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  • »Lc4Hunter« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 13. Juli 2018, 21:40

Kupplung greift beim Anfahren sporadisch nicht richtig

Hallo Gemeinde,

ich habe jetzt schon mehrfach das Phänomen gehabt das meine Kupplung beim Anfahren nicht richtig greift bzw. selbst nach Loslassen des Kupplungshebels noch schleift und erst nach ein paar Sekunden komplett schließt.
Ich weiß nicht ob das verständlich genug ist? Es ist aber irgendwie schwer zu beschreiben...

Ich steh an der Ampel und will losfahren, lasse die Kupplung langsam los (wie immer) und merke wie das Motorrad nur sehr schleppend losfährt, eben als würde ich die Kupplung noch gezogen haben (was aber nicht der Fall war). Auch ein erneutes Kupplung ziehen und wieder loslassen brachte keinen Erfolg. Ich bin dann vom Gas gegangen, habe irgendeine Art leichten "Schlag" gehört und danach war wieder alles normal für den Rest der Tour.
Das war allerdings heute das erste Mal das es so krass war, vor allem da das Bike schon eine knappe 100km Tour hinter sich hatte.
Sonst kam das nämlich "nur" vor wenn ich das Bike frisch aus der Garage geholt habe.

Habt ihr einen Tipp was das sein kann? Oder was ich ggf. schon mal prüfen kann?
Ist das ein Zeichen für eine verschlissene Kupplung? Das Bike hat aktuell um die 21.000km (12er SMC-R).

Cheers und Danke schon mal,
Hunter :Daumen hoch: :knie nieder:

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2

Freitag, 13. Juli 2018, 22:23

Vllt bleibt der Nehmerzylinder in seinem Gehäuse hängen? Also das Gegenstück zum Hebel unten links am Motor.
Gibt es nicht genau deswegen den verbesserten Nehmerzylinder von Sigutech mit doppelter Dichtungsführung?

Grade geschaut, auf der offiziellen Sigutech Seite sind die für die 690 nicht mehr lieferbar. Hoffe die sind nicht pleite oder dergleichen. Dann muss ich mir auch noch schnell irgendwo einen besorgen :staun:

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3

Freitag, 13. Juli 2018, 23:25

"...habe irgendeine Art leichten "Schlag" gehört ..."


Schmeiss die Karre schnellstens auf links und öffne den Kupplungsdeckel.
Nicht, dass das Sicherungsblech abgescherrt ist und nun umher fliegt...

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4

Freitag, 13. Juli 2018, 23:38

"...habe irgendeine Art leichten "Schlag" gehört ..."

Schmeiss die Karre schnellstens auf links und öffne den Kupplungsdeckel.
Nicht, dass das Sicherungsblech abgescherrt ist und nun umher fliegt...


Naja, Schlag mag etwas übertrieben formuliert gewesen sein. Es war eher das Geräusch wenn man den Gang etwas "berherzter" einlegt, sprich: wenn man ihn reinknallt.
Ich selber werde nichts am Motor und dergleichen tun :nein: Für sowas habe ich eine Garantie. Ich werde morgen mal meinen Händler anrufen und ihm das Problem schildern, damit habe ich meine Pflicht als Garantienehmer erfüllt.

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5

Samstag, 14. Juli 2018, 23:23

Ganz so einfach ist das LEIDER nicht :nein:
NUR wenn der Fehler gefunden wird, hast du Glück, sonst zahlst fürs Suchen und für alle ausprobieren Teile...

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6

Montag, 30. Juli 2018, 17:57

Scheinbar ist es wohl wirklich die Kupplung...
Heute, beim gemütlichen, lastlosen, Fahren nach der Arbeit fing die Kupplung an zu rutschen... Besonders deutlich merkt man es im 3 Gang so ab 3...4000 u/min.
Sobald man etwas mehr Gas gibt geht die Drehzahl hoch, die Geschwindigkeit aber nicht.

Irgendwie habe ich wohl kein Glück mit meinem Kürbis... :Tempo:

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7

Montag, 30. Juli 2018, 17:58

Warst jetzt beim Händler oder immer noch nicht?

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8

Montag, 30. Juli 2018, 20:56

Nein, war ich nicht. Da es nur sehr sehr sporadisch auftritt/-trat war es etwas in Vergessenheit geraten.
Aber ich habe vorhin durch ein klein wenig Recherche die Ursache gefunden und beim "zurückdenken" auch die Lösung bzw. Erklärung gefunden.

Es war zu viel Hydraulikflüssigkeit in der Kupplung, bzw. im Kreislauf.
In einem anderen Forum habe ich einen Bericht gelesen der exakt das gleiche Problem hatte und bei ihm war ein überfoller Ausgleichsbehälter die Ursache.
Durch den Verschleiß der Kupplung werden ja die Reibscheiben (oder wie sich die DInger genau schimpfen) dünner. Dadurch drückt es den Bolzen am Geberzylinder weiter rein als bei einer neuen Kupplung. Dadurch wird auch mehr Hydraulikflüssigkeit in den Ausgleichsbehälter gedrückt. Dieser soll ja laut Werkstatthandbuch nur bis maximal 4mm unterhalb der Kante befüllt sein. Meiner war kurz vor der Kante, vielleicht 2mm. Ich habe ein wenig Flüssigkeit abgesaugt und siehe da, die Kupplung geht wieder wie sie soll.
Soweit ich es verstanden habe sorgt der volle Ausgleichsbehälter für einen Art permanenten Druck auf die Kupplung wodurch diese nicht mehr richtig schließt - gerade bei waremen Temperaturen wie wir sie ja gerade haben.

Ich bin jetzt 100km gefahren und es ist alles wieder schick... :knie nieder:

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9

Montag, 30. Juli 2018, 21:18

:rolleyes: und das hast nicht schon längst geprüft?
DAS steht doch schon in der Bedienungsanleitung. :lautlach:

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10

Dienstag, 31. Juli 2018, 06:41

:rolleyes: und das hast nicht schon längst geprüft?
DAS steht doch schon in der Bedienungsanleitung. :lautlach:


Da ich Anfang letzten Jahres erst eine kaputte Kupplung beim Auto hatte, was sich genauso geäußert hat, hatte ich halt direkt die im Visier...
Bei meinen vorherigen Motorrädern hatte ich über viele Jahre hinweg nie sowas mit hydraulischen Kupplungen, ansonsten hätte ich das wohl auch zuerst geprüft.

Hauptsache ist ja aber das es dem Kürbis wieder gut geht :wheelie: