Beiträge von benni1337

    Neuigkeiten ???

    Tatsächlich gibt es die! Ich wollte mich schon früher melden, habe aber erst jetzt die Zeit dazu gefunden.

    Ich habe kürzlich bei einem Kollegen an seiner 2.0 ebenfalls einen Service / Ölwechsel durchgeführt und dabei genau darauf geachtet, ob das Phänomen bei ihm auch vorhanden ist.

    Und tatsächlich, das Öl sieht bei ihm genau so aus, bzw. hat die gleichen feinen Partikel (Ölwanne musste wie bei mir auch bis auf eine sehr dünne Ölschicht abgelassen, sowie unter Licht begutachtet werden)
    Da die Maschinen ziemlich genau die gleiche Laufleistung haben (ca. 20tkm) kann man statistisch gesehen wohl davon ausgehen, dass hier kein Problem vorliegt, bzw. müsste es schon ein sehr großer Zufall sein, dass beide Maschinen in dieser "Stichprobe" davon betroffen sind.

    Eine interessante neue Erkenntnis ist zusätzlich, dass die Partikel nur durch das Öl gold / messing farben wirken, aber tatsächlich silber (Alu?) sind. Bei mir waren die Partikel zu fein, um diese einzeln aus dem Öl fischen zu können, bei ihm gab es aber auch wie auf den Fotos erkenntlich 2-3 "größere", von welchen wir dann eines genauer betrachtet haben.

    Ich habe bei meiner Duke in der Zwischenzeit auch die Öl-Düse zur Kupplungsschmierung gewechselt, das Schalten ist zwar noch nicht "Butterweich", aber definitiv besser als mit der alten Düse.
    Summa summarum gehe ich aktuell davon aus, dass es sich hier um normalen Abrieb handelt. Ich frage mich nur, wieso es hier davor noch keinen Beitrag dazu gab. Deshalb, an alle, die demnächst einen Ölwechsel durchführen, achtet gerne mal darauf, ob bei euch das Phänomen auch auftritt :)


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    Das müsstest du durch Rupfen merken.


    Die Düse ist aber relativ schnell ausgebaut und kontrolliert.


    Bist du dir übrigens sicher, dass die Auffangwanne vorher komplett sauber war?


    Rupfen merke ich nicht direkt, allerdings schaltet sich meine trotz entlüften doch hackeliger als die von einem Kollegen.
    Interessanterweise war die Schaltung nach dem Einbau der verstärken Federn im Zuge des Ölwechsel für einen Moment "butterweich", bis das Bike das erstmal wieder richtig auf Temperatur kam, danach war es wieder genau so hackelig wie vorher. Evtl. verkleben der Kupplung durch fehlende Schmierung?

    Ich hab jetzt mal eine neue Düse geordert und werde diese nächste Woche wechseln, mal schauen ob das Besserung bringt.

    Die Wanne war sehr sicher komplett sauber, hatte ich vorher extra nochmal kontrolliert.


    Ich hab bei der Durchforstung des Forums festgestellt, dass die Öldüse zur Schmierung der Kupplung evtl auch ein Thema sein könnte. Ist es plausibel das bei fehlender Schmierung durch eine verstopfte Düse evtl die Kupplung überhitzt und dadurch der Kleber sich löst und ins Öl gelangt?

    Meine These :denk: war: Vielleicht....#16....

    (neben anderen Dingen :zwinker: ) schau dir mal genau eine Ölschmierung an, Aufbau und Funktionsweise....aber egal :winke:

    Nur damit ich nichts missverstehe, du meinst also, dass die goldenen Partikel welche sich unten in der Ölwanne abgesetzt haben, das gleiche Material ist wie auf dem Bild mit dem Kupplungsbelag? Also der Kleber welche sehr fein zerrieben wurde durch die Mechanik der Kupplung?
    LG

    Das an der Kupplung würde ich eher als Klebstoff für die Beläge identifizieren.

    Sicher, dass das Späne sind?

    Das kann ich im Moment leider nicht zu 100% sagen, hab nur noch das Bild vor Augen, müsste die Kupplung nochmal ausbauen. Für mich sieht es aber so aus, als würden die "Späne" an dem Klebstoff kleben bleiben, könnte aber auch Falsch liegen.

    Werde die Kupplung sowie so nochmals öffnen, habe im Zuge des Ölwechsel die stärkeren Kupplungsfedern verbaut, interessanterweise hat sich das Bike dann deutlich besser und nicht mehr so Hackelig schalten lassen.
    Das Ganze ist aber seit heute nach dem sie das erste mal wieder richtig auf Temperatur gekommen ist wieder weg bzw. wieder Hackelig.
    Habe das Gefühl meine Kupplung könnte am Ende sein, bzw. verkleben.

    Evtl leiden hierdurch auch die Getriebe Zahnräder und deshalb der Metallabrieb... Bleibt aber trotzdem noch die Frage woher der Glitzer...

    Ich habe den goldenen Abrieb tatsächlich schon letztes Jahr einmal im Öl festgestellt, allerdings mit gleichzeitig weniger Spänen im Sieb. Ich hab dann damals Kontakt mit einem Motoreninstandsetzer aufgenommen, er hat rein von der Beschreibung her auch in Richtung Pleuellager getippt, meinte aber auch dass es für den Motor-Typ sehr unüblich wäre und sich das Öffenen des Motors nur basierend auf einer Vermutung eher nicht lohnt. Seine Empfehlung war weiterfahren, beobachten und bei starken Schlagen des Motors sofort ausmachen. Da sich das Motorgeräusch in der Zeit (6000km) nicht verändert hat, ist ein Pleuellagerschaden eher unwahrscheinlich oder kann sich sowas auch noch länger ziehen bis es tatsächlich hörbar wird?

    Interessanterweise ist mir gerade aufgefallen, dass in den Zwischenräumen von den Reibbelägen der Kupplung sich Goldene-Späne finden. Könnte dass vielleicht schon der Übeltäter sein? die Späne werden dann durch die Reibung der Kupplung zu feinen Partikeln? Wenn ja, wo würde sowas im Kupplungsbereich herkommen?

    Vielen dank schonmal für die ganzen Antworten!

    LG
    IMG_1207.jpg

    Servus zusammen,

    ich habe per Suche leider keinen Beitrag gefunden der meinem Problem zu 100% entspricht, deswegen der Post.

    Folgender Sachverhalt:

    Beim gestrigen Ölwechsel ist mir neben etwas Spänen (im hinteren Sieb) aufgefallen, dass das Öl im Sonnenlicht glitzert durch sehr feine (Gold/Messing-Farbene?) Partikel. Das Bild hat sich allerdings erst am Ende des Abfüllens abgezeichnet, als die Wanne schon fast leer war und eben nur unter direkter Sonneneinstrahlung. Wer also direkt in einen Behälter abfüllt, hätte das ganze vermutlich erst gar nicht bemerkt.

    Mein erster Gedanke war Pleuel- oder Kurbelwellenlager, allerdings wäre das nicht nur für die Laufleistung (19tkm) sondern auch für den Motor an sich sehr unüblich oder?
    Weiteres müsste man einen solchen Schaden doch auch deutlich höheren, d.h. durch einen sehr harten/klapprigen Motorlauf?

    Im Papierfilter waren sonst keine Späne und auch die Partikel lassen sich dort quasi nicht finden.

    Meine Frage wäre nun, wie schätzt ihr die Situation, auch in Verbindung mit den Spänen, ein? Woher könnte dieser sehr feine Abrieb im Öl stammen? Einfach weiterfahren oder besteht hier "Gefahr in Verzug"?
    An sich läuft der Motor top und unterscheidet sich im Klang auch nicht zu dem Bike eines Kollegen.

    Details zum Bike:
    SDR 1290 2.0 aus 2018
    19tkm Laufleistung (davon 12tkm in meinem Besitz)
    Seit dem ersten KM nur Motorex 10W60 und Wechsel alle 4-6tkm

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