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Mittwoch, 17. Mai 2017, 00:34

Reifenverschleiss vorne/hinten im Vergleich- wie ist das auf der Enduro?

Hallo,

ich habe frisch eine 690 Enduro R erstanden. Hinten ist ein neuer Heidenau Scout K60 drauf, vorne einer mit DOT 11/16 zu 60-50% runter, aber ziemlich beansprucht (7.000 km Argentinientour). Wie ist denn so an der Enduro der Reifenverschleiss vorne/hinten erfahrungsweise?

Auf der GS habe ich zuletzt einen Satz Pirelli Scorpion Trail II aufgebraucht. Der Reifensatz kommt neu mit vorne 5 und hinten 9 mm Profil. Das ist genauso ausbaldowert, das der Satz gemeinsam am Ende ist.

Jetzt würde ich gerne wissen, wie sich die Enduro da so verhält.

Wenn gemeinsam aufgezogene VR und HR auch gemeinsam am Ende sind, würde ich jetzt den Vorderreifen ersetzen und den Satz gemeinsam runterfahren.

Wenn man aber z.B. auf einen Vorderreifen zwei Hinterreifen aufarbeitet, dann würde ich den VR drauflassen und dann wenn beide gemeinsam am Ende sind einen neuen Satz aufziehen.

Schonmal vielen Dank für Eure Erfahrungen!

Reiseendurist
Im Stall: KTM Enduro 690 R (2014), BMW R 1200 GS K25 (2008), Yamaha YZF R3 (2016) der Tochter

2

Mittwoch, 17. Mai 2017, 06:45

Bei mir haben die letzten Scout:
V = 12400 km
H = 8500 km bzw. 7600 km
gehalten.
Vielleicht hätte man noch ein paar km damit fahren können aber viel war nicht mehr drauf.

Habe jetzt auf Avon Trailrider AV53 umgestellt.
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3

Mittwoch, 17. Mai 2017, 13:33

Mein TKC 80 hat hinten 5500KM gehalten, vorne hätte ich noch gut 2000 - 3000 fahren können.
99% auf Asphalt unterwegs.
Hab dann trotzdem beide wechseln lassen und bin auf K60 Scout umgestiegen.

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4

Freitag, 19. Mai 2017, 16:18

Mein TKC 80 hat hinten 5500KM gehalten, vorne hätte ich noch gut 2000 - 3000 fahren können.
99% auf Asphalt unterwegs.
Hab dann trotzdem beide wechseln lassen und bin auf K60 Scout umgestiegen.
War bei mir auch in etwa so. Der K60 Scout wird bei mir bei ca. 6000km runter sein.
>>>Lass dich nicht täuschen, die Oase bleibt eine Fata Morgana<<<

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5

Freitag, 19. Mai 2017, 20:58

Meines Erachtens kann man den Reifenverschleiß unabhänging von der Laufleistung mit pauschal ca. 3/3 Verschleiß hinten entspricht 2/3 Verschleiß vorne ganz gut bei der 690 Enduro festmachen. Vorausgesetz hinten und vorne die gleichen Reifentype in Verwendung und man maltretiert den Hinterreifen nicht allzusehr.

Wobei es sei erwähnt, dass man bei artgerechter Verwendung auch im leichten Gelände dann doch auch die Vorderreifen gleich mittauschen sollte. Es gibt nichts dämlicheres als ordentlich Vortrieb eines neuen Hinterreifens zu haben, aber dank des mickrigen Vorderreifens dann die Kurve nicht zu kriegen. Abgesehen von möglichen seitlichen Slideouts vorne, welchen einen schnell mal ein Schlüsselbein- oder ein Schultergelenkservice kosten können ... .

6

Sonntag, 21. Mai 2017, 00:59

Hallo,

vielen Dank, Leute!

Ihr habt mich in meinem "Bauchgefühl" bestärkt, ein neuer Vorderreifen ist bestellt und kommt nächste Woche drauf!

Viele Grüsse

Reiseendurist
Im Stall: KTM Enduro 690 R (2014), BMW R 1200 GS K25 (2008), Yamaha YZF R3 (2016) der Tochter