Beiträge von kartofferl

    Geprüft und für OK befunden. Es kommen immer neue Probleme dazu - jetzt hab ich z.B. auch noch das "Leerlaufumdrehung bei 3000" Problem. Ich werd da nun selber nichts mehr machen und sie so früh wie möglich in die Werkstatt bringen. Bei dem Wetter ist das nur noch zum heulen :Daumen runter::weinen:



    Edit: Eine Sache, die mich als Informatiker ja echt tierisch nervt: Wie kann man so einen hundsmiserablen Kabelbaum (vorallem das Gewurschtel unter der Lichtmaske) in einem so teuren Motorrad verbauen?

    Kabel sind i.O. und auch der Innen-Widerstand der LiMa ist im Toleranzbereich. Generell alles da unten im Bugspoiler ist ok bzw. die Werte im Toleranzbereich. Hab gerade alles gecheckt und die Stecker noch mal gereinigt. Dann noch die ganzen Checks in der Lampenmaske ohne nennenswerte Ergebnisse geprüft und die Stecker gereinigt.


    Da zumindest das Display an/aus bzw. Maschine an/aus Problem sporadisch ist, kann ich es auch nicht wirklich testen. Auf der kleinen Runde eben war nichts, außer dass sie nach wie vor von 4000 Umdrehungen auf 3500 zusammensackt und wieder auf 4000 hochdreht und wieder zusammensackt usw.

    Der Akku ist nagelneu (Samstag erst eingebaut) und war vor der Tour vollgeladen - und nach der Tour ebenfalls, sprich LiMa funktioniert. Evtl sollte ich doch mal den Spannungsregler austauschen falls ich einen temporären Ersatz in die Finger krieg.


    Hatte nun nicht so viel Zeit alles mit dem Multimeter durchzuprüfen, aber zumindest was auf die schnelle optisch und sonstwie ging: kein Stecker locker, kein Kabel optisch defekt, alle Sicherungen ordentlich festgedrückt.

    Langsam ist es mir richtig unangenehm ständig Fragen ins Forum zu posten, meine Probleme mit der Zicke hören aber einfach nicht auf.


    War gerade auf einer Feierabendrunde (geschätzte 60-80km) unterwegs und auf den letzten 15km dann folgendes:


    1) Panel/Tacho startet sich komplett neu.
    2) wenige km später: Zicke geht unter Last komplett aus, Panel startet sich neu - alle Lämpchen (bis auf Akku) leuchten. Zündung auf off, Schlüssel drehen, Zicke lässt sich wieder starten.
    3) Da mir die ganze Fahrt über schon ein ruppigeres Verhalten als sonst aufgefallen ist, hab ich noch das Verhalten im neutralen beobachtet: Wenn ich auf 4000 Umdrehungen hochdrehe, fällt sie auf 3500 runter und dreht wieder auf 4000 hoch, und fällt wieder auf 3500 und dreht wieder auf 4000 hoch, usw.


    Irgendwelche Ideen? Ich begeb mich nun in die Garage und werde - mal wieder - alle Kabel/Stecker prüfen... Meine Laune bezüglich der SD ist dieses Jahr auf einem absoluten Tiefpunkt. Ach ja, INI-Lauf hab ich vor 3 Tagen schon gemacht, mach ich aber wohl morgen früh noch mal. Akku war nach der Fahrt mit 13.5V geladen.


    :motzki:

    Der erste Schritt dürfte sein, alle Kabel optisch zu prüfen. Ich denke da z.B. an alles hinter der Lampenmaske und vorallem hinter dem Lenkkopf. Mein Freundlicher meinte, dass insbesondere hier aufgescheuerte Kabel auftreten.
    Dann gab's wohl immer mal wieder aufgescheuerte Kabel direkt unterm Tank am Rahmen. Wenn du da mal genau hinschaust, da verläuft ein (dünner) Kabelstrang, der am Rahmen fixiert ist. Es ist wohl schon passiert dass dieser vom Tank eingequetscht war und dadurch in Mitleidenschaft gezogen wurde. Als weitere Quelle kannst du auch noch unten im Bugspoiler gucken ob sich da was losgerüttelt hat und blöderweise den Kontakt schließt. Wenn du nichts findest, dann schnapp dir ein Werkstatthandbuch und miss alle Kabel nach. Ist leider viel arbeit.


    Edit: Ach ja, die Kabel hinten beim Sicherungskasten auch mal prüfen. Wenn die Kabel und Stecker nicht sauber unter der Sitzbank gelegen sind sondern nach unten raushingen, kann die Hitze vom Topf die Kabel beschädigen. Sowas hatte ich bei mir zum Glück frühzeitig entdeckt, die Kabelgummierung war schon ziemlich weich...


    Edit2: WEnn ich es richtig in Erinnerung habe, geschieht das schließen des Stromkreises in 2 Phasen. Erste Phase ist quasi Initial-Kreislauf, der wird durch das Relais im Bugspoiler geschlossen. Zweiter (finaler) Kreislauf wird durch eins der Relais unter der Sitzbank geschlossen. Müsste das 2. von oben sein, wenn rechts von dir das Heck ist. Du kannst den Fehler evtl schon eingrenzen, wenn du rausfindest in welchem der Phasen der Fehler auftritt und somit auch die Anzahl der Kabel, die du prüfen musst, eingrenzen. Aber auch hier hilft wieder ein Werkstatthandbuch.


    Um Sicherungen zu sparen, kannst du auch eine 12V Glühbirne verwenden. Such einfach mal rum, wird häufig vorgeschlagen.

    hast es ja nicht wirklich leicht oder?


    Dieses Jahr ist einfach seltsam :sehe sterne: Wenn ich die Zicke schlecht behandeln würde, würd ich's ja verstehen. Aber selbst mein Freundlicher meinte schon zum Spaß ich soll mehr fahren als er gesehen hatte wie gepflegt sie dasteht (obwohl sie ja schon >17k km hat) :lol: Das schlimme ist nur, dass bei jeder Ausfahrt momentan die "Angst" mit fährt, dass wieder irgendwas - vorallem an der Elektronik - ist. Lange Touren kann man da nur eingeschränkt genießen. Kein Bock 300km von daheim liegen zu bleiben. 30km haben mir echt gereicht neulich.


    Ich werd das mal weiter beobachten und die Motorentlüftung auch begutachten, ob da was ist - sollte weiterer Sabber auftreten.


    Danke vielmals!

    Die Gummis sind ganz unten. Ich hab leider bisher keine Ahnung was alles gemacht worden ist und ob sie dabei auf die Seite gelegt werden musste. Ich werd nun aber mal genau das machen: Sauber, und dann noch mal nachgucken. Wirklich viel ist es jedenfalls nicht.


    Vielleicht ist sie auch nur sauer dass ich sie ständig "Zicke" nenne und heult :crazy:

    Moin,


    Dieses Jahr ist echt der Wurm drin. :kacke:
    Hab vorhin gesehen dass meine an jedem Ansaugtrichter angesifft ist. Nur ganz leicht, fühlt sich ölig an - so wirklich Öl ists aber nicht. Benzin ists wohl auch nicht, riecht nicht danach. Hab mal die Luftkastendeckel an der Seite abgeschraubt und reingeschaut. Da ist doch so eine Gummidichtung direkt überhalb dem Plastikkastel an den Ansaugtrichtern, die mit 2 Schellen festgezogen ist. Jeweils an der unteren ist die Siffe dran, darüber ists sauber. Der Boden des Kastens ist auch ganz leicht benetzt. VIel ists nicht...


    Jemand eine Ahnung was das sein könnte? Einfach die Schrauben fester zuziehen? Ich gehe stark davon aus, dass es das sein könnte da die Maschine ja erst vor kurzem in der Werkstatt und anschließend direkt bei KTM war wegen meiner Elektrikprobleme.


    Mein Freundlicher ist nun leider für 2 Wochen im Urlaub, bin also für jeden Tipp dankbar.


    Grüße


    PS: Photos kommen später evtl noch.

    Mit anderem Akku hatte ich auf die (geschätzt) letzten 400km Ruhe. Lediglich einmal zwischendrin hat sich das Display neu gestartet, ohne dass die Maschine selbst ein Problem gezeigt hätte. Evtl ist also doch noch irgendwo ein Wackelkontakt, das passierte nämlich auf einer absolut unruhigen Strecke (fühlte sich beinahe an wie eine Buckelpiste...).

    Der M+S IntelliCharger 2 lässt sich leider manuell nicht in den Rekonditionierungsmodus setzen. Der prüft den Akku - und sollte der Charger meinen der Akku sei tiefentladen bietet er die Möglichkeit an. Ansonsten nicht - und das Ladegerät meint, dass mein Akku nicht tiefentladen ist. Offensichtlich ist in dem Gerät fest einprogrammiert dass Akkus nur dann als tiefentladen/problematisch angesehen werden, wenn die Spannung auf <10V sinkt. Das Problem ist wohl auch irgendwie, dass der Akku ziemlich flott bei 13.5V ist, laut Ladegerät, sobald ich das Ladegerät abklemme sinkt die Spannung aber ziemlich schnell wieder ab.


    Nunja.


    Ich hab Ladespannung/-strom jetzt mal auf 14.4V/0.5A gestellt und warte einfach ab ob es sich bessert oder nicht. Nebenher organisier ich mir noch ein anderes Ladegerät mit manueller Rekonditionierungsmethode von einem Freund und teste das. Vielleicht ist der Akku ja noch zu retten...

    Hi,


    Der Regler ist ok, der liefert bei 4500 Umdrehungen konstant 14.4V Ladespannung. Der Verdacht auf eine tiefentladene/evtl defekte Batterie erhärten sich. Heute morgen zeigt das Ladegerät wieder 13.5V an, 10 Sekunden nachdem ich sie eingechaltet hatte (ohne Zündung, also nur Zündschlüssel drehen) fiel sie wieder ab auf 12.4 und auf 12.2. Man hört auch beim Zünden dass sie sich abmüht bis der Motor dann läuft.


    Mein Wissen über Akkus sagt mir, dass die Differenz von 13.5 - 12.2 = 1.3 (V) einen tiefentladenen Akku bedeutet aber bei der großen Differenz schon auf eine sulfatierte hinweisen kann... Ich lass den Akku nun noch mal über die nächsten 1-2 Tage am Ladegerät und sehe ob sie nach wie vor zusammenbricht. Wenn ja, tausch ich sie eben aus. Und solange prüf ich noch mal alle Elektrik, falls mir langweilig wird während ich für meine Prüfungen lerne...

    So. "Mittagspause" sinnvoll genutzt.
    Massekabel sind ok, Spannung der Batterie nicht. Bevor ich den Zündschlüssel drehe 13.5V, rumdrehen und nichts weiter machen, sackt die Spannung innerhalb der ersten 2-3 Sekunden auf 12.4, dann weitere 2 Sekunden später auf 12.2 ab... Nun gut, schau ich mal nach einem Ersatzakku den ich Leihweise testen kann.

    Ja stehe schon in Kontakt mit ihm. Er versucht rauszufinden was gemacht wurde und ich schau das Verhalten übers WE mal noch weiter an - sollte sich nix bessern werd ich einen Ersatzakku einsetzen und weitertesten. Mehr fällt uns auch nicht mehr ein. Deshalb hier die Frage ;)

    P.S. Wie man Batterie messen tut, weis ich nicht zu 100%. Aber meiner Meinung nach ist das nicht so einfach.


    Das ist nicht so schwierig. Spannung solte bei einem gesunden AKku eigentlich so um die 12.7 - 12.9 liegen, je nachdem wie lange er rumsteht (also nicht mehrere Monate sondern n paar Tage). Die LiMa Spannung misst man bei ca. 4.5k Umdrehungen und sollte 14.1 - 14.5 V sein (außer ich irre mich gerade). Nach einer Fahrt hat so ein Akku, der vernünftig geladen wurde, dann eine Spannung von ca 13.5 - 13.7, das sinkt im Laufe von ein wenig Zeit dann jedoch üblicherweise auf 13.0 bis 12.9 ab und wird dann allmählich immer weniger ;)


    Mit einem guten Ladegerät kannst du den Akku noch weiter testen, sprich Innenwiderstand ob er sulfuriert ist oder nicht. Manche bieten auch noch an die Kapazität bei Kurzlast zu testen, etc. Die Ergebnisse sollte man aber immer etwas mit Vorsicht genießen. Hab zwar mit Motorrad/Auto Akkus nicht so viel Erfahrung sondern eher mit Lithium-Ionen Akkus aus Notebooks, aber das Verhalten bei langsam sterbenden Akkus ist schon sehr merkwürdig manchmal.

    Hatte bisher noch keine Zeit, um beim Freundlichen vorbei zu sehen - mein nächster ist ca. 60km weit weg... ;)


    Die Zicke ist das Vorführmotorrad meines Freundlichen gewesen (09er Modell, 10 gekauft) und hat nun 18k km drauf. Ich hatte den Akku diesen Winter nicht ausgebaut, und zwischendrin andere Blinker angebaut sprich der Akku war im Winter immer mal wieder in Benutzung, ohne wirklich anständig geladen zu werden durch eine längere Ausfahrt - das Ladegerät kam erst später zum Einsatz. Zusätzlich kamen dann diese anderen elektrischen Probleme (die wohl nicht vom Akku herrührten). Insgesamt also eine recht starke Belastung für den Akku - auch wenn ich davon ausgehe dass ein Akku das durchstehen sollte. Das schlimmste war wohl nun gestern die starke Entladung als ich Liegengeblieben bin und mehrmals versuchte, die Mühle wieder anzuwerfen.

    Die Befürchtung hab ich langsam auch, zumal sie sehr merkwürdige Einbrüche beim Starten zeigt... Nunja, werd ich die eben doch mal demnächst tauschen und sollte das Problem dann verschwinden werde ich sehen, ob ich die Kosten dafür irgendwie über KTM abwickeln kann. Schließlich haben die den Kabelschuh vergessen... *grml*