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990 SM-T Ölverlust

  • »sprinter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 8

Vorname: Michael

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KTM: 990 SM-T

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1

Donnerstag, 22. Januar 2015, 18:25

Ölverlust

Hallo Leute,

habe meine SMT Ende Oktober in der Garage auf dem Hauptständer abgestellt. Nun habe ich endlich meine Hebebühne bekommen und beginne mit der Komplettreinigung zu der ich immer einige Teile demontiere.

Beim abbauen des Motorschutzes stellte ich fest sich etwa 2 Teelöffel Motoröl im Motorschutz befanden. An der Krümmerschleife des hinteren Zylinders hing ein Öltropfen und die Krümmerschleife war insgesamt

sehr ölig. Über der Krümmerschleife war die Motorunterseite auch recht ölig. Gleichzeitig habe ich bemerkt das im Ölschauglas des Öltanks fast kein Öl mehr zu sehen ist. Aus dem Schlauch der vom Luftfilter kommt,

kommt nix raus und der Schlauch sieht auch nicht aus als ob da schon mal Öl durchgelaufen wäre. Die SMT war vor ca 1300 km zur 30000km Inspektion beim Freundlichen und bis dato habe ich nix bemerkt, ausser

das der Freundliche wohl etwas zuviel Motoröl eingefüllt hatte ( ca5 mm über Maximum). Ich dachte das macht nix, das geht bestimmt über die Motorentlüftung in den Luftfilter.

Sind da etwa die Gehäusehälften undicht oder gibt sich das im Fahrbetrieb wieder, wenn wieder das meiste Motoröl im Öltank ist?

Ich bin etwas Ratlos, hat da schon jemand Erfahrungen mit so was?:denk:

Gruß und vielen Dank im Vorraus für die hoffentlich aufschlussreichen Antworten

Sprinter

Beiträge: 1 416

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KTM: 1290 Super Adventure T

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2

Donnerstag, 22. Januar 2015, 18:38

Hallo,

kann es sein, das das vorgefundene Öl von der Kette stammen kann?

Das im Ölschauglas nach längerer Standzeit der Ölstand absinkt ist normal. Da läuft etwas Öl zurück in den Motor. Einen aussagefähigen Ölstand bekommst du nur, wenn du dich an die Vorgabe im Handbuch hältst. Ich habe immer gleich nach der Ausfahrt einen Blick darauf geworfen und wenn nötig aufgefüllt.

Ich empfehle erst mal alles sauber zu machen (eventuell mit Talkum einpudern damit man Leckagen besser sieht), dann den Motor genau 15 min. warmlaufen lassen (am besten ohne Gas geben, so machst du auch gleich einen Ini-Lauf). Nach dem Abstellen eine Minute etwa warten und dann den Ölstand und auf Undichtigkeiten überprüfen.
Undichte Deckeldichtungen sind zwar nicht häufig, können aber mal vorkommen. Besonders wenn der Händler bei der Ventilkontrolle beim 30Tkm-Service an der Dichtung oder Sauberkeit der Dichtfläche gespart hat.

Grüße Silli
Besoffen aufreissen ist wie hungrig einkaufen

3

Donnerstag, 22. Januar 2015, 19:05

:zwinker: vielleicht ist beim Ventile einstellen etwas Öl runtergetropft das kann schon mal vorkommen, mach es so Silli geschrieben hat und schaue nach dem Ölstand nach nem KD kann unter Umständen etwas ändern, und so n LC8 Motörle genehmigt
sich schon mal n kräftigen Schluck
:prost: Öl das ist nichts ungewöhnliches bis zu nem guten Liter kann sich die Gute auf 1000 km reinziehen je nach Fahrweise und Öl Sorte :zwinker: meist liegt man so bei ca. 300-800 ml :knie nieder:

Beiträge: 1 088

Wohnort: (.de) KA

KTM: 990 SM-R 09-11

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4

Freitag, 23. Januar 2015, 07:28

Wenn das ventil der motorgehäuse entlüftung nicht mehr richtig öffnet drückt es öl aus dem hinteren ventildeckel Und kabeldurchführung lima...kugel des ventils entfernen :ja:

5

Freitag, 23. Januar 2015, 07:43

Hallo,
meine SMT (47TKM) hat genau die gleichen Symptome gezeigt (Motorunterseite komplett feucht, Öl im Motorschutz).
Habe ich auch erst entdeckt, als ich AGA zum blankschrubben abgebaut habe.
Der Ölfilm geht hoch bis zur Zylinderfußdichtung des hinteren Zylinders.

Motor ausgebaut und zum Freundlichen gebracht.
Dort wird der Motor komplett neu abgedichtet, neue Ölabstreifringe baut er auch ein.

Bin mal gespannt ob der Ölkonsum meiner SMT danach sinkt.
1Liter auf 1000km ist ja schon ein 2-Takter-mäßig Ölverbrauch. :Daumen runter:

Joachim

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Vorname: Erwin

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KTM: 950 Adventure

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6

Samstag, 24. Januar 2015, 15:42

Hi,

oft ist es aber nur die Dichtung beim Gangsensor (war bei meiner SD und RC8R der Fall)
index.php?page=Attachment&attachmentID=137887
index.php?page=Attachment&attachmentID=137888
:winke:
(k)EinTourenMotorrad :wheelie:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ktmjunkie« (24. Januar 2015, 15:47)


Beiträge: 88

Vorname: Chris

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KTM: 990 SM-T

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7

Samstag, 24. Januar 2015, 17:39

Hallo,

ja, war bei mir auch der O-Ring des Gangsensors! Das war nie viel Öl; erst wenn die Käthe mal eine längere Zeit auf dem Seitenständer gestanden hatte, konnte sich in der Ritzelabdeckung eine kleine Menge sammeln. Direkt nach dem Fahrem war meist nix zu sehen ...

Gruß Gatze

Beiträge: 21

Vorname: Marc

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KTM: 990 SM-T

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8

Montag, 30. Mai 2016, 21:18

Ölverlust hint. Zyl-Fußdichtung: Ursache Stehbolzen (="Stiftschrauben")?

Suche seit einiger Zeit nach der Ursache des Ölverlustes am
hinteren Zylinderfuß (990 SMT, Bj. 09). In der Rinne zwischen Zylinderfuß und Motorgehäuse steht immer etwas Öl, läuft in Richtung Ritzel und tropft von der Seitenständerbefestigung. Mit Öldrucksensor, Kopf- und
Ventildeckeldichtung sowie den Zylinderkopfschrauben ist alles ok. Der Gangsensor spritzt wohl nicht bis zum Zylinderfuß hoch. Bei
warmem Motor hab ich ne Minute nach Abstellen nen Öltropfen am Boden. Da
ich so auf keine Rennstrecke kann - und auch nicht will - werd ich also
wohl in den sauren Apfel beißen: Motor raus, Zylinder runter, neu
abdichten. Beim Bestellen der Teile bin ich über einen KTM-Hinweis
gestolpert: man solle bei demontiertem Zylinder die Gewindelänge der
Stiftschrauben messen. Ist diese Länge ungleich 26 mm, sind das
Stiftschrauben (M10 x 161) mit Festigkeit 10,9. Die soll man dann durch
welche mit Festigkeit 12,9 austauschen, bei diesen ist die Gewindelänge
immer 26 mm, so kann man die erkennen. (KTM: 60030043100)

Klingt für mich plausibel, daß die Schrauben bei zu geringer Festigkeit
sich längen und die Dichtungen bei einer gewissen km-Leistung anfangen,
durchzulassen... was meint ihr?



Hat das schon mal jemand gemacht? Hat einer bei Austausch der
Fußdichtung diese Stiftschrauben auch getauscht? Und hat jemand nen
Motor-Montagebock übrig? :rolleyes:

9

Dienstag, 31. Mai 2016, 05:43

Hi,
hab ähnliches bei mir bemerkt, wenn auch nicht so ausgeprägt, wie Du es beschreibst.
Nach längerer Autobahnfahrt habe ich leichten Ölverlust an der hinteren Fußdichtung. Habe meinen Händler bei der kleinen Inspektion darauf hingewiesen und der war nicht zu erstaunt, er meinte es könnte an den Stehbolzen liegen. Vom Austausch hat er nicht gesprochen, meinte aber, daß er bei der nächsten Inspektion, wenn eh die Ventile kontrolliert werden müssen die Stehbolzen nachziehen will, das sollte reichen. Ich werde ihn auf die Kontrolle der Bolzenlänge hinweisen, mal sehen.
Vielleicht wäre das Nachziehen für Dich eine Alternative, statt den Zylinder zum Abdichten auseinander zu bauen?

Viel Glück!
HW

Beiträge: 25

Vorname: Ralf

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KTM: 990 SM-T

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10

Dienstag, 31. Mai 2016, 05:57

Suche seit einiger Zeit nach der Ursache des Ölverlustes am
hinteren Zylinderfuß (990 SMT, Bj. 09). In der Rinne zwischen Zylinderfuß und Motorgehäuse steht immer etwas Öl, läuft in Richtung Ritzel und tropft von der Seitenständerbefestigung. Mit Öldrucksensor, Kopf- und
Ventildeckeldichtung sowie den Zylinderkopfschrauben ist alles ok. Der Gangsensor spritzt wohl nicht bis zum Zylinderfuß hoch. Bei
warmem Motor hab ich ne Minute nach Abstellen nen Öltropfen am Boden. Da
ich so auf keine Rennstrecke kann - und auch nicht will - werd ich also
wohl in den sauren Apfel beißen: Motor raus, Zylinder runter, neu
abdichten. Beim Bestellen der Teile bin ich über einen KTM-Hinweis
gestolpert: man solle bei demontiertem Zylinder die Gewindelänge der
Stiftschrauben messen. Ist diese Länge ungleich 26 mm, sind das
Stiftschrauben (M10 x 161) mit Festigkeit 10,9. Die soll man dann durch
welche mit Festigkeit 12,9 austauschen, bei diesen ist die Gewindelänge
immer 26 mm, so kann man die erkennen. (KTM: 60030043100)

Klingt für mich plausibel, daß die Schrauben bei zu geringer Festigkeit
sich längen und die Dichtungen bei einer gewissen km-Leistung anfangen,
durchzulassen... was meint ihr?



Hat das schon mal jemand gemacht? Hat einer bei Austausch der
Fußdichtung diese Stiftschrauben auch getauscht? Und hat jemand nen
Motor-Montagebock übrig? :rolleyes:

Hallo und nicht direkt schlagen;-)

ich hatte etwas ähnliches feststellen müssen nur es war kein Motoröl, sondern das Öl was der undichte Kupplungsnehmerzylinder verloren hatte, das hatte sich hinter dem hinteren zylinder an genau der von die beschriebenen Stelle gesammelt, vielleicht darauf auch noch achten....
Stelle gereinigt, KNZ erneuert und alles war gut;-)

vg eisbergsalat
GUT DAS ES ENGEL GIBT!!! :wheelie:

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Vorname: Marc

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11

Donnerstag, 2. Juni 2016, 13:46

Schlagen? Im Gegenteil, Danke für die Beiträge! :Daumen hoch:
Kupplungsnehmerzylinder wäre mir definitiv lieber als Dichtungen und Stehbolzen. Denke zwar, das wäre mir aufgefallen, aber den schau ich mir nochmal ganz genau an. Danke für den Tip!
Und vorsichtig (!!) nachgezogen hab ich die Zylinderschrauben schon, leider ohne Erfolg. Da ich auch kein Fan von Rissen im Zylinder bin, lass ich das mit dem Anknallen mal sein :rolleyes:

12

Dienstag, 14. Juni 2016, 19:51

Moin Leutz,

@HerrBrenner,

das selbe Problem habe ich auch. Bei mir entsteht die Pfitze in der Senke am zweiten Zylinder (Fußdichtung) erst dann wenn sie richtig auf Touren gefahren wurde.
Dann fängt es später beim abstellen übel an zu lecken. Weil Soße dann bei schrägstellen halt nach unten läuft. Immer so 2€Stück großer Fleck mindestens.
Wurde deswegen schon einmal vom Firmengelände verwiesen^^.

Scheint also des Öfteren vorzukommen.

Ich kann da leider nicht viel zu beisteuern.
Da bleibt dann wieder nur der Gang zum freundlichem mit nem dicken Portemonnaie. :weinen:


Was ist der ungefähre Kostenvoranschlag für den Wechsel einer Zylinderfußdichtung?
Hatte was von 2500€ gehört.?!


Gruß Kaito
2002 - 2006 KLR 650 C; 32000km
2008 - ... KTM 990 SM; 54200km

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13

Freitag, 17. Juni 2016, 13:27

@Kaito:

Jou, genauso isses bei mir auch. Hab mir letzte Woche den Kupplungsnehmerzylinder getauscht, das war auf jeden Fall mal nötig (Dein Tip, eisbergsalat). Und ich hab noch Hoffnung, daß die undichte Stelle der Simmerring der Kupplungsdruckstange ist. Da wars schon auch etwas siffig, evtl kommt das Öl, wenns heiß und dünn ist, von dort zur Kante am hinteren Zylinderfuß. Und nach unten rauslaufen kanns ja von überall. Werde beim nächsten Ölwechsel mal schauen, ob ich den Simmerring von der Kupplungsseite her rausdrücken kann. Ersatz ist schon besorgt. Konnte / wollte leider noch keine Probefahrt machen bei dem Dreckswetter... :kotz:Nach den Werkstattkosten frag ich sicher nicht, leider sind meine bisher ausprobierten Freundlichen weder freundlich noch sorgfältig... Ne Reparaturanleitung, etwas Freizeit und ein bißchen Spezialwerkzeug sind deutlich günstiger. Und du weißt, was gemacht ist und wie. Eigentlich bin ich den Unfreundlichen dankbar dafür, aus dem Grund hab ich wieder angefangen zu schrauben und trau mir immer mehr zu (Ölwechsel, Bremsenwartung, Kühlerschläuche ersetzt, Ventile eingestellt, Akra draufgeschnallt :ja: :Daumen hoch: :peace: , Schnellverstellung ins Federbein eingebaut, Lenkkopflager gewechselt...). Coole Sache, macht Spaß! :Daumen hoch: Werde weiter berichten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HerrBrenner« (20. Juni 2016, 22:21)


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14

Freitag, 29. Juli 2016, 01:38

So, alles erledigt und ausgiebig probegefahren. In der Rinne am Zylinderfuß steht noch immer etwas Öl, doch es tropft nix mehr. Das / die schlimmsten Lecks sind wohl erledigt. Simmerring Kupplungsdruckstange, Dichtung Öldrucksensor und Dichtung Gangsensor getauscht, außerdem neuer Kupplungsnehmerzylinder mit neuen Dichtungen drin. Fürs Erste bin ich zufrieden, werde weiter beobachten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HerrBrenner« (29. März 2018, 17:02)


15

Samstag, 30. Juli 2016, 09:33

... dann drück ich Dir die Daumen, daß es das war mit der Undichtigkeit!
Meine Kiste kommt nächste Woche zur 30.000er, mal schauen ob der Freundliche rausbekommt wo es sich bei mir rausdrückt.
Ich werde berichten.

Grüße,
HW

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16

Donnerstag, 29. März 2018, 16:59

So, jetzt hat's zwar gedauert, aber ich kann Neuigkeiten berichten. Nachdem sich meine SMT nun auf einigen Alpentouren und Nordschleifenrunden bewähren durfte, wurde der Ölverlust wieder mehr. Gab zwar keine Flecken am Boden, doch es waren Ölspuren zu sehen auf der linken Motorseite vom Öltank bis zum Ritzel. Also mußte das Öl nur bei Druck irgendwo rauskommen. Die Verkleidungen und Halterungen links abgebaut und siehe da: die einzige Stelle, von der das kommen kann, ist das kleine Gummidreieck oberhalb der Lichtmaschine, durch die die Kabel in die Lichtmaschine geführt sind. Der Freundliche teilte mir mit, daß das Teil nur komplett mit der ganzen Lichtmaschine erhältlich sei. Ok, etwas Dichtmasse ist billiger. Das Dreieck (mittlerweile hart geworden und eingerissen, auf den Fotos zu sehen) mit Dichtmasse wieder eingesetzt und den LiMa-Deckel mit neuer Dichtung wieder montiert. Und so ist sie trotz ihrer 55.000 km wieder komplett dicht! :)

Bilder:
- demontierter LiMa-Deckel mit eingerissenem Gummidingens
- abgedichtetes Gummidings :Daumen hoch:
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17

Freitag, 30. März 2018, 10:46

Du hast jetzt nich wirklich den ganzen Rotz abgebaut und dann das kaputte Gummidingens nicht erneuert?
Gruß sinsser
950SM(R) *2006 / 990SMR *2010

18

Freitag, 30. März 2018, 10:51

Ich hätte wegen dem Gummi auch keine neue Lima verbaut.
DE SIMITI

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Vorname: Dirk

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19

Freitag, 30. März 2018, 10:56

Ich hätte wegen dem Gummi auch keine neue Lima verbaut.


Den Gummi einzeln tauschen geht nicht?
Kabel raus und wieder rein?
Sind doch bestimmt innen gelötet, oder? Ich habe den Deckel leider noch nicht unten gehabt.....
Gruß sinsser
950SM(R) *2006 / 990SMR *2010

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Vorname: Marc

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20

Freitag, 30. März 2018, 17:58

Im LiMa-Deckel ist die Spule fest verbaut. Auf der Kurbelwelle sitzt der Magnet, der sich um die Spule dreht. Die Spule ist komplett in Isolationsmaterial eingegossen, da die LiMa ja im Öl läuft. Sonst würde ja beim Gummi auch kein Öl rauskommen. Daher versuche ich nicht mal, dieses feste Kabel-Spulen-Gebilde aufzumachen und zu reparieren, das ist ohne Originalherstellungsverfahren zum Scheitern verurteilt. Dann wärs sicher kaputt gewesen und ich hätte ein neues Spulen-Kabel-Element gebraucht. Noch dazu entstehen, soweit ich weiß, beträchtliche Spannungen und Stromstärken in so einer Zündspule bei 8500 U/min, ich hab da so gar keinen Bock auf Kurzschluß oder schlecht isolierte Kabel. Schau dir das doch zuerst mal genau an, Sinsser, dann machst es genauso wie ich oder kaufst ne neue Lichtmaschine. Wollt gar nicht wissen, was die kostet, weils einfach sinnlos gewesen wäre wegen dem Gummistöpsel. Und: Ab- bzw. Anbau des Deckels hat jeweils ca 20 min gedauert. Die Stunden hab ich mit der Suche nach den Öllecks verbracht... mit Erfolg! :Daumen hoch:

Ach ja, eins noch: bevor den Deckel abbaust, laß das Öl ab oder leg das Eisen nach rechts. Sonst stehst in der Pfütze :grins:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HerrBrenner« (30. März 2018, 18:04)