Beiträge von Cayman

    So ungleich finde ich das Gespann nicht, Fokus liegt beiden eher im Bereich Tour mit Dreck-Option. Die 790R ist mir das Quentchen zu viel Dreck-Ausrichtung. Und in den Bergen ist das SAR-Drehmoment eigentlich Overkill, aber geil:Daumen hoch:. Und außerhalb von D brauchts keine 150 Pesen, da reitest dann dauerhaft im 4./5. Gang. Das KurvenABS musste ich leider schon mal testen, nie wieder ohne.


    Ne 890 R/T mit V-Motor und 25-30Liter-Fass mit fetten Drehmoment und 110PS bei 210kg würde ich mit Kusshand nehmen.


    Aktuell tendiere ich eher zur SAR und dann evtl kürzer übersetzen.

    Und wie sieht das auf der Püff-Seite aus? Bisher steht bei mir immer alles oben schräg über dem Auspuff seitlich ab, sieht einerseits doof aus und ist andererseits in mancher Hinsicht hinderlich oder auch schlecht ausbalanciert...

    ..ist ja nicht, da sich alles auf dem Soziaplatz abspielt. Hier mal die schlanke Variante für nen 5-Tagesausflug, US30 längs + US10 hintendran (....ok, is halt der dicke Dampfer):

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    Ich hab mir jetzt mal die Seite von Kriega angesehen. Sehr schön, ein paar Lösungen gefallen mir sehr gut, aber man sieht immer nur die Seite ohne Auspuff. Besonders bei dieser Basis-Version, wo nur ein breiter Stoffstreifen von der Gepäckbrücke zu den Soziusrasten geht, würde mich interessieren.


    Welche Teile verwendest du mit welcher Befestigung?

    us-10, -20 und -30. pro Tasche werden 4 Bänder am Bike oder an der darunterlegenden Tasche befestigt. Nachteil: die Koffer sind schneller dran. Vorteil: während der Fahrt ist alles bombenfest verzurrt. Habe oft die 20er und 30er quer auf soziaplatz und gepäckbrücke. Bei Bedarf noch die 10er drauf oder ein Netz mit/für Lebensmittel/Getränke.


    Die 20er und 30er haben zudem noch einen Umhängegurt dabei, also vom radl auf die Schulter und Hände fürs Bier frei.


    Die Taschen kann man auch prima zum Reisen ohne Motorrad nehmen

    Die Antwort heißt, tkc80 auf die GS und ausprobieren. Erstmal auskommen mit dem was du hast und erstmal fahren.


    Dass du etwas nicht kannst oder dich das Motorrad limitiert, ist eine Grenze in deinem Kopf.

    Super Tenere hätte ich auch empfohlen, sehr bequem bei Probefahrten gewesen.


    Vor dem Eisberg bin ich 2 Jahre die 1000er Vstrom abs gefahren - die Gabel komplett auf weich gestellt und das Federbein ebenfalls weicher eingestellt, dazu ne Kahedobank drauf und Tagesetappen von 900km waren kein Problem.
    Sie war sogar richtig sofamäßig bequem im Vergleich zur Käthe. Alltag bis 140kmh sollte dir kaum einer wegfahren, auf der Bahn problemlos 160kmh möglich. Mit ner Italo-Tüte und etwas Nachhilfe ist sogar anständiger V2-Klang möglich. Die Kilostrom setzt den Fokus aber eindeutig auf Strasse. Drehmoment, Bremsen, Ergonomie, Klang - vieles passt. Der letzte Kick obenraum bleibt aber aus und wird mit deutlichem Saufverhalten bestraft.
    --> Also auf den Probefahrzettel


    Die 1290er ist da schon ein bis zwei Klassen härter



    Warum aber nicht mit deinem Moped zum Fahrwerksspezi gehen und dein Anliegen vortragen, anderes Öl sowie passende Federn sollten sich finden lassen.


    Aus persönlicher Erfahrung kann ich den Bade als Sitzbankadresse empfehlen.

    Ich denke das Zauberwort heißt Geschwindigkeitsindex, der wohl mit K-Kennung höher ist.
    Kann auch sein, dass der Aufbau etwas anders ist.


    Dennoch: Würde bedenkenlos auch den "ohne K" fahren, ist ja nicht so, dass man den Kürbis ständig mit 200+ über den Asphalt scheucht.

    Ja, dafür braucht es Volumen, auch für satten dumpfen Klang. Die Leos waren mir bis jetzt immer ein Tick zu knatterig :zwinker:



    Den hab ich in Edelstahl seit 10tkm auf der EUR3 SA, kann nichts negatives drüber sagen. Bin zufrieden mitm Leo, mir fehlt nix.


    Damals wurde ja der Remus auf der 1190er getestet (ähnliche Form), ohne Leistungseinbruch.

    In drei Tagen gute 1750km abgerissen, dabei ca 5-600 km wg An- und Abreise BAB.


    Die Bade-Bank hält, was die Optik verspricht. Sieht auch optisch immer noch neu aus.


    Bin alles auf Fahrwerk komfort gefahren. Nach 5-6h Fahrzeit merke ich dann langsam, dass es zwickt. Aber immer noch deutlich weniger als mit der Originalbank. Dann einfach kurze Pause und es geht entspannt weiter.


    Für die ambitionierte 150km-Runde bis hin zur 350km langen Halbtags- oder Tagestour ist die Bade-Bank eine echte Empfehlung. Danach machen sich dann meine vier Buchstaben bemerkbar.


    Wahrscheinlich hätte ich für mein Fahrprofil nochmal 10mm mehr Aufpolsterung nehmen sollen, ansonsten alles tiptop.

    Bin mir nicht sicher, vielleicht folgender Weg:


    Dein Ktm-Händler könnte in der Feinjustierung/ Erstkalibrierung vom Fahrwerk die Vorspannung weicher stellen. Das soll laut Advrider in einem Fenster -5 +5 gehen. Hierfür ist wohl aber die Verbindung zum KtmServer/-software nötig.


    Alternativ: wo ist denn zu hart? Gabel oder Federbein oder beides? Luftdruck? evtl Federn tauschen und ans Körpergewicht anpassen. ...oder andere Sitzbank?


    Optionen gibt es also mehrere.

    ich melde mich mal als die orange Doppelnaht und gebe Feedback für potentielle Interessenten:


    Vorgestern die erste Probefahrt (150km) mit der neuen Bank nach drei Wochen ohne Mopedfahren.

    * Antirutsch ist wirklich Antirutsch
    + wer seinen Kürbis gerne scheucht, wird Antirutsch mögen
    * auf den ersten Blick macht die Sitzbank einen sehr guten Eindruck
    + passend zum restlichen Motorrad
    + individuelles Handwerk ist immer noch zu erkennen
    * allgemein betrachet ist die Sitzbank immer noch straff (Kontext beachten)
    +- kommt auf die persönlichen Vorlieben/ die Fahrweise samt Einsatzgebiet des Kürbis an
    + gibt die Rückmeldung von Fahrwerk/ Reifen direkt weiter und schluckt nichts


    heute dann der Extremtest - 11h, 840km und einen toten Hasen später:


    * die Sitzbank passt zu meiner Fahrzweise und gefällt optisch
    + für kurze engagierte Runden wirkt die Sitzbank unterstützend (kein nerviges Umherrutschen)
    + auf der Langestrecke wirkt der Bezug mit der straffen Polsterung im gleichen Maße kräfteschonend,
    ohne eine Klebewirkung zu haben (kommt natürlich auf das Gegenstück/ die Hose an)
    + Steißbein entlastet
    + Sonderwunsch wurde vom Sitzbankbauer beachtet (kleine Pads, damit weniger Reibung auf Tank/ Kunststoffteile)
    + die Polsterung ermöglicht langes Fahren ohne derbe Schmerzen ( Orginialsitzbank nach 350km unerträglich/
    nach 400km mit der Badebank kurze Pause und weitergehts - die vier Buchstaben sind nach den 840km mit der Badebank so
    angesäuert gewesen wie in etwa nach 4-5h mit der OEM-Bank)
    + Liefertermin nach Wunschangabe hat geklappt (nach persönlicher Absprache mit realistischem Zeithorizont; auch die Auftragsstati
    wurden von selbst mitgeteilt - Warenerhalt/ in Bearbeitung / Ware versendet)


    * etwas konstruktive Kritik (würde ich max. im 2-4%-Bereich ansiedeln und ohne Wertung als Auffälligkeiten bezeichen)
    + gefühlt würde ich sagen, das die Heizleistung auf "MAX" entweder durch meine Wahrnehmung (erst nach 5h/400km getestet)
    oder den neuen Bezug oder das Polstermaterial oder eben beides nicht mehr zu 100% dem Empfinden der Originalsitzheizung
    entspricht --> Griffe und Sitz auf MAX: glühen dir erst die Finger weg und mit etwas Verzögerund dann erst der A...h
    [war beides Serie parallel, würde ich sagen]
    + beim ersten Test auf der engagierten Runde (die 150km Hausstrecke, Außentemp ca 22°) und entsprechender Motorwärme ließ
    die Badebank trotz Originalisolierung gefühlt etwas mehr Wärme zu den Oberschenkeln durch als die Serienbank,
    auf der Langstrecke und gesitteter Fahrweise natürlich nicht so auffällig
    --> ich stelle mir die Frage, ob die Abwärme bei 35° Außentemp und ner kurzen Prügelrunde eben schon störend sein könnte


    Fazit: regionales Handwerk ist in jedem Fall zu unterstützen, und beim Bade erst recht. Wer Verbesserungsbedarf seiner Sitzbank hat, Bade anrufen und Sie werden geholfen. Ich würde den Schritt jederzeit wieder gehen.


    PS - Kontext: komme von ner 14er 1000er ABS Vstrom mit Kahedobank mit Fahrwerk auf komplett weich gestellt. Nach den persönlichen Modifikationen würde ich die Vstrom tatsächlich auf der Langstrecke die letzten 3% komfortabler einordnen, jedoch mit dem Mehr an Schwimmen/ Indirektheit auf der Kurvenhatz - zwischen dem Anstriebstrang der 1290 und der 1037er und den damit verbundenen Impulsen auf den Fahrer liegen gefühlt zwei Klassen Unterschied - Chapeau KTM :alter schwede:

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