Beiträge von Elwood1911

    Hi Leute, ist es wirklich notwendig beim Tausch des Ritzels, die Kiste hinten aufzubocken? Oder genügt es nicht einfach die Steckachs vom Hinterrad so weit rauszuziehen, dass man das Rad so weit wie möglich nach vorne bekommt, um die Kette vom Kettenrad abzunehmen (falls das überhaut nötig ist, oder der dadurch gewonnene Kettendurchhang eh schon reicht)?

    Bzw. hat schon einmal wer von euch die smc-r (so wie es auf S.98 der Betriebsanleitung beschrieben ist) auf einem Hubständer aufgebockt (den hätt ich nämlich)?

    Zum Ritzel wechseln reichts aus, wenn du das Hinterrad nach vorne schiebst, die Kette musst aber hinten nicht abnehmen, um vorne das Ritzel runterzunehmen.

    Zieh dir in jedem Fall Latexhandschuhe an, da vorne ists echt fettich....

    Neues Sicherungsblech schon parat?

    Ich habe einen Satz Maulschlüssel, den hab ich mir vor 44 Jahren gekauft, da hatte mein Oller einfach keine Lust mehr, dass sein Sprössling (also ich) immer sein Werkzeug benutzt. Das war Zeugs vom Kaufhof, hat irgendwas um 17 Mark gekostet, tuts heute noch richtig gut. Und verloren hab ich glaub ich nur den 10/11er....

    Werkzeug muß nicht teuer sein, damits was taugt. Allerdings kommts immer drauf an, was es für ein Werkzeug ist. Schraubenschlüssel sind durch die Bank alle ok, egal woher und welcher Preis. Bis auf ganz billigen Schrott (den muß man erst mal finden) taugt das alles für den privaten Bereich. Bei Ratschen und Nüssen bin ich da schon was pinglinger. Zu meiner 1/2-Zoll Knarre von Hazet (da will ich schon seit 20 Jahren den Umschalter austauschen, ich komm halt nicht dazu) , die mir mein Meister anlässlich der bestandenen Gesellenprüfung im KFZ-Handwerk 1984 in die Tasche gesteckt hat, habe ich mir im Laufe der Jahre die notwendigen Nüsse gekauft, da aber oft die guten 6-Kantnüsse von den üblichen Verdächtigen Hazet, Gedore, Stahlwille etc. Das Zeug ist mittlerweile alles weit über 30 Jahre alt, funktioniert. Bohrmaschine und Pendelhubstichsäge hab ich von Metabo, nach über 30 Jahren tuts das noch wie am ersten Tag. Ich hab jetzt nbei der auflösung des Elternhauses die 50 Jahre alte Metabo meines Vaters übernommen, dazu gibts einen Kreissäge- und einen Schwingschleifervorsatz, das Zeug ist einfach unkaputtbar. Heute würd ich mir neue Elektrowerkzeuge auch nur von Festool, Metabo oder Makita anschaffen, da weisste was du hast.

    Einen Akkuschrauber hab ich nicht, denn ich schraube zum Glück nicht soviel. Der wäre dann entweder leer oder der Akku hin, wegen eben selten nutzen.

    Ansonsten kauf ich auch ab und an das preiswerte Zeugs vom Aldi, das funktioniert wirlich gut. Das hab ich auch in meiner Werkzeugkiste für die Rennstrecke. Wenn ich da mal einen Schüssel verleihe, der dann nicht zurückkommt, seis drum.

    Bei Messzeug und präziesem Werkzeug, allso Messschieber und Drehmomentschlüsseln, da bin ich bei Mitutoyo und Proxxon hängengeblieben, für zuhause reicht das aus.


    Meine Empfehlung: Da für Qualität Geld ausgeben, wo man es dauerhaft merkt. Es gibt nix schlimmeres, als ein Werkzeug/Gerät, das nicht das macht was man will. Wenns dann noch teuer war, dann wirft man das auch nicht weg sondern ärgert sich möglicherweise 30 bis 50 Jahre damit rum, jedesmal wenn man es in die Hand nimmt.

    Fanki, schnapp Dir doch einfach mal dein altes Physikbuch, ein altes Federbein und dann guck einfach mal was passiert.


    Nur so nebenbei: Eine Vorspannung bleibt über den gesamten Federweg erhalten, also Beispiel, ohne Vorspannung Federlänge in ausgefedertem 250 mm, bei 100 mm Arbeitsweg ist die Feder 100 mm zusammengedrückt.


    Habe ich jetzt eine Vorspannung von 20 mm und belaste das Federbein soweit, dass ich 100 mm eingefedert habe, wieweit ist die Feder dann zusammengedrückt? Genau, 120 mm, also die 20 mm aus der Vorspannung und dann die 100 aus dem Federweg.


    Und um die Feder um 120 mm zusammenzudrücken brauchts halt mehr Kraft als wenn ich nur um 100 mm zusammenzudrücken.


    Wenn Du meinst das stimmt nicht, dann erkläre mal wo der Fehler denn liegen soll.

    Vor ein paar Jahren gabs mal grosse Werkzeugtests in der Oldtimer Markt, auch das preiswertesten Schraubenschlüssel haben da innerhalb der von den Normen beschriebenen Parametern ordentlich funktioniert. Das teure Zeug sah halt schicker aus. Bei Drehmomentschlüsseln würd ich aber auch zu"ambitionierter Heimwerkerqualität" aufwärts greifen.

    Also, eure Annahme, dass sich die Vorspannung nur auf die Fahrzeughöhe auswirkt zeigt nur, dass Ihr es immer noch nicht verstanden habt...


    Also, nochmal für Anfänger: Man darf nicht nur die Feder betrachten, denn die ist ja im System Federbein eingebunden.


    So, und nu kommts, wenn mein Federbein 500 mm lang ist und die Feder nicht vorgespannt ist, eine Federrate von 100 je mm vorliegt, dann brauche ich welche Kraft, um das Federbein auf 450 mm zu verkürzen? Genau 50 mm x 100 N/mm = 5000 N


    Spanne ich die Feder um 20 mm vor, dann bleibt das Federbein bei 500 mm länge, drückt ja niemand dran rum gelle. Will ich dann eine Verkürzung um 50 mm erzielen, wäre die Feder dann um insgesamt 70 mm zusammengedrückt, 20 mm bereits durch die Vorspannung (die ja über den gesamten Federweg erhalten bleibt, schaut euch mal so ein Federbein an), 50 mm durchs einfedern, macht zusammen 70 mm von der Nulllage des Ferderbeins aus, heisst 100 N x 70 N/mm = 7000 N.


    Also, wie bereits schon mal empfohlen, Heissgetränk nach Wahl und ein süsses Stückchn, das olle Fachbuch nochmal lesen, und vor allem, ZUSAMMENHÄNGE IN SYSTEMEN verstehen, darauf kommts an.

    Bsp: bei einer linearen Federrate von 75N/mm, nicht vorgespannt, brauche ich 150N um die Feder 2mm zusammen zu drücken.

    jetzt ist die Feder mit 150N "vorgespannt". Um von dem vorgespannten Punkt erneut 2mm Federweg zu erhalten brauche ich wie viel Kraft?

    -> richtig sind : erneut 150N


    Du brauchst ZUSÄTZLICHE 150 N, also insgesamt 300 N


    75N => 1 mm

    150 N => 2 mm

    300 N => 4 mm


    usw.


    Im System Federbein bewirkt die Vorspannung, dass nicht ab dem ersten N Last sich schon was bewegt. Hast Du das Federbein um 4 mm vorgespannt, dann wird sich das Federbein erst dann um einen mm komprimieren, wenn du 375 N Last aufbringst. Deshalb ist das Federbein durch die Vorspannung effektiv und gefühlt umgangssprachlich "härter" geworden, allerdings bei unbestritten gleicher Federrate.


    Warum mach ich eine Vorspannung? Um eben bei allen Beladungszuständen im Stand den gleichen idealen Negativfederweg zu haben. Sitzt ein Floh drauf, mach ich nix, sitzt ein grosser Junge drauf, dann spanne ich die Feder soweit vor, bis das auch hier der gewünschte Negativfederweg eingestellt ist.


    Hier gehts eben nicht um die Feder alleine, sondern um das System Federbein.

    Die Kennlinie => Federkonstante ist bei einer Linearen Feder gleich, heisst jedes Newton ZUSÄTZLICHE Last bewirkt immer die gleiche Längenänderung.


    So stehts ja auch in Wikipedia


    "Nach dem hookeschen Gesetz ist die Federkraft F {\displaystyle F} F einer Feder proportional zur Auslenkung Δ L {\displaystyle \Delta L} \Delta L. Der Proportionalitätsfaktor D {\displaystyle D} D wird Federkonstante genannt."


    Heisst je mehr Newtons auf die Feder drücken, umso weiter wird die Feder komprimiert. Und beim Vorspannen verschiebst Du die Kennlinie halt ein bisschen.


    Jeder Kompression steht immer eine entsprechene Kraft entgegen, und bei einer linearen Feder halt proportional, doppelte Kraft, doppelte Auslenkung.


    Dann viel Spass beim Tee mit süssem Stückchen.

    Kasperle, die Federkennlinie ändert sich nicht, das stimmt.


    Allerdings gehst Du irre in der Annahme, dass die "Härte" der Feder an jedem Punkt der Kennlinie gleich ist.


    Ist die Kennlinie einer linearen Feder sagen wir mal 20 N/mm, dann brauchst für den ersten mm Kompression genau 20 N, und für jeden weiteren mm eben 20 N mehr. Bei 200 N hättest dann 10 mm komprimiert.


    Heisst umgekehrt, wenn ich die Feder um 10 mm vorspanne, dann brauche ich für den nächsten mm Kompression schon 220 N. Das ist der Effekt beim Vorspannen.


    Die Kennlinie ändert sich nicht, ich steige halt später ein.


    Denk mal bei nem Kaffee und einem süssen Teilchen drüber nach.

    Na klar ändert sich das Verhalten einer Feder, wenn diese vorgespannt wird. Hab ich in Null-Lage keine Federvorspannung, dann wirds Federbein schon bei gringster Belastung zusammengeschoben, hab ich 200 Newton vorspannung, dann bewegt es sich erst ab 201 Newton. Man steigt eben an einem anderen Punkt in die Federkennlinie ein (die natürlich unveränderbar ist).


    Das Einstellen des Negativfederweges macht auch nur unter Last Sinn, denn dann stimmt die Gometrie des Fahrwerks eben für alle Fahrergewichte. Das Einstellen kann man entweder über Federvorspannung machen oder aber durch zum Fahrergewicht/Fahrzug passende Federn. Da passende Federn i.d.R. eben teurer sind als das Vorspannen, erfolgt dies eben oft übers Vorspannen, und solange das nicht dazu führt, dass die Feder auf Block geht, ist das auch ok.

    Schoenen guten Tag,

    ich bin neu im Forum, fahre eine 790 Adventure und komme aus Bonn.


    Ich habe eine Frage zur Kleidung. Seitdem ich die 790er fahre habe ich sehr mit Kopfschmerzen bis hin zu Migraene zu tun. Vorher bin ich die 690 Duke gefahren, da gab es keine Probleme. Besonders schlimm wird es bei langen Strecken. Jetzt hab ich mal ueberlegt evtl. einen Nackenschutz zu kaufen der besonders den Hinterkopf warm haelt. Hat jemand aehnliche Erfahrungen gemacht und kann mir evtl. einen Tip geben?

    Nimm ein nicht zu enges Schlauchtuch und nähe das an ein T-Shirt dran, also an den Halsauschnitt. Dann beim Helm Anziehen das Schlauchtuch fast über den ganzen Kopf hochziehen, Helm drauf und dann Schlauchtuch vor dem Gesicht runterziehen, musst ein bisel üben bis es passt. Dann ists pefekt, da zieht nix rein und vor allem sitzt das Schlauchtuch immer ;-)

    Deshalb hab ich auch das Jahresabo gewählt. Das Porto für versicherten Versand aus Österreich nach Frankreich ist nicht billig. Da würde bei mir praktisch kein Preisvorteil bleiben, dafür der Mehraufwand.

    Vor allem, wenn Du mal im winter an einem schönen Tag ne runde drehen willst, dann funktioniert der Airbag auch :Daumen hoch:

    Bei der IXON kannst die Kartusche auch einmal selber wechseln, ich hab immer ein als Reserve dabei, wenns zur Renne geht. Die ist nicht gross, kannst also auch im Reisegepäck mitnehmen wenns mal auf tour geht. Ansonsten schützt die Weste auch ohne Aitbag wie ein normaler Rückenprotektor, ist also ohne betriebsbereite Kartusche oder bei leerem Aku nicht sinnlos.


    Ausserdem, die meisten Jacken haben genug Luft für eine drunter getragene Airbagweste, es sei, man sitzt da wie ne Presswurst drin.


    Natürlich ist eine Systmlösung immer die bessere Variante, kostet allerdings auch entsprechend.


    Das schöne ist ja, es gibt den Alpinestars-Airbag ja auch in Kombis diverser anderer Hersteller, z.B. Damen Leder Niederlande. Die sind auch für den Airbag-Service zertifiziert, da muß man nix nach Italien schicken.


    https://www.damenmotorkleding.…ssgeschneiderte-einteiler


    ACHTUNG: Zum Preis des Kombis kommt nochmal der Airbag dazu, das ist da nicht ganz eindeutig beschrieben.


    Den Kombi hab ich mir gegönnt, allerdings erst mal ohne Airbag, da zieh ich die IXON-Weste drunter. Ggf. rüste ich den Airbag nach, aber das sind 900 Euronen.

    Das brauchst Du bei fast allen Systemen ein Abo, ausserdem habe ich das Elektronikteil auch nur "gemietet" wenns kaputt geht bekomme ich ein neues vom Anbieter, dazu permanente Upgrades, ich komm damit zurecht.

    Umsonst ist halt nix mehr.