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  • »Ktmfahren« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 21. Januar 2018, 17:54

Hilfestellung SAT oder SAS

Hallo zusammen,

da ich hier neu bin und das mein 1. Beitrag ist stelle ich mich ganz kurz vor.

Bin irgendwo zwischen Ü50 und U60. Komme aus dem Rhein-Sieg Kreis und fahre seit über 30 Jahren mal mehr mal weniger intensiv Motorrad. Nun möchte ich über SR500, XJ 600, XJ900, Tiger 900, R1150GS, F800GS, R1200GS ADV, F800GS ADV zu einer KTM kommen.

Jetzt aber zum eigentlichen Thema.
Ins Auge gefasst habe ich die 1290 S und die 1290 T.
An der T gefällt mir der große Tank, die Speichenfelgen und der evtl. bessere Windschutz und das sie voll ausgestattet ist. Schade finde ich, kein LED als Abblendlicht, keine Keyless und das es keinen Quickshifter gibt. Ok, alles Dinge bei denen ich mir überlegen muss ob es mir wichtig ist oder nicht. Neu gibt es das Motorrad ja nur noch vereinzelt. Ich habe habe aber ein sehr gutes Angebot für eine gebrauchte gefunden, 16er Modell.
Ich liebäugle aber auch mit einer 1290 SAS. Die "Nachteile" der SAT hat die SAS ja nicht. Ausserdem hat die SAS ja noch das TFT-Display.

Was mich aber am meisten interessiert ist die Technik der beiden.
Ein Händler meint die sind gleich, Fahrwerk (auch die Elektronik für das Fahrwerk), Motor, eben alles. Ausser Display und ein paar elektronische Helferlein. Aber wie gesagt, in der Hauptsache gleich.
Stimmt das so, oder gibt es doch gravierende Unterschiede? Wenn, welche?

Geld spielt natürlich auch eine Rolle. Der Preisunterschied lieg bei gut 3.000,- €. Die SAS würde auch ins Budget passen, es würde aber deutlich mehr schmerzen. Wäre ich aber zu bereit. Vorausgesetzt es lohnt sich auch wirklich.

Ach ja. Meine Fahrgewohnheiten. Ich mache große Touren. Allerdings nicht sehr häufig, vielleicht alle 2 Jahre, dann aber richtig. Überwiegend fahre ich hier in meiner Umgebung Tagestouren. Wäre gerne gemütlich, aber auch schon mal einiges flotter. Bin aber überhaupt kein Knieschleifer und der Reifen zeigt auch das ich den nicht bis ans Limit nutze.

Jetzt bin ich mal wirklich gespannt, wie Eure Meinung so ist. Dafür schon einmal Danke im voraus.

VG
ktmfahren

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KTM: 1290 Super Adventure S

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2

Sonntag, 21. Januar 2018, 18:46

Servus ktmfahren,
so wie ich deinem Bericht lese bist du eher der durchschnittsfahrer.
Die Technik der beiden ist wirklich gleich. Man kann natürlich noch Pakete dazukaufen, wie Sitzheizung, Schaltassistent, Motor, Ölwannenschutz usw.

Für deine Fahrische Gewohnheit würde ich mich für die gebrauchte T entscheiden.

Gruß aus dem Allgäu

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KTM: 1290 Super Adventure T

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3

Montag, 22. Januar 2018, 10:26

Ich würde zur SAT raten. Eine neue aus 2016 oder Vorführer.
Da du gerne den grossen Tank hättest sowieso. Motorisch sind beide sicherlich gleich.
Von der Optik her kann man streiten und bei den bestellbaren Extras stelle ich mir immer die Frage "brauche ich das wirklich"?
Keyless go, Quickshifter und LED ist heute ja cool, aber wenn ich keine Einschränkung am Schaltfuss oder Kupplungshand habe fällt eines schon mal als erlässlich weg.
Keyless ist sicher praktisch, so lange es problemlos funktioniert. Blöd wenn der Schlüssel in der Garage liegt und du beim nächsten Halt weiterfahren möchtest.
LED ist im Dunklen sicher etwas besser als H11 mit Night Breaker Leuchtmitteln, aber wenn ich nur bei Tag fahre?

Mir persönlich gefällt die SAS sogar weniger als die SAT, gerade wegen dem Scheinwerfer. Auch hat die SAT schon mehr Extras als man meistens benötigt.
Meiner habe ich die Kurvenlichter und fettem Tank beraubt, weil ich mit der Tankreichweite (@1190) gut klarkomme und die Kurvenlichter Tagsüber auch nicht vermisst werden. Das schlankere Bild und Gewichtsreduktion ist jedoch besser. (Gab es 2015 nicht als SAS)
Fahrwerk, Heizgriffe und Sitz, manchmal auch der Tempomat sind gut. MSR habe ich noch als Extra genommen, ob ichs schon mal gebraucht habe?
Hillholder geht super mit Fuss- oder Handbremse. :lol:
Instrumente und Bedienung sind vollkommen ausreichend und für das gesparte Geld lässt sich ein toller Urlaub realisieren. :wheelie:

Wenn es dir aber ums ankreuzen möglichst vieler Extras geht, gibt es einen besseren Hersteller den du ja schon kennst.
Aber dann wird es richtig teuer und man fällt unter den vielen nicht mehr auf.
Die KTM's sieht man nicht auf jedem Pass, machen aber einen riesen Spass. Jedoch muss man es auch mögen. Ist nicht jeder Quereinsteiger glücklich geworden bei KTM.
Ich würde mal wo es möglich ist auch erst einmal beide zur Probe fahren.

Eine gute Hand bei der Wahl wünscht, Silvano
Besoffen aufreissen ist wie hungrig einkaufen

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Vorname: Gerhard

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KTM: 1290 Super Adventure S

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4

Montag, 22. Januar 2018, 11:38

Beide Modelle probefahren ist natürlich das Wesentlichste. Da können wir schreiben und empfehlen was wir wollen.

Ich bin eher für die SAS. Klar, denn ich habe mir ja auch eine gekauft. Für mich wäre der große Tank eher ein Kaufhindernis. Ist er vollgetankt, fahre ich mit einer großen Flüssigkeitsblase herum, welche sich nicht unbedingt positiv auf das Fahrverhalten auswirkt und außerdem bin ich immer froh, wenn ich nach ein paar hundert Kilometer mal zum Tanken aus dem Sattel klettern darf. Ob man jetzt das Dickschiffdesign mag oder nicht, ist eher Geschmacksache. Vorteile hat es keine. Der Windschutz auf der SAS ist für mich ausreichend (185) und ich vermisse nichts. Der restliche Schnickschnack ist upgradefähig und kann problemlos per Softwareupdate nachgerüstet werden.

Egal wie deine Wahl ausfällt, ich wünsche Dir das richtige Händchen und immer viel Spass auf der Straße

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KTM: 1290 Super Adventure S

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5

Montag, 22. Januar 2018, 18:00

"Restposten" der T gibt es sehr günstig... Ich mag die SA S lieber. Ist es Dir das Wert?
:Kürbis: :Kürbis: :Kürbis: :Kürbis:
Ist denn schon wieder Halloween?
Gruß
Jan-Gerd

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KTM: 1190 Adventure T

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6

Montag, 22. Januar 2018, 18:06

Ich hatte die T und nur Ärger damit, NIE WIEDER sag ich nur.
Nicht Mal geschenkt würde ich die nehmen, deshalb 1290s.
Geht zur Zeit auch zu nem vernünftigen Preis her.

Gesendet von meinem BV8000Pro mit Tapatalk

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KTM: 1290 Super Adventure S

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7

Montag, 22. Januar 2018, 20:34

23L Tank langt dicke - da ist der Sprung auf 30L net so gravierend wie wenn du von z.b. 16L auf 30 gehst etc. Für mich ist die SAS eine eierlegende Vollmilchsau. Sie kann/hat (ausser 7 Liter weniger Tankvolumen) alles was die T kann/hat und noch mehr was die T nicht kann/hat. Das einzige was ich schicker/besser finde beim Eisberg sind die integrierten Zusatzscheinwerfer. Aber da dir jeder hier zu dem Model raten wird das er selber fährt (oh wunder?!? ) wirst du nicht wirklich vorrankommen :wheelie:

Mein Tip - schau sie dir beide live an, am besten nebeneinander und lass dein Bauch entscheiden. Beides klasse Mopeds :wheelie:
D7

1290 Super Adventure S

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8

Dienstag, 23. Januar 2018, 07:10

Ich hatte die T und nur Ärger damit, NIE WIEDER sag ich nur.
Nicht Mal geschenkt würde ich die nehmen, deshalb 1290s.


Zum Glück für dich sind die beiden Modelle ja komplett unterschiedlich. :achtung ironie: :lol:

Also ich würde auch noch mal eine T geschenkt nehmen. Mit richtig zentrierten Felgen und überarbeiteter Gabel im Zuge eines Gabelservice (Ölwechsel) kann ich nicht wirklich ein Haar in der Suppe finden.
Und da heutzutage fast jeder Hersteller bei neuen Modellen was zum Nachbessern hat (ausser BMW? :lautlach: ), scheinen anfängliche Unzulänglichkeiten, so lange auf Garantie behoben, normal zu sein.

Ich wünsche dir jedenfalls mit der S keine Probleme und schöne Fahrten, und das meine ich nicht ironisch.
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KTM: 1290 Super Adventure T

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Dienstag, 23. Januar 2018, 12:36

T !!! Ähnliches Fahrer- und Tourenprofil wie bei mir.
T hat etwas mehr von Touring, ist aber auch sehr sportlich. Die S geht noch mehr Richtung Sport.
Für mich ist der große Tank wichtig und ich hoffe, dass KTM in 2018 oder 2019 eine neue T in weiteren Farben und mit TFT bringt.......
KTM 1290 SA-T
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KTM: 1290 Super Adventure T

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Dienstag, 23. Januar 2018, 17:13

Ich habs ja hier schon ein paar Mal geschrieben: Bin mit meiner "T" (gabs ja eigentlich 2015 noch nicht) im ersten Jahr schon auch überdurchnittlich oft in der Werkstatt gewesen. Bis auf Zeitaufwand hats nie was gekostet und es gab Leihmoped. Darum konnte ich auch ein paar Tage eine neue S fahren. Das S steht wirklcih für sportlich. Wenn man aber, wie ich, auch den einen oder anderen Offroad Trip macht, tut man sich mit der T schon leichter. Und, mein ganz persönlicher, subjektiver Eindruck, mit der T ist es schon ein gewisses Understatement und eine Erhabenheit, mit der man auf der Strasse unterwegs ist. Vergleichbar mit BMW X6 oder Audi Q7. Die braucht kein Mensch, aber es einfach geil einen zu fahren...

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11

Donnerstag, 25. Januar 2018, 18:34

Ich hab den Umstieg von der R1200GS LC auf die T noch keine Minute bereut!
Hatte beim Kundendienst eine S aus Leihfahrzeug, ja sie ist etwas HANDLICHER aber sonst nichts! Mir gefällt aber das Display überhaupt nicht!
Ich behalte meinen "Eisberg" war letztes Jahr damit 21500 km über Stock und Stein unterwegs! Die T ist ein komfortables Reisefahrzeug die auch sehr "schnell" und "Schotter"kann!
Der Bayerische Wald grüßt den Rest der Welt! :wheelie:

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12

Samstag, 27. Januar 2018, 15:36

Hallo zusammen,

ich habe heute eine SAT probegefahren.
Ich bin leider ziemlich entschäuscht. Der Motor ist sicherlich eine Wucht, das Schalten ist ein Traum und ich frage mich ob man wirklich ein Quickshifter haben sollte. Das Windschutz ebenfalls klasse.
Was mich gestört hat ist der schmale Lenker. Da wird man sicher aber wohl daran gewöhnen. Die Handgriffe waren auch sehr schmal, zumindest mit Winterhandschuhen. An die Lichthupe bin ich ständig gekommen, sehr nervig.
Jetzt aber zum wesentlichen. Das Fahrwerk war zumindest im Street-Modus sehr stramm. Das muss ich nochmal im Komfort-Modus testen. Leider war ich mit anderen Dingen zu sehr beschäftigt.
Jetzt zu den Katastrophen. Die SAT kippt beim freihändigen fahren sofort nach rechts und bei sinkender Geschwindigkeit zieht sie auch nach rechts. Ab spätestens 160 km/h vibriert nicht nur das Motorrad sondern auch der Fahrer. Über 200 km/h fing die Kiste exteem an zu pendeln.
Wenn ich mich diesem Motorrad zum Nordkap aufgemacht hätte, das hätte keinen Spaß gemacht.
Ich weiß nicht an was es lag. Sch... Reifen? Hinterrad nicht in der Flucht? Falscher Luftdruck? Laut Anzeige hatte ich hinten 3,0 und vorne 2,5. Aufgezogen war, glaube ich, ein Conti.
Ich habe dem Händler alles berichten. Er schien auch sehr enttäuscht, sogar was entsetzt. Es hat sich auch nicht um einen KTM Händler gehandelt, sondern um andere drei Buchstaben. Auf jeden Fall geht das Ding jetzt zum Service. Er meldet sich dann.
Ich muss auf jeden Fall noch eine andere SAT fahren und sicherlich auch noch eine SAS.
Außerdem kann ich nicht glauben das das alles normal ist. Da war meine F800GS ADV vom Motor her ja der reinste 6 Zylinder Luxusliner und die gilt ja schon als sehr rauh.

VG
ktmfahren

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13

Montag, 29. Januar 2018, 13:13

Jetzt aber zum wesentlichen. Das Fahrwerk war zumindest im Street-Modus sehr stramm. Das muss ich nochmal im Komfort-Modus testen. Leider war ich mit anderen Dingen zu sehr beschäftigt.
Jetzt zu den Katastrophen. Die SAT kippt beim freihändigen fahren sofort nach rechts und bei sinkender Geschwindigkeit zieht sie auch nach rechts. Ab spätestens 160 km/h vibriert nicht nur das Motorrad sondern auch der Fahrer. Über 200 km/h fing die Kiste exteem an zu pendeln.
Wenn ich mich diesem Motorrad zum Nordkap aufgemacht hätte, das hätte keinen Spaß gemacht.


Das Fahrwerk ist original eher Stramm, ja. Insbesondere wenn sich Schrauber daran versucht haben und den Radeinbau verspannt (vorne) oder Schräg (hinten) durchgeführt haben.
Wenns ab 160 Km/h vibriert oder anfängt zu pendeln. Kann auch dies oder mangelhaftes/fehlendes wuchten ursächlich sein.
Fahre mal eine bei einem "fähigen" Händler zur Probe.
Bei den jetzigen Temperaturen federt es auch nicht so cremig wie im Sommer, wobei die SAT auch bei mir anfangs vorne nicht so toll gefedert hat. Das ist für WP-Suspensions wahrlich kein Aushängeschild gewesen. Eine Überarbeitung der Gabel wirkt da Wunder.

Zum Nordkap hättest du vermutlich auch so keinen Spass gehabt, weil meines Wissens 90 Km/h in Norwegen das Maximum ist und Übertretungen schnell die Urlaubskasse leeren. :lol:
Besoffen aufreissen ist wie hungrig einkaufen

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14

Mittwoch, 31. Januar 2018, 17:49

Seit dem mein Vorderrad zentriert wurde läuft das Teil mit Conti oder Pirelli bis zum Anschlag Kerzengerade.
Mit dem Avon Trairider ist sie besc........ gelaufen, nach Reifenwechsel auf PST war alles wiede ok!
Der Bayerische Wald grüßt den Rest der Welt! :wheelie: