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21

Dienstag, 11. September 2018, 19:04

Hallo,

Ballistol ist alkalisch und kann Buntmetalle angreifen. Es mag zwar für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie geeignet sein, aber harmlos ist es nicht.
Es handelt sich um ein Waffenöl und eine der Aufgaben ist es, im Rohr der Waffe verbliebene Metallreste der Geschosse anzulösen sowie Säurereste zu neutralisieren. Zum Schmieren (Gleitwertverbesserung) ist es m.E. nicht geeignet.

Ich verwende im Haushalt auch Ballistol, jedoch nicht am Motorrad.

Aber es ist richtig, jeder wie er mag.

Grüße
Zwengelmann

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22

Mittwoch, 12. September 2018, 09:52

..............
Es handelt sich um ein Waffenöl und eine der Aufgaben ist es, im Rohr der Waffe verbliebene Metallreste der Geschosse anzulösen ............

Grüße
Zwengelmann


Absolut ungeeignet, Ballistol soll auf der Hundepfote seinen Zweck erfüllen und gleichzeitig Tombak oder Abrieb von MoS2 beschichten Geschossen aus gezogenen Läufen entfernen?!?

BALLISTOL ist nicht gleich Ballistol. Das den meisten bekannte "Ballistol" ist das Öl zum Sprühen aus der Dose (von dem hier auch geredet wird) und DAS ist für oben genannte Reinigung ungeeignet.

Da nimmt man dann eher das ROBLA SOLO von Ballistol i.Verb. mit Bronzebürsten.


"Ballistol" https://images-na.ssl-images-amazon.com/…bXL._SX679_.jpg kann im Gegenteil zu WD40 auf die Kette gesprüht werden. Ist aber bei dem kleinsten Regen sofort abgewaschen und hat meiner Meinung nach nicht einen einzigen Vorteil gegenüber Kettenspray. Weder preislich noch von seinen Eigenschaften.
Mal schauen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Frank-RE« (12. September 2018, 09:58)


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23

Mittwoch, 12. September 2018, 12:14


WD40 greift im Gegensatz zu Ballistol Gummi und Plastik an.

bitte keine halbwahrheiten verbreiten. :rolleyes:

einfach mal dieses video anschauen:




da wurde zum beweis ein o-ring in WD40 eingelegt und in 3 monaten
hat sich der weder in konsistenz noch in den abmessungen verändert. :Daumen hoch:

24

Mittwoch, 12. September 2018, 12:43

Die gängigen Kettenreiniger wollen hinterher mit Wasser ohne Druck abgespült werden.


Das ist so nicht richtig: Die meisten Kettenreiniger haben Waschbenzin zum Inhalt: Draufsprühen und ablaufen lassen. Der Schmutz läuft dabei mit ab.

Die einzige mir bekannte Alternative: S100 Kettenreiniger.
Der muß mit Wasserstrahl abgewaschen werden.

Vorteil: Sparsamer im Gebrauch wenn man ihn 10 Minuten einwirken lässt und weniger Schmutzgespritze wie mit den oben benannten Kettenreinigern.
Nachteil: Geht sinnvollerweise nur in Anwesenheit eines Ölabscheiders! (also Waschbox)

Im Unterschied zu einem einzigen betroffenen hier habe ich sehr gute Erfahrungen mit dem Kettenmax gemacht:

Wenn man die richtigen Bürsten entsprechend der Kette einbaut (oder passend ablängt bei der Sparversion) wid die Kette innerhalb kürzester Zeit hervorragend sauber.
Hier nutze ich normalen Kettenreiniger. NoName von Luise Polo reicht vollkommen aus.
Der Dreck wird aufgefangen und später entsorgt. Der Rest vom Motorrad bleibt sauber. Schäden an O-Ringen habe ich keine festgestellt. Und ich habe das Teil seit 10 Jahren in Benutzung.

Und nun zurück zur Kettenölerfraktion die den stets vorhandenen leichten Ölfilm auf der Hinterradfelge negiert odder wegargumentiert. :prost:
Motorradkompetenz kann man nicht kaufen. Auch nicht mit Testsiegern oder Alpenkönigen. :teuflisch:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kondos« (12. September 2018, 12:52)


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25

Samstag, 15. September 2018, 18:45

Hallo Dukeldorf,

ich habe nach dem Kettenmax jetzt bei allen drei Moppeds (SD-R 1290, @1190 und Duke 125) auf McCoi Öler umgestellt. Ja, die Felge hinten wird mit einem Öler mehr eingesaut, allerdings geht der Schmodder auch leichter runter als Standard Kettenfett (z. B. S100 oder Caramba). Kettenmax ist halt schon eine ziemliche Aktion und funktioniert auch nicht bei jedem Mopped, da das Kästchen mit den Bürsten teilweise nur sehr schwer oder wie im Fall der SD-R gar nicht um die Kette gelegt werden kann. Das ginge nur, wenn man vorher die Kette lockerer stellt. Außerdem ist auch bei der Verwendung vom Kettenmax ein ziemlicher Einsaufaktor gegeben, hier ein paar Bilder. Falls Du nur einen Seitenständer hast, kannst Du auch das KSM verwenden.
nice greetinx
hellsguenni

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26

Samstag, 15. September 2018, 21:15

ganz schön viel Halbwahres hier :D

1. WD 40 greift keinen O-Ring an, wie auch :D

2. Die Ballistol Unbedenklichkeit ist tatsächlich FDA und also für die USA umfassend. NSF Zulassung schreibe ich besser nichts zu. Könnte länger dauern :D Ob aber alles das Ballistol H1 nehmen, möchte ich bezweifeln :D eher das Ballistol Universal ÖL. Und das hat keine Zulassung. Ballistol hat einen pH Wert von 8 als Spray und auch als Flüssigkeit, also leider nicht alkalisch. Angriff auf diverse unedle Metalle fängt bei ca. 8,5 an.

3. Waschbenzin ist nicht im Kettenreiniger, sondern am Meisten eine Kombination von Kohlenwasserstoffen, sehr nah an Petroleum ;) gelegen. Benutzt man keinen Lappen, sondern spült ab, ist zwingend ein Ölabscheider gesetzlich vorgeschrieben. Spült man selbst kleinste Mengen Richtung Gully ist das zweifelsohne eine Straftat!!!

Es dürfte m. E. kein Umweltschützer was dagegen haben, wenn wir unsere Ketten mit einem weichen mit Petroleum befeuchteten Lappen abwischen und trocknen lassen. Den Lappen kann man auch ausgebreitet trocknen lassen. Dafür braucht kein Mensch Wasser. Wurde hier aber schon recht früh beschrieben. Ich kann mir auch vorstellen, das dies in einer Tiefgarage machbar ist.

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27

Samstag, 15. September 2018, 21:15

--

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28

Sonntag, 16. September 2018, 07:02

Niemand muss sich einen Liftstick für 30,- oder eine Drehhilfe für 40,- kaufen wenn er mit dem Kauf eines Hinterradhebers alles, identisches + mehr erreichen / machen kann.
Ach, bei Hinterraddrehhilfe hab ich zuerst an die hübsche Sozia ode Passantin gedacht... :grins:
Und als Kettenspray verwende ich vom Würth den HHS Drylube. PTFE Basis und funzt auch bei Regen. Und kann auch zur Schmierung diverser anderer Teile am Töff verwendet werden. All die Schmoddersprays will und brauch ich nicht mehr.
MoGG #577:
Ist der Hagel zu hart, bist du zu weich. Croce Domini 2013

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29

Sonntag, 16. September 2018, 07:30

Wenn WD 40 unbedenklich ist, warum hat dann Motorrad bereits nach kurzer zeit Schäden festgestellt in einem Test und ihr eigenes Sicherheitsdatenblatt sagt es auch.

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30

Sonntag, 16. September 2018, 07:35

1. WD 40 greift keinen O-Ring an, wie auch :D


WD 40 kann bzw. konnte gewisse Kunststoffe, evtl. auch Elastomere zum quellen bringen. Ich habe selber mal eine Dichtung gesehen (keine O-Ringe in meinem Fall) die "aufgequollen" ist. Das sieht dann nicht aus wie ein Soufflé aber es langt, dass die Dichtung aus der Form springen kann.

Das war vor 30 Jahren; seither habe ich persönlich nie mehr so etwas erlebt . IMHO ist das WD 40 auch nicht mehr gleich, zumindest riecht es nicht mehr so fein wie früher :-))

Und zum Ketten abwischen nehme ich auch WD 40 (Petroleum geht auch, ist ja der Grosspapi vom WD 40) vom Kannister auf einen Lumpen und reibe die Kette ab. Dann mit Kettenspray (Motul, Castrol, Motorex von mir aus auch Caramba Pendejo olé ) einsprühen und gut ist. An den TE: Ich mache das in der Tiefgarage, mit Karton unter der Kette.

Gruess
hitch
Dirty deeds :wheelie: , done dirt cheap :peace: :teuflisch: Suche KTM 300 EXC

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31

Sonntag, 16. September 2018, 08:50

Jetzt komme ich mit einer Alternative..aber nur wenn sie wirklich richtig dreckig ist..

Nehmt doch einfach Diesel..ab auf den Lappen damit..die Kette damit gut tränken, reiben und mit einem sauberen Lappen trocken wischen..auf den Boden auch einen Lappen legen..da kommt einiges an Schnodder runter..

Es verhält sich wohl ähnlich wie Petroleum

Ihr werdet Euch wundern was da ein Dreck raus kommt...lol..

Dann fahre ich die Kette kurz trocken.
Sprühe es mit dem Haftvermittler von HKS ein..muss man aber nicht..geht auch so..denn ich verwende eh nur den HKS Tröpfchenöler..nicht das Spray..das klebt zwar wie Sau aber auch Dreck haftet zu gut..grins..der Tröpfchenöler ist besser..zwar umständlicher da länger bis zum auftragen aber für die Pflege nehme ich mir immer Zeit.

Da ich nen Putzfimmel habe habe ich alles schon durch.

am besten war Diesel und Petroleum.

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32

Freitag, 21. September 2018, 12:42

Da mir Optik nicht ganz so wichtig ist wie einigen anderen habe ich mir für den Cobbra Nemo 2 entschieden.

S100 Kettenspray ist schön und gut (das habe ich Jahrelang verwendet), aber es frisst dreck, das einsprühen der Kette ist nervig und mit aufbocken verbunden. Mit dem Kettenöler und 10w40 (hatte ich noch übrig) habe ich wenig dreck an der Felge (ob das Öl ist oder normaler Straßen dreck? Keine Ahnung), dafür ist die Kette immer leicht ölig, läuft geräuscharm und hat keine groben Verschmutzungen mehr.

Was ist anstrengender, alle 200km einmal den Deckel vom Kettenöler drehen und bei Bedarf alle 1000km die Felge putzen oder alle 250km die Kette mit kettenreiniger, Petroleum oder sonst was putzen, das Motorrad auf und ab Bocken, Hände waschen, Motorradheber verstauen, den sauber sebb sauber machen, die Unterlegplane reinigen, dreckige Kartonage und benutze Taschentücher verstauen und nochmals Hände waschen?

Ich habe darauf keinen Bock mehr, der Nemo ist relativ günstig, braucht keine Verkabelung und schmiert die Kette deutlich besser als man es ohne öler selbst tun würde. Dafür sieht er bescheiden aus, mir egal, ich will fahren und nicht putzen