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Vorname: Tom

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101

Sonntag, 14. Oktober 2018, 21:53

Ob allerdings eine Testfahrt allein belegt dass die Dongles resp. die Widerstände für die 2.0 passend sind, ist fraglich. Wie muss sich die Testfahrt anfühlen damit es als vollkommen ok für alle Komponenten gilt?
..:: Grüße, Tom

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102

Montag, 15. Oktober 2018, 05:46

Wie muss sich die Testfahrt anfühlen damit es als vollkommen ok für alle Komponenten gilt?

In erster Linie muß mal die Steuerung das ganze ohne Fehlermeldung annehmen. Wenn da schon was ist, ist es eh schon durchgefallen.
Hobby ist mit dem größtmöglichen Aufwand den geringsten Nutzen zu erzielen.

  • »Aramis13« ist der Autor dieses Themas

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103

Montag, 15. Oktober 2018, 07:22

Genauso sehe ich das auch. Microsytems wies auf der Intermot darauf hin, dass die Dongleloesung nicht auf jedem Motorradtyp funktioniert.

Wenn es keine Fehlermeldung geben sollte - der Schnelltest 80-90 km/h im sechsten. Wenn das problemloser funktioniert, tun die Dongles ihren Dienst.

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104

Montag, 15. Oktober 2018, 19:13

So, nun die ersten Erfahrungen bei einer SDR 2.0:
Einbau war in 10 Minuten erledigt. Für der vorderen Sensor muß die dreiekige Seitenverkleidung recht unterm Tank runter (unten abziehen und nach oben hochklappen), für die hinteren Sensor gar nichts, da sitzt der Steckervor dem Federbein oben. Da ist ein wenig fummelig, die Steckverbindung zu lösen. Amn besten mit nem Seitenschneider den Kabelbinder in Fahrtrichtung rechts durchzwicken, dann gehts.
Nach dem Start keine Fehlermeldungen, schon mal gut. Also warmfahren und eine kleine Runde gedreht. Ja man kann den 6. wirklich früher einlegen. 100 km/h sind aber trotzdem noch etwas ruckelig. So 110 solltens schon sein. Ohne die Stecker sind ja mindestens 125 für einen einigermaßen ruhigen Lauf nötig.
Durch die Ortschaft kann man so auch im 4. mit guten 50 durchrollen, im 3. kanns bis 40km/h runtergehen.
Aber ich habe mich eigentlich an die etwas angehobenen Drehzahlen gewöhnt, da finde ich nun den Zugewinn nicht so berauschend, zumal ich eh recht sportlich zügig unterwegs bin.
Nun hatte ich das Gefühl, als ob die Kiste in den oberen Drehzahlen nicht so brutal hochdreht, das kann aber auch nur Einbildung sein, denn ich habe mich an die Leistung dieses Gefährts schon echt gewöhnt und nutze diese auch auf der Landstraße nicht selten aus. Außerdem habe ich nun nicht die vorher/nachher Fahrt gemacht und bin vor über einer Woche das letzte mal gefahren.
Der Verbrauch hat sich nicht verändert. Ich hatte vor der Fahrt ca. 90 km auf dem Tageskilometerzähler und einen Verbrauch von 6,4 l. Nach weiteren 80 km war der Verbrauch immer noch auf 6,4 l, zwischendurch mal auf 6,6, alles zügiges Landstraßen-Angasen.
Ich werde morgen nochmal eine Fahrt ohne die Stecker machen, dann weiß ich das besser. Wenn ich dann den Eindruck habe, daß sie besser geht, kommen die Dinger auch nicht mehr rein.
Hobby ist mit dem größtmöglichen Aufwand den geringsten Nutzen zu erzielen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Fazernator« (15. Oktober 2018, 19:21)


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105

Dienstag, 16. Oktober 2018, 09:01

Ich habe jetzt bei der 1090 den ersten Verbrauchswert (Fahrten zur Arbeit):

Ohne Dongles bisher 5,4-5,6 Liter/100Km/h

Mit Dongle lag der erste Verbrauch nach einer Tankfüllung bei 5,8 Liter, allerdings war die Duchschnittgeschwindigkeit etwas höher als bei den Fahrten vorher.
Also wenn das nicht nur Streuung ist, ist der Mehrverbrauch gering und für mich absolut akzeptabel angesichts der Vorteile.
VG
Michael

106

Dienstag, 16. Oktober 2018, 14:01

Servus zsam,
haben diese Dongles eine negative Auswirkung auf die Abgasuntersuchung?
Bzw. hat schon jemand seine Maschine mit Dongels z.B. beim TÜV vorgestellt?
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107

Dienstag, 16. Oktober 2018, 14:18

Da kommst du nicht drüber wenn mit erhöhtem Standgas gemessen wird.
Im Leerlauf arbeitet das SLS noch mit und da hab ich ein Lambda von 1,1 gemessen, CO war niedrig auf unter 0,1%
Sobal man Gas anlegt fettet das auf ca 0,9 an und das CO ging auf ca. 3,5% bei meinem Karren.

Also vorm TÜV die Sonden wieder anstecken.
:peace:

108

Dienstag, 16. Oktober 2018, 14:30

Danke für die Info. Ich war neulich mit verschlossenem SLS beim TÜV und die Abgaswerte hatten gepasst.
Dann probiere ich jetzt auch zusätzlich die Fuel Dongles mit eingebauten Lambdasonden mal aus.
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109

Dienstag, 16. Oktober 2018, 15:42

Also dass sich oben raus was ändert ist unplausibel, weil die Lambdasonde ja nur im closed circle abgefragt wird, heißt kleiner 5500 und kleiner 20% Drosselklappe wie ich hier drinnen gelesen habe.
Fette Motoren haben eine angenehmere Art das Gas anzunehmen glaube ich...aber das spielt da unten ne Rolle, nicht obenrum.

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110

Dienstag, 16. Oktober 2018, 17:47

Vielleicht ist es Einbildung, aber ich glaube die 2.0 geht mit angesteckten Sensoren gefühlt besser. Kann natürlich daran liegen, daß sie mit den Steckern weicher ans Gas geht und dann gefühlt nicht so viel Bums vermittelt. Mir gefällt das für den Attacke Modus besser. Aber ich probiere das schon nochmal mit den Steckern aus. Ob ich da jedoch dieses Jahr noch dazu komme, weiß ich nicht. Sind ja nur noch 2 Wochen.
Wäre schön, hier noch andere Erfahrungen zu hören.
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  • »Aramis13« ist der Autor dieses Themas

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111

Dienstag, 16. Oktober 2018, 18:06

Sehe ich genauso wie flyingernst - habe selbst auch keine Einbußen im oberen Drehzahlbereich feststellen können.

Was mich an der Beschreibung von Fazernator aber eigentlich verwundert ist der Eindruck, dass die, nennen wir sie einmal "bekannte Eigenheiten im niederen Drehzahlbereich" bei der 2.0 mindest genauso stark, wenn nicht sogar stärker ausgeprägt sind als bei der GT.

Ich hatte alle Presseveröffentlichungen bisher so verstanden, dass sich beim 2.0 Triebwerk eine etwas größere Laufkultur im unteren Drehzahlbereich - wenn auch nicht weltbewegend - eingestellt habe.

Das heißt für mich im Umkehrschluß, dass man sich bei der 2019er GT diesbezüglich keine falschen Hoffnungen machen sollte, da hier ja den 2.0 Motor quasi 1:1 adaptiert adaptiert werden soll.

Wäre ich ein potentieller 2019er GT Interessent, würde mich gerade dieser Punkt schon ernüchtern.