690SMC, 990SMR oder doch nicht? Lohnt sich der Umstieg?

  • Servus,


    ich wollte mir zum Saisonende mal ein paar Meinung von KTM-Piloten einholen.


    Habe jetzt seit fast 2 Jahren meinen A2 und seit dem auch eine BMW G650Xmoto.


    Wieso BMW bzw die Xmoto? Ganz einfach, neue Technik mit Einspritzung, war auf 40PS drosselbar und preislich gerade so erschwinglich. Hatte eigentlich damals eine 690er ab 2010 (ab 2010 wurde ja am Motor und v.a. Tacho nachgebessert) ins Auge gefasst, war aber einfach finanziell nicht drin.


    Kurz zur Xmoto zwecks Vergleich:
    Offen 53PS, 650ccm und rund 155kg fahrfertig, dazu noch den Tank im Heck wie die SMC, fand ich damals vergleichbar. Die Xmoto wurde ja nicht oft gebaut und das bekam ich nach nem kleinem Kurvenrutscher bei Bauernglätte zu spüren. Linke Seitenverkleidung gebrochen, Vorderachse verzogen, Kühler defekt und noch ein paar Kleinteile, schon waren fast 1000€ futsch.


    Da ich nächste Saison nun meinen A mache, spiele ich eben mit den Gedanken, das Möp zu wechseln. Die momentane Drossel von Alphatec is relativ labil, den Gasanschlag hats nur durchs Gasgeben verbogen und die Xmoto ist fast offen. Recht viel Luft zur offenen Leistung ist da nicht mehr.


    Eine 690er hat ja Serienmäßig schon rund 15ps mehr, mit nem anderen ESD und Evo1 sinds fast 20PS Unterschied.


    Dazu kommt jetzt noch, dass ein sehr guter Kumpel ab nächstem Jahr bei nem Kürbisdealer arbeitet, sprich Kundendienst und Teile krieg ich mit nem anständigen Rabatt.


    Lohnt sich nun der Umstieg zur SMC? Bin bis jetzt nur mal ne 2013er R auf 40PS gefahren, da ging meine BMW besser vorwärts. Wie siehts da offen aus? Sitzposition usw fand ich ähnlich und hab mich wohl gefühlt, die Kupplung der SMC is natürlich ein Traum!


    Mittlerweile fänd ich auch ne 990SMR interessant, welche ich auf jedenfall Probe fahren werde, wenn ich meinen Schein habe.
    Aber vielleicht gibts ja hier wen, der schon 690er und 990er gefahren ist und da mal was drüber erzählen kann. 120PS klingen interessant und das höhere Gewicht würde mich nicht unbedingt stören. Und so ein V2 klingt schon auch nett. Allerdings schreckt mich der hohe Verbrauch schon ein bisschen ab.


    Hab mir auch überlegt eventuell nächstes Jahr die neue Husky 701 dann mal zu probieren, sollte ja der 690SMC schon ähneln bzw sehr nahe kommen.


    Vielleicht kann der eine oder andere seine persönlichen Erfahrungen mal mitteilen ;)


    Danke und Grüße









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  • Meine Frau hatte eine G650X, die ich fast mehr gefahren viel gefahren bin als sie selbst.Die hat hier in im kurvenreichen Bergischen Land mit ihrem sehr niedrigen Gewicht viel Spaß gemacht hat und auch gerade noch ausreichend Leistung auf die Straße gebracht. Die SMC habe ich immer mal wieder als Leihmopped gefahren, wenn unsere kleine Duke oder meine 990SMR beim Freundlichen stand. Für mich ist aus verschiedenen Gründen die SMC nie eine Alternative gewesen:


    1. Sie hat gefühlt nicht wesentlich mehr Leistung als die G650. Sie dreht zwar energischer hoch und bleibt länger am Ball, aber aus den Kurven heraus und bei der Gasannahme ist der Unterschied eher klein. Und darauf kommt es mir persönlich an.
    2. Bei den Soziuseigenschaften ist die SMC bei meinen oft mitfahrenden Kindern schlicht durchgefallen - Ausschlusskriterium.
    3. Mir hat die Laufkultur der SMC nicht ausgereicht, da läuft die G650 schon bedeutend ruhiger, ganz zu schweigen von meiner SMR.
    4. Die SMC hatte kein ABS - Ausschlusskriterium. Nun hat sie aber eins.
    5. Mit der SMC konnte ich nie auch nur halbwegs gesittet fahren. Immer verführte sie zu Wheelies, Drifts und sonstigen Kaspereien am Limit, die meiner Lebenserwartung auf Dauer abträglich gewesen wären.


    Mit der SMR habe ich nun zwar nicht mehr das geringe Gewicht der SMC/G650, aber nach einigen Optimierungen (Akras, Batterie, ...) ist sie nicht mehr allzu weit davon entfernt. Sie verbindet perfekten Komfort für Fahrer und Sozius mit einer SuMo-ähnlichen Leichtigkeit und, für so einen eher dicken Dampfer, auch noch eine Menge Sportlichkeit. Außerdem bietet sie, neben tollem V2-Sound, in wirklich jeder Lebenslage eines nackten Moppeds mehr als ausreichende Fahrwerks- und Leistungsreserven, die einerseits unendlich viel Spaß machen, andererseits aber auch ein wenig Gelassenheit vermitteln. Aber wirklich ruhig und gesittet fahren kann ich damit auch nicht. Die Husky fährt sich übrigens sehr ähnlich, selbst der Sound ist genau so gut. Bei mir ist sie rausgefallen, weil sie anfangs kein ABS hatte und auch nur sehr mäßige Sozius-Ergonomie geboten hat.


    So viel zu meinen Eindrücken. Jetzt musst Du alle Moppeds mal fahren und Dich irgendwann für die eine oder andere selbst entscheiden. Aber es gibt ja im Leben Schlimmeres, als Probefahrten auf allesamt tollen Moppeds zu machen und sich am Ende für seinen ganz persönlichen Sieger zu entscheiden.
    .



  • Danke für deinen Erfahrungsbericht, hast mir ein Stück weiter geholfen!


    So wie ich das sehe, werde ich mich dann mal auf ne 990er setzen und testen, 690 SMC fliegt dann raus, dann kann ich die BMW auch behalten.


    Eventuell mal in die andere Richtung (EXC 530/500 SM oder Berg FS570) recherchieren ;)


    Falls noch wer was weiß, darfs mir gerne mitteilen ;)


    Grüße



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  • Tja, ich trau' mich das ja kaum zu sagen, aber mein aktueller Favorit wäre die MT07. Die liegt vom gefühlten Gewicht und der Handlichkeit her noch einmal spürbar näher an "echten" Supermotos, bietet dabei aber eine erstklassige Laufkultur und spürbar mehr Leistung als die Einzylinder, die sie zudem auch recht linear und druckvoll von unten heraus abgibt. Sie ist zudem selbst neu sehr preisgünstig und bietet dafür sogar ein ABS. Weniger positiv ist der Komfort für den Sozius/die Sozia. Auch das Fahrwerk ist zwar nicht so weich wie das der MT09, hat aber eben nicht die Souveränität der KTM-Supermotos. Ach ja: auch am Sound müsste man was tun. Dennoch in jeden Fall ein Kandidat, den es zu mal zu fahren lohnt!
    .

  • Hi, ich bin die smc gefahren und meine sagen zu können das Du dann auch deine BMW behalten kannst. Fahre selbsr die SMR und bin von Leistung, -abgabe, Handling & Gewicht überzeugt. Vorher bin ich lange Jahre Yamahe gefahren u.a. TDM 850. Die MT Baureihe ist preislich interessant, jedoch bauen die Japaner nicht für Nordeuropäer. Ich sag mal aus meiner Sicht Kindermopeds, aber es ist halt nicht jeder ein 2 m Mann... Die Fahrwerke sind jedoch viel zu weich, so dass Du min. 1 k€ für ein halbwegs vernünftiges Fahrwerk draufrechnen kannst. Kauf Dir ne SMR und die wirst zufrieden sein. Es geht nichts über ausgiebiges Probefahren, da jeder andere Vorstellungen hat. Gruss Chris.

    Gruss bricoleur

  • Zitat:
    Aber vielleicht gibts ja hier wen, der schon 690er und 990er gefahren
    ist und da mal was drüber erzählen kann. 120PS klingen interessant und
    das höhere Gewicht würde mich nicht unbedingt stören. Und so ein V2
    klingt schon auch nett. Allerdings schreckt mich der hohe Verbrauch
    schon ein bisschen ab.


    Was soll das mit dem Verbrauch für ein Kaufkriterium sein? vielleicht 2 Liter mehr als ein 1-Zylinder?
    Ich denke mal daß der Spaß an erster Stelle steht..
    Habe vorher die SMT gefahren. Hat unheimlich Spaß gemacht.
    Den 2-Zylinder unbedingt probefahren!

    Adventure 890 R

  • Hab des öfteren schon was von nem Verbrauch von ca. 8-10L gelesen.


    Meine BMW gönnt sich maximal 5, auch wenn man stark am Hahn hängt.


    Ich werde sie mal testen! Dadurch dass mein Kumpel beim nem Kürbis-Dealer arbeitet, bekomm ich ne 990er SMR nächstes Frühjahr für ein ganzes Wochenende. Denke, da kann man die schonmal ordentlich Probefahren :)


    Danke und Grüße



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  • Meine 990er schluckt auf der Landstraße runde 7 Liter bei StVO-gerechter, aber zügiger Gangart. Eine kleine Rechnung sei erlaubt: 10.000km/Jahr x 2Liter/100km x 1,40 Euro/Liter = 280 Euro jährlich bei 10.000km und 2 Liter Mehrverbrauch. Noch teurer wird's, wenn man die Inspektionen zusätzlich ins Kalkül zieht. Bei jeweils 7.500, 22.500, 37.500, ...km kostet's zwischen 250 und 300 Euro, bei 15.000, 30.000, 45.000 km... sind meist über 600 Euro fällig. Das tut dann schon richtig weh - wenn man nicht selber schrauben kann oder will. Wer also kein geübter Schrauber und zusätzlich ein bisschen knapp bei Kasse ist, kauft sich besser ein anderes Mopped.
    .

  • Zitat

    Meine 990er schluckt auf der Landstraße runde 7 Liter bei StVO-gerechter, aber zügiger Gangart. Eine kleine Rechnung sei erlaubt: 10.000km/Jahr x 2Liter/100km x 1,40 Euro/Liter = 280 Euro jährlich bei 10.000km und 2 Liter Mehrverbrauch. Noch teurer wird's, wenn man die Inspektionen zusätzlich ins Kalkül zieht. Bei jeweils 7.500, 22.500, 37.500, ...km kostet's zwischen 250 und 300 Euro, bei 15.000, 30.000, 45.000 km... sind meist über 600 Euro fällig. Das tut dann schon richtig weh - wenn man nicht selber schrauben kann oder will. Wer also kein geübter Schrauber und zusätzlich ein bisschen knapp bei Kasse ist, kauft sich besser ein anderes Mopped.
    .


    Naja, die Kundendienste machen mir keine Sorgen. Wie gesagt, kann mein Kumpel nach Feierabend fürn Kasten Bier dann direkt in der KTM Werke machen ;)


    Ansonsten ist die 990er schon zuverlässig oder? Wie siehts so mit Stadtverkehr aus? Hört man ja öfters, dass die in den unteren Drehzahlbereichen etwas ruckelt.


    Grüße



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  • Servus Ich habe eine SD R 990 und verbrauche ca. 7,5 L/100 . Was ich nicht viel finde ( Meine Yamaha nahm sich immer 10 l/100 ).
    Stadt Fahren ist allerdings Gewöhnungs bedürftig aber mit dem Akra Map geht das auch.
    Ihc persönlich tendiere grundsätzlich zu mehr Hubraum .
    MfG ericson

    Habedieehre and don´t forget to rock and :wheelie:
    Christoph

  • Ansonsten ist die 990er schon zuverlässig oder? Wie siehts so mit Stadtverkehr aus? Hört man ja öfters, dass die in den unteren Drehzahlbereichen etwas ruckelt.


    Zuverlässig ja bei etwas Pflegezuwendung. Ein ideales Stadtgefährt ist die 990er nicht, mit einem anderen Gasgriff, ggf. geänderter Übersetzung und dem Akra-Mapping kann man das Ruckeln bei Stadttempo etwas reduzieren.

    MT09  Duke5 Enduro690R SMT990

  • Also ich brauche im Schnitt mit der 990er 6.7 Liter , bei Schleichfahrt 6.3 und im Suizidmodus 8 Liter.
    Geruckels hab ich mit 16er Ritzel, Akra + Mapping im Griff. Für die Grobmotoriker gibt es wohl noch nen anderen Gasgriff.

    Gruss bricoleur

  • Zuverlässigkeit: In irgendeiner Mopped-Zeitung (Tourenfahrer/SM-T?) gab's einen Dauertest über 50.000km, Fazit: alles gut, keine besonderen Probleme. Meine hat jetzt 25.000km runter und zeigt keinerlei nennenswerte Probleme oder gar Ausfälle. Anfangs waren zwar ein paar Schläuche nicht ganz fest, aber das konnte ich selber auf die Schnelle richten. Und zudem wurde der Kupplungsnehmerzylinder getauscht. Der funktionierte zwar einwandfrei, zeigte aber eine leichte Undichtigkeit und wurde deshalb beim 22500er Service auf Garantie gewechselt. Und ganz zu Anfang waren auch die vorderen Bremsscheiben leicht wellig. Die sind dann im Zuge der ersten Inspektion ebenfalls auf Garantie getauscht worden.


    Stadverkehr: Ich nehm' normalerweise das Mopped meiner Frau oder meiner Kinder (und im Hochsommer die Kiste mit der Klimaanlage), wenn ich in die Stadt muss. Meine SMR ruckelt zwar nicht (Akras samt Mapping), aber mit ihr macht dieses Rumeiern und Rumstehen noch weniger Spaß als mit allen anderen Moppeds, die ich bisher besessen habe - und das waren in den letzten 45 Jahrern einige. Das Ding will rennen - und nicht an Ampeln im Stand verglühen.
    .

  • Alles klar! Danke an alle für die Erfahrungsberichte, tendiere immer mehr zur 990SMR. Die Probefahrt wirds zeigen.


    Grüße



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  • Ich könnte dazu jetzt auch was sagen, dann sieht das aber ganz anders aus – nämlich Pro-Einzylinder-KTM.
    Das Gewicht der 950/990 ist gerade bei Kurvenfahrten – wenn du das mit der Xmoto vergleichen willst – "beschwerlicher".


    Ich kam von der KTM 625 SMC mit Keihin Vergaser und offen und bin auf die 950 SMR.
    Na klar hat die Spaß gemacht, aber richtig mittelenge bis enge Kurven war nicht so ihr Ding und auf der Geraden warst (unbewusst) immer zu schnell. Am meisten hat mich das Gewicht genervt. (Anmerkung: Komischerweise stört das bei der 1190 Adventure überhaupt nicht; liegt also an der Geometrie).


    Bin dann 2010 wieder auf Einzylinder – 690 Duke 3 R.
    Ist die Beste Entscheidung gewesen. Inzwischen auf Duke 4R.
    Details zu Allem findest in meinem Profil. :zwinker:


    Ansonsten hoffe ich mal, dass der Endaxi sich hierzu noch meldet, da der auch Einzylinder und versch. KTM 2 Zylinder gefahren ist – und auch die Fahrwerks- und Getriebeheul:kacke: namens MT09 (aber der Motor und Geometrie war top :grins:).
    Rate mal, was der (jetzt wieder) fährt – KTM 690 Duke 4 R. :lol:

  • Wie gesagt, werde Probe fahren.


    Umstieg auf 690er lohnt sich nicht, wenn dann eher ganz unvernünftig die EXC Sparte mal probieren.


    Wartungsmäßig kenn ich mich da aus, hab noch ne 450er Beta mit RFS Motor daheim stehen.


    Gerade der Motor ist ja in dieser Sparte für verhältnismäßige Langlebigkeit bei guter Wartung bekannt, also wieso nicht mal ne 525EXC auf Supermoto probieren? :D


    Unterm Strich hab ich nächste Saison viel vor, sozusagen die beiden Extrempunkte der Supermotoszene von KTM auszuprobieren ;)



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  • Umstieg auf 690er lohnt sich nicht, wenn dann eher ganz unvernünftig die EXC Sparte mal probieren.


    Teste doch einfach mal ne bekastelte (=getunte) SMC-R ich bin mir sicher dann sagst du nicht mehr das sich der Umstieg von der 650er BMW nicht lohnt, mit Sportauspuff sollte nicht nur die Leistung (Unterschied sind dann ~20PS, ~10NM) sondern auch das Gewicht besser sein. Was man halt einsehen sollte ist das der 690er Motor für einen Einzylinder ein Drehzahlmotor ist, er hat zwar genauso Druck aus dem Keller (lt Leistungsdiagrammen steht er hier den alten Motoren in nichts nach), mag es aber nicht, der Spaß spielt sich oben ab und das ist mittlerweile seit 7 Jahren so und hat schon seine Berechtigung. Diskussionen über Laufkultur untenrum und vergaservergleiche sind einfach sinnlos. Ohne diese Charakteristik wäre der Motor nicht so wie er ist (Schwungmasse, Leistung usw.) Der BMW-Rotax ist einfach ein Uhrwerk, und ein Motor der über Jahre immer wieder modernisiert wurde, im Prinzip ist er halt noch immer ein Einzylinder der "alten" Schule und so fährt er auch (ala 640 LC4)
    Ich bin damals 2007 als ich meine 690SM gekauft habe alle Einzylinderbikes die es am Markt gab probegefahren (damals noch nicht so "Markenbeeinflusst" wie jetzt) und der KTM Motor ging mit Abstand am besten vorwärts schon in Serie und verspricht auch eine lange Haltbarkeit. Mit der Charakteristik konnte ich mit meinen Jungen Jahren gut Leben ich wollte ein Motorrad das extrem ist und viel Fahrspaß bedeutet und trotzdem nicht nach Geschwindigkeiten über 100km/h fleht.


    Mitlerweile fahr ich V2 und ganz ehrlich wenns Geld gereicht hätte, hätt ich die Einzylindermaschine niemals verkauft das is einfach ein einzigartiges fahren von der Wendigkeit, Leichtigkeit und dem Fahrstil. Der V2 erfordert einfach mehr Maß an Konzentration, Genauigkeit beim Schalten, Kuppeln, Bremsen, Lenkimpulsen und in der Linienwahl, mit der 690er Supermoto war eigentlich nur spätes Bremsen und frühes Andrücken wichtig die Linie in der Kurve passierte fasst von alleine und konnte immer noch korrigiert werden.
    Vor allem in Engen Passagen und/oder bergab ist der Gewichtsunterschied wahnsinnig zu spüren, auch schnelle Wechselkurven fordern beim V2 mehr. Eigentlich musste ich meinen Fahrstil komplett über den Haufen werfen und neu fahren lernen (bzw. bin ich noch dabei)
    Der Grund für meinen Umstieg war einerseits die Langstreckentauglichkeit (mehr als 250-300km is mit dem LC4 zwar möglich, aber nicht besonders lustig), und das mir die 690 vom Körpergewicht einfach zu "klein" geworden ist ;-)


    Zum Thema Verbrauch möcht ich nur sagen, ich habs die ganze Saison nicht geschafft weniger als 8,7l mit der SD zu verbrauchen Tendenz ging eigentlich immer gegen 10l. Keine Ahnung wie Leute hier einen Verbrauch von 6.xl zusammenbringen. Klar ist das am Anfang eine Umstellung beim Tanken man ärgert sich ein bisschen, aber wenn man dann übers Jahr nachrechnet und überlegt das man eigentlich auch doppelt so viel Leistung bekommt isas schon ok. Wo's ein bisschen weh tut ist in den Dolo's da bist du bei einem Preis von fasst 2 Euro pro Liter. Ich hab mit meiner SM auch oft an die 6,5l verbraucht wenns zur Sache geht (bekastelt mit fettem Mapping).

    13 Mal editiert, zuletzt von Michael_990SD ()

  • Bin die xmoto von einem Kollegen mal gefahren,bevor ich meine SMC-R gekauft hatte.


    Die SMC-R geht deutlich besser als die xmoto meiner Meinung nach.
    Auch die Agilität,Wendigkeit usw. usw. gefallen mir bei der KTM deutlich besser.
    Dazu sieht sie,meiner Meinung nach,auch wesentlich geiler aus.


    Eventuell komme ich auch einfach nur mit der Fahrzeuggeometrie von der KTM besser klar als mit der xmoto,von daher trifft das Empfinden wahrscheinlich nicht auf jeden zu.


    Hatte vorher eine 750er ZXR und ne z750,die z750 hab ich dann verkauft um mir die SMC-R zu holen.
    Ich bereue es keine Sekunde.
    Die SMC-R macht mir bis jetzt am meisten Spaß von allem was ich bisher gefahren bin.


    Natürlich ist die SMC-R wesentlich unwirtschaftlicher als die z750....bei der musste ich von Service zu Service den Ölstand z.b. nichtmal kontrollieren,geschweigeden was nachschütten.
    Aber das sind eh alles Dinge welche mich rein garnicht jucken.
    Ich fahre ausschließlich zum Spaß Motorrad,weil ich quasi süchtig bin danach :-D
    Bevor ich beim Motorrad auf den Spritverbrauch gucken müsste,kündige ich lieber mein Sky Abo oder sonstigen Kram.


    Fahr einfach alles Probe und was dir am meisten Bock macht kaufst dann halt :-)

  • Optisch find ich meine Xmoto mittlerweile nicht schlecht ;) Spaß haben kann man mit ihr auch, geht genauso wie wie mit ner 690er.


    Hier mal ein paar Eindrücke:





    Da es heute trocken ist/war und bisschen die Sonne rausgekommen ist, hat mir mein Kumpel mal seine 2014er SMCr für ne Probefahrt geliehen. Hier aufm Land is sowieso nichts los, also dacht ich mir wieso nicht. War zwar etwas frisch, aber ich konnte sie testen. Verbaut war Sebring Komplettanlage ohne Kat, offener Luffi und das passende Mapping (ka welches genau).


    Was mir erstmal extrem aufgefallen ist, dass man nen Wendekreis wie ein Traktor hat. Also die Lenkanschläge fand ich jetzt nicht grad den Hit.


    Aber nun gut, rauf auf die Straße, paar Minuten an den Bock gewöhnt, da konnt ich nachm Warmfahren mal bisschen am Hahn ziehen.


    Und dann hatte ich schon ein dickes Grinsen im Gesicht, obwohl ich erst ein bisschen enttäuscht war, weil meine BMW ausm Keller mehr Dampf hat. Aber ab der magischen Grenze von ca. 4500rpm gings rund und da muss man sich echt am Lenker festhalten.


    Also unterm Strich, man merkt die höhere Leistung, aber der Effekt war nicht soo hoch, dass ich mir eine 690er hole. Vllt lags daran, dass ich meine BMW gewöhnt bin, aber vom Handling her gefällt mir meine BMW besser.
    Denn Powercommander mit Autotune, andere Auspuffanlage und nen offenen Luffi gibts für die G650X auch. Sprich, bevor ne 690er mit Evo1 (was genausowenig legal ist), dann erstmal PC V testen.


    Also nehm ich mir nachm Winter die 990er und was in Richtung 530EXC SM vor, denn wenn ne neue 1-Zylinder Supermoto, dann mit deutlich weniger Gewicht und dazu eventuell noch mehr Bums als die BMW.


    Grüße



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