Nichts ist subjektiver wie Erfahrungen.
Auf der Straße sind die Sahara3 im trockenen echt fit. Was die für Schräglagen zulassen. Auf Korsikas warmen Straßen konnte man voll im Supermoto styl fahren. Allerdings auf Nässe oder gar im Wald geht nicht viel.
Der TKC fährt sich al gutmütiger Reifen, bei Nässe halt auch mit Vorsicht zu genießen. Auf einer feuchten Wiese versagt er gänzlich. Selbstreinigung und Seitenhalt sind nicht besser als beim Sahara3.
Den MT 21 hatte ich 3.000 Km auf Island gefahren. Im Sand ein super Reifen. Auch im Schotter geht er gut, mit einigen Abstrichen in der Stabilität. Kalte nasse Straße ist definitiv nicht ein Thema. Da geht er früh und ohne große Ankündigung weg. Der Bremsweg ist gelinde gesagt ewig und der Verschleiß recht hoch.
Mein persönlicher Favorit ist der T63 von Michelin. Den hatte ich 3.000 Km mehrheitlich auf dem Balkan Off-Road bewegt und anschließend über den Winter letztes Jahr runtergefahren. Abstriche hat der Vorderreifen im Sand und tiefen Gelände, da setzt er sich leicht zu. Der hintere gibt viel Vortrieb bei guter Selbstreinigung. Nach etwas Eingewöhnung und Einfahrzeit sind super Schräglagen drin. Auf kalten, nassen Straßen gibt er viel Grip und Vertrauen.
Da ich keinen Spaß im Schlamm habe ist der T63 wieder mein nächster Reifen.