Beiträge von WilliBauer

    glaub mit ein paar Carbonteilen wirste auch keinen nennenswerten Unterschied hinbekommen. Und die sind sofort i.A. wenndste drauf fällst.

    Ich kenn das aber, bin eigentlich kein schmächtiger Bursche, aber in der Seealpen als mir die Karre umgekippt ist und mit den Rädern bergauf am steilen Hang lag...hab ich schwerstens geflucht. Musste erst abrödeln und beide Bremsen mit Spannern blockieren, dann hab ichs mit ach und krach wieder hingestellt gekriegt.

    teils-teils- Der "normale TÜV-Prüfer" darf das nicht, das ist richtig. Die Eintragung erfolgt durch einen aaS (amtlich anerkannten Sachverständigen) im Namen des TÜV, woanders ggf. auch im Namen der Dekra o.ä.

    Ansonsten kann ich nix beitragen, das KTM sich dazu äußert halte ich jedoch für unwahrscheinlich.

    ich hab an der 1190er die Sturzbügel geplastidippt, mattschwarz. Hält gut und ist recht widerstandsfähig, und bei nem adventure-mäßigen Umfaller (wie bei mir Anfang des Jahres auf der RDGA...) ists mit nem Pinsel schnell wieder ausgebessert. Für so Teile find ich die Struktur und Haptik vom Plastidip super, bei den Flächenteilen (Verkleidung) hats mir nicht gefallen, habs wieder abgezogen.

    naja wenn von 271mm im Neuzustand auf 272 "verschlissen" ist, wie soll man das denn genau messen? Aufm Maßband steht i.d.R. +/- 2mm ;-)
    Mitm großen Messschieber hab ichs versucht, aber in dem Winkel aufs Zehntel genau anhalten und ablesen ohne Parallaxefehler und ohne zu verrutschen is schon nicht einfach.
    Ich hab meine jetzt mehrfach auf etwa 271mm "gemessen", mit 22000 runter.

    Interessantes Thema. Ich hab das Thema Kettenöler auch schon durch, und hab den ganzen Mist wieder demontiert. Is einfach nix für mich...entweder isser leer, oder die Düse hat sich verbogen, oder die Düse is verstopft, oder sonst was.


    Lieber alle paar hundert km was draufgesprüht und dann is gut. An meiner zx12 hat die Kette 30tkm gehalten, dann war das Ritzel hin und alles wurde getauscht. An der 1190er hält sie jetzt 20000, alles noch gut. Von daher mach ich mir da keinen Kopf.
    Ich frag mich nur was ihr da immer nachspannt... der Hinterreifen hält bei mir 3000-5000, dann wird doch beim wechsel eh neu eingestellt. Wenn da zwischen was nachzuspanne wäre, würde ich erstmal genau sabei schauen, ob der Satz nicht fritte ist.

    nur noch kurz zu meiner eigenen Fragestellung auf den vorigen Seiten: ich habs heute mal getestet. Meine Hebel pulsieren nicht oder nur minimal beim ABS-Einsatz. ABS funktioniert aber.
    Beim vollen Bremsen vorne und hinten wird das Heck schwammig und die Fuhre schlingert ganz leicht, aber an den Hebeln ist nicht viel zu spüren.

    Zitat

    An der ADV nur vorne zu bremsen ist sowieso richtig. Aber die Hinterradbremse lass lieber dran - trotz Handbremse, bremst die Hinterradbremse automatisch mit. Sie setzt sogar etwas füher die Beläge an, damit die KTM sich etwas streckt. Ganz schulmäßig! KTM Bremssystem rules.
    Jetzt soll bloß keiner wieder sagen: siehste, sogar KTM weiß, dass man hinten bremsen muss... . Blödsinn, die Hauptbremskraft liegt vorne, hinten unterstützt die Bremse die Fahrtechnik (Kehre, Wenden, Strecken vor dem Einlenken, Halten am Berg usw.)


    jupp, danke!
    wo wir gerade beim Thema sind - weiß einer ob bei der 1190er so "wie früher" an den Mopeds der Hebel stark pulsiert beim abs-Einsatz? Ich hab bisher nix davon gemerkt, beim extremen Ankern fängt das heck leicht an zu schlingern aber sonst nix. Aber vielleicht war ich noch nicht im Regelbereich...habs bisher noch nicht absichtlich probiert. Werde ich nachholen.

    meiner Meinung nach ist das schlichtweg falsch. Bei ner "perfekten" Bremsung ist die Radlast zu 100% auf dem Vorderrad, das Hinterrad ist gerade so kurz vorm abheben. Dabei haste die maximale Pressung und damit den maximalen Grip am Vorderrad, und dadurch die maximale Bremsleistung. Dazu muss allerdings anfangs mit Gefühl gebremst werden, damit sich die Lastverteilung erstmal einstellt - beim sofortigen Zumachen blockiert nur das Vorderrad.
    Physikalisch / theoretisch kann ich's selbst so nachvollziehen, in der Praxis hab ich's so erlebt und die Renn- und Sicherheitstrainingsfritzen erklären das (meiner Erfahrung nach) auch so.

    ALso auf der Straße sind die Klappen normal dazu da, im Standgas und bei niedriger Drehzahl (z.B. bei der TÜV-Prüfung) den Auspuff leise zu machen, bei Vollgas sind die offen.
    Gegendruck braucht der 4-Takter m.E. nicht.
    Ggf. ist der Krümmer so ausgelegt, dass der abfließende Gasstoß einen minimalen Unterdruck erzeugt, der den nächsten Gasstoß quasi "ansaugt", und dadurch für eine bessere Leerung des Zylinders sorgt. Hoffe das ist einigermaßen korrekt, sonst möge man mich korrigieren ;-)


    Btw., auf vielen Rennstrecken sind mittlerweile die Bestimmungen so streng, dass auch bei Renntrainings mit DBKiller und teilweise Original-Anlage gefahren werden muss.

    nicht das ich wüsste. Afaik wurden die für batschkratzer entwickelt und haben sich nur der Optik wegen durchgesetzt.
    Der neonbandit bringt zwar schöne Beispiele, die aber nur funktionieren, wenn seine Annahmen richtig wären - was ich nicht für wahrscheinlich halte. Beweisen kann ichs aber auch nicht.

    Ich weiß nicht ob das unter "Technik" oder "Schlangenöl" fällt, aber ich frag trotzdem:
    In der dragster-szene ist es üblich - oder zumindest hab ich das of gesehen - dass die Krümmer mit Gewebe umwickelt oder teilweise auch Keramikbeschichtet werden. Ziel soll sein, eine heißere und dadurch angeblich schnellere Abgasströmung zu erhalten, die dann durch weniger Gegendruck Leistung bringen soll. Gibts dazu belastbare Werte?
    Im Netz finde ich nur Verkaufstexte oder Bauchgefühl-Berichte.
    Ich könnte mir vorstellen dass dadurch die Wärmeabstrahlung verringert wird, was ja generell kein Fehler ist, gerade beim Auto im Motorraum. Oder wenn beim Mopedfahrn die Socken qualmen. Aber bringts Leistung?