Beiträge von cwm2001

    Man hört so viel. Ich habe es ausprobiert, nach einer 625 SM fahre ich noch eine 525 EXC und die Haltbarkeit ist gleich. Die Wartungsintervalle sind zwar kürzer, aber dafür braucht man auch weniger Öl. Nur das Ventile einstellen hält halt etwas auf.

    Zitat

    ich stimme Dir in vielen Punkten zu, dieses zum kotzen und Schöngerede von langweiligen nach altem Strickmuster (Design) gebauten Bikes


    Hast ja recht, war wohl etwas übertrieben mit dem Gynäkologen. Wäre ja wirklich schön, wenn sich nur wenige das Bike kaufen. Dann fährt man exklusiver umher. :grins:
    Wenn man sich an den Anblick gewöhnt hat und die entsprechenden Umbaumaßnahmen durchgeführt hat, werden alle Kritiker verstummen und insgeheim das Bike bewundern, wetten :zwinker: :zwinker: :zwinker:

    So Leute, jetzt will ich erst mal mein Statement zum Design der 690er abgeben.



    Ich war gestern auf der Intermot und muss sagen, dass das Rumgeheule um die 690er nun wirklich nicht angebracht ist.
    Ich gebe ja zu, dass dieses Bike nicht die Vollendung ist, aber die Sprüche mit, „ich könnte kotzen“, sind aber weit hergeholt. Manche sollten sich mal Ihre umgebauten LC4 Kreationen anschauen, oder vielleicht nur mal in den Spiegel, dann sehen sie vielleicht was, was zum kotzen ist (bitte nicht so eng sehen).
    Also, ich fange mal beim Heck an, dieses ist ja mal super gelungen. Der Übergang von Sitzbank, Seitenteile bis hin zum Heckteil mit integriertem Rücklicht passt ja mal. Man vergleiche hierzu mal das Heck der alten LC4 mit der Warze als Rücklicht. Der Nummernschildträger geht aber gar nicht, er lässt sich aber leicht entfernen und durch etwas dezenteres ersetze. Man vergleiche hierzu mal das Heck der Yamaha R6, verhält sich ähnlich mit dem hässlichen Anbauteil. An die Auspuffführung muss man sich auch noch ein wenig gewöhne, aber ich denke, dass sie ganz gut zur 690 passt. Warten wir mal auf die Akras, die werden bestimmt die Stimmen der Kritiker etwas besänftigen.
    Der ganze mittlere Bereich um Motor und Tank macht einen guten Endruck, mit dem Beinschluss meiner 525 EXC kann man es nicht vergleichen, aber der Unterschied zur 950 SM ist gewaltig.
    Nun zur Front, die wäre akzeptabel, wenn die Kombi aus Scheinwerfer und Koti näher an der Gabelbrücke montiert und etwas flacher wäre. Dieses Cockpit mit den vielen Lämpchen und Anzeigen braucht eigentlich eh niemand. Hier gibt es schon noch was zum basteln.
    Alles in allem passt es aber schon.
    Die Gussfelgen der Prestige machen auch mehr her als die Speichenräder.
    Die Behauptung, dass eine Supermoto Speichenräder haben muss ist wohl etwas überholt. Man schaue sich einfach mal die AMA Supermoto- Serie an, hier fährt ein Großteil bereits im Rennen mit Machesini Gussrädern und wenn ich mich richtig entsinnen kann, hat die vermeintliche Supermoto 950 und Ducati Hypermoto auch Gussräder.
    Dass sie den Namen Supermoto nicht verdient, kommt von den Leuten, die eine fette 950er fahren (Superteil, aber eher als Funbike zu bezeichnen), wo man die Beine spreizen muss wie eine Frau beim Gynäkologe.
    Die hat zwar Power, aber der Name Supermoto ist ja wohl hier noch weniger angebracht. So dürfte man nach der Meinung vieler wohl kein zulassungsfähiges Bike als Supermoto bezeichnen, da diese ja alle so schwer und unhandlich sind.
    Dieses Bike ist auch nicht zu Rennen fahren gebaut worden, genauso wenig wie die alte LC4 (gab damals halt nichts anderes). Für die Kartbahn nimmt man am besten eine 525er.


    Zum Schluss möchte ich nur mal auf die Versuche zu sprechen kommen, wo man Teile wie Kotflügel, Auspuffe und sonstiges der alten Kisten mit Hilfe von Fotomontage an die Neue bastelt. Wie gut dass diese Leute keine Designer sind.
    Seht es ein, die Zeit der Warzenrücklichter, ovalen Seitendeckel und riesigen Frontkotflügel ist vorbei.


    So, nun haut auf mich ein.

    Hier die neuesten Bilder.




    Also am schlimmsten sieht die Frontmaske aus, aber die lässt sich ja leicht umbauen. Ebenfalls überflüssig ist der Nummernschildhalter. Mit diesen kleinen Änderungen könnte man sie akzeptieren.