Ich glaube den Riemen den Du meinst Chris ist der Primärriemen von der H.D. diese sind sehr breit und bringt die Kraft vom Motor erstmal zum Geriebe, da das bei den meisten H.D.`s immernoch getrennt ist. Nen Zahnriemen für den Sekundärantrieb haben die H.D.`s noch nicht solange. Gerade bei den Motorrädern mit Zahnriemen als Sekundärantrieb wird die Kette wieder als Primärantrieb verbaut.
Die Kette als Primärantrieb hat einige Vorteile so ist sie z.b. Verschleißfrei da sie dauerölgeschmiert läuft etc.. Und natürlich weniger Bauraum benötigt. Warum Zahnriemen als Sekundär? der Riemen läuft Verschleißärmer als die "Trockene" , ist Laufruhig und direkter im Ansprechen da er ohne Spiel verbaut werden kann (kein kettenpeitschen beim lastwechsel etc) nachteil ist die Baubreite da er bei gleicher "Nutzlast" immer breiter ist als eine Kette (so um die 3cm haben die H.D. Riemen). Anfälligkeit gegen Schmutz, nicht so sehr wegen Durchrutschens sondern eher wegen Mechanischen beschädigungen z.b. durch Rollsplitt.
Warum wird er dann im Straßenrennbereich nicht genutzt? Weil änderungen der Übersetzung nicht so einfach ist wie bei Kette, weil der Riemen je nach Bauart einen gewissen Radius am Riemenrad nicht unterschreiten darf da er sonst beschädigt wird. Das begrenzt schon von Vorherein die Übersetzung oder man macht Hinten ein entsprechend großes Riemenrad drauf was wieder ewig schwer und je nach größe durchaus auch in der Kurve am Boden schleifen kann.
Nachrüsten kann... sinnvoll sein, ist jedoch nicht überall Bauartbedingt Möglich. Und nicht Billig, so um 1000€ liegen viele Umbauten.Kommt hat halt drauf an wieviel man so Kilometer macht.
P.S. die Ersten "Motorräder" hatten Zahnräder und keine Kette 