Sehr geehrter Herr Lutsch,
wir möchten uns für die Wartezeit bei der Bearbeitung der Anfrage entschuldigen und uns für die Geduld bedanken. Leider müssen wir jedoch mitteilen, dass auch nach Rücksprache mit der jeweiligen Fachabteilung im Werk in Mattighofen ein Wiederanbringen der Fahrgestellnummer am Rahmen nicht möglich ist. Dies liegt unter anderem daran, dass der Rahmen aus 2006 in die aktuell vorhandene Vorrichtung gar nicht mehr eingespannt werden kann.
Es gibt jedoch in Deutschland einen offiziellen Weg, wie ein Wiederanbringen einer Fahrgestellnummer an einem Fahrzeug zu erfolgen hat, welcher sich wie folgt darstellt:
1. Eine Fachwerkstatt (es muss sich hierbei nicht um einen KTM-Vertragshändler handeln) bestätigt schriftlich, dass die Fahrgestellnummer wieder eingeschlagen worden ist und begründet, warum ein Wiederanbringen der Fahrgestellnummer erforderlich war.
2. Mit dieser Bescheinigung der Werkstatt muss bei der für Sie zuständigen Zulassungsstelle eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" beantragt werden
3. Nun stellen Sie Ihr Fahrzeug bei einer Überwachungsorganisation für den Kraftfahrzeugverkehr (z.B.: TÜV, Dekra) vor und übergeben dazu Ihre Zulassungsbescheinigung Teil I und II (Fahrzeugschein und -brief) und die Unbedenklichkeitsbescheinigung der Zulassungsstelle
4. Der Prüfer bzw. Sachverständige begrenzt die Fahrgestellnummer offiziell (Anbringung der * am Anfang und Ende der Fahrgestellnummer) und erstellt hierüber ein Gutachten.
5. Mit diesem Gutachten wird dann von der Zulassungsstelle eine neue Betriebserlaubnis erteilt und ein entsprechender Eintrag in den Fahrzeugpapieren vorgenommen.
Es ist zu empfehlen, dass Sie sich im Vorfeld mit Ihrer örtlichen Zulassungsstelle in Kontakt treten und das Verfahren besprechen und abklären, ob und welche Dokumente genau von der Zulassungsstelle gefordert werden.
Mit freundlichen Grüßen
Kundendienst KTM Deutschland