aus der Werkstatt: Öldüse Kupplungsschmierung gereinigt ( und wie das geht ) - Kupplung kratzt nicht mehr, Schaltschlag verschwunden

  • Richtig! Deshalb glaube ich auch nicht das sich der Schaltschlag zum 1sten Gang deshalb verringert......möglicherweise Einbildung :denk: ! Synthetische Öle neigen nicht zum Verharzen......und schließen deshalb nicht die Düse.....Dreck???? Woher?
    Eher die Öltemperatur und die Ölsorte.......könnten dafür verantwortlich sein.......

  • Man sollte auch nicht glauben, daß die Einstellung des Original-Kupplungshebels der 1190 auf kleinere Hände ein Kratzen der Schaltung bewirkt...


    Dreck mit Durchmesser von 0,2mm sollte sich im Motor finden lassen; selbst in Rotaxen, bekanntermaßen beste Qualität im Motorenbau, finden sich nach 100.000km noch Späne an der magnetischen Ablaßschraube, die dicker sind. Von Verkokungen und anderen Mini-Bröseln mal abgesehen. Tatsache ist, daß die Reinigung zur Inspektion gehört.

  • ..............


    Tatsache ist, daß die Reinigung zur Inspektion gehört.

    Na ja Chris, Du weißt ja, sie wollen auch Geld verdienen :zwinker: ! Ich kann mich noch gut dran erinnern, das die 950iger ADV Probleme hatte mit der Einspritzdüse....so lange, bis sie ganz einfach den Durchmessser der Bohrung erhöht haben (und für alle 9X0iger die gleiche Düse im Ersatzteil-Katalog hatten) und von da an hat man (ich) nix mehr von Problemen gehört. Ich jedenfalls hatte nie irgendwelche geschlossene oder schwer durchgängige Düsen bei den 990igern. Habe deshalb auch meinen Schrauber auf Kreta bei einer Wartung gefragt.......alles ok, war seine Antwort.......nach 65.000km bei der 990 "R"!
    Klar der Blitz kann einem beim :kacke: treffen, aber die Regel ist es nicht, das diese Düse verstopft ist, nicht das ich das jemals erfahren habe bei anderen und bei mir.
    Aber gut, schauts nach und blasts des Ding aus......mir iss wurscht! Aber ich wette die Schaltschläge werden deshalb nicht weniger.......

  • Da sich die Getriebeeingangswelle auch bei gezogener Kupplung weiter dreht ( durch die Reibung des Öls zwischen den Lamellen ) , wird man zwangsläufig immer einen Schaltschlag beim einlegen des ersten Ganges haben ,( was bewirkt , das die Eingangswelle schlagartig steht ), der eine mehr , der andere weniger, abhängig von Drehzahl, Ölsorte , Viscosität, Einstellung des Kupplungshebels, Verschleiß der Lamellen usw. Das ist so !!! :grins: . Wer es nicht glaubt , kann ja mal eine Düse aufbohren , am besten gleich auf 3 mm. Dann müsste der Schaltschlag quasi weg sein :achtung ironie: Viele Grüsse

  • Mit zu großer (1mm)Düsenbohrung bekommt
    Man den Leerlauf nicht mehr rein.
    Der Schaltschlag wird sich noch verstärken denke ich

    Ich trinke auf Gute Freunde


  • Klar der Blitz kann einem beim :kacke: treffen, aber die Regel ist es nicht, das diese Düse verstopft ist, nicht das ich das jemals erfahren habe bei anderen und bei mir.
    Aber gut, schauts nach und blasts des Ding aus......mir iss wurscht! Aber ich wette die Schaltschläge werden deshalb nicht weniger.......


    Na ja Chris, Du weißt ja, sie wollen auch Geld verdienen :zwinker: !


    Hi Alex,


    schon richtig. Ich wollte damit eigentlich nur ausdrücken, daß die Inscheniöre sich das als Serviceteil überlegt haben und nicht als reines "Auswechseln, wenn verschlissen"-Teil. Der ein oder andere Meister mag sich das Prüfen/Reinigen verkneifen, wenn der Kunde bei Ablieferung zur Inspektion an der Schaltung nichts auszusetzen hat. Der ein oder andere Kunde - der sich mit dem Mopped evt. technisch nie beschäftigt - mag aber auch feststellen, daß die Karre besser schaltet, nachdem er sie aus der Inspektion geholt hat, wo der Meister die Düse geprüft hat. Großartig zeitaufwendig ist die Mehrarbeit eh nicht - zu einer 15.000er Intervall-Inspektion gehört auch bitte die Kontrolle des Ritzels auf Haifischzähne, so daß der Deckel schon mal eh runtermuß.


    Grüße
    Chris

    Meine Beiträge geben meine private Meinung wieder, ohne Anspruch auf Richtigkeit / Vollständigkeit.

  • Habe bei meiner 1190 Adv. R auch vor kurzem die Düse gereinigt. Funktioniert mit einer Akupunkturnadel hervorragend. "Schaltschlag" ist noch da aber dafür ist das Getriebe nun echt sauber zu schalten. Der Schaltschlag wird wie bereits mehrfach erwähnt technisch bedingt nicht verschwinden. Nachdem ich erst seit kurzem eine ADV besitze möchte ich mich hier mal für die hilfreichen Beträge der anderen User vielmals bedanken.

  • Hallo zusammen,


    nach Ablauf meiner Garantie habe ich im Rahmen der 15.000 Km Inspektion die Öl-Düse ausgebaut und gereinigt. :grins:
    Habe dazu einige Fotos gemacht um es mit euch hier zu Teilen. :peace:


    So bin ich vorgegangen. :winke:


    Reinigung der Kappe, weil diese sich mit Dreck von der Kette zusetzt und somit eventuell der Inbus nicht richtig greifen kann bzw. man will auch nicht dass dort irgendwie Dreck auch rein fällt wenn die Kappe mal ab ist.


    Leitungen die im Weg sind mit einen Kabelbinder aus dem Weg räumen.


    Mit Verwendung des Spezial-Schlüssels von KTM (40 Euro) und einer Nuss die Düse rauschrauben.


    Bremsen-Reiniger für das durchspülen der Düse verwenden.


    Düse mit dem Tool wieder einbauen. Handfest anziehen. Deckel wieder montieren und Handfest anziehen.
    Einen Drehmomentschlüssel hätte ich sonst verwendet wenn ich ordentlich dran gekommen wäre ohne irgendwelche Kupplungen zu verwenden.


    Zum Abschluss kann ich sagen, dass ich nicht glaube das die Düse zugesetzt war. Des weiteren ist ein
    besseres Schaltverhalten nach der Reinigung war nicht zu spüren gewesen.


    Gruß, MD

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  • toller Bericht!! :Daumen hoch:


    aber warum ist deine Kette so sauber?? du fährst doch die "R"! :achtung ironie:



    Hi Frankberger


    Danke Dir! Ich habe nach der ersten Inspektion einen Kettenöler verbaut. :grins:
    Kann sein das daher die Kette so sauber ist. :zwinker:


    Gruß, MD

  • Und wieder andere glauben das sie was wissen!
    Mittlerweile dürfte der Fall klar sein und der Eine oder Andere hat was gelernt dank Deinen Ausführungen, ist doch alles gut!

    Gruß

    Mathäus

  • M_D: könntest du das Spezialtool mal vermessen?
    Also Durchmesser und Breite und Höhe des Steges


    Danke vorab


    M_D: könntest du das Spezialtool mal vermessen?
    Also Durchmesser und Breite und Höhe des Steges


    Danke vorab



    Hallo Wolfgang,


    klar kein Thema.


    Habe beim messen mein bestes gegeben. :sehe sterne: Siehe Fotos. Gruß, MD

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  • Auch wenn das Thema veraltet ist, greife ich es mal wieder auf da es thematisch absolut passt.


    An die, die bereits schon die Öldüse gereinigt haben: habt ihr den O-Ring dabei wieder verwendet, oder diesen ersetzt? Grundsätzlich sollte dieser ja wohl immer getauscht werden? Teilenummer müsste ja 07700900151 sein?


    Interessant ist übrigens auch, dass das Original-Werkzeug von KTM scheinbar unten auch einen durchgehenden Steg hat und nicht ausgespart ist (bzgl. möglicher Beschädigung der Bohrung in der Öldüse).

  • 30 Euronen + Versand für das Werkzeug ist eine Frechheit!


    Bei meiner 990iger habe ich immer einen Schraubenzieher zum Lösen der Düse genommen. Geht das jetzt platzmäßig nicht mehr?


    Zum Rausziehen aus der Bohrung dann einen dickeren Draht oder eine Fahrradspeiche am Ende mit Isolierband abgetaped und in die Düsenbohrung gesteckt. Die Düse klebte/klemmet dann daran und konnte herausgezogen werden. Oder mit einem Tropfen Heißkleber das Teil angebappt.


    Falls inzwischen einer von euch mit seiner Kellerdrehbank einen Sechskantstab rundgedreht und vielleicht am Ende den Steg gefräst hat, wäre ich gerne als Abnehmer dabei.


    Viele Grüße

    :Kürbis: ....darum KTM.....:Kürbis:

  • Bei meiner 990iger habe ich immer einen Schraubenzieher zum Lösen der Düse genommen. Geht das jetzt platzmäßig nicht mehr?

    Doch.

    Aber Doppellinkshänder mit 10 Daumen brauchen sowas. :achtung ironie:

    Nur Arschlöcher wohnen im Aquarium. :zwinker: