Beiträge von Stoner27

    Moin zusammen,

    kurzes (vermutlich auch) letztes Update zum Problem mit der Nockenwelle und ein Verweis auf den aktuellen Artikel unten. KTM kennt das Problem, möchte es aber Fallbezogen prüfen und regeln. Dabei auf der Strecke bleiben evt. Kunden die eine frühe 2019/2020er 790er gekauft haben und keine Anschlussgarantien, oder KTM Vertragshändler-Services haben machen lassen. Aber auch das ist Fallbezogen, ich versuche gerade mit Unterstützung meines Händlers, eine kulante Regelung zu finden, die vom Hersteller (und aus meiner Sicht auch Verursacher) des Problems getragen wird.

    Mir wurde gesagt, dass in neueren Modellen der 790er Zylinderkopf/Deckel mit einem Sieb für Metallspäne verbaut wurden, die verhindern sollen das sich die Ölversorgungsdüsen der Nockenwellen dicht setzen. Ob das Material der Nockenwellen ein härteres ist (Artikel), oder in Verbindung mit dem Sieb und einem größeren Öldurchlass zum schmieren der Nockenwelle, dieses Problem dauerhaft verhindert wird, dafür gibt einem natürlich niemand Garantie, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Alles in allem, sagt mir die Maschine nach wie vor zu, ich plane weitere Reisen, aber möchte natürlich ein ruhiges Gefühl haben, dass nicht alle 15tsd Kilometer die Nocklenwellen Abrieb haben, denn sowas erwarte ich von keinem Adventure Reisemotorrad.

    Und der fade Geschmack eines großen, großen Herstellers, der jährlich zigtausend Motorräder verkauft, Millarden macht und viel Geld in MotoGP, HardEnduro Races pumpt und dann auf eine Rückruf verzichtet, bleibt leider. Viel Spaß beim weiteren disskutieren dieses Thema. Mir hat es geholfen dass ihr dieses Thema im Forum habt und ich würde zumindest potentiellen Käufern einer 2019/2020er 790er raten, einen Blick in die gemachten Services zu tun und ggf. einen etwas teurere Inspektion mit einzukalkulieren, wenn keine Garantieverlängerung dabei ist.

    :guckst du hier: https://www.motorcyclenews.com…uly/ktm-camshaft-defects/

    Gruß Markus :wheelie:

    Hinterher fragt man sich immer woran es gelegen hat ......... Karre steht nunmal beim Händler (wegen Inspektion) und weil vielleicht nicht jeder so geschicklt ist wie Du und Deine Kumpel. Aber die Diskussion und mein Frust kommt nicht etwa wegen der Tatsache, dass ich eine Inspektion beim Händler machen lasse und dazu noch einen vergleichsweise nicht so hohen Aufpreis für den Reifenwechsel zahle, sondern daher, dass offensichtlich ein Problem des Herstellers KTM am Motor (oder dessen Kühlverhalten) dazu führt, dass die Nockenwelle des Motors nach nicht mal 30tsd Kilometern den Geist aufgiebt. Und der Hersteller KTM dies mit keinem Wort bei Serviceintervallen erwähnt und das Moped als offroadtaugliche Reisemaschine (mit der du um die Welt fahren kannst und zwar auf Abwegen) für viel Geld verkauft. Und die die nicht so geschickt sind, oder technische Kenntnisse besitzen (ja Ölwechsel hab ich auch schon selber gemacht), der muss num mal Kohle zahlen für Inspektionen und Reperaturen. Und meine Welt wird davon nicht untergehen. Finde es gut und wichtig, wenn sich Fahrer über solche Schwierigkeiten austauschen, wo der Hersteller keinen Ton zu sagt. Und die Maschine ist cool, aber eben Preis - Leistung (Spaßfaktor) für mich gerade ne Nummer zu viel Preis .... mit unvorhergesehenen Nockenwellenschäden. Wünsche Dir das Du verschont bleibst, auch wenn es selber richten könntest.

    Naja, der Deckel wird bei 30tsd Kilometer geöffnet. Wenn ich alle in diesem Forum gelisteten Probleme zur Nockenwelle vorher gewusst hätte, dann wäre meine Entscheidung für die KTM 790er (Bj.2019) vielleicht nicht so gefallen. Und ich bin mir relativ sicher, dass auch der Hersteller KTM diese Probleme kennt, nur nicht durch eine große Rückrufaktion eingestehen möchte. Ein Adventure Reise-Motorrad (mit Offroad Qualitäten) mit Serviceintervallen von 15tsd. Kilometern das nach nicht mal 30tsd neue Nockenwellen usw. braucht, was soll ich davon halten ? Und wenn im Handbuch unter den Serviceintervallen bei allen 30tsd Kilometern neue Nockenwellen drin stehen würden (+ Preis) dann wären die Kunden zumindest mal über Folgekosten vorgewarnt.

    Und keine Sorge, die Karre wird nicht mit kaputten Nockenwellen verkauft, sondern zuende gefahren und dann steige ich warscheinlich um auf was anderes. Schade die 790er Adv. hat mich auf einigen Reisen begleitet und mir mit einer moderaten Sitzhöhe und guten Ausstattung eigentlich sehr zugesagt. Aber ein Motor sollte in dem Preissegment bei regelmäßiger Wartung mind. 100tsd Kilometer halten, sonst kann ich das nicht als Adventure Reisemotorrad vermarkten. Dann eher Crossmaschine mit Wartungsintervall von 50 Betriebsstunden :achtung ironie:

    Nein, wie gesagt, die Themperatur war immer im normalen Bereich, auch im Offroad Betrieb keine Anzeichen von Überhitzung oder ähnliches. Ich möchte mir nochmal genau erklären lassen, warum die Werkstatt bei einer Inspektion bei der (eigentlich nur) die Ventile eingestellt werden sollen, genau mit diesem (KTM bekanntem) Nockenwellen-Problem um dioe Ecke kommt. Hätte ich vielleicht bis zum kapitalen Motorschaden weiterfahren können ? Klar, auch unschön, aber evt. dann mit einer Vollkasko nicht die Katastrophe wie jetzt, wo ich +3k aufbringen soll ..........

    So habe mich extra wegen diesem Thema hier angemeldet und wünschte ich hätte es vor dem Gebrauchtkauf meiner 790 Adventure (2019) getan. Anscheinend ist das Thema eingelaufene Nockenwellen bei den 790er Adventure Maschinen bekannt, denn heute kam der KTM Händler bei dem ich mein Motorrad für die 30tsd Inspektion abgegeben hatte auf mich zu und eröffnete mir das die "Nockenwellen Eingelaufen sind" und die ganze Inspektion (inkl. neuer Reifen) fast soviel kostet wie eine Neue 450er CFMoto MT (+3k). Jetzt muss ich mir erstmal den Frust runterschreiben, da die Kohle eigentlich für den ACT Rumänien nächsten Monat geplant war und ich vermutlich jetzt alles in die Maschine stecke, da zum Zeitpunkt des Kaufes, letztes Jahr, auch keine Anschlussgarantie mehr möglich war. Also alles in allem das kostspieligste Motorrad, das ich mir bisher angeschafft habe und qualitativ eine absolute Enttäuschung, wenn bei einer Maschine die als Reiseenduro mit Offroadqualität nach 28tsd Kilometern neben einer 1.000,-€ teuren Inspektion, einigen Verschleißteilen, dann noch (bekannter Weise) die Nockenwellen und Diverses mehr erneuert werden muss und die Kosten dafür auch noch einmal +1.500,-€ sind, dann kann ich nur sagen, FINGER WEG VON 2019/2020 KTM 790 ADVENTURE Motorrädern, an denen das nicht nachweislich erneuert wurde. Und selbst dann bleibt ein fader Nachgeschmack, denn wenn die Nockenwellen durch "Überhitzung" einlaufen, dann halte ich das für einen Konstruktionsfehler, der sich immer wiederholen wird, weil ich weder bei der Temperaturanzeige noch im artgerechten Betrieb irgendeinen Hinweis erhalten habe, dass die KTM 790 Adventure (2019) ein Themperaturproblem hat. Für mich sicher das letzte KTM Motorrad das ich gekauft habe, muss nur sehen wie ich es ruhigen Gewissens weiterverkaufen kann.