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1

Montag, 16. April 2018, 21:02

690 Enduro R 08 Ruckelt nach Vollgas und geht aus und nicht mehr an

Hallo erstmal an die Forengemeinde.
Ich lese schon länger mit und hatte bis dato noch keine Turbulenzen. Aktuell bin ich aber mit meinem Latein am ende.

Folgende Problematik, meine 690 Bj 2008 hat seit diesem Frühjahr scheinbar Probleme.
Es fing nach einer Vollgasfahrt einen berg hoch an, Sie fing kurz an zu rucken, als wenn der Sprit kurz wegbleibt, dann war wieder alles gut.
Nach weiteren ca. 500m, fing sie an beim gasgeben zu knallen und das Gas nicht mehr richtig anzunehmen. Vergleichbar als wenn der Tank leer wird und man auf Reserve umschalten muss, geht ja leider beim Einspritzer nicht.
Das ging dann so 200m, bis der Hobel auf einmal aus war. Anschließende startversuche waren vergebens, kein gepöffe oder irgendwas ähnliches. Benzinpumpe surrte und hat wie sie soll nach kurzer zeit abgeschaltet, Sicherungen alle Ok. Ende vom lied, auf den anhänger und ab nachhause mit der Gerät.
Am folgenden Wochenende alles zerlegt und geprüft, Einspritzdüse spritzt ein, benzindruck liegt bei 3,5 bar, luftfilter ist ok, Drosselklappe öffnet und schließt, Kompression ist da und sogar mit einer Endoskopkamera nach nem Kolbenfresser geguckt, alles negativ. Zündkerze sah auch normal aus.

Wieder zusammengebaut und zack läuft der Hocker wieder, ziemlich verblüfft zur vorsicht nen kabel zum auslesen bestellt und leider heute schon gebraucht.

Auf der Heimfahrt von der Arbeit selbes Spiel, nach ca 15km mal etwas mehr gas gegeben und die drehzahl höher gehabt und dann fing es wieder an, dieses ruckeln, an einer t-kreuzung ist sie einmal ausgegangen aber ging dann wieder an, aber hat nur wiederwillig gas angenommen.
Unter 1/3 Gas war es nicht gerade vertrauenserweckend aber bei plötzlichen gasstößen ging es wie immer.
Leider 300m vor zuhause war der ofen dann aus, Starten war auch nicht mehr.

Kurz um, fehlerausgelesen und gelöscht anschließende gestartet, ging sofort an, 100m gefahren und wieder aus.

Fehler waren abgelegt

- P0201 Fehlfunktion Stromkreis Einspritzventil

- P0113 Ansaugluft-temperatur zu niedrig

- P2118 Drosselklappenmotor, Fehlfunktion

- P2119 Fehlerhafte Positionierung der Drosselklappe


Zu den letzte beide Fehlern, laut TuneECU ging die drosselklappe bis auf 97% auf und auch wieder auch zu, somit sollte der Drosselklappenoti doch eigentlich i.o sein.

Seit dem letzten "Aus" sagt TuneECU das die ecu nicht anwortet, könnte etl an den 10,8V der Batterie liegen aber bin mir nicht sicher und werde morgen nochmal veruschen kommunikation aufzubauen.


Achja Massepunkte hab ich auch noch bei der wochenendaktion saubergemacht und kontrolliert.


Ich hoffe das jemand weiter weiß und ne Idee hat.

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2

Montag, 16. April 2018, 21:12

Mal was ganz banales, wie sieht der Benzinfilter aus?
Fullthrottle

3

Montag, 16. April 2018, 21:38

An den Benzinfilter dachte ich auch anfangs, aber dann sollte die Kiste zumindest wieder normal anspringen.

Mir fällt auf, dass alle 4 Fehler elektrischer Natur sind. Such doch mal unter der Sitzbank in der Umgebung von Drosselklappe, Einspritzventil, Ansaugluft (ist alles in der gleichen Ecke), ob da nicht der Kabelbaum irgendwo am Rahmen aufgescheuert ist!
Sprüht der Lenker Funken, bist du zu tief unten

4

Dienstag, 17. April 2018, 08:04

Tankbelüftung am Tankdeckel überprüfen :ja:

Sind neue Schläuche installiert worden? Evtl. zu weiches Material und einer zieht sich zu?

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5

Dienstag, 17. April 2018, 08:12

Guten Morgen,

Neue schläuche habe ich eingebaut, Ist nen Rallyraid umbau dran. Es aber nur die Schläuche von den Zusatztanks bis zum hinteren tank neu. Von der Pumpe zur Drosselklappe ist alles beim alten.

Tankentlüftung ist frei, benzinfilter hab ich noch nicht angeschaut aber die pumpe schiebt aufjedenfall einen ziemlich stabilen strahl aus dem Schlauch.
Ich wer aber Trotzdem mal die Pumpe rauszerren um sicher zu gehen.
Heute nachmittag guck ich mal den Kabelbaum an.

Was mich ein wenig stutzig macht ist, das sich der fehler 2 mal identisch aufgebaut hat und nach hoher drehzahl bzw vollgas anfing.

Ich hoffe mal das ich heute wieder kontakt zum steuergerät habe, nicht das da nen haarriss auf der platine ist.

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6

Dienstag, 17. April 2018, 09:57

ich sach auch Tankbelüftung, fahr mal mit offenem Tank.

VG

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7

Dienstag, 17. April 2018, 10:14

Durch die tankentlüftung kannst du ohne gegendruck durchpusten.

Auch mit offenem Tankdeckel sprigt se ja nicht an.

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8

Dienstag, 17. April 2018, 13:02

Warum hat die Batterie 10,8 Volt? Nur wenn sie Warm ist?

Da sie ja anspringt wenn sie kalt ist oder der Fehler gelöscht wird, tippe ich auf

einen Sensor der falsche Werte abgibt.

9

Dienstag, 17. April 2018, 13:37

Batterie mal richtig durchladen, es gibt Steuergeräte, die unter 11V abschalten oder Fehler generieren

ich musste bei der hinteren Tankentlüftung die kleine Kugel entfernen, weil der Sprit nicht von vorn nach hinten konnte, damit sich hinten der Tank leerte ...
:guckst du hier: https://www.youtube.com/watch?v=-ifZzEEVabc
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10

Dienstag, 17. April 2018, 14:57

Die 10,8V waren da als ich das zweite mal auslesen wollte aber das steuergerät nicht geantwortet hat, ist ja schnell leergeorgelt sone batterie.

Hängt seit ner halben stunde am ladegerät und dann guck ich mal ob sie kalt startet

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11

Dienstag, 17. April 2018, 16:11

Steuergerät ist wieder ansprechbar, scheinbar lag es an der zu geringen Spannung wieso es nicht antwortete.

Keine Fehler vorhanden.

Hab mal ein paar fotos vom Tuneecu gemacht, vlt kennt der ein odere andere zb die TPS grenzvoltzahlen.

*Edit 18:54*

Batterie wieder aufgeladen, keine fehler, zack springt an als wär nichts gewesen.

Hab dann mal beim laufen den Lufttemperatursensor abgesteckt und es kam dieselbe meldung "Ansaugluft temperatur zu gering", wie als ich liegen geblieben bin. Aber diesmal leuchtete die FI leuchte im Tacho.
Fehler gelöscht und startet und geht aus wann man möchte.

Ladestrom liegt so bei 14,1-14,3V also alles tutti.

Einflussgröße um den fehler auszulösen müsste dann ja irgendwas mit Temperatur und Drehzahl/Einspritzmenge zutun haben.
»Alex145« hat folgende Dateien angehängt:
  • IMG_3723.JPG (137,81 kB - 47 mal heruntergeladen - zuletzt: 28. Mai 2018, 11:48)
  • IMG_3724.JPG (144,41 kB - 34 mal heruntergeladen - zuletzt: 11. Juni 2018, 08:39)
  • IMG_3725.JPG (119,64 kB - 34 mal heruntergeladen - zuletzt: 28. Mai 2018, 11:48)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Alex145« (17. April 2018, 17:58)


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12

Sonntag, 22. April 2018, 20:39

So das Wochenende ist um und ich habe mich mal an den Kabelbaum gesetzt. Sichtbare Schäden oder "durchvibrierungen" gibt es nicht.

Ich hab mich mal an die Fehlermeldungen gehalten und die Kaben durchgemessen, siehe da, in manchen bewegungen hat das Schwarz Graue Kabel der einspritzdüse einen wackelkontakt bzw sich ändernde Widerstandswerte.

Werd morgen mal ein neues Kabel einziehen und hoffen das es das was. Die anderen Kabel der Sensoren sind aktuell messtechnisch in Ordnung.

Es beibt weiterhin spannend

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13

Sonntag, 22. April 2018, 21:12

So das Wochenende ist um und ich habe mich mal an den Kabelbaum gesetzt. Sichtbare Schäden oder "durchvibrierungen" gibt es nicht.

Ich hab mich mal an die Fehlermeldungen gehalten und die Kaben durchgemessen, siehe da, in manchen bewegungen hat das Schwarz Graue Kabel der einspritzdüse einen wackelkontakt bzw sich ändernde Widerstandswerte.

Werd morgen mal ein neues Kabel einziehen und hoffen das es das was. Die anderen Kabel der Sensoren sind aktuell messtechnisch in Ordnung.

Es beibt weiterhin spannend
Sorry, ich habe den Beitrag leider zu spät gelesen. Ich habe direkt beim 3. Post bereits auf den Kabelbaum getippt. Ich hatte das gleiche Problem bei einer 1 Jahr alten S1000RR, das Problem war bei mir aber, das ich relativ zügig unterwegs war und mir sporadisch die Zündung ausgesetzt hat. Bei mir war der ABS Sensor schuld, der hat dann aber alles lahm gelegt. Zündung etc. Ende vom Lied: Kabelbaum tauschen.

Ich bleib mal an deinem Thema dran, aber das hat schon extreme Parallelen.

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14

Sonntag, 29. April 2018, 19:33

Update,

Die gute läuft wieder und scheint auch weiterhin zu laufen.

Habe das Schwarz/Graue Kabel zur einspritzdüse neu eingezogen und verlötet, es scheint schonmal jemand da einen lötversuch gestartet zu haben. Leider war die Lötstelle ca 5 cm vor der Kabelbruchstelle und war somit unwirksam.

Bis jetzt keine weiteren fehler oder liegenbleiber, aber sagen wir es mal nicht zu laut