Beiträge von Ottomaane

    Ok, die Jungs von Motorrad erklären ganz gut was ein Mapping ist und was es regelt: http://www.motorradonline.de/d…lles-ueber-mapping/155915


    Da ich von Natur aus eher skeptisch bin, kann ich mir halt nicht vorstellen das ein 2011er Modell sich so arg anders anfühlt als die 12er. Ich bin obendrein noch Grobmotoriker und der festen Meinung das ich so feine Unterschiede gar nicht merken würde. Aber der Motor der 11er war so lecker agil und zog mir richtig die Arme lang. Meine 12er will das noch nicht so machen.
    Ich werd sie jetzt einfach weiter ruhig einfahren und dann beim Freundlichen durchchecken lassen. Der Prüfstand wird mir dann ja Gewissheit geben. :amen:

    Ja, da danke ich euch erstmal für die Infos.


    So ein Mapping an sich.. Was kann das alles beeinflussen? Wird darüber auch das Gemisch geregelt? Oder lediglich wieviel Sprit bei welcher Gagriffdrehung eingespritzt wird? Will nur grob verstehen was so ein Mapping alles kann, damit ich mir vorstellen kann ob das mein Fahrgefühl erklären kann.

    Na ich bekomm ja die volle akra sowie den powercommander noch dran bei der 1000er Inspektion. Dann bekomm ich doch eh ein ganz eigenes Mapping durch den Leistungsprüfstand, oder?


    Naja, is ja auch wurscht. Aber du meinst mein einfahrverhalten is noch zu verkraften?

    Hallo an alle,


    Seit 2 Wochen nun hab ich meine neue 990SMR und fahre sie mehr oder weniger ordentlich ein. Die Meinungen dazu sind ja so vielfältig wie nichts anderes. Ich will das auch gar nicht Aufwärmen.


    Letztes Wochenende kam ich in den Genuss eine 2011er SMR mit 6000 km auf der Uhr zu fahren. Meine Chance den Hahn mal aufzureißen. Das Ding ging richtig gut!!! Dagegen fährt sich meine neue wie n Fahrrad... Nee mal ernst. Im Vergleich fühlte sich die "gebrauchte" ruppiger an. Es schien als hätte der Motor mehr Kompression. So als ginge er etwas schwerer aber mit mehr Leistung. Das gefiel mir echt gut. Nun hab ich auf meiner heute 600km drauf und hab ihr heut mal ab und an die Sporen gegeben. Aufs Hinterrad im zweiten ging relativ leicht, nur ist sie vom Gefühl her echt noch weit entfernt von der anderen. Wie sind denn eure Erfahrungen? Hier wird doch schon der ein oder andere son Ding eingefahren haben. Ändert sich das noch? Mach ich jetzt schon alles falsch und versau mir den Motor?


    Ich bin bislang nicht über 6000 Umdrehungen gefahren. Aber durchaus zügig. Auch schon mit meiner Freundin hinten drauf. Da ich n bissl fett bin, waren da also schon son paar Kilo auf dem Hobel unterwegs. Auch insgesamt 30 km Autobahn musste sie schon abreiten. KTM Händler liegt nunmal an der Autobahn. So waren also die ersten 10 km direkt Autobahn. Aber ganz sachte 120. naja und heute hat sie auch mal für n paar Sekunden die 9000 Umdrehungen gesehen. So, das waren meine totsünden. Warm gefahren wird sie eigentlich immer. Nur die allererste Fahrt ging mir im Nachhinein dann doch n bissl zu früh auf die Autobahn.


    Der Ruben (guter Mann bei KTM Meine im Norden) meinte ich soll mir keine Gedanken machen, das motorfeeling ändert sich noch.
    Achja, die "Gebrauchte" war noch original. Also nix verändert.


    Danke für eure Erfahrungen.
    Gruß Otto.

    Da will ich doch direkt das Thema nochmal aufwärmen und ne Frage stellen.


    Ich fahre nun endlich seit gestern die 990 SMR 2012. Da sind die Conti Sport Attack drauf. Nun ist es so, das ich hinten nicht viel machen brauch um das ABS zum schnurren zu kriegen. Ich dachte die Reifen kleben auf der Straße? :denk: Reifen war warm. Ok, ich will direkt mal diverse Zugeständnisse machen. Da sind jetzt grad mal 150 km drauf, die Aussentemperaturen lagen heut bei 10 Grad und ich hab nur sehr hinkende Vergleichserfahrungen. Bin vor 3 Jahren noch ne Husky mit mit Strassenenduroreifen gefahren. Das hat fast mehr Grip gehabt aufm Hinterreifen. Vorn ist aber alles ok, da verzögert sie ordentlich. Achja, keine Angst ich weiss das hinten nur zirka 30% der Bremskraft zu finden sind. :crazy:
    Aber ich muss auch ganz klar sagen, das ich mich auf mein eigenes Urteil nicht verlasse. Hab irgendwie einfach mehr gedacht das wäre wie ein Anker den man von Bord wirft. Also versteht mich nicht falsch, ich krieg das Teil schon zum stehen und nen Stoppie wollte sie heut auch schon mit mir machen, was mich sehr freut. Aber irgendwie hatte ich ne andere Erwartungshaltung.
    Mein Problem ist jetzt einfach, das ich Schiss hab mich mal Schräglagentechnisch ein wenig mehr zu trauen. Ich fahr jetzt ehr so auf Mofaniveau... :grins: Wie und wo testet ihr denn sowas aus? Hab wenig Lust, das Ding direkt mal wegzuschmeissen in einer Kurve. Oder mach ich mir unnötig Gedanken und ich sollte erstmal n paar Kilometer drauf kriegen und auf besseres Wetter hoffen?
    Achja, nach 140 km ging die Tankleuchte schon wieder an. Muss das so? Hab noch nicht einmal Vollgas gegeben und war nicht über 5000 Umdrehungen - zwecks Einfahren... :alter schwede:


    Könnt ihr mich beruhigen? bitte bitte... :knie nieder:

    Da ich genau vor der gleichen Wahl stand und daraufhin auch schon hier angesprochen wurde, kann ich dir gern meine Gedankengänge schreiben. Ich habe mich für die 12er entschieden.


    Ich hatte die Wahl zwischen der 12er und ner 11er die nur sehr wenige Kilometer auf der Uhr hatte. Beide fürs gleiche Geld. Unbestreitbar hat die 11er die geileren Teile verbaut. Die Felgen, das Carbon, die Bremssättel... Aber das ABS, der Fakt das die Karre NEU ist und die Tatsache, das ich den Unterschied zwischen Schmiedefelgen und normalen Felgen nicht merke, haben mich zur 2012er greifen lassen.
    Mal ehrlich, ich denke das nur ein Profifahrer, der den ganzen Tag nichts anderes macht als das Ding auf ner Rennstrecke zu scheuchen den Gewichtsunterschied der Felgen merken würde. Und selbst dann reden wir wahrscheinlich von Millisekunden. Optisch muss ich sagen, find ich beide nicht hässlich. Die normalen Felgen sehen nun echt nicht verboten aus. Und die Schmiedefelgen sind optisch auch nicht der Weisheit letzter Schluss.. Das Carbon merkt man erst recht nicht. Sieht aber geiler aus. Und die Bremsen.. naja, die neuen ABS Bremsen werden wohl auch das Rad zum blockieren bringen können. Sie sind auch von Brembo und auch aus dem eher hochwertigen Regal. Also mein Fazit... Ich möchte diesen kleines Bonus des ABS nicht missen. Ich bin nun 30, plane Familie und so weiter.. Dann kommt dies Jahr noch eine große Tour mit dem Hobel und da will ich nicht von irgendeiner Klippe stürzen weil ich im Eifer dann doch zu heftig in die Bremse gegriffen hab. Das klingt jetzt nach altem Männer denken... Aber Fakt ist doch mal, das der Motor immernoch der Gleiche ist, die Geometrie, das Fahrwerk und auch sonst ist alles auf einen konkurrenzlos hohem Niveau. Ist ja nicht so, das die 2011er jetzt die Kampfmaschine war und die 2012 nur noch ein Spielzeug für kleine Mädchen. Beides endgeile Kisten auf der gleichen Augenhöhe. Der einzige Unterschied: geilere Optik vs. ABS.
    Und mal unter uns, den Unterschied finden sowieso nur KTM Eingefleischte geil. Jede Normal-Person die ich gefragt hab, fand die 2012er optisch besser. Denen gefielen - ohne Scheiss - die Felgen von der 2012er besser und auch den kleineren Hitzeschutz an den Flüstertüten fanden die sportlicher. Das Karbon war denen herzlich egal. Ich glaube also es ist eine reine Kopfsache. Man weiss im Hinterkopf, das die Karre geilere (teurere) Felgen haben könnte, aber effektiv nützt es dir NICHTS bis wenig. Meine Empfehlung geht ganz klar zur 2012er.
    Aber da die Unterschiede so gering sind, kann ich auch jeden verstehen der zur 2011er greift. Ich hab echt lange mit mir gekämpft, aber für mich ist die 2012er die einfach schlauere und geilere Wahl. Und als ich gestern neben ihr Stand war ich mir dessen auch mehr als sicher. Einfach nur geil der Hobel - scheiss auf die Felgen! :kacke:




    Vielleicht hilft dir das?!?