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  • »Asphaltguzler« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Vorname: Peter

Wohnort: keine Angabe

KTM: 1290 Super Adventure S

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1

Freitag, 14. September 2018, 14:53

Lenkerpendeln und Kettenklappern 1290 SAS

Hallo zusammen,

hatte unlängst eine unangenehme Erfahrung mit Lenkerpendeln bei ca.60-75 km/h.
Bin ganz kurz freihändig gefahren und plötzlich fing die Fuhre extrem an zu pendeln.
Unterhalb und oberhalb der besagten Geschwindigkeit war Ruhe.
Ab 130km\h fing es dann wieder leicht an.
Ich war mit Seitenkoffer (original) und Topcase unterwegs.
Außerdem klappert die Kette plötzlich :nein:
Die Reifen haben 4500 runter, das Moped ist 2 Monate alt.

Das Pendeln und das Geklappere waren die ersten 2T Km noch nicht vorhanden.
Nach der Sardinien Tour hat das auf einmal angefangen.

Mit meiner 1190 T, mit identischer Bereifung, vorher gab es solche
Probleme überhaupt nicht.
Da könnte ich locker 200 fahren ohne irgend ein Gewackel.

Gibt's hier vielleicht jemanden der ähnliche Probleme hat, bzw.hatte?

An den Shimmy Effekt kann ich hier nicht recht glauben.


SG
Peter

Beiträge: 256

Vorname: Achim

Wohnort: Spanien

KTM: 1290 Super Adventure T

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2

Freitag, 14. September 2018, 15:46

Hi Peter, benutze mal die Suchfunktion, zu beiden Themen gibt es vermutlich je100 Beiträge.

Gruß, Achim

  • »Asphaltguzler« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 13

Vorname: Peter

Wohnort: keine Angabe

KTM: 1290 Super Adventure S

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3

Freitag, 14. September 2018, 16:08

Hallo Achim,

Bei den 1090 igern gibt's wohl Beiträge, nicht aber bei den 1290igern bzgl. der Pendlerei.

4

Freitag, 14. September 2018, 17:05

Lenkerschlagen um80 km/h deutet auf abgefahrene Reifen hin. Ansonsten ist die Suchfunktion ein guter Tipp, Ursachen und Eliminierung betrifft quasi alle Bikes.
Das Bessere ist des Guten ein guter Feind Freund Fred.

Beiträge: 165

Vorname: Jörg

Wohnort: (.de) D

KTM: 1290 Super Adventure S

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5

Samstag, 15. September 2018, 08:27

Weil es speziell um die 1290er SAS geht und ich auch die 2018er habe mit fast identischer Laufleistung antworte ich mal in diesem neuen Thread.

Die Kette schlägt an sich gern auf die Führungsschiene und macht Geräusche . Gibt's auch Threads drüber. Eine neue Kette ist aber satt mit Fett behaftet , Bolzen,Laschen und O-Ringe sind noch extrem stramm , so wie das Dämpfungsgummi am Ritzel auch noch nicht eingelaufen ist.

Nach 4000 km und speziell bei großen 1 oder 2 Zylindern ist eine Kette schon deutlich beweglicher wenn sich das einmal gesetzt hat , und das Dämpfungsgummi am Ritzel ist mittlerweile etwas eingelaufen. Alles in allem bietet das mehr Potential für Geräusche vom Antriebsstrang. Kettenspannung ist auch noch ein Thema. Evtl. gelockerte Führungsschienen , Kettenschutz ect…… . halt alles was klappern kann.



Die hier zahlreich beschriebenen Probleme mit Pendelneigung (gerade auch bei V-Max) haben mich bislang merkwürdigerweise nicht ereilt.


Egal welche Scheibe ich fahre und auf welcher Höhe . Ganz ohne , Original , gekürzte Scheibe , oder Puig Tourenscheibe. Auch mit dem Luftdruck habe ich schon mehrfach gespielt.

Meine pendelt nicht , egal bei welcher Geschwindigkeit und egal wie der Fahrbahnbelag beschaffen ist. Laut Tacho läuft sie mit einer gekürzten Originalscheibe bis 265 kmh in geduckter Position , und das absolut stabil.

Auch die recht weiten Textilklamotten die ich ab und zu trage und welche schon reichlich im Wind flattern lösen das nicht aus.


Lässt sich auch nicht vorsätzlich zum Pendeln anregen bei mir. Bin 190 cm groß und habe 95 Kg.


Grundsätzlich dämpft mehr Gewicht auf der Fahrerposition eine Pendelneigung. Ebenso hilft gelegentlich ein geringerer Reifendruck.


Leichter Fahrer mit vielleicht 70 Kg plus Reifen die sich trotz vorgeschriebenem Reifendruck im Hochsommer mal zu richtiger Härte aufblasen , leerer Tank , so wie ein gut gefülltes Topcase sind was Pendelneigung angeht an sich schon der Supergau .

Dann noch die geringen Serientoleranzen in der Geometrie , ein evtl. nicht mehr 100% stramm sitzendes Lenkkopflager/Schwingarmbolzen , eckig gefahrene Reifen bei viel Geradeaus...….

Eine kürzere Übersetzung durch Montage eines größeren Kettenblatts tut durch Verringerung des Radstandes (sofern die original Kette bleibt) ihr übriges dazu. Deswegen bei Maschinen mit Pendelneigung besser Motorritzel verkleinern oder bei größerem Kettenblatt ein Glied mehr an der Kette.

Kommen diese ganzen Dinge unglücklich zusammen dann wird's evtl. eng...…


Ich habe bislang absolute Ruhe , was nicht heißen soll das das Moped bei Vollgas nicht recht leicht auf der Vorderhand wird.


Aber den Punkt wo das ins Pendeln übergeht erreiche ich zum Glück nicht. Freihändig mit Tempomat geht bei jeder Geschwindigkeit bis 160.Darüber hab ich es noch nicht probiert.





Gruß Jörg