Beiträge von SaarSD

    Ich kenne es von Kawasaki. Die Motorräder für die sogenannte Roadshow sind ganz normale Motorräder, aber eben zum Testen für Kunden. Die sind auf Kawasaki Deutschland zugelassen. Ob die nach der Saison in den Handel kommen, kann ich aber nicht sagen.

    Die Motorräder werden nach der Saison in Paketen an normale Vertragshändler verkauft, die sie dann an Endkunden weiterverkaufen.

    Ansonsten ist das alles richtig was Du schreibst.

    Die regionalen Motorradmessen haben alle keine Zukunft mehr.


    Selbst die Intermot ist angezählt. 2 erwähnenswerte Hallen waren es 2025 noch. Man findet zwar einen Termin für die Intermot 2026 aber ich würde nicht darauf wetten dass sie stattfindet.


    Wenn man wirklich alles sehen möchte muss man nach Mailand. Nur die Eicma ist in Europa für die Hersteller wichtig.

    Stimmt was simon123456 sagt. Sieht besser aus, die Kette ist trotzdem immer noch zu stramm.

    Wenn da ein 80 kg Fahrer draufsitzt ist das Spiel schon auf Null.

    Bei jedem Einfedern während der Fahrt wird die Kette dann gequält.

    Ein Kumpel, gleichen Körpergewichts hat sich drauf gesetzt und dann haben wir die Kettenspannung kontrolliert. Die passt aber auf jeden Fall.

    Sonst hast du natürlich vollkommen recht! Die Symptome sprechen dafür.

    Drauf sitzen reicht nicht. Die Situation Getriebeausgangswelle, Schwingenwelle und Hinterachse sind auf einer Linie ist das Maß der Dinge. Erst dann kann die Kette nicht mehr strammer werden. Während der Fahrt macht die Schwinge Bewegungen, die glaubt man kaum.

    Im Gelände machen kurze Hebel schon Sinn, man hat den kleinen und den Ringfinger immer komplett am Lenker.

    Auf der Straße sehe ich den Vorteil nicht.


    wenn dich die rennleitung sekieren möchte genügt die abe nicht; aber was weiss ich schon.

    Mit Verlaub: Quatsch.

    Nur mal prinzipiell gefragt: wo ist denn der Vorteil das Motorrad starr an den Achsen zu verzurren?


    Aus meiner Sicht sind Gurte am Rahmen wesentlich schneller angebracht und auch sicherer.

    Bei der "Achsvariante" müssen die Gurte immer richtig stramm sitzen, sonst kann es ungemütlich werden. Bei der "Rahmenvariante" gleichen Feder- und Dämpferelemente die Bewegungen aus.

    Klar, bei der Rahmenvariante dürfen die Gurte nicht zu stramm und nicht zu los sein, und ich lege immer ein weiches Vlies zwischen Gurt und Rahmen damit nichts scheuert.

    Es kann täuschen, aber für mich sieht die Kette zu stramm aus.

    Setz mal 2 ausgewachsene Kumpels auf den Boliden und lass die wippen. Prüf dabei ob die Kette immer noch Spiel hat.


    Eine zu stramme Kette würde zu beiden Problemen passen: die Kette wird heiß und die Getriebeausgangswelle wird extrem radial belastet. Das wiederum kann auch den Wellendichtring beschädigen: der Ölverlust.

    Ihr werft zwei Dinge durcheinander.


    Motorräder mit EU-Typgenehmigung (die Sache mit dem e) haben prinzipiell keine Reifenbindung mehr.

    Stimmen also Größe, Geschwindigkeitsindex und Lastzahl mit dem Fahrzeugschein überein kann man aufziehen was man will. Sogar vorne und hinten unterschiedliche Fabrikate (was natürlich nicht sinnvoll, aber rechtlich zulässig ist).


    Bei itruks 1390er war aber nur ein 200er Hinterradreifen eingetragen und er fährt einen 190er.

    Das muss natürlich nach wie vor eingetragen werden.

    Krasse Schilderungen hier.


    Selbst wenn die Bremsflüssigkeit Wasser gezogen hat muss im kalten Zustand der Druck trotzdem da sein. Wenn Wasser das Problem ist dann fällt die Bremse erst aus wenn sie heiß wird (weil dann der Wasseranteil "kocht" und sich Dampf bildet).


    Für eine ganz grobe Diagnose (während das Motorrad in der Garage steht natürlich): die Bremse im kalten Zustand auf Druck halten. Vorne geht das ganz einfach mit einem Gummi am Hebel. Hinten muss man etwas kreativer sein. Ist der Druck dann nach ein paar Tagen weg ist es ein technisches Problem und nicht die Flüssigkeit.

    "Habe ich selbst gemacht" oder "Hat mein Kumpel gemacht, der ist Automechaniker" sind für mich beim Kauf eines gebrauchten Motorrads KO-Kriterien. Klar gibt es Leute die das tatsächlich gut machen (alle die es hier schreiben natürlich mitgezählt), aber die Erfahrung lehrt dass es die meisten eben nicht können.


    Die selbsterlebten Klassiker: Kette viel zu stramm, fehlende Hülse im Kettenradträger nach dem Reifenwechsel (die liegt dann noch in der Garage), mit Kupferpaste zugekleisterten Billigbremsbeläge, abgeknallte Zündkerzen.

    Es ist schon erschreckend wieviele Fehler KTM UND BMW in ihre Motorräder einbauen und wie lax sie damit umgehen. BMW ist doch tatsächlich nur schnell mit Rückrufen wenn sie sicherheitsrelevant und vom KBA angeordnet sind.


    Als ich noch jung und schnell auf einer ZX-10R unterwegs war gab es eine Rückrufaktion weil bei einem Motorrad der Modellreihe wohl ein Gußlunker im Vorderrad festgestellt worden war. Der Aufriss den die Japaner dafür gemacht haben war unvorstellbar. Man sollte das Motorrad sofort stehen lassen, der Händler hat es abgeholt UND (mit neuem Vorderrad) wieder zurück gebracht. Wenn KTM und BMW so agieren würden bräuchte jeder Händler 10 Transporter um die Motorräder hin und her zu fahren.

    @Thomas 07 , es tut mir wirklich leid dass ich Dich so angetriggert habe, im Prinzip hast Du recht.


    Aber wie teilweise mit berechtigten Garantie/Gewährleistungsansprüchen von KTM Kunden umgegangen wird ist einfach nicht richtig, und da muß man sich gegen wehren.


    Mal ein Beispiel wie es anders laufen kann. Bei der Kawasaki Ninja 125 meines Sohnes war nach 3000 km die Kupplung völlig hinüber. Aussage des Händlers: schwierig das auf Garantie durchzubekommen. Ich habe den Auftrag erteilt, auch auf die Gefahr hin es selbst bezahlen zu müssen.

    Nach zwei Tagen ruft er an, Motorrad fertig, Garantie geht klar. Der Meister hatte sich die Sache nochmal genau angeschaut und einen Grat an irgendeinem Umlenkhebel gefunden. Keine Ahnung ob das wirklich der Grund war, jedenfalls war ich mit der Lösung höchst zufrieden.