Hallo,
da ich seit November letzten Jahres eine R fahre, lese ich seit dieser Zeit
sehr interessiert in diesem Forum mit.
Zu der Käthe bin ich wie die Jungfrau zum Kinde gekommen, nach 2 Jahren ETZ 251
kamen 24 Jahre K100 (ja, ein und dieselbe!). Als Oldtimer wollte ich ihr die
täglich Hatz (ü. 100 km) nicht mehr zumuten, also begab ich mich wieder auf den
Pfad meiner Jugendträume - und das war eine R100GS. Aber die heutigen Boxer-GS
entsprechen leider nicht mehr meinen Vorstellungen von einer leichten,
schnellen Großenduro. Da empfahl mir ein Bekannter die R und ich sagte so
dahin: Wenn Du sie mir hinstellst, nehme ich sie. Nach 2 Wochen wurde vor
meiner Haustür tatsächlich eine nagelneue Käthe aus dem Transporter geschoben
und es galt: Bares gegen Wahres. Noch im November riß ich dann 2000 km runter
und merkte, daß die R und ich zusammengehören.
Nun aber zum Thema des Threads: Ich merkte recht schnell, daß auch meine Käthe
bei Kälte (also unter 3°) recht schwer ansprang, unter 0° fast gar nicht mehr,
nur nach patschen, knallen und mit Starthilfe. Damit habe ich mich an die Jungs
der Fürther KTM-Vertretung gewandt und wurde recht schnell zu einem Termin
geladen. Vor zwei Wochen wurde dann dort der Kurbelwellensensor neu justiert,
der Abstand war ziemlich aus der Toleranz. Nun waren die letzten Tage schon
recht mild und der Erfolg war nicht direkt zu bemerken. Aber heute Morgen
hatten wir in Bamberg -0,5 Grad und der Erfolg war meßbar: Die R sprang nach 2
Umdrehungen souverän an!! Die Justierung des besagten Sensors hat also
definitiv etwas bewirkt. Mein Eindruck wird bestätigt - Udo und sein Team
verstehen ihr Handwerk und wissen wovon sie reden! Auch die anderen
Kinderkrankheiten - Knacken im Lenkkopflager, Hochgeschwindigkeitspendeln wurden
abgehakt. Auf diesem Wege noch mal besten Dank!
Viele Grüße an die Fahrer des "besten Mopeds von der Welt",
Dirk