Bestellnr. ET10107eilzurr®EILZURR oder wie sichert ihr euer Moped im Transporter?

  • Hallo an alle,

    wer von euch hat das System von Eilzurr?

    Wie sichert ihr euer Moped z.B. im Transporter?

    Da ich die GT fahre möchte ich sie nicht so sehr vorne einspannen!


    Danke für euer Tipps und Hilfe

  • Hast du Angst die Gabel platzt?


    Dann solltest du auch davon Abstand nehmen das Motorrad zu fahren.

    Die Belastungen für das Fahrwerk sind höher.


    PS.

    Ich transportieren seit über 20 Jahren mehrmals im Jahr meine Motorräder auf dem Anhänger. Vorne und hinten in die Federn gezogen. Da ist noch nicht 1x ein Fahrwerksteil bei zu Schaden gekommen.

    Für Motorradfahrer ist es Lebenseinstellung, für biker ist es Lifestyle. :teuflisch:

    2 Mal editiert, zuletzt von Kondos ()

  • Also ich hatte meine Tuono auch mit dem Eilzurr gesichert, war eine super Angelegenheit. Zum Schluss noch ne Selbstbaulösung durch die Achse der Schwinge (also da wo die Schwinge am Rahmen / Motor fest ist) und da auch noch abgespannt, da wackelt nichts mehr. Ich kann die bedenken schon verstehen, das Gefummel mit den Gurten an die Gabelbrücke usw.

    finde ich. Zudem kommt noch dazu, wenn man die Soziusrasten abgebaut hat ist es hinten schwierig da was richtig zu spannen.

    Bei der Duke hatte ich noch nicht die Notwendigkeit sie auf dem Hänger zu verzurren, sollte ich die wieder mit auf dem Anhänger transportieren muss ich mir eben was überlegen

    • Eilzurr oder
    • Spannen über Gabelbrücke
    • Soziusrasten wieder anbauen?
    • Auf jeden Fall immer mit ner Wippe sichern
  • SuperDuke 3.0: Zurrschlaufen an die untere Gabelbrücke. (acebikes) Spanngurte.


    Hinten Haltegurte über den Reifen. Z.B. acebikes oder racefoxx.

    Für Motorradfahrer ist es Lebenseinstellung, für biker ist es Lifestyle. :teuflisch:

  • Kondos

    Nikon

    Erstmal Danke für die Hilfestellung, allgemein habe ich keine Angst das was passiert, nur das Gefummel mit den Gurten an die Gabelbrücke nervt. Dazu hat einmal ein Gurt heftig an meiner BMW am Holm gescheuert! Was sehr unschön aussah!

    Habe mich jetzt für Eilzurr entschieden! Denke für lange Anreisen das optimale!


    Gruß

  • Ich hab mir für hinten ein "Eilzurr" selbst an der Drehmaschiene gedreht mit 2 Ringösen vom Baumarkt. Materialwert 40€


    Vorne mit 2 Schlaufen vorher an der Gabelbrücke fest und dann auf dem Anhänger festgezogen. Nur mit nicht zu viel spannung.

    :wheelie:

  • Ich nutze auch das EilZurr System - geht super schnell und ist sicher :Daumen hoch:

    Nachteil: nur für das jeweilige Mopped passend


    Wenn ich nochmal kaufen müsste, würde ich vermutlich AxFix nehmen

    Gruß
    der OLLI


    Wenn mich jemand fragt: "was geht ab?" male ich ihm ein Kreuz auf die Stirn und antworte: schwarzer EDDING schon mal nicht!

    Einmal editiert, zuletzt von olli4321 ()

  • Puh ihr macht ja nen Aufriss. Ich transportier auch schon seit mehreren Jahren die verschiedensten Motorräder in Transportern. Zwei Spanngurte vorne um/durch/über die Gabelbrücke (je nach Modell), ein Spanngurt hinten durch die Felge (oder Soziraste) und gut ist 🙂

    Noch keine Scheuerstellen an Metallteilen. Plastik etwas Vorsicht!

    Kostenpunkt 20€ für 3 Spanngurte und dauert keine 5 Minuten :Daumen hoch:

    Gruß Domi :wheelie:

  • Wenn alles immer so einfach wäre. Bei der GT kann man die Gabelbrücken nicht verwenden. Unten wird die Tankverkleidung richtig auseinander gedrückt und

    oben geht der Gurt direkt auf die Verkleidung. Am Lenker gab es Probleme mit den Leitungen. In der Not habe ich meine Bandschlingen an der vorderen

    Rahmenstrebe (Baumwolltuch darunter) befestigt. Hinten konnte man rechts die Beifahrerfussraste nicht verwenden, weil der Gurt den Auspuff angescheuert

    hätte. Somit habe es hinten so wie vorne gemacht. Bandschlingen, Baumwolltuch und Spanngurt an den hinteren Rahmenstreben befestigen.


    Natürlich ist das mit der hinteren Felge viel einfacher und schneller, hatte nur nicht das passende Material dabei.

  • Hört sich ja sehr ungeschickt bei der GT an.

    Gruß Domi :wheelie:

  • naja, es gibt halt schon Leute, denen die 20 Jahre Erfahrung fehlen und nicht nach vorne/unten sondern an Abenteuerlichen Stellen oder stark nach außen abspannen.


    Daher sind Hilfsmittel nicht immer verkehrt, auch wenn die nicht billig sind

    Super Duke 2.0

  • Welche Erfahrung mir aber fehlt ist wie sich langfristig die Radlager mit den auftretenden Seitenkräften beim Transport vertragen.


    Die Radlager sind auf Radiale Kräfte ausgelegt.


    Bei Befestigung über die Achsen mit Eil-Zurr etc. kommen aber axiale Kräfte auf die Lager wofür sie nicht ausgelegt sind.

    Für Motorradfahrer ist es Lebenseinstellung, für biker ist es Lifestyle. :teuflisch:

  • Welche Erfahrung mir aber fehlt ist wie sich langfristig die Radlager mit den auftretenden Seitenkräften beim Transport vertragen.


    Die Radlager sind auf Radiale Kräfte ausgelegt.


    Bei Befestigung über die Achsen mit Eil-Zurr etc. kommen aber axiale Kräfte auf die Lager wofür sie nicht ausgelegt sind.

    Naja du ziehst die kraft ja nicht nach unten und nicht nach aussen. Also ein unterschied wird es nicht geben. Grade am Hinterrad ist es egal.

    Auch am vorderrad ziehst du ja auch nur die Achse nach "unten" und belastest die Achse ja nicht in einer andere richtung. Wenn du Fährst/Bremst hast du ja die selben Kräfte auf der Achse.

    :wheelie:

  • Ja, die 1290 Superduke GT über die vordere Gabelbrücke abzuspannen ist etwas fummelig.


    Ich habe die besten Erfahrungen damit gemacht, zuerst mit zwei kleinen Endlosschleifen um die Gabelbrücke zu gehen und diese dann mit dem Spanngurt abzuspannen (ist zwar knapp, aber machbar) . Die Vordergabel spannt man auch nicht zu stramm; die Gabel muss noch ein- und ausfedern können. Keinesfalls auf Block spannen!


    Für den Fall, dass Gurte möglicherweise an der Verkleidung oder lackiertem Metall schleifen könnten, streife ich an der betreffenden Stelle kleine Lederstücke über den Gurt (die Lederstücke sind praktisch wie eine Röhre mit etwas Seil zusammengezurrt). Am Heck bietet sich der Rahmen zum Anlegen des Spanngurtes oder der Endlosschleifen an (auch dort möglichst Lederstücke unterlegen). Das Heck auch nicht zu stramm spannen, aber soviel, dass das "Hinterteil" beim Überfahren von Schlaglöchern, Bahnschienen , Querfugen etc. nicht allzu hoch "aufspringen" kann.


    Die Gurte spanne ich sowohl vorne wie hinten mit einem entsprechenden Winkel links u. rechts zum Bike, soweit der Hänger das hergibt (also nicht in Längsrichtung wie z.B. AxFIX- da hätte ich kein Zuvertrauen. M.Erachtens müssen bei Wankbewegungen auch die Seitenkräfte des Bikes aufgenommen werden). Wenn man vorne den Spanngurt in einem großzügigen Winkel weit genug nach links oder rechts wegspannen kann, schleift dieser auch nicht an der Verkleidung bzw. die Lederstücke puffern zeitweise Schleifbewegungen ab.


    Wenn das Bike über Nacht auf dem Hänger verbleiben muss, entspanne ich die Gurte und spanne diese vor dem Losfahren wieder nach.

  • Naja du ziehst die kraft ja nicht nach unten und nicht nach aussen. Also ein unterschied wird es nicht geben. Grade am Hinterrad ist es egal.

    Auch am vorderrad ziehst du ja auch nur die Achse nach "unten" und belastest die Achse ja nicht in einer andere richtung. Wenn du Fährst/Bremst hast du ja die selben Kräfte auf der Achse.

    Schon mal im Rückspiegel beobachtet wie das Motorrad am schwanken ist?

    Von diesen Seitenkräften schreibe ich.

    Für Motorradfahrer ist es Lebenseinstellung, für biker ist es Lifestyle. :teuflisch:

  • Das EilZurr System wird an den Achsen verschraubt und stützt sich über den Bund ab - die Radlager werden null belastet.

    Beim Abspannen wirken nur radiale Kräfte auf die Radlager und diese Kräfte sind erheblich geringer als die Kräfte, die im Fahrbetrieb auf die Lager wirken.

    Gruß
    der OLLI


    Wenn mich jemand fragt: "was geht ab?" male ich ihm ein Kreuz auf die Stirn und antworte: schwarzer EDDING schon mal nicht!