Also, sie hat ja erst knapp 20k runter. Dass die Kette schon so stark gelängt sein soll, kam mir komisch vor. Ventildeckel hätte ich mir zugetraut, aber Kette wechseln? Und die Steuerzeiten versehentlich verstellen? Ich hoffte auf etwas simpleres.
Lange gegoogelt, über Steuerkette, Gleitschiene und vor allem: Steuerkettenspanner. Das Ding auszubauen, und mal zu gucken, war der einfachste Schritt.
Außerdem, glaubte/hoffte ich ja, dass die Kette noch ok ist. Außerdem brannte der Gedanke "Es kam so plötzlich nach dem Anschieben" in meinem Kopf.
Kann der also wieder in die "Einbaustellung" zurück springen? Ja, kann er :
" Direkt nachgeschaut, hat es mir durch die Power der neuen Batterie den Steuerkettenspanner zurück gedrückt."
Aha, also besteht Hoffnung. Wie baut man das Ding aus? Letzter Post in obigem Thread verweist auf dieses Video:
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Dort sieht man: Die spitze (hier links, ziemlich schwarz) ist sehr weit ausgefahren. 2 cm oder so?
So, jetzt hab ich meinen ausgebaut und siehe da, er war eingefahren/ in Einbaustellung:
Habe ihn ein paar mal zusammen gedrückt, entriegelt etc. Funktioniert noch, rastet noch. Geht. Dann wieder in Einbaustellung bringen, dazu habe ich 2 20cent münzen genommen, statt der oben gezeigten scheiben.
Dann wieder reingesteckt, mit einem Inbus-6kant aufsatz aus meinem Steckschlüsselsatz dann entriegelt. Dazu ein paar mal reingedrückt, bis beim zurückziehen des Schraubenziehers ein paar Rastpunkt zu spüren waren. Im ausgebauten Zustand hatte ich zuvor getestet: Verriegelt lässt er sich sehr schwer zusammendrücken, entriegelt ist deutlich weniger druck da, sodass man den Unterschied gut merkt, und sicher sein kann, dass entriegelt wurde.
Übrigens, ich las, einige nahmen einen "Kreuzschraubenzieher" oder einen "Körner" zum entriegeln. Wenn man das 1x macht mag das gehen, aber ich glaube da liegt ein irrglaube vor.
So sieht die Seite aus, in die man zum Entriegeln drücken muss:
Diese kleine silberne Kugel in der Mitte ist bestimmt, um Öl hineinzulassen (aber nicht raus). Ist schließlich ein hydraulischer Spanner.
Vielleicht dachte der "Körner" typ ja, man müsse diese Kugel drücken. Das ist falsch. Die sollte man auch nicht kaputt machen.
Man kann die komplette fläche innerhalb des Zylinders reindrücken (alles was blau ist) :
Daher habe ich den Inbus 6kant genommen, da er vorne flach ist. Allerdings keinen Ikea-Inbus sondern einen aus einem Steckschlüsselsatz, den ich auf den Schraubenzieher gesteckt habe. So konnte ich mit genug kraft drücken.
Ende vom Lied: Nachdem ich entriegelt hatte noch die Schraube reingedreht und die karre angeworfen. ca. 2 Sekunden Schepperte es wie zuvor, dann war ruhe. Sie läuft so ruhig wie früher. Da ich den Spanner mehrfach zusammengedrückt hatte war ja kaum noch Öl drin, das musste erstmal (Öldruck und so) hinein gelangen. Daher die 2 Sekunden.
Aber seitdem ist ruhe, ich bin heute schon eine Runde ~30km gefahren.
Bin froh, dass es eine Kleinigkeit war. Danke für die Hilfe und Hinweise :)
Mein E-Starter Knopf war kaputt, nach dem Reinigen (WD 40) geht er wieder - aber bis dahin habe ich meine Kati 2x angeschoben. Es hat lange gedauert, mehrere Versuche, verschiedene Gänge etc. Ist halt n großer Kolben.
Nach dem 2. Mal klackerte sie so komisch. Bin dann noch 3km nach hause gefahren. Bin heute mal dazu gekommen zwei kleine Videos zu machen:
Ich habe überhaupt keine Ahnung was das sein kann. Wie kann ich denn beim Anschieben was kaputt machen?
Leistung normal, Motor selbst klingt eigentlich auch normal. Neben dem Motorgeräusch ist da eben unregelmäßig dieses helle klackern, wie ein Blech oder so. Klingt aber schon eher nach etwas was "innen" ist trotz des hellen tons, ich finde jedenfalls nichts "loses" war da so ein geräusch macht.
Hätte gerne eine Einschätzung von euch, was ich testen kann, oder ob ich damit noch ein paar Kilometer zur Werkstatt fahren kann, wie teuer das eventuell wird bzw. was es eigentlich ist/sein kann.
Jegliche Hinweise werden dankend entgegen genommen :)
- Zündung an (mit schlüssel, nicht mitm killschalter) - warten bis der selbsttest der einspritzung vorbei ist (tachonadel geht auf anschlag und wieder retour) - gasgriff langsam und gleichmäßig auf anschlag drehen und wieder langsam zurück - zündung mittels zündschlüssel ausschalten
♦ erledigt. - hat nichts gebracht. an 2 stellen miiinimaler widerstand fühlbar, kann auch das Griffgummi gewesen sein.
♦ Batterie ist bestellt/unterwegs.
♦ alle möglichen Kabel + Stecker in Nähe der Batterie mit WD-40 versorgt und mit Druckluft ausgepustet. Problem kam trotzdem wieder.
Hallo, habe seit wenigen Tagen eine Ktm 690 Enduro. (keine R)
Baujahr 2008. 13500km gelaufen.
Hatte jetzt bereits mehrmals folgendes: erstmal alles normal, nach 30km dann plötzlich n kleiner Gasruck (Gasgriff wurde konstant festgehalten) und der Auspuff wurde lauter. (Ist ein Leovince dran) Dann beginnt die FI Lampe zu leuchten, im Leerlauf zu blinken: 2x lang, 6x kurz : Fehlfunktion im Schaltkreis Hallsensor-Drosselklappensteuerung.
Die Motortemperatur erhöht sich dann von der Mitte zu 7 bis 8 Balken. -Schalte ich das Motorrad (kurz oder lang) aus, und starte neu, ist alles wieder normal. Manchmal kommt es dann nach 10 Sekunden wieder, manchmal nach 20min.
Hatte das schonmal jemand, oder ist das irgendwie bekannt ? Ist da irgendetwas losvibriert ? Wo sitzt der Hallsensor für die Drosselklappe ?
(Außerdem glaube ich, dass die Batterie ziemlich hinüber ist. Nach 1 minute mit Zündung (Licht ist dann ja eingeschaltet) würgt der Anlasser nur noch 2-3 mal und die Karre springt nicht mehr an.)