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  • »thafra« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 28. Juli 2017, 10:16

Die E-Reihe ist und bleibt die Zukunft

Kurz zu meiner Vorgeschichte, ich bin Student und hatte vor einem Jahr die Gelegenheit eine E-SM günstig zu erwerben. Nach einem halben Jahr habe ich sie dann allerdings wieder verkauft, da ich das Geld einfach anderweitig gebraucht habe. Ich habe die KTM verwendet um schnell zur Uni, Freunden und zum einkaufen zu kommen. Einsatzgebiet war die Münchner Innenstadt und ein paar Vororte.


Gestern musste ich einmal von Norden nach Süden komplett durch die Stadt und habe dafür meinen aktuellen Hobel, eine Yamaha XJ650 verwendet. Ein Motorrad, das für seine einfach Bedienung, Zuverlässigkeit und leichte Handhabung bekannt ist. Ich bin um 17:00 losgefahren und ungefähr zwanzig Minuten später habe ich mir nichts anderes als meine E-SM gewünscht. München während der Rush-Hour zu durchqueren ist schlichtweg Wahnsinn und mit der XJ hatte ich bereits nach ner halben Stunde einen massiven Krampf im Kupplungsarm, dazu kam die Hitze vom Motor selber und die Schwerfälligkeit des Bikes. "Mal eben" nach einer verpassten Abfahrt auf den Radweg zu fahren und dort langsam zurückfahren? Unmöglich. Schnell eine Staukette umkurven? Geht zwar, aber sich dann wieder zwischen die Autos zu stellen ist ein Act...


Und versteht mich nicht falsch, das war bevor ich die E-SM hatte, ganz normal für mich. Aber seit ich erleben durfte wie geil es sein KANN in der Stadt Motorrad zu fahren will ich einfach nicht mehr zurück. Sobald ich einen Job habe und täglich pendeln muss ist die erste Anschaffung wieder eine E-SM. Ernsthaft, ich verstehe nicht wie man als normaler Motorrad- oder gar Autofahrer im Stadtverkehr in der Rush-Hour nicht komplett durchdreht. Mit der E-SM war das für mich einfach ein Spiel :wheelie:

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KTM: 1290 Super Adventure S

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2

Freitag, 28. Juli 2017, 10:26

Man muss das mögen was man tut - dann ist es keine Belastung sondern Freude, Hobby und Spaß.

Ich fahre meine Mopeds nicht weil ich muss, sondern weil ich will. Ist ein Unterschied in Punkto "durchdrehen" - um deine Frage zu beantworten.



E-Mopeds sind die Zukunft, aber genauso wie einer einen 1967er Camaro mit V8 und 500+ PS Heute noch fährt, wird einer ein Verbrennermotorrad auch in 30 Jahren fahren (hoffe ich zumindest)

:wheelie:
D7

1290 Super Adventure S

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KTM: 990 SM-R 09-11

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3

Samstag, 29. Juli 2017, 09:30

Ich glaube es kommt einfach drauf an wieviel Emotionen an einem KFZ (Verbrenner oder E oder sonstwas) hängen.
Es gibt einfach Fahrzeuge die sind Klassiker und als E-Version unvorstellbar (m.M.n.) s. Porsche 993, Muscle Cars, MB SL usw.
Aber wenn die Zukunft nunmal neue Technologien bringt und diese dann auch noch Spaß machen, kann man das relativ schwer vergleichen.

Ich möchte meine E nicht mehr missen. Für die Arbeit und kleine Besorgungen in der Stadt einfach genial.
Aber genauso liebe ich den Sound vom 993 wenn man aus einer Ortschaft herausbeschleunigt...

Das Fahren mit dem Alltags-KFZ ist dagegen...naja, langweilig. Aber dafür bringt mich der Hocker zuverlässig von A nach B.

Alles in Allem: Hat alles seine Vor-und Nachteile

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Vorname: Bernd

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KTM: 690 Duke 4

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4

Montag, 7. August 2017, 15:13

super interessant was ihr beschreibt und schildert! bin hier durch ein paar Beiträge näher an die E-SM rangekommen...

E-Mobilität ist im kommen und das soll sie auch!
Eine Duke / SuperDuke oder SMCR mit ordentlichem Sound sind auch unverzichtbare Erscheinungen auf der Straße...
Man sollte beides nicht in einen Topf werfen, ist einfach nicht zu vergleichen!

Ich pendle selbst seit ca. 1 Jahr in die Arbeit mit meiner Duke 690. Ich muss aus meiner Heimatstadt raus und in die nächste rein (sind ca 8 km Stadt und 10 km Land). Macht jeden Tag Spaß, v.a. am Ortsausgang den Berg hochzubrettern um dann mit 120-130 gemütlich übers Land zu kommen....

Mir jetzt vorzustellen auf ein E-Motorrad umzusteigen mit alle seinen Vor und Nachteilen - warum nicht. Zwar etwas langsamer Überland, aber entspannter in der Stadt und durch Ökostrom von zuhause vollkommen emissionsfrei!

Was ich mir aber wünschen würde: Dass KTM n bisschen mehr bringt. Mehr Modelle. Mehr Reichweite. Ich habe mich schon ausgiebig über die ZERO Motorräder informiert, da gibts einige tolle Möglichkeiten. Reichweite >100 km und verschiedene Optiken. Die E-SM sieht halt aber einfach unschlagbar geil aus...
Mal sehn was noch kommt.

Werde jedenfalls mal versuchen ne Probefahrt zu machen :Daumen hoch:
Mein Traum Kombination wäre eine größere Adventure o.ä. für längere Fahrten und ne E fürs Pendeln und Stadtverkehr.

LG

5

Montag, 7. August 2017, 23:30

@bernd mit bart:

Die E-Duke mit >200 km Reichweite soll ja in Arbeit sein ...
Es grüßt der Parry!

Vauzwo? Macht froh! :grins:

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KTM: 1190 Adventure T

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6

Dienstag, 8. August 2017, 07:32

ich würds mal anders ausdrücken: es liegt halt dran, wo mans für nutzt. Fürn Münchner Stadtverkehr mag ein E-Moped ok sein, oder ein Roller, aber wenn ich meine Feierabendrunde mit nem Roller oder nem lahmen Ebike (Vorurteil? vielleicht) machen müsste, dem dazu noch nach 100km die Puste ausgeht....naja, dann lass ichs lieber.

Ich hab nix gegen Roller oder Elektromopeds, jedem das seine, ist halt nicht meine Welt. Ich bin da auch eher bei dem 67er Camaro ;-)

Zumal ich hinsichtlich der Schlagworte "Öko" und "Emmissionsfrei" immer das gruseln kriege - wo kommt der Strom denn her? Zum Großteil ausm Kohlekraftwerk, so weit ich weiß. Und was ist mit Herstellung, Haltbarkeit und Entsorgung der Batterien? Was da an Energie reingesteckt wird, und an giftigen Stoffen Lithium etc....
Mag sein dass das ebenfalls ein (unbegründetes) Vorurteil ist, ich lasse mich gerne belehren.

  • »thafra« ist der Autor dieses Themas

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7

Dienstag, 8. August 2017, 17:57

Also das "lahm" ist sowas von falsch ;)

Mit der Freeride-E hab ich 650er GS an der Ampel stehen lassen und auf dem Waldweg war für meinen Kumpel mit der 690er SM kein wegkommen.

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