Beiträge von Rick37

    Hallo Samovar,

    ich könnte mir vorstellen, dass das Problem bei dir darin liegt, das der Stift auch noch bei gezogener Kupplung reingedrückt wird, da dein Druckteil wsl. zu dick aufbaut. Zu dem ist es linear und könnte deshalb den Stift erst zu spät komplett ausfahren lassen, während du die Kupplung ziehst. Am besten das Blech in eine Art „progressive“ Form biegen.

    Hoffe ich habe es irgendwie verständlich erklärt.

    Würde das Druckteil mal wegnehmen und das nur das Blech biegen.

    Kann dir bei Bedarf auch noch Bilder von meinem zukommen lassen, funktioniert seit 1000 km einwandfrei.

    Scoo, ich geb dir recht. Basteln würde ich an meiner neuen Karre auch nicht.

    Unter basteln verstehe ich allerdings nicht, ein klitzekleines Blech geringfügig um ein paar MM in seiner ursprünglichen Form zu verändern um den ganzen Spuk ein Ende zu setzen. Ich spare mir Nerven, Lebenszeit und Mühen und der Hersteller sich eine neue Kupplungsarmatur. Win Win für alle Beteiligten.

    Wieso die Händler das nicht auf die Reihe bekommen, keine Ahnung. Wundert mich aber auch nicht bei den Saftläden die ich bis jetzt kennenlernen durfte.

    Servus,

    kurzes Feedback zum Fehler:

    Hatte ihn auch ab KM 1. Habe das Blech, welches den Sensor betätigt, etwas zurecht gebogen und nun seit mehreren 100 KM Ruhe.

    Mit diesen Beiträgen, etwas Verstand und Gefühl kann man sich den Gang zum Händler und das Warten auf eine neue Armatur denke ich sparen. 👍🏻

    Hallo Siciliano,


    danke für deine Antwort. Die Garantie war bereits ausgelaufen weshalb der Abschluss einer Anschlussgarantie nichtmehr möglich war.

    Ich habe das Moped dann abgegeben und mir eine neue 701 geholt, da ich das Moped, neben den ganzen Kinderkrankheiten, einfach extrem gerne fahre.

    Deshalb geht es mir jetzt eher um Erfahrungsberichte, die Wahrscheinlichkeit eine mit defekter Kopfdichtung erwischt zu haben und Tipps zu Präventionsmaßnahmen.


    LG

    Servus liebes KTM-Forum,


    ich bin vor ein paar Wochen auf das Video von Private Racing gestoßen, indem ein 690/701 Motor gezeigt wurde, der nach relativ niedriger Laufleistung einen Kühlwasserverbauch aufzeigte. Grund war eine defekte Zylinderkopfdichtung. Das Kühlwasser ist ins Öl gelangt.

    Im Sommer diesen Jahres hatte ich bei meiner 701 (12.000 km) bereits bemerkt, das der Füllstand des Kühlwassers niedriger wurde. Als ich das Video gesehen habe, habe ich schon das schlimmste vermutet und ich nahm mir vor, das in diesem Winter bei meiner eigenen 701 zu prüfen. Also habe ich vor kurzem den Kupplungsdeckel abgenommen und mich vom bösen Unheil überraschen lassen. Ein Haufen Ölschlamm hat mich angelächelt. Leider frisch aus der Garantie raus und somit nichts machbar. Bereits entstandene Folgeschäden unbekannt.

    Bis auf das Video habe ich im Internet und in Foren keinerlei Beiträge dazu gefunden. Nur die üblichen Krankheiten, aber kein Kühlwasserverbauch. Wird das Thema verschwiegen?.. Durch die bei mir aktuelle Präsenz des Themas habe ich mittlerweile 2 weitere Besitzer gefunden die das gleiche Problem hatten oder haben.

    Nun zu meiner eigentlichen Frage:

    Wie sehen eure Erfahrungen zu dieser Problematik aus? Hattet ihr das auch schon? Wie viele und welche Modelle/Baujahre sind davon betroffen? Kommt das häufig vor, oder gibt es nur wenige schwarze Schafe?

    Nach Anfrage bei Pirate Racing kann das wohl an den Dehnschrauben, einer Fehlerhaften Kopfdichtung, oder einem Produktionsfehler ab Werk liegen.

    Ich liebe meine 701, aber das ist wirklich ein Armutszeugnis für KTM, wie ich finde, da wir hier alles andere als von einer Kleinigkeit reden.


    Ich freue mich über einen regen Austausch


    PS Ich bin ganz neu, wollte aber unbedingt ein Thema zu diesem Problem eröffnen da es wohl noch keines dazu gibt.