Beiträge von Tscheiti

    Keine Ahnung, ob es SF16 überhaupt gibt. Habe diverse englische Foren durchsucht und das neuste, was ich gefunden habe, war SF15 bzw. das soll die Charge sein, zu der die letzte Änderung kam...


    Ja gibt es, ich habe gerade einen SF16 vor mir liegen. SF16, darunter V17 und 3 Punkte im Dreieck angeordnet daneben.


    Im Gegensatz zu dem SF15 den ich vor 2 Wochen demoliert habe dreht bei diesem die Rolle wunderbar leicht und sauber. Ich werde morgen mal die Verpressung ansehen ob ich Unterschiede sehen kann.

    Nicht streiten Leute! :winke:


    Mein Fehler war folgender: Es lag nicht an mangelnder Koordination, einem Mauerfäustel oder zu brachialem Kraftaufwand. Ich habe einfach aus falscher Vorsicht ein Brett zwischen KH und Schraubstock gelegt. Um scheinbar das Material zu schonen.


    Naja, nachher ist man immer schlauer - eigentlich komplett logisch dass dadurch beim körnern die Kraft nicht nur auf den Bolzen wirkt und der diese an eine harte Fläche darunter weiterleitet.


    Sondern weil das Brett nachgibt habe ich dadurch den gesamten Hebel beleidigt. Und sicher auch die Verpressung weiter geschwächt. Einfach ein dummer Fehler weil ich es gut gemeint habe. Das Gegenteil von gut ist gut gemeint! :zwinker:


    Auseinanderbiegen werde ich nichts, das wäre mir zu heikel. Ich hab gelernt was ich falsch gemacht habe und werde einen neuen KH kaufen und es besser machen.


    Beim anderen KH hab ich auf das Brett verzichtet und alles war perfekt.


    Den Tipp mit der Fühlerlehre finde ich aber durchaus sinnvoll - danke!

    Mir ist gerade eingefallen dass es in der Nähe eine Bude gibt, die auf alle Arten von US-Bikes spezialisiert ist - ich denke da bekomme ich Shims einzeln, muss mal fragen.


    Ich bin mir relativ sicher dass ich die alten KH habe (ist 2009 und wurde nie was getauscht) - also die Einlaufversion.
    Eigentlich dachte ich dass ich sie lasse denn wenn sie einlaufen funkt ja nur irgendwann das Moped nimmer. Im Gegensatz zur Bolzenverlierversion die gleich den Motor kaputthaut.
    Oder ist das ein Trugschluss? Naja, jedenfalls werd ich mal welche bestellen und in die Ersatzteilkiste legen.

    So, ohne Zündkerze funkt das alles gleich viel leichter :lautlach:


    Das einzig blöde ist dass ich das Ventilspiel gemessen habe, und 4 mal 0,07mm habe... 0,08 geht überhaupt nicht mehr rein, 0,07 wohl schon etwas zu streng und 0,06 flutscht gut.
    Da in dem Set von MX-Heaven immer nur 3 von einer Sorte sind, welche Seite würdet ihr möglichst genau in Richtung 0,13 einstellen? Einlass oder Auslass?

    Und die 690er haben eh alle 10mm Shims, oder? Denn in der Artikelbeschreibung steht "Enduro 690 Bj. 2008 / Supermoto 690 Bj. 2007 - 2008"...

    690 Enduro: Shim Durchmeser


    (Sorry für's OT)

    Danke Euch, werde mich heute am Abend nochmals ans Werk machen und die Zündkerze gleich mitwechseln!
    Mittlerweile hab ich in der Reparaturanleitung auch den Hinweis auf die "Engine Blocking Screw" gefunden - da habe ich gestern wohl falsch gesucht.


    Phil Tonic: dein Ventilspieleinstellvideo hat auch geholfen, ich glaub ich hab`s mir 3 Mal angesehen!

    Danke dir, das ist ja erfreulich! Nein, gekörnert hab ich (noch) nix - ich hab einstweilen nur mal aufgemacht und nachgesehen.


    :denk: Warum hast nicht die Wartungsschraube rausgedreht und z.B. mittels eines Schraubenziehers – so mach ich das immer – die Welle blockiert????


    Naja, ehrlich gesagt weil ich am lernen bin und ich nicht wusste dass ich blockieren muss... ich dachte nur drehen reicht!
    Bis jetzt habe ich immer nur die "oberflächlichen" Wartungsarbeiten selbst durchgeführt, was ich aber ändern will.

    Hi Leute,


    wie viele hier bin auch ich durch die Kipphebelproblematik etwas nervös geworden und hab heute mal nachgesehen. Meine haben ebenfalls axiales Spiel, radial hab ich nichts gespürt. So weit so gut... ich hänge mal ein Foto an, eventuell sieht ja jemand mehr als ich (ich hab das heute den Ventildeckel das erste mal geöffnet, und hab keine Ahnung wie es aussehen soll um ehrlich zu sein). Die Rollen fühlen sich glatt an, nur eine feine Riefe ist mit dem Fingernagel zu spüren. Die hab ich auf dem Foto markiert.


    Was mich aber etwas wundert, oder nervös macht ist folgendes: Ich wollte auch gleich das Ventilspiel checken. Also 6. Gang rein und den Reifen in Fahrtrichtung gedreht um die 3 Löcher im Zahnrad mit den 3 Schrauben fluchten zu lassen. Und das bekomme ich nicht hin. Immer wenn ich kurz davor bin geht das drehen schwer und dann scheint es als würde ich den Wiederstand des Kolbens zu überwinden und das Zahnrad ist ein bisschen zu weit. Hab auch ein Foto angehängt.


    Ist da was im argen, oder ist es logisch weil ich die Zündkerze nicht rausgedreht habe? Die Zündkerzenidee ist mir gerade jetzt während des schreibens gekommen...


    Danke schon mal!


    Ups, edit: 2009er 690 Enduro, ca 22000 km

    Dateien

    • 20170411_215923k.jpg

      (96,84 kB, 182 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • riefe.JPG

      (102,09 kB, 166 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • 20170411_215312.jpg

      (75,56 kB, 157 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Ich frag mich da nicht irgendwann die Belastungsgrenze der Lichtmaske erreicht wird...?


    @TE: Ich hab bei meiner Enduro für lange Etappen das Puig-Scheibchen - ich finde es am angenehmsten wenn die Scheibe so tief wie möglich montiert ist, das enlastet den Oberkörper gut aber es bleibt im Helm ruhig. Wenn ich die Scheibe höher montiere, wird es vom Winddruck noch angenehmer, aber einfach ermüdend laut im Helm. Eventuell macht es Sinn eine Lichtmaske zu opfern und etwas an der Position zu experimentieren, was für deine Größe und Sitzposition am besten funktioniert.

    Die Beklebung finde ich echt besser gelungen als das Original, wirkt etws schlanker :applaus:
    Die Auspuffführung gefällt mir hingegen gar nicht... ich hab aber auch Enduros, also wäre es für mich sowieso keine Option.


    Habe inzwischen ein Alter erreicht, das es mir ermöglicht, die Trachtengruppe zu überreden, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und das ist eben nicht ein grauhaariger Motorradfahrer mit eventuell etwas zu lautem Auspuff.


    :grins: sehr gut, endlich mal ein positiver Aspekt wenn die Haare immer grauer werden...

    Hahaha, geil!


    Die von dir vorgeschlagene CCM ist echt ein feines Moped. Schöne Lösungen und lässiges Design.
    Ein viertel Liter mehr Hubraum, und ich hätte schon eine daheim :prost:

    Warum sollte Despres seine 690 Rally in die Schrottpresse tun? :crazy: 13 km Erzberg Prolog ist gar nix gegen 8000 km Dakar Rally die die 690 durchhält. Die Gene der 690 Enduro gehen auf 8 Dakarsiege des LC4 zurück und deshalb ist die 690 Enduro wie KTM selbst definiert eine vollwertige und robuste Hardenduro.


    Ich will den Thread jetzt nicht mit Haarspaltereien zumüllen - doch jede Rally im Wettbewerbseinsatz bekommt sicher abseits der Marathonetappen täglich einen Ölwechsel mit Ventilcheck. Und auf der Dakar am Ruhetag wohl eine komplette Durchsicht. Zu den 660/690 Zeiten in Afrika waren Motorwechsel nicht mal verboten, das wurde glaube ich erst bei den 450ern sanktioniert. Das schreibe ich deshalb, weil der TE von LC4 = wenig Wartung und EXC = viel Wartung ausgeht. Und soooo einfach ist das nicht. Ich würde eine LC4 NIE im Gelände mit einem 10000er Intervall fahren.


    Nach der Argumentation muss es was den Motor angeht sowieso eine 450 EXC ein, da seit x Jahren mit 450ern gefahren wird. Da wurde sicher ein bisschen was in die Entwicklung gesteckt :ja:


    Ich bleib dabei: sobald man die Wege verlässt ist eine LC4 einfach im Nachteil. Und ich bin Einspritzer LC4, Vergaser LC4, 2T und 4T EXC's von 10+ Jahre bis 2017er Modelle, neue Hardenduro Huskys und die Freeride gefahren. Im Gelände kann die LC4 sehr viel - aber sie fordert sehr viel mehr Kraft und Geschick. Warum das Leben schwer machen?


    Wäre die Aufgabe einmal von hier nach Kapstadt auf Pisten, würde ich eine 640er Enduro oder Adventure nehmen. Nie eine EXC, schon allein wegen der von dir genannten Straßenlage.


    Wäre die Aufgabe einmal durch den Wald Luftlinie zum Nachbarort wäre es eine Hardenduro (Husky).


    Als was die KTM-Marketingabteilung ihre Bikes definiert, ist... :lol:

    Leute die die 690er als Offroad angepasste Enduro in Erwägung ziehen, die wollen einfach nur unbesorgt von der Straße in den Dreck abbiegen und ein bisschen Freiheitsgefühl, Abenteuer und die ein oder andere Herausforderung haben.


    Das sehe ich genau so! Dafür gibt es kaum bessere Mopeds.
    Nur ist das - soweit ich es verstanden habe - nicht die Anforderung des TE.

    Ich sehe das wie die meisten Vorposter - für über 90% Gelände ist eine Sportenduro die bessere Wahl. Das ist einfach das unbeschwertere fahren... und ich bin ein großer LC4 Enduro Fan! In gewissen Bereichen ist dei LC4 Enduro der absolute Maßstab, aber für fast reinen Geländeeinsatz nicht.


    Würde man eine LC4 so prügeln wie eine EXC im Wettkampf- oder Hardenduromodus, müsste man die Wartungsintervallen sowieso EXTREM verkürzen. Die Herstellerangaben kann man da eigentlich komplett vergessen. 10 km zum Gelände? Fein, fahr gemütlich hin und dein Motor ist auf Betriebstemperatur! Das ist eher positiv als eine Einschränkung.


    Die Enduro 690 hat auch Vorteile. Bei schneller Fahrt auf Schotter ist sie stabiler ....


    Mag 100% stimmen, wobei eine Vergaser-LC4 da nochmal um Welten besser ist. Die perfekten Pistenbikes wenn es schnell wird!! Und deshalb bei den Sportenduros: Husky statt KTM. Durch die Umlenkung im Heck finde ich sie im schnellen Geläuf viel ruhiger als die ewig nervösen EXC's ohne im Gelände Nachteile zu haben.


    Mein Tipp: 350er oder 450er 4T Husky.

    Hmmm.. es ist ein Oldtimer, der nicht läuft. Kann unter Umständen ein Geldgrab werden. Erstzteile sind teilweise schwierig zu bekommen.


    Für "sorglos durch die Pampa brettern" würde ich sie mir devinitiv nicht kaufen.