geschrieben und diskutiert, aber meine Frage ist mehr "technisch".

    Nach 5 Wochen Standzeit wollte ich das Moped mal anwerfen und nach Zündung an hat alles normal geleuchtet, allerdings war ein wiederkehrendes Klacken zu hören. Zu Starten hab ich dann gleich gar nicht versucht, sondern bin im Menü auf Info gegangen. Lt. Dashboard lag die Batteriespannung bei 6,6 V! :grins: Beim Abstellen brauchte die Lenkradsperre gefühlt 3 x so lange wie sonst. Was mich am meisten wundert, dass sich bei 6,6 V überhaupt noch was rührt. Ausgebaut gemessen kommt sie gerade mal auf 8,36 V.

    Jetzt meine eigentliche Frage an die, die sich auskennen: ist die Batterie am Ende, oder bedarf es nur einer Aufladung? ist die Original Yuasa (KW 48 2019)

    Elektrisch ist das Moped im Originalzustand, keine zusätzlichen Verbraucher angeschlossen.

  • Als erstes würde ich sie einfach aufladen.

    Hatte des früher bei meiner GT 1.0 genauso, dass die Batterie sich immer im 5 bis 6 Wochenrhythmus entlud.

    Seither hänge ich jede Batterie, alle 4 Wochen bei Nichtbenutzung wieder ans Ladegerät und alles Top.

    1290 Super Duke R 2.0 :wheelie:

  • Wenn du ein Ladegerät hast welches eine Tiefentladung erkennt wird es das Tiefentladungs- Programm starten und die Batterie im besten Fall retten können.

  • Anzeige ist 6,6 Volt, bzw. 8,36 Volt, ab in die Tonne damit...

    Gruß Klaus :winke: :wheelie:
    1290 SDR SE

    Fz1 Fazer


    KTM (Kunden Testen Macken)

    Nur wer nichts macht, macht keine Fehler...oder vielleicht doch :denk:

    Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts....oder doch:denk:


  • Ich hab leider nicht die Möglichkeit die Batterie im eingebauten Zustand laden zu können. (wenn das Moped in den Lift passen würde, hätt ich es eh im 7.Stock auf dem Balkon stehen :grins: )

    So steht es in der Tiefgarage und der Ausbau bei ca. 0 Grad war schon eine Herausforderung. Von der Presspassung abgesehen, sind die Kabel bei diesen Temperaturen alles andere als flexibel. Und ich befürchte, dass die Batterie nach dem Laden gleich wieder zusammenbricht.

  • Anzeige ist 6,6 Volt, bzw. 8,36 Volt, ab in die Tonne damit...

    So ist es. Der Akku hat einen Zellenschluss, da hilft kein Laden mehr!

    Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?

  • Sehe ich das richtig das die Batterie gerade mal ein Jahr alt ist?

    Hi!

    Ich weiß, über die Batterien wurde schon viel geschrieben und diskutiert, aber meine Frage ist mehr "technisch".

    Nach 5 Wochen Standzeit wollte ich das Moped mal anwerfen und nach Zündung an hat alles normal geleuchtet, allerdings war ein wiederkehrendes Klacken zu hören. Zu Starten hab ich dann gleich gar nicht versucht, sondern bin im Menü auf Info gegangen. Lt. Dashboard lag die Batteriespannung bei 6,6 V! :grins: Beim Abstellen brauchte die Lenkradsperre gefühlt 3 x so lange wie sonst. Was mich am meisten wundert, dass sich bei 6,6 V überhaupt noch was rührt. Ausgebaut gemessen kommt sie gerade mal auf 8,36 V.

    Jetzt meine eigentliche Frage an die, die sich auskennen: ist die Batterie am Ende, oder bedarf es nur einer Aufladung? ist die Original Yuasa (KW 48 2019)

    Elektrisch ist das Moped im Originalzustand, keine zusätzlichen Verbraucher angeschlossen.

  • Also, alles nicht für ganz Unbedarfte:

    Batterie voll laden, eine Nacht stehen lassen, messen: Unter ca 12, 5 V = Schrott.

    Wenn gut s. o. mit ner H4- Birne o. ä. mindestens 10 min belasten, muss sie dann können. Wenn nicht s. o.

    Wenn auch nach mehreren Tagen ok, einbauen und bei schlafendem Moped den Ruhestrom mit einem Zangenamperemeter messen. Wenn was messbar, nach und nach die Sicherungen ziehen um es einzugrenzen. Danach die Steuergeräte u. ä.

    Danach wirds fies, bleibt ja nur der Kabelbaum....

  • Uh , ein Ladegerät mit Tiefenentladungsmodus, kann die Batterie noch Mal etwas aufrütteln, aber die ist dann nicht mehr lange Aktiv.

    Da würde ich auch ne Neue besorgen.

    Und zum entladen--die modernen Fahrzeuge haben einen BC und ne Uhr und da wird auch im abgeschaltetem Zustand Strom verbraucht.

    Wer also selten Fährt --oder nur kurze Strecken und keine Lademöglichkeit in der Nähe des Moppets hat, der sollte über einen Trennschalter am Minuspol nachdenken--da wird zwar die Uhrzeit und was sonst noch Alles nicht mehr gespeichert, dafür hält die Batterie aber wesentlich länger und das Teil startet, wenn man fahren will.

    Jederwieerkanndarfundmöchte:Daumen hoch:DUKE 390 2016

  • Also, bei meiner GT hat der Anlasser unterhalb von ca. 6°C Riesen Probleme den Motor anzuwerfen (liegt halt an den 2 Zylindern, den 1300 ccm und der Kompression), deshalb habe ich mir einen Jump Starter gekauft. Den klemme ich bei den Temperaturen kurz an (kommt ja nicht so häufig vor) und gut ist.

    Das entladen der Batterie geht mir aber auch auf den Keks.

  • Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Batterie defekt sein soll.!!!

    Wenn mich nicht alles täuscht, sind dort sogar die guten YUASA Batterien als Erstausrüster verbaut.


    Ich würde die Batterie ausbauen,(trotz niedriger Temperaturen) erst einmal aufladen und während sie lädt beschaffe dir eine Ladesteckdose, die du in der Nähe der Batterie befästigst.

  • BummDG

    Bevor du was befästigst, erstmal den fred lesen.



    Bulldog66

    Wann genau sprang sie denn das letzte mal an?


    Auch wenn gerne der Joker mit dem Verschleißteil gezogen wird, ich würde auf alle Fälle reklamieren.

    2 Jahre sind für ne Batterie ein Armutszeugnis. Da könnte noch was greifen und wenns nur ein nennenswerter Preisnachlass auf was neues ist.

    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!
    -Not all you do, is only your own Ding. 261982-sunny-gif

  • sogar die guten YUASA Batterien als Erstausrüster verbaut

    Haben bei meiner 690 Enduro R ebenfalls nach einem Jahr aufgegeben..

    Als ich dann beim Händler war erzählte er mir, dass die 1 Jahr alte Batterie natürlich nicht auf Garantie ersetzt wird und eine neue bei 130 Euro liegt.

    Auf Nachfrage warum die so teuer sind wurde auf die tolle Qualität verwiesen. Diese tolle Qualität hat beim letzten Mal immerhin 1 Jahr gehalten. :)


    Habe mir dann für weniger Geld ein Shido LiFePo4 gekauft. 2-3kg Gewicht gespart.

    Kawasaki GPZ 500S 1993

    Suzuki GSF1250 SA 2007

    KTM 690 Enduro R 2019

    KTM 1290 Super Adventure 2020

    KTM 1290 Super Duke R 2021

  • Vor ca. 6-7 Wochen bin ich noch regelmäßig gefahren und hatte beim Starten nicht wirklich Probleme. Mir ist zwar vorgekommen, dass der Motor gelegentlich nicht mehr soo schnell anspringt, hab mir aber noch nichts dabei gedacht.

    Mein Freundlicher hat mir schon im Frühherbst gesagt, dass er 3 Fehlermeldungen gelöscht hat die ev. auf eine schwache Batterie hinweisen.

    Ich hab jetzt eine Gel-Batterie von der Tante Louise im Auge (Delo YTX14-BS12V/14Ah) welche die Hälfte der originalen kostet.

    Sollte doch passen, oder?

  • Das gibts einschlägige freds zu.

    Resümee: nimm se stärker, als empfohlen.


    Unter Umweltgesichtspunkten sind LiFePo höchst umstritten. Blei ist recyclebar. Aber sicher auch ned alle 2 Jahre. :staun:

    Wg. Krach fahr ich aus der Haut: loud is out!
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