Beiträge von Tobi6969

    In Österreich hat man 3 Jahre Zeit ab der Erkenntnis den Rechtsweg zu bestreiten.

    Die Argumentation des Deliquenten betreffend der verstrichenen Zeit ist anbetrachts des Einatzzweckes sowohl schlüssig als auch glaubhaft und würde vor Gericht sicherlich nicht als Ausschließungsgrund ziehen.

    Danke. Das ist eine konstruktive Aussage mit der ich arbeiten kann :sensationell:

    Am Ende liegt sowas aber vermutlich am entscheidenden Richter.

    Tobi6969

    Du hast doch bestimmt einen Fahrzeugbrief, in dem die Vorbesitzer benannt sind?

    Hast du da mal Kontakt aufgenommen, um über den Zustand des Rahmens zu reden?

    Genügend Anregungen aus dem Forum gibt es ja, was man prüfen könnte.

    Aber vermutlich wird das nichts am Ausgang der Geschichte ändern.

    Ja, ich habe einen Brief. Ja, ich habe einen Erstbesitzer.

    Ich kann es mal da probieren, aber viel kann ich da vermutlich nicht machen


    Ich wurde über den Tisch gezogen, habe keine wasserdichten Beweise, dass ich unschuldig bin - Amen

    KTM hat ab Werk keine Rahmen wo die Fahrgestellnummer auf einer Blechplatte eingestanzt ist die auf den Rahmen geschweißt ist.

    Irgendwas stinkt da definitiv. Die Infos des te sind aber auch sehr spärlich….

    Der Verdacht das der Rahmen mit den Auflagen des Tanks nicht stimmt (was ja offensichtlich der Ausgangspunkt ist das was nicht stimmt) ist mit Modelljahr 2008 aber widerlegt. der Rahmen hat beim MJ 2008 so ausgesehen.

    Was genau meinst du mit spärlich?


    Hilf mir bitte zu verstehen, was du noch wissen willst.


    Ich hab die Ventile einstellen wollen, bemerkt da stimmt was nicht.

    (Die sind bis heute nicht eingestellt. Seither ist das Motorrad nicht mehr 1m gefahren)


    Bemerkt, dass die Rahmennummer aufgeschweißt ist


    Bemerkt, dass der Krümmer nicht passt.


    Mehr Infos habe ich tatsächlich auch einfach nicht.

    Hallo an Alle,


    Hier ging ja in der Zwischenzeit richtig die Post ab.


    Zunächst einmal will ich auf die Kommentare eingehen, die mir unterstellen, dass ich das Motorrad einfach nicht mehr haben will und deswegen Wege suche es zurückzugeben. Die Wortwahl ist einfach echt sehr sehr mies, weswegen ich das (ehrlicherweise leicht angefressen) als Frechheit abgestempelt habe.

    Über das Aufmerksam machen, dass meine Informationen zeitlich zu weit auseinanderliegen und der Rechtsweg damit ziemlich ausgeschlossen ist, bin ich dankbar.


    Ich denke auch ein Beweis, dass der Tachostand sich fast nicht geändert hat, ist bei einer EXC vermutlich gegenstandslos.


    Ich werde die Karre vermutlich einfach schlachten und mit den Konsequenzen meines Handelns leben müssen. (Well thats life - da wurde ich auf Deutsch richtig in den Arsch gefickt)



    Zu den Kommentaren, die meine Informationsgrundlagen bemängelt haben:

    Das kann ich ehrlicherweise nicht verstehen. Ich habe versucht alle Informationen in dem ersten Post mitzuteilen. Die relevanten Informationen habe ich in einem 2ten Kommentar nachgereicht.

    Helft mir bitte und sagt, welche Informationen euch speziell in diesem Fall noch weitergeholfen hätten.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es sehr schwierig wird nach der vergangenen Zeit, dem Verkäufer irgendwas zu beweisen, da er einfach sagt: Ja klar. Ein Jahr mit der Kiste ballern und dann soll ich se zurücknehmen, oder sont was machen.


    Vielleicht ist ja auch der Verkäufer der Unschuldige und Du suchst nur Tipps um dem die von dir zamgerittene Karre wieder zurückzugeben. Ist ja auch eine Möglichkeit, oder? Und wer selbst in irgendeinem Gewerbe eine Firma hat/hatte, wird mir zustimmen, dass es auch so sein KÖNNTE.


    Lieber Thomas,
    Natürlich sehe ich was du meinst, ABER:
    Hättest du meine erste Nachricht gelesen, wüsstest du, dass ich den Verkäufer ziemlich zeitnah (nach dem Kauf) mit den Problemen konfrontiert hatte. Damit ist dein Vorwurf, dass ich mir hier irgendwelche Tipps von gutmütigen Menschen hole, um einen Betrug zu begehen ehrlich gesagt, einfach eine reine Frechheit.
    :der Hammer:

    Hallo zusammen,



    Erstmal danke für die Zahlreichen Kommentare.

    Die meistens war auch tatsächlich konstruktiv, dafür will ich mich bedanken.

    Hier kristallisieren sich aus meiner Sicht im groben 3 Meinungen raus:

    1. Ich wurde massiv über den Tisch gezogen:

    Deswegen --> Geh zum Anwalt, lass ein Gutachten machen, wickle den Kauf zurück

    Deswegen --> Anwalt und Rechtsweg ist sehr teuer, schlachte die Maschine und probiere das Lehrgeld zu minimieren.

    2. "Das ist halt im Endurobereich so", bastle einfach selbst immer weiter, bis die Karre ganz schrott ist.


    Damit es übersichtlich bleibt, versuche ich jetzt einfach alle offenen Fragen zu klären:

    1. Kaufvertrag/Verkäufer: Ich habe die Maschine nicht explizit als Bastlerfahrzeug o.ä gekauft, sondern als normale fahrbereite Enduro.
    Wie schon im ersten Text beschriebn: Ich habe mit dem Verkäufer bereits rücksprache gehalten, der aber (als 2.ter Besitzer) darauf besteht, dass er von all dem nichts wusste. Das ist aus meiner Sicht nicht glaubhaft, da Routine-Arbeiten, wie z.b Ventilspiel einstellen nicht möglich sind.

    2. Kaufpreis Ich habe die EXC (BJ 2008) damals mit frischen gemachten Motor (wobei ich nur die Rechnung für die Teile bekommen habe, die auf den Namen des Verkäufers adressiert sind) für 4.500€ gekauft. Ich denke als Schlachter sollte mir die EXC noch irgendwas zwischen 2.000€ und 3.000€ bringen. Ist das realistisch?

    3. Wie sicher bin ich mit den Vorwürfen? Auf dem Bild, dass die Rahmennummer zeigt, sieht denke ich relativ eindeutig, dass die Rahmennummer nachträglich aufgeschweißt wurde. Man sieht, dass die Nummer auf einem Blech steht, man sieht die Heftpunkte und man sieht die "Schweißspritzer" (bitte steinigt mich nicht, ich kenne den Fachbegriff dafür nicht)

    4. Habe ich eine Rechtsschutz? Ironischerweise habe ich meine Rechtsschutz 2 Monate vor dem Kauf abgeschlossen, die Rechtsschutz greift aber erst für Schäden, die 3 Monate nach Abschluss entstanden sind. (Versicherungen eben...)

    Wie geht es für mich weiter?
    Was für mich absoult ausgeschlossen ist, dass ich die Karre jetzt irgendwie zusammenzuflicken und an ihr rumpfusche. Das ist mir zu riskant. Da fährt jetzt im Kopf immer ein mulmiges Gefühl mit. Das ist bekanntlich nicht gut.
    Ich denke ich fahre die Tage mal beim TÜV-Süd vorbei und frage dort nach, ob sie mir schon anhand der Bilder sagen können, ob das für ein heftiges Gutachten reicht. Wenn ja, werde ich das erstellen lassen und damit zu einem Anwalt gehen. Da werde ich keine Kosten und Mühen scheuen. Die Tatsachen sind aus meiner Sicht wiegesagt relativ eindeutig und reichen für eine arglistige Täuschung.

    Wenn der TÜV-Süd mir von vorne sagt, dass das eine enge und zähe Nummer wird, schlachte ich die Karre und probiere den Gesamtschaden zu minimieren.

    Stimmt gerne mal, was ihr machen würdet.

    Hallo zusammen,


    ich bin neu hier und habe mir bereits viele Beiträge in diesem Forum durchgelesen.

    Daher meine Bitte: Ich freue mich über konstruktive Antworten, die sich auf meine Fragen beziehen – Belehrungen brauche ich nicht.


    Vorab: Mir ist bewusst, dass ich beim Kauf zu emotional war. Daraus habe ich meine Lehre gezogen.


    Nun zum eigentlichen Problem:


    Ich habe mir privat eine EXC 530 gekauft. Der Verkäufer wirkte sehr nett, der Preis war in Ordnung und beim Kauf machte alles einen guten Eindruck. Gekauft habe ich die Maschine im Spätsommer 2024. Kurz danach kam allerdings das Leben dazwischen – viel Stress, wenig Zeit – und das Motorrad stand größtenteils ungenutzt herum.


    Im Frühjahr 2025 bin ich dann die ersten Kilometer gefahren und wollte den ersten Service durchführen. Dabei fiel mir relativ schnell auf, dass etwas nicht stimmt.


    Beim Messen des Ventilspiels stellte ich fest, dass das Auslassspiel etwas zu groß ist. Nichts Dramatisches, also wollte ich die Nockenwelle ausbauen, um an die Shims zu kommen. Allerdings passte meine normale Ratsche aufgrund der geringen Bauhöhe nicht auf die Mutter. Ich habe mir daher behelfsmäßig eine alte Stecknuss gekürzt.


    Die rechte Schraube ließ sich dann mit gekürzter Nuss problemlos entfernen, die linke jedoch nicht – sie kollidiert mit der Tankarretierung, die aber eigentlich garnicht da sein dürfte (siehe Bilder) In diesem Moment wurde ich stutzig.


    Beim weiteren Zerlegen fiel mir dann auf, dass die Rahmennummer offensichtlich nachträglich aufgeschweißt wurde. Das ist mir beim Kauf nicht aufgefallen, da ich lediglich überprüft habe, ob die Nummer mit den Papieren übereinstimmt (siehe Bild).


    Zusätzlich ist der Übergang vom Krümmer zum Endtopf undicht. Der Krümmer selbst weist eine deutliche Delle auf, offenbar damit er am Federbein vorbeipasst. Leider habe ich davon aktuell kein Bild auf dem Handy.


    Damals (Mitte Mai 25) habe ich den Verkäufer mit genau diesen Punkten konfrontiert. Er beteuerte, von all dem nichts gewusst zu haben – obwohl sich das Motorrad rund neun Jahre in seinem Besitz befand.


    Inzwischen ist fast ein weiteres Jahr vergangen, diesmal möchte ich die Sache jedoch konsequent angehen.


    Am liebsten würde ich den Kauf rückgängig machen.


    Daher meine zwei Fragen an euch:


    1. Seht ihr die Situation ähnlich kritisch wie ich? Kann man hier davon ausgehen, dass ich beim Verkauf über den Tisch gezogen wurde?
    2. Wie gehe ich am besten vor, um eine Rückabwicklung des Kaufs anzustreben, obwohl der Kauf nun über ein Jahr zurückliegt?


    Vielen Dank im Voraus für eure sachlichen und hilfreichen Antworten.


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