Beiträge von bike-didi

    Die Oktanzahl beschreibt die Klopffestigkeit, der Energieinhalt wird in Kalorien oder Joule angegeben.


    Hochoktaniger Kraftstoff kann man mit höherer Verdichtung auch effizienter verbrennen, das ist ein Teil.


    Der andere ist, dass auch der Energiegehalt höher ist,

    Das stimmt leider leider nicht, Christof.
    Um einen Kraftstoff klopffester zu bekommen, muss der Brennwert herabgesetzt werden. Er muss also "schlechter" verbrennen, sonst würde man erst gar nicht in den Bereich einer höheren Oktanzahl kommen. Hätte hoch-oktaniger Kraftstoff mehr "Kalorien", würde man genau das Gegenteil erreichen.
    Dazu werden übrigens Derivate aus (Bio-) Ethanol beigemischt (meist ETBE). Also als Grundsubstanz genau das Zeug, das auch dem E95 beigemengt wird. Viele Fahrer möchten das Zeug ja nicht im Tank haben und tanken dann SuperPlus - nur ist das Zeug da ebenfalls drin, wenn auch nicht in Reinform.
    Ist ein Motor also nicht für eine Oktanzahl von mehr als 95 Oktan ausgelegt und man nimmt SuperPlus, tankt man im Prinzip minderwertigeren Kraftstoff (weitere Zusätze unberücksichtigt).

    Das "Anker werfen" war am Anfang, da ging schon oft das Heck hoch und ich hatte keine Kontrolle mehr. Habe ich heute im Griff. Die 390er bremst schon ziemlich heftig, aber lässt sich auch super easy kontrollieren. Auf der Bremse mache ich viele Meter gut, sieht man im Video. Meine Bank...

    Ich fahre jetzt seit Ewigkeiten die 390er auf der Renne. Meine Kumpels haben alle aufgerüstet - Suzuki S 1000, MT-09 SP, Duke 690, Duke 790, Street Triple RS.
    Ich fahre mit der 390er meist die besseren Zeiten. Warum? Weil ich das Teil zu 100% bewegen kann.
    Im Video sieht man ab 5:45 meinen Kumpel Christian auf einer 690 R - das Teil geht nur ganz leicht schneller aus der Kurve. Sieht man glaub ganz gut. 390 rulez... :Daumen hoch:
    Ich messe mich mit Piloten höherer Hubaumklassen und mit viel mehr PS.
    Auf der Bremse ist die 390er echt eine Nummer,

    aus der Kurve

    Die 790er bin ich Probe gefahren. Bei der Probefahrt kam schon das "haben wollen" auf. Fährt sich schon top das Teil.
    Ich bin mit der 390er zum Händler gefahren. Auf dem Rückweg noch eine Runde gedreht und für mich entschieden, dass die (meine) 390er alles besser kann - Motorleistung ist ausgenommen.

    Welcher Fachmann? Der sich auf auf unlösbare Verbindungen spezialisiert hat? Wo gibts den :denk:?
    Nach alter Schule hätte ich einen anderen Ansatz gehabt, wie man die Schraube raus bekommen würde. Linksausdreher, wie offensichtlich verwendet, ist Müll.
    Schlitze rein und den guten alten Schlagschrauber nehmen...
    Arm, wenn eine Kfz.-Werkstatt das nicht hin bekommt...
    Bin selbst gelernter Zweiradmechaniker, zu sonem Pfusch fällt mir nichts mehr ein...:rolleyes:

    Hm, ich war jetzt schon so oft am BB (meist mit dem MAT), bislang ist nur einmal der letzte turn am zweiten Tag ausgefallen. Allerdings wird auch seitens der Veranstalter penibel auf den Lärmpegel geachtet und es wird konsequent durchgegriffen. Viele und lange Ausfälle kenne ich ebenfalls nicht. Beides hat sicher viel mit dem üblichen Publikum des Veranstalters zu tun.
    Was den Betreiber angeht, wurde das Kontingent sogar noch erhöht (war glaub 2018).
    Nächsten Monat bin ich zweimal dort.

    Ob ich im nächsten Jahr dort noch fahre, weiß ich nicht - der BB war ja noch nie günstig, aber jetzt haben die Preise noch einmal heftig angezogen... :denk:.

    Ist bissel "off topic"
    Schon witzig, wie sich die Linien der 390er-Fahrer kreuzen. Nicht nur mim Jens, auch mit den anderen 390er-Fahren. Den 660er-Motor bin ich viele Jahre in der SZR gefahren, aktuell steht eine Mulhaćen (keine normale!) in der Garage. Hypermotard hab ich vorletztes Jahr noch geschaut, mich aber dagegen entschieden - brauche ich nicht. Die DRZ war schon immer schlicht zu teuer.
    Quali altes und neues Modell? Bei mir zugunsten der alten. Gibt kein Gammel, kein Rost. Bei der neuen sieht der (Stahl-) Tank schon übel aus, hab den auch schon behandelt. Die schwarz phosphatierten Schrauben rosteten außerdem extrem schnell.
    Ich fahre die alte lieber, den Gewichtsunterschied merke ich. Ist aber wirklich gering. Vom Motor her fährt die neue in der Mitte deutlich besser, dafür hat die alte nach oben raus mehr Power.

    Ich bin nebenbei auch noch admin der 390er- und 690er-Gruppe bei facebook. Möchte die 690er keinesfalls schlecht reden, ein richtig geiles Teil, aber deutlich kapriziöser.
    Fahr das Teil auch auf der Renne (siehe Avatar). Ist von 2015 und Jahr für Jahr nur geprügelt worden. Das Hauptrelais war mal defekt, sonst nichts! Rennt wie Mist, die kleine Kiste... :grins:.

    Hallo Michael,
    Du fragst in einem 390er-thread - welche Antworten erwartest Du... :grins:?
    Ich fahre seit fast 7 Jahren 390er, hatte aber nebenbei u. a. auch eine 690R ein Jahr. Mich hat sie nicht so sonderlich begeistert. Jedenfalls nicht so, dass ich die gegen meine 390er tauschen würde.
    Handlichkeit der 390er ist doch schon noch eine andere Nummer. Leistung? Natürlich geht die 690er besser, aber man ruft ja nicht ständig die maximale Leistung ab. Selbst bei der 390er fahre ich im Schnitt sicher mit nicht mehr als 50 - 60% Leistung.
    Und - ganz wichtiges Kriterium, grad wenn man anfängt: die Kohle!
    Die 390er ist einfach deutlich robuster als eine 690er (Erfahrung mit rund 85.000 KM auf der 390er)!

    Doch, die 13er hat das genauso, Walter - hast wahrscheinlich nur noch nie "um die Ecke gepult"... :lautlach:.
    Aber alles gut, ich habe das regelmäßig kontrolliert, da war nie Kondensat drin. Sicher seit vier Jahren nicht mehr kontrolliert.
    Für Dich sichtbar gemacht, normal sieht man diesen Pimmel nicht... :grins:




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    Liebe Dukies,

    letzte Woche musste ich meine alte 390er nach nur 1 KM wieder zu Hause abstellen und auf die neue wechseln. Seit ein paar Monaten ruckelte sie schon etwas, ist dann aber so schlimm geworden, dass sie kaum noch fahrbar war. Das war zum Schluss schon ein regelrechtes Stottern, fühlte sich an, als ob irgendwo "Falschluft" gezogen wurde :traurig:.
    Meine Vermutung - Drosselklappengehäuse (DKG) bzw. Leerlauf-Regelventil (LRV) verschmutzt. Ich hatte das DGK vor zwei Jahren schon mal ausgebaut, weil die Kiste im Leerlauf arg unrund lief. Allerdings nur das LRV mit Bremsenreiniger gesäubert. War danach auch wieder gut.

    Jetzt mal das komplette DKG gereinigt - einen Tag in alte Bremsflüssigkeit gelegt. Obwohl vorher mit Bremsenreiniger gesäubert, kam da reichlich Schmutz raus (die Flüssigkeit war vorher klar!).


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    Was ich beim letzten Mal noch nicht wusste, ist, dass man das LRV von Hand öffnen kann. Da war reichlich Dreck drunter!!


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    Wie neu... :zwinker:


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    Heute alles wieder zusammengebaut - Probefahrt...

    So muss eine 390er laufen... :verliebt:! Schon ziemlich krass der Unterschied! Läuft allererste Sahne.
    Nicht nur, dass das Stottern weg ist, auch jegliches Konstantfahrruckeln. 4. Gang innerorts muss man sich schon regelrecht bemühen, um überhaupt noch ein (minimales) Ruckeln zu provozieren.
    Darf gern so bleiben... :Daumen hoch:


    Läuft jetzt auch im Leerlauf mega rund:




    😊

    Hi Michi,
    ich fahre zwar seit vielen Jahren mit Mannol-Öl, aber dieses würde ich garantiert nicht nehmen!

    Zitat:
    "Motorenöl für PKW und Lieferwagen älterer Bauart"


    Ist zwar ein mineralisches, sollte also bez. Kupplung nichts schief gehen, hat aber keine Freigabe fürs Mopped.
    Zudem kein 20er, auch wenn nur im Sommer gefahren wird. Ich würde ein 10er oder 15er nehmen.

    Dieser Schlauch kommt von der Airbox und sammelt Kondensat. Ist mit einem Stopfen versehen, damit sich das Öl-Wasser-Gemisch nicht am Motor bzw. in der Umwelt verteilt. Kann/sollte man regelmäßig entleeren, bei meinen Kisten war dort jedoch noch nie Kondensat drin.

    Öl musste ich bei 300km ca. 300ml nachkippen, war aber sicher zu wenig vom Werk gefüllt.

    Niemals! Noch ein Motor, der mit zu viel Öl läuft und den es dann hinrafft... .
    Abstellen, sofort kontrollieren! Wenn zu wenig, beim nächsten Mal kontrollieren, aber nichts nachfüllen! Geduldig sein... :zwinker:

    Ah, ok, danke, ich habe diese Seite nicht gefunden.

    Ich halte das ebenfalls für einen Fehler. Der S21 hat eine sehr harte/steife Karkasse, deutlich härter als z. B. ein M5 oder M7. Dürfte sich mit dem angegebenen Luftdruck ziemlich übel fahren, insb. wenn sich das Fahrwerk nicht anpassen lässt. Man kann eher minimal vom empfohlen Luftdruck (KTM) runter gehen. Ich fahre den vorn mit 2,0 und gut ists. Zum hinteren kann ich nur wenig beitragen, bin den bislang nur auf meiner 690R gefahren. Da war er mir schon zu hart, daher auf der 390er noch nicht probiert. Mehr als 2,0 bar würde ich aber nicht drauf packen, insb. bei der RC, weil dort mehr Gewicht auf dem Vorderrad liegt.

    Habe heute mit Erstaunen festgestellt, das Bridgestone in der Freigabe für den S21 ein Luftdruck von 2,4 vorne und 2,7 hinten angibt. Woher kommt der große Unterschied zur KTM Betriebsanleitung 2,0 und 2,0-2,2 Bar? Ist der S21 so speziell?

    Ich weiß nicht, wo Du das gelesen hast, aber in dieser Freigabe von Bridgestone stehen gar keine Luftdruck-Empfehlungen (?)... .


    Bildschirmfoto vom 2020-07-02 09-56-22.png


    Bislang habe ich noch keinen Grund gesehen, von den Empfehlungen des Herstellers, also 2,0/2,0 bzw. 2,0/2.2, abzuweichen.

    Nebenbei erwähnt, übernehme ich nicht die Empfehlungen von selbsternannten Reifen-Profis , sondern vertraue lieber meinen eigenen Erfahrungen.


    Bodo Thiel hat dazu mal ein Video eingestellt - passt nicht ganz wegen der Hubraumgröße, aber kann 1:1 übernehmen :zwinker:.