Beiträge von MadHuf

    Ein Anteil Rabatz/Radau und Vibrationen gehören für manche dazu beim Punch.

    Da ist der Single im Vorteil oder Nachteil, je nach Facon des Treibers.

    Und eine einzige Vollastkurve sagt gar nix übers alltägliche Fahrgefühl aus.


    Wegen der Beschleunigung: es gewinnt derjenige der den Start meistert und es verliert derjenige der sich verschaltet.

    Und ja: der 490er wird sehr fade werden. Sowohl von den technischen Daten her also auch vom Fahrgefühl.

    Nur die Presse wird das loben als Bestes seit geschnitten Brot, wie immer wenn was Neues rauskommt.

    VR-orientierte Sitzposition ist alles andere als unnütz.

    Anders hat man kein Gefühl fürs Vorderrad.

    Und das man permanent nach vorne rutscht sehe ich auch nicht so.

    Würde gerne noch mehr Gewicht aufs VR bringen können, dem Gefühl wegen...

    Im Prinzip ist es egal!

    Aufgrund der Bilder kann man keine realistische Schadenshöhe einschätzen.

    Das Bike sollte man nur so billig einkaufen das von vornherein garantiert klar ist keinen Verlust zu machen, und davon ist der Preis meilenweit entfernt.

    Das Heck schaut auch krumm aus.

    Ist aber immer so.

    Wenn der Kieberer den Verdacht hat es wäre was nicht ganz Koscher dann hat er nur die Möglichkeit Dich zur Überprüfung zur Landesregierung zu schicken.

    Dort wird dann gekuckt.

    Die kriegen aber den Polizeiakt nicht und wissen daher eigentlich kaum was beanstandet wird/wurde.
    Bspw. aufgrund eines Unfalles (Steuerkopfrohr abgerissen wg. Frontaufprall) wurde bei mir nur die Fahrtüchtigkeit überprüft.

    Schaute konkret bei mir so aus: Akra moniert, FGST-Nr. kontrolliert, Beleuchtung & Bereifung überprüft, Bremsflüssigkeit gemessen, 20m Fahrprobe obs eh geradeaus läuft, 2x Bremsprobe (beides durch den Eigner selbst, hrhrhr), Standgeräuschmessung, originale Akra-Nummer im Computer gefunden und Absolution erteilt.

    Hätten aber auch auf der Gabel die eingravierte Nummer ablesen können und mir keinen Strick draus drehen weil die gepaßt hat.

    Wenn ich aber bei meiner R die nicht-R Gabel eingebaut hätte wäre das nicht aufgefallen weil sich da niemand gebückt hat.


    Soll also für Dich heißen:

    Wenn jemand erkennt, dass das nicht die originale Pumpe ist läßt er Dich eh weiterfahren weil er sich gut genug auskennt um zu erkennen das das nix gefährliches ist.

    Außer Du bist Ihm so dermaßen auf die Eier gegangen dass er Dich wegen "nichts" auflaufen läßt. Dann hat er halt einen Tropfen Bremsflüssigkeit am Nippel gesehen, schließt auf einen groben Mangel in der Betriebsbremse und erklärt die Fahruntüchtigkeit, zupft Dir den Schlüssel und ev. das Taferl.

    Ist dann aber Willkür und sowas ist sehr selten.

    Diese Gedore RED-Ratsche habe ich daheim liegen unter dem Markennamen "Normex" mit blauem Plastik statt rotem.

    War ein Satz aus ¼+3/8+½.

    Kostete sicherlich unter 50€.

    Gedore-Qualität darfste so wie man die hier versteht darst Du Dir da nicht erwarten.

    Meine 3/8" ist schon hin.


    Für ½" ist 512Nm nur Hausmannskost. Das ist was die Norm vorschreibt. "Marken"-Werkzeuge überbieten diese Werte sehr deutlich.


    Aber jeder wie er mag, ich schnaufe/schlucke auch immer wenn ich die Einzelpreise der europäischen Vorzeigemarken meine Netzhaut verbrennen.

    Aha, dann wars denen zuviel mit den 12 Kennfeldern und haben das angenähert über drei Kurven.

    Ressourcenmangel ist übel!


    Hab dz. keinen sound am Compi, also kann ich mir das nicht anhören. Dauert noch ein wenig.


    Ich kann mir das schon einfach vorstellen: mit der Hand kann ich die Kupplung niemals so schnell einrücken dass es den Drehmomentimpuls des starr gekoppelten Systemes übersteigt.


    Ich tue mir schon schwer Deinen Einwurf nachzuvollziehen.

    Weil ich rede nicht vom Einfluß der Motorlast aus der Verbrennung (das kann man wunderbar über die Einstellung beeinflußen), sondern vom Schlag im Getriebe durch ruckartiges abbremsen der Kurbelwelle und Ausgleichswelle und Kupplungskorb/paket via der geschlossenen Kupplung im Zeitraum wenn die Klauen die erste Winzigkeit in Eingriff kommen. Das sind nur einzelne Millisekunden und ganzweit weg von Deinen Schaltzeiten. Ausrücken ist problemlos weil keine Motorlast drauf ist und das Getriebe leer mit der bisherigen Drehzahl läuft. Aber wie gesagt, die Kurbelwelle wird mit einem Schlag abgebremst wenn die Klaue den ersten Zehntel Millimeter reinrückt.

    Und das ist so schnell und kurz dass Du das als Fahrer während des Getöses und dem Gerappel nicht fühlen kannst.

    Mein Freund hat mal gemeint, dass die Kurbelwelle des Einzylinders von KTM schwerer sei als die seines 1000er-V2s (gut, der TL1000R hat Titanpleuel)


    Grad überlege ich:

    Der Ruckdämpfergummi im Kupplungskorb kann dämpfen und somit Lastspitzen mildern und die Kettenspannung kann auch dämpfend wirken, einfach weil ohne Last die Getriebeinheit wie gepeitscht ein paar Winkelgrade voreilt durch die Elastizitäten/Gummiseileffekt und dann gilt nicht das Trägheitsmoment des Kurbeltriebes sondern für ein paar Winkelgrade die des losen Kettentriebes.

    Also quasi die lange Kette am Öltanker wo das mit der Dünung auf- & abbewegende Kettentrum die Zuglast am Anker vergleichmäßigt.

    Fahr beide Probe, auch die 640er.

    Die hat einen eigenen Charakter den die 690er trotz der "modernität" nicht bieten kann (und auch gar nicht will)

    Das hat was, aber man muss das auch mögen. Vielleicht ein wirklich interessanter Kontrast zu deiner R6.

    Ich denke der MCE-QS erkennt das hoch- oder runterschalten daran dass der Widerstandswert hoch bzw. runtergeht, je nachdem in welche Richtung sich die Schaltwalze dreht.

    Theoretisch gibt es da eine Fehlerquelle: wenn mechanisch kein Spiel herrschte gibt es keinen Drehwinkel und der QS unterbricht nicht obwohl der Fahrer schon mit voller Gewalt am Schalthebel steht.


    Eine Funktion ersinnen und programmiern ist sau-einfach. Die wahre Kunst ist es die Programmierung so hinzukriegen, daß die Funktion immer unter absolut allen Umständen wirklich nur genauso ausgeführt wird wie ursprünglich vorgesehen und nicht nur in einem ganz kleinen Fenster wo grad alles zusammenpaßt.

    Diese Perfektion kann durchaus eine (=Faktor 10) oder zwei Größenordungen (= Faktor 100) aufwändiger sein als die eigentliche Funktion an sich.


    MCE könnte sich im Mikrokontroller beispielsweise erlernen wie sich das Sensorsignal über die Zeit entwickelt und so zum Beispiel erkennen wann sich die Klaue nicht mehr im Eingriff befindet bzw. wenn die des nächsten Ganges in Eingriff kommt. Wenn die Änderungsrate auf Null zurückging UND in einem gewissen Ohm-Bereich liegt dann kann wird die Zündung möglichst sanft wieder eingeschaltet.

    Der englische HM-Quickshifter sollte deren Beschreibung nach so arbeiten, sogar mit DMS ganz ohne Schaltwellenklimbim (die Bearbeitung des Sensorsignales ist natürlich nicht trivial, aber dafür gibt es Experten)


    Besser ist es natürlich den Zündzeitpunkt UND in Kombination die Einspritzmenge so zu wählen sodass das Getriebe/Motor lastlos weiterläuft. Zündung aus/an ist eigentlich eine primitive Holzhammermethode und erzeugt unnötige Lastspitzen aufgrund Rückdrehmomente.


    Der Frauenschuh lehnte (sprach vor 2 Jahren mit Ihm) am LC4 grundsätzlich jeden Nachrüst-QS ab. Er hat immer noch Kontakte in die Motorenwticklung bei KTM und weiß um die Komplexität einer sachgerechten Auslegung. Ich denke man bräuchte für jeden Gang mindestens zwei vollwertiges Kennfelder, wären dann 12 Stück...

    Seiner damaligen Aussage nach ruinieren/schaden die Nachrüst-QS langfristig dem Motor (oder auch nur das Getriebe, ist ja schon eine weile her...) weil zu einfach programmiert und die Sensorik den Ansprüchen des Einzylinders einfach nicht genügen. Damals gings um ein Motortuning auf 800cm³, aber ich denke man kann das auch auf den Serienmotor übertragen. Er selbst schaltet mit Kupplung und rät dies jedem Fahrer, egal ob auf Rennstrecke oder Straße. Ich halte mich da zusehends dran, obwohl ich das wirklich sehr gerne hätte die Gänge "nahtlos" durchsteppen zu können.

    Ursächlich dafür halte ich die gigantischen polaren (=dreh) Trägheitsmomente des einzylindrigen Kurbeltriebes inkl. Ausgleichwelle und anderer gekoppelten Massen.

    Und kritische/extreme Lastspitzen entstehen innerhalb Bruchteile (und ebben ebensoschnell wieder ab) der "QS-Zündunterbrechung" einfach weil gehärtetes Metall grundsätzlich nicht/kaum elastisch ist. Steter Tropfen höhlt den Stein.

    Und irgendwann ist halt dem kummulativen Effekt Respekt zu zollen.

    Normalerweise reißen Seile auch nicht, höchstens werden sie schwergängig wenn sich Schmutz in der Seele akkumuliert oder die Teflonseele durchgescheuert ist.

    Die Seilzüge der alten LC4 sind gerissen weil am hebelseitigen Ende der Nippel direkt gelagert war und Grate die freie Drehung behinderten. Wenn man den Nippel in einer Plastehülse um 0.01cent lagert passiert das nicht, kann man schön an tausenden Hondas beobachten.

    Habe einen digitalen Facom der geht von 17-340 einzustellen.

    Dann noch einen Stahlwille 6-50 (echt geil schnell einzustellen ohne blödes kurbeln was ewig dauert, keine Einstellung auf Null nötig, kann in Gegenrichtung zum Lösen ohne Drehmomentbegrenzung benutzt werden)

    Und dann noch einen digitalen Stahlwille der zeigt von Null bis 60Nm an.

    Beide digitale können auch Drehwinkel angeben.

    Bedienung ist halt nicht so genial einfach wie beim mechanischen 730er-Stahlwilli.

    Aber darum wirds dem Siciliano ja nicht gehen?


    Nicht auf die Einhaltung von Normen achten, das kann jeder.

    Es kommt darauf an um wieviel die übertroffen werden.

    Hüte Dich vor Sonderformen an den "Sechskanten" und achte auf geringes Spiel an der Schlüsselweite.

    Dann ist es schwieriger die Kanten am Schraubenkopf rundzudrehen.


    Es hat schon einen Grund warum die 3/8" eher stiefmütterlich behandelt werden. Für schwierige Sachen zu schwachbrüstig (Ratschen kürzer, SW endet bei 22) und für feine Sachen zu klobig.

    Manchmal aber ist die Zwischengöße genau der richtige "Problemlöser" der biestig-gemeine Sachen auf "unangenehm" abschwächt.

    Verlängerungen von kurz bis lang in möglichst vielen Abstufungen, manchmal gehts um 2cm Falschlänge.


    Hochwertige Vielzahnknarren sind heutzutage ohne Nachteile nutzbar, Chinaware gehört da aber nicht dazu - egal was da einem hier vorgesäuselt wird.

    Früher hielten die weniger aus, vor allem wenn man mit der Hand am Kopf niederdrückte und dabei irrtümlich den Umschalter betätigte. Dann nudeln sich die internen Kanten des Rastmechanismus ab und die Ratsche geht dann "durch".

    Unter Last an den Umschalter kommen ist Ratschenkiller Nummero Uno.

    Meine alte ¼"-Stahlwille mit 22 Zähnen ist mechanisch nicht umzubringen, hab jetzt noch eine Facom mit 80 Zähnen dazugeholt wo der Umschalter nicht am Kopf ist.

    Bei den Ratschen kommt mir nur das Beste von Besten ins Haus (auch wenn eine 70€ kostet) weil im versagensfalle Schrauberende ist und ein zerlegtes Auto fährt halt nicht in den Baumarkt...

    Wenn die Gefahr besteht das würde nicht reichen dann halt mit Knebel und 1½m-Verlängerung (hatte erst einmal den Fall wo das nötig war)

    Also ¼"-Ratsche von Facom / Stahlwille

    3/8"-Ratsche Facom ausziehbahr mit Gelenkkopf als Problemlöser

    ½"-Ratsche ausziehbar von Facom und die alte unkaputtbare Walter meines Vaters ganz ohne Umschalter (Vierkant durchstecken)

    Mini-Bitratsche von Facom wo die 100Nm Belastbarkeit angeben, Wera nur 75...

    Mini-Gelenk-Ratsche von Facom mit Kurzkopfnüssen

    Als Problemlöser "360"-Ratschen von Facom in allen Größen weil die 20 Jahre Garantie geben und mein Freund schon etliche Proxxon-rotaries gekillt hat.


    Ich liebe die Nüsse von Stahlwille:

    enge Passungen, mattes griffgünstiges Finish, dünnwandig aber trotzdem sehr stabil.

    Facom sind auch toll, aber halt ein winzig kleines bischen weniger dünnwandig (irrelevant) und leider hochglänzend verchromt (das ist glitschig mit öligen Fingern und Größenangaben schlecht abzulesen)

    Beta ist günstiger und eher an der klobigen Seite bei den Nüssen - würde ich genau aus dem Grund nicht nehemen)

    Mein Freund sagt der Schiebeumschalter wie bei den Beta-Ratschen wäre der robusteste System am Markt.



    unvermutet genial:

    T-Griff von Yato - drehbare Griffhülse und Quergriff mittig rastend

    Wenn die Zugänglichkeit gegeben ist gibt es kein flotteres Arbeiten als damit.

    Nuss vorne drauf, Quergriff exzentrisch und lösgewürgt (max 135Nm, oben ist eine Überlastsicherung welche sich im Bedafsfalle opfert), Quergriff mittig geschoben, ein Schlag aufs Ende und die Mutter/Schraube dreht sich schneller als wie mit dem Akkuschrauber runter/raus.

    Ist halt polnische Chinaware die sind nicht immer gerade und die Griffhülse nicht immer freigängig. Kann man aber alles nacharbeiten...

    Keinem vernünftigen Menschen mit nur dem geringsten Sachversand in englischer Sprache würde einfallen da "white coupler" draufzuschreiben.

    Ganz klar das man da keinen Zusammenhang sieht.


    Man könnte aber auch ein Foto vor dem Zerlegen machen, damit man nachher tatsächlich weiß wie es gehört...

    390er würde ich nicht empfehlen bei 1,9m.

    Das ist eher etwas für kurzbeinige Frauen.

    Und die 390 wird Dir unter einem jahr schon zum Hals raushängen, falls Motorradfahren wirklich was ist für Dich.

    Der Motor zieht überhaupt nicht, und zwar nirgends im Drehzahlband. Beim Rumrollen ist das egal, aber überhol mal einen langen Sattelschlepper...

    Für was auch immer er sich entscheidet, immer die Streeeeeeet Triple probefahren!

    Das ist die eierlegende Wollmilchsau, hat mich echt beeindruckt.

    Die kann alles und das richtig gut. Mehr braucht man nicht vom Anfänger bis zur Pension