fahrwerksunterschied SM/SMR/SMT wer kanns mir erklären

  • moin,


    nach dem verkauf meiner SDR möchte ich jetzt gerne eine 990SM kaufen. soweit war schon alles klar, bis ich dann aufgrund von beziehungen technische unterlagen in die hand bekam wo geschrieben stand, dass SMR und SMT gegenüber der SM kürzere federwege bekommen haben. dies soll laut KTM die präzision erhöhen. aha. gut. habe ich verstanden. warum bekommt die SM dann diese modifikation nicht? bzw. was wäre dann der vorteil der langen federwege der SM gegenüber einer SMT?


    irgendwie raff ichs nicht :nein:


    gruß
    steve

  • Steve,


    was sind denn das für Unterlagen, wo das steht? Mir wäre das neu, allerdings ging ich davon aus das die Fahrwerke von SMR, SMT, SM alle gleich sind und habe deshalb auch noch nie genauer nachgeforscht. Sind denn die Sitzhöhen alle gleich? Oder sind die auch unterschiedlich?

    Tittenkalendarbesitzer des Pornotropfen-Fanclubs :knie nieder:
    -- 14.-19.12. Sölden mit SnowBoard --

  • die unterlagen sind technische spezifikationen für den werkstattgebrauch und stammen von KTM.


    die sitzhöhen von SM und SMR sind gleich die von der SMT ist geringer (ich glaube 850mm gegenüber 875 der SM/R)


    greets
    steve

  • Ich hatte vor kurzem die 990 SMR als Leihmotorrad als ich meine Maschine zur Inspektion vobrei gebracht habe. Sie ist definitiv niedriger als die 990er SM. Allerdings hatte ich nicht den Eindruck das das Fahrwerk viel besser arbeitet.
    Sie fühlte sich zwar einen Tick wendiger an als die SM, was aber gemäss Auskunft meines Händlers auf die etwas leichteren Räder zurückzuführen ist.


    Längere Federwege und die damit verbundene höhere Sitzposition ist eine Frage des Geschmacks. Extrem Ausgedrück - wer eine Supermoto fahren will steht drauf. Wer niedrige Sitzpositionen bevorzugt fährt nen Supersportler.


    Ob man lieber eine etwas höhere oder niedrigere Supermoto fährt muss man selber rausfinden. Ich persönlich bevorzuge die höhere Variante. Mit der tieferen SMR wär ich vieleicht ein paar Zehntel schneller - aber auf der Strasse ist mir eine bequeme Sitzposition und gute Übersicht wichtiger als Resultate auf der Stoppuhr.

  • Um die Laenge der Federwege, oder die Sitzhoehe, der drei Typen zu kennen, brauchst Du aber keine Werkstattunterlagen.
    Auf der Seite von KTM selber kannst Du mittels Modellvergleich den direkten Vergleich ziehen,
    Die SM hat 200/210 mm Federweg.
    Die SMR hat 160/180 mm.
    Die SMT hat 160/180 mm.


    Die SM hat eine Sitzhoehe von 875mm.
    Die SMR hat ebenfalls ne Hoehe von 875mm.
    Die SMT hat ne Sitzhoehe von 855mm.


    Fazit: Die Laenge der Federwege lassen noch nicht mal Rueckschluesse auf die Sitzhoehe zu. Zumal alle drei die gleiche Bodenfreiheit haben.
    Im Gegenteil wuerde ich meinen die niedrigere Sitzhoehe der SMT gewinnen die Jungs durch die andere Sitzbank. Ich hab die Ergositzbank, fuer wenn wir auf tour gehen. Damit sitze ich auch ca. 2 cm tiefer als mit der Originalbank.
    Und die Ergobank sieht der Touringbank aehnlich.


    Frage nun: Was macht man mit 200/210 mm Federweg?
    Antwort, ich weiss es nicht wirklich. hab das Fahrwerk an meiner SM schon wesentlich weicher eingestellt als Standard, naeher mich langsam der Komforteinstellung. Das Fahrverhalten ist prima, Buckelpiste machen so richtig Laune. Und der :Kürbis: bockt nicht rum wie'n wilder Mustang. Jedoch nutze ich nicht den kompletten Federweg noch immer nicht. Da noch die Originalfedervorspannung eingestellt ist.


    Ich koennte mir vorstellen KTM ist der Meinung Supermoto beinhaltet zu 30% Offroad. Ergo muss ne SM ueber ordentlich Federweg verfuegen, Der Besitzer koennte ja mal auf die Idee kommen mit der Maschine offroad fahren zu wollen. Oder gar springen zu wollen. Und da benoetigste halt mal richtig Federweg. Damit die Kati nicht auseinanderbricht, denke ich.
    Ich persoenlich hab's noch nicht ausprobiert, wuerde es dem :Kürbis: und mir auch nicht zumuten wollen. Mit rutschendem HInterrreifen den Schotterweg raufreiten reicht mir dann. :crazy:

  • Guten Morgen Leute!


    Also soweit ich informiert bin(war mal in der Motorrad o.ä. ausführlich erklärt), sind die Abmessungen der Federelemente bei allen drei Versionen dieselben, was bedeutet das aufgrund des geringeren Federwegs das Mopped nicht niedriger wird.
    Es sind nur die Innereien der Federelemente unterschiedlich, wobei hier die der SM, SMR und SMT alle unterschiedlich sind. Trotz der selben Daten der SMR und SMT.
    Zur Sitzhöhe der SMT, diese ist nur aufgrund der anderen Sitzbank niedriger(855mm). Montiert man die Bank der normalen SM bzw. der SMR, hat man auch deren Sitzhöhe(875mm).


    Greetz,
    Josef

  • D.h. die Unterschiede sind nun:


    a) SM hat längeren Federweg als SMR und SMT


    b) Sitzbank ist unterschiedlich und damit die Sitzhöhe


    War's das zusammengefasst?

    Tittenkalendarbesitzer des Pornotropfen-Fanclubs :knie nieder:
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  • Längere Federwege und die damit verbundene höhere Sitzposition ist eine Frage des Geschmacks. Extrem Ausgedrück - wer eine Supermoto fahren will steht drauf. Wer niedrige Sitzpositionen bevorzugt fährt nen Supersportler.


    da hast du dann gleich zweimal was falsch verstanden. zum einen hat die sitzhöhe, wie linux völlig richtig schrieb, absolut nichts mit unterschiedlich langen federwegen zu tun. und zum zweiten passt deine bemerkung über supersportler nicht wirklich zur ursprünglich gestellten frage, denn mir ging es nie darum höher oder niedriger sitzen zu wollen. lediglich die sinnhaftigkeit hinter den unterschiedlichen federwegen hätte ich gerne verstanden :kapituliere:

  • Um die Laenge der Federwege, oder die Sitzhoehe, der drei Typen zu kennen, brauchst Du aber keine Werkstattunterlagen.


    natürlich nicht. ich wurde aber gefragt aus welchen unterlagen ich die info habe, udn ic hhatte sie aus den KTM werkstattunterlagen :grins:



    Fazit: Die Laenge der Federwege lassen noch nicht mal Rueckschluesse auf die Sitzhoehe zu.


    natürlich nicht.



    Im Gegenteil wuerde ich meinen die niedrigere Sitzhoehe der SMT gewinnen die Jungs durch die andere Sitzbank.


    ganz genau :Daumen hoch:



    Frage nun: Was macht man mit 200/210 mm Federweg?
    Antwort, ich weiss es nicht wirklich.


    so geht es mir auch



    Ich koennte mir vorstellen KTM ist der Meinung Supermoto beinhaltet zu 30% Offroad. Ergo muss ne SM ueber ordentlich Federweg verfuegen, Der Besitzer koennte ja mal auf die Idee kommen mit der Maschine offroad fahren zu wollen.


    erscheint mir logisch. aber wenn es die SMT gibt, wäre das nicht eher das modell von dem zu erwarten ist das die besitzer auf großer dolomitentour mal das eine oder andere mit gröberem schotter bewehrte strässchen fahren? :denk:


    wie auch immer, vielen dank für deine ausführliche antwort :Daumen hoch:
    danke auch allen anderen :Daumen hoch:


  • yep, bis auf das mit der sitzbank hab ich das aber schon im ersten post erwähnt :lol:

  • Nach dieser Diskussion wird mit der Einsatzzweck aber irgendwie unklar. SM-T geht ja noch, das T steht ja für Tourentauglichkeit und wahrscheinlich interpretiert man Tour als Tour auf der Strasse und weniger auf Schotter oder so. Aber das R steht ja bisher für sportlicher, kompromissloser......und da wundern mich die kurzeren Federwege......


    Fazit für mich ist: Auf ner Rennsemmel will ich den Bodenkontakt und auf ner Sumo muss es hoch sein finde ich. Dann wäre also die normale SM (ohne R oder T) die einzig richtige Männersumo..... :zwinker:

    Tittenkalendarbesitzer des Pornotropfen-Fanclubs :knie nieder:
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  • Zitat

    erscheint mir logisch. aber wenn es die SMT gibt, wäre das nicht eher das modell von dem zu erwarten ist das die besitzer auf großer dolomitentour mal das eine oder andere mit gröberem schotter bewehrte strässchen fahren? :denk:


    Das ist schon richtig, zumindestens fuer mich. Dafuer reichen die kuerzeren Federwege auch aus.
    Allerdings denke ich, werden die Kollegen kaum mit ner SMT ne Waschbrettpassage fahren, oder nen Sprunghuegel. Und wenn ich mir Sumorennen ansehen, Sprunghuegel sind da immer drin. Da kann die Maschine bei zu kurzem Federweg direkt anschlagen, bzw. auf Block gehen.


    Zitat

    ja schon alleine wegen dem größeren Tank nur Memmen steigen nach 160-180 km vom :Kürbis:


    Das bedeutet, ich fahr ne Maennersumo, kein Memmenmopped. :peace::applaus:
    Da hab ich doch mal was richtig gemacht. :sensationell::lautlach:


  • Das ist schon richtig, zumindestens fuer mich. Dafuer reichen die kuerzeren Federwege auch aus.
    Allerdings denke ich, werden die Kollegen kaum mit ner SMT ne Waschbrettpassage fahren, oder nen Sprunghuegel. Und wenn ich mir Sumorennen ansehen, Sprunghuegel sind da immer drin. Da kann die Maschine bei zu kurzem Federweg direkt anschlagen, bzw. auf Block gehen.


    auch wieder war. egal, die entscheidung ist ohnedies gefällt, es wird die SM, die SMT gefällt mir nicht ganz so gut .... :peace:

  • Der einzige Unterschied der mir spontan noch einfällt ist der geänderte Steuerkopfwinkel (65.1° bei SM, 65.6° bei SM T/R).

    "Die Oberpfalz hat Zoiglbier und wer es trinkt, wird schön wie wir... " (N. Neugirg)

  • Fazit für mich ist: Auf ner Rennsemmel will ich den Bodenkontakt und auf ner Sumo muss es hoch sein finde ich. Dann wäre also die normale SM (ohne R oder T) die einzig richtige Männersumo..... :zwinker:

    Des is doch imma no verkehrt! Die san alle drei gleich hoch!
    Also i versteh des a so, dass z.B. die Gabel der SM dieselben Amessungen hat wie die der SMR & SMT. Nur is halt innen drin an den eigentlichen Federungskomponenten bei den beiden im Vergleich zur normalen SM weniger Federweg vorhanden.
    Ergo: A SMR und a SMT san knackiger abgestimmt, und lassen sich (auf der Straße) sportlicher fahren, womit des dann die Männersumos san!
    :tröst: :grins:

  • Des is doch imma no verkehrt! Die san alle drei gleich hoch!
    Also i versteh des a so, dass z.B. die Gabel der SM dieselben Amessungen hat wie die der SMR & SMT. Nur is halt innen drin an den eigentlichen Federungskomponenten bei den beiden im Vergleich zur normalen SM weniger Federweg vorhanden.
    Ergo: A SMR und a SMT san knackiger abgestimmt, und lassen sich (auf der Straße) sportlicher fahren, womit des dann die Männersumos san!
    :tröst: :grins:

    :nein: die R net,ist für Memmen, die hat n zu kleinen Tank :grins: :lol:
    :denk: müsste man mal neben eine sm stellen ob die Fußrasten gleich hoch sind :staun: würd mich jetzt echt interessieren :sabber:

  • Die SMR hat gegenüber der SMT (und SM) auch speziell beschichtete Gabel- und Federbeinlaufflächen für schnelleres und besseres Ansprechverhalten.
    Wer den Unterschied nicht bemerkt, benötigt es auch nicht und kann das Geld in eine Sissybar investieren :)


    grüße kantn

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  • stackhouse : Knallharte Argumente. Ich glaube Du hast es richtig beschrieben..... :Daumen hoch: :Daumen hoch: :Daumen hoch:


    Muss ich mir jetzt ne SMR kaufen :denk: nee, ich warte mindestens den Winter noch ab :denk:

    Tittenkalendarbesitzer des Pornotropfen-Fanclubs :knie nieder:
    -- 14.-19.12. Sölden mit SnowBoard --

  • Die einzig wirklich relevante Auswirkung der kürzeren Federwege der SMR und SMT ist meines Erachtens, dass die Fuhre bei höheren Geschwindigkeiten stabiler ist und es dadurch wesentlich mehr Reifenfreigaben gibt. Für die 990 SM gibt es den perfekten Reifen nicht!!! Die Originalen haben eine überschaubare Laufleistung ( i.d.R. 3500-5000 km hinten) und ein eher schlechtes Verhalten bei Nässe, bei einem relativ hohen Preis. Sämtliche Tourensportreifen (MPR2, Dunlop Roadsmart etc.), die alle ausreichend Grip haben, neigen zum Pendeln bei höheren Geschwindigkeiten und sind aus diesem Grund nicht zugelassen (und werden es auch nie sein). Ab wann der Effekt eintritt und wie groß die Auswirkungen sind, ist unterschiedlich (kann u.U. schon bei 140 km/h beginnen). Wenn man die entsprechendes Threads verfolgt, wird klar, dass das Thema für die SM990-Besitzer von nicht ganz unwichtiger Bedeutung ist. Die sonstigen Unterschiede wird man wohl nicht wirklich warnehmen......


    Die langen Federwege der 990 SM sind ganz klar ein Rudiment der Offroad-Vergangenheit der Marke. Man nutzt diese auf der Straße definitv nicht aus. Das wurde wohl auch durch KTM erkannt. In Summe überwiegen die Vorteile der kürzeren Federwege (außer für die Leute, die in fernen Kontinenten 1000e Kilometer auf unbefestigten Straßen unterwegs sind).


    Das Optimum für meine Begriffe (Design, Reichweite und Einsatzzweck) wäre wohl eine 990SM mit dem Fahrwerk der SMR, die es so nie geben wird, da die 990 SM (meines Wissens) nicht mehr produziert wird.


    Ja, so ist das!