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  • »hw0404« ist der Autor dieses Themas

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KTM: 1290 Super Adventure S

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1

Donnerstag, 19. April 2018, 21:33

Reifenfreigaben der Hersteller SA-S

Nach insgesamt 9.000km und einem auf Kulanz bei 6.500km ausgetauschten Vorderreifen stehe ich vor der Wahl eines neuen Satze. Ich habe mir daher mal die Mühe gemacht, die Freigaben der verschiedenen Hersteller für die 1290 SA-S auf deren Web-Seiten abzufragen. Die Liste ist kürzer, als ich erwartet hatte:

Pirelli
- Scorpion Trail 2 K

Continental
- ContiTrailAttack 2 K
- TKC80 M+S

Dunlop
- ROADSMART III
- TRAILSMART

Bridgestone
- BATTLAX A41

Heidenau
- K60 Scout

Metzeller
-/-

Michelin
-/-

Avon
-/-

Für alle anderen Reifen gibt es demnach (noch) keine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Hersteller. Gibt es Infos oder Erfahrungswerte, wann weitere wie der CRA3 dazu kommen könnten?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hw0404« (19. April 2018, 21:45)


Beiträge: 568

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2

Freitag, 20. April 2018, 05:35

von Avon gibt es Freigaben
»bettpanne« hat folgende Datei angehängt:
990-SM R :wheelie:

Adventure 1290 S :prost:

Beiträge: 73

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3

Freitag, 20. April 2018, 06:54

Für alle anderen Reifen gibt es demnach (noch) keine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Hersteller. Gibt es Infos oder Erfahrungswerte, wann weitere wie der CRA3 dazu kommen könnten?
Laut Conti wird es für den CRA3 keine "Unbedenklichkeits-Fahrt" gemacht.
Zum Glück haben wir bei der S keine Reifenbindung.
DLzG

Daniel
:wheelie: :alter schwede:

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4

Samstag, 21. April 2018, 08:05

Danke für den Hinweis zu Avon! Hatte ich auf der Hompage nicht gefunden.

In der Unbedenklichkeitsbescheinugung von Avon ist folgendes zu lesen:

"Bei der Montage der Reifen liegt somit eine Änderung nach § 19 Abs. 2 StVZO vor. Für den Reifentyp
ist eine Typgenehmigung erteilt worden und eventuelle Einschränkungen in Bezug auf die
Genehmigung des Fahrzeuges oder Einbauanweisungen, insbesondere die Anforderungen nach Kap.
1, Anh. III der Richtlinie 97/24/EG, wurden geprüft. Entspricht das Fahrzeug ansonsten dem
genehmigten Zustand, erlischt die Betriebserlaubnis nicht, eine Anbauabnahme ist nicht erforderlich
(§19 Abs. 3 Nr. 2 StVZO)."

Das heißt im Umkehrschluss, das die Betriebserlaubnis erlischt, falls keine Unbedenklichkeitsbescheinugung vorliegt. Alternativ müsste man eine Anbauabnahme (beim TÜV?) vornehmen. Sehe ich das richtig?

Beiträge: 73

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5

Sonntag, 22. April 2018, 10:07

Danke für den Hinweis zu Avon! Hatte ich auf der Hompage nicht gefunden.

In der Unbedenklichkeitsbescheinugung von Avon ist folgendes zu lesen:

"Bei der Montage der Reifen liegt somit eine Änderung nach § 19 Abs. 2 StVZO vor. Für den Reifentyp
ist eine Typgenehmigung erteilt worden und eventuelle Einschränkungen in Bezug auf die
Genehmigung des Fahrzeuges oder Einbauanweisungen, insbesondere die Anforderungen nach Kap.
1, Anh. III der Richtlinie 97/24/EG, wurden geprüft. Entspricht das Fahrzeug ansonsten dem
genehmigten Zustand, erlischt die Betriebserlaubnis nicht, eine Anbauabnahme ist nicht erforderlich
(§19 Abs. 3 Nr. 2 StVZO)."

Das heißt im Umkehrschluss, das die Betriebserlaubnis erlischt, falls keine Unbedenklichkeitsbescheinugung vorliegt. Alternativ müsste man eine Anbauabnahme (beim TÜV?) vornehmen. Sehe ich das richtig?
Die Aussage die ich von der Dekra und einem Polizisten bekommen habe sind eine andere.
Wenn explizit keine Reifenbindung im Fahrzeugschein steht, kannst du fahren was du willst, solange die Spezifikationen des Reifens mit denen im Fahrzeugschein übereinstimmt.
DLzG

Daniel
:wheelie: :alter schwede:

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6

Dienstag, 24. April 2018, 19:18

Laß die Finger von den Avon-Reifen. Du wirst damit nicht glücklich. Ich spreche aus Erfahrung und Rückgabe, samt Rückzahlung. :Daumen runter:
Gruß
Maikel-MS

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7

Donnerstag, 26. April 2018, 19:41

Danke für den Hinweis zu Avon! Hatte ich auf der Hompage nicht gefunden.

In der Unbedenklichkeitsbescheinugung von Avon ist folgendes zu lesen:

"Bei der Montage der Reifen liegt somit eine Änderung nach § 19 Abs. 2 StVZO vor. Für den Reifentyp
ist eine Typgenehmigung erteilt worden und eventuelle Einschränkungen in Bezug auf die
Genehmigung des Fahrzeuges oder Einbauanweisungen, insbesondere die Anforderungen nach Kap.
1, Anh. III der Richtlinie 97/24/EG, wurden geprüft. Entspricht das Fahrzeug ansonsten dem
genehmigten Zustand, erlischt die Betriebserlaubnis nicht, eine Anbauabnahme ist nicht erforderlich
(§19 Abs. 3 Nr. 2 StVZO)."

Das heißt im Umkehrschluss, das die Betriebserlaubnis erlischt, falls keine Unbedenklichkeitsbescheinugung vorliegt. Alternativ müsste man eine Anbauabnahme (beim TÜV?) vornehmen. Sehe ich das richtig?
Die Aussage die ich von der Dekra und einem Polizisten bekommen habe sind eine andere.
Wenn explizit keine Reifenbindung im Fahrzeugschein steht, kannst du fahren was du willst, solange die Spezifikationen des Reifens mit denen im Fahrzeugschein übereinstimmt.
Das mit den freigaben hier in D is eh völliger witz. Die zählen rein für ein orginales bike. Da gehts schon los wenn du einen zb lenkererhöhung hast die eingetragen werden muss wie die von touratech dann is keine freigaben mehr gültig. Da das motorrad im unveränderten der homologation entsprechenden orginalzustand sein muss. Deswegen können die mich langsam alle mal mit dieser bescheuerten gesetzgebung hier.
So is das zb bei mir der fall. Ich dürfte keinen reifen mehr fahren wenn mans gebau nehmen würde. Das hat mir auch einer aus der technikabteilung vo pirelli bestätigt

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8

Samstag, 28. April 2018, 06:24

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Es gibt bei der SAS keine Reifenbindung. Wenn die Reifengröße, die Tragfähigkeit und der Geschwindigkeitsindex passt dann ist alles im grünen Bereich. Und das ist z.B. beim Conti Road Attack 3 gegeben. Deshalb findet ihr auch keine Freigaben sondern nur Unbedenklichkeitsbescheinigungen. Und die sind nicht mehr als "nice to have!"

Gruß Mike
Wer Schreibfehler findet, kann diese gerne behalten.

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Vorname: Siggi

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9

Samstag, 28. April 2018, 08:38

Servus Mike,

so sehe ich das auch!!!
Hast du schon Erfahrung mit Conti Road Attack 3 ? Gegenüber Pirelli Scorpion? Laufleistung, bez. Grip!

Gruß Siggi

Beiträge: 115

Vorname: Mike

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KTM: keine Angabe

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10

Samstag, 28. April 2018, 12:31

Hallo Siggi,

zur Haltbarkeit kann ich noch net viel sagen. Hab ihn jetzt ca. 500 Kilometer drauf. Zum Grip, ich finde den Reifen sau gut. Grip ab dem 1. Meter vorhanden.

Ich hatte bereit 2 Satz auf meiner BMW S1000XR durchgelassen und war absolut begeistert.
Das gleiche bestätigt sich gerade auf der KTM.

Gruß Mike
Wer Schreibfehler findet, kann diese gerne behalten.

Beiträge: 23

Vorname: Siggi

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KTM: 1290 Super Adventure S

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11

Samstag, 28. April 2018, 12:43

Hallo Mike,

danke für deine schnelle Antwort. Hört sich gut an.
Ich brauche für meine nächste Tour nach Griechenland im Juni neuen Satz Reifen!
Da werde ich mal den Conti ... Ausprobieren. Denn der Pirelli hält mir nicht für die ca. 5000 km.

Gruß Siggi

Beiträge: 12

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12

Freitag, 4. Mai 2018, 21:09

Hallo,
Hat hier schon jemand den
Bridgestone Battlex A41 auf seiner SAS
aufgezogen und gefahren?

Wenn ja bitte Feedback!

Danke...

Beiträge: 72

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13

Montag, 7. Mai 2018, 15:49

Auf dem Fahrzeugschein hinten steht (bei mir zumindest)ein hinweis zu den Reifen Feld 15.1 und 15.3
Diesen verstehe ich so,das nur mit einer Unbedenklichk.beschg andere Reifen Montiert werden dürfen.
Wie gesagt,so habe ich es verstanden. :staun:

Beiträge: 170

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14

Montag, 7. Mai 2018, 16:36

Da steht: „ Andere als die angegebenen Bereifungen...“
Angegeben ist bei der SAS unter 15.1 und 15.2 aber KEIN Hersteller!!!!!!!!
Jeder Reifen mit den angegeben Daten ist also zugelassen!
Kann man diese Diskussion und die dadurch immer wieder aufkommende Ungewissheit bei einigen, für die SAS nicht mal unterlassen?!
Nochmal, wie macht Ihr das bei Euerm Auto? Da fragt Ihr doch auch nicht nach Freigaben der Hersteller, auch nicht, wenn die Mühle 300 läuft...

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15

Mittwoch, 30. Mai 2018, 21:20

Auf Nachfrage haben sowohl mein KTM Händler, als auch ein bekannter Reifenhändler für Motorräder bestätigt, dass man in DE nur Reifen mit Unbedenklichkeitsbescheinugung fahren darf. Wer hat denn nun Recht?

Beiträge: 96

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16

Donnerstag, 31. Mai 2018, 10:03

Grundsätzlich haben dein händler und der reifenfuzzi recht da die mopedhersteller durch das weglassen der bindung die verantwortung auf die reifenhersteller schieben. Wird in der kontrolle erstmal niemanden interessieren kann ber in falöe eines unfalls probleme bringen. Der vergleich mit dem auto hingt da per gesetz die reifenfreigaben nicht verabschiedet sind wie bei pkw.

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17

Donnerstag, 31. Mai 2018, 13:41

So ein Quatsch!
Schaut Euch mal mein Avatar-Foto an.
Dafür wurde die Reifenbindung ausgetragen und es zählen nur die Werte des neuen Reifens, ganz egal, welcher Hersteller!
Glaubt irgendwer, dass für solch alte Kisten Fahrversuche und Freigaben von den Reifenherstellern gemacht werden?!
Unterschiede zu „modernen“ Motorrädern gibt es ebenfalls nicht, AUßER, wenn ein Hersteller eingetragen ist! DANN braucht es diese Freigaben, welche aber meist auch nur Unbedenklichkeitsbescheinigungen sind...

Beiträge: 96

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18

Freitag, 1. Juni 2018, 20:34

Naja austragen ist aber nzr möglich wenns deine mit bindung gab aber der reifen nicht mehr erhältlich is

Beiträge: 170

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19

Freitag, 1. Juni 2018, 21:15

Gut erkannt - und was ist mit Bikes, wo nie eine Reifen-Bindung eingetragen war/ist?
Genau - kein Unterschied zu meiner „Alten“!
Auch da gilt: Größe, Geschwindigkeitsindex und Tragfähigkeit müssen stimmen...

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20

Montag, 4. Juni 2018, 19:04

https://youtu.be/e7p4T5-qatg

Hier mal eine kleine Erklärung zu diesem Thema.
Also ganz so einfach scheint es nicht zu sein.

Also wohl eine Einstellungssache ?!?!?