Beiträge von Losti

    Hallo Community!


    Wie der Titel schon sagt, verbringe ich wohl (wieder) den Sommer mit schrauben, anstatt mit fahren.
    Ich hoffe das Thema ist in dieser Kategorie richtig, habe nichts anderes durch die SuFu gefunden.


    Zu meiner KTM "Geschichte"


    Ich habe mir vor ca. 2 Jahren eine LC4 mit 13800km als mein erstes Motorrad gekauft, was sich relativ schnell als "Problem" herausstellte.


    Als ich ihr einen Ölwechsel gegönnt habe, hatte ich auf den
    Magnetschrauben einen Stift von einem Nadellager, inkl. vieler kleiner
    Metallteile, folglich öffnete ich in dem Sommer den Motor und überprüfte
    alle Lager die mir in die Finger kamen, bei der Gelegenheit erneuerte
    ich auch gleich ein paar Teile (Dichtungen etc.), andere fahren halt im
    Sommer mit der Maschine, ich schraub da anscheinend gern.


    Nachdem ich alles überprüft hatte und zu meinem verwundern wirklich
    kein kaputtes Lager finden konnte (hatte auch das Getriebe auseinander)
    baute ich den Motor ziemlich guter Dinge wieder zusammen und fuhr die
    Saison ohne Probleme fertig (ca. 550km).


    Nun, letzte Woche war es dann doch soweit und die KTM hat mir mit
    vollem Elan gezeigt was passiert, wenn man sich die Rollenlager oben an
    den Kipphebeln nicht ansieht. Zu meinem bedauern hatte ich diese Lager
    zwar angesehen, dürfte aber über eine Beschädigung hinweg gesehen haben
    oder das Lager hat sich einfach so verabschiedet.


    Also, Saison beendet - Da schraubt der Michi wohl wieder, wo andere fahren, ich bins ja mittlerweile schon gewöhnt.


    Vor ein paar Tagen fing ich nun an den Motor zu zerlegen, wo mir gleich
    von Anfang an klar wurde, dass es sich nicht um eine günstige Reparatur
    handeln wird.


    Der Ventildeckel wurde von dem defekten Kipphebel durchschlagen,
    Nockenwelle hat einen Grat, Kipphebel ist gebrochen, Steuerkette hat
    auch was abbekommen, ebenso ist mir ein Stück aus dem Kupplungskorb
    innen herausgebrochen. Die Stifte des Nadellagers wollten anscheinend
    mal ne Runde durch den Motor drehen, bevor Sie an der Magnetschraube
    hängen blieben.


    Weiter habe ich den Motor noch nicht auseinandergebaut, ich hoffe, da
    werde ich diese Woche noch dazu kommen, dann weiß ich wirklich, was ich
    alles brauche.


    Bei der Gelegenheit werde ich aber sicher den gesamten Motor neu lagern, Simmerringe erneuern etc.


    Ebenso werde ich den Zylinderkopf zum Motorenbauer bringen - Ventile
    und Ventilsitze komplett neu machen lassen, evtl. planen, falls sich was
    verzogen hat über die Jahre, die Kurbelwelle möchte ich auch vermessen
    lassen und der Kolben gehört auch sicher neu.


    Über diesen Link findet ihr einen Dropbox Ordner in dem ich fortlaufend neue Bilder
    hinzufügen werde, so stopfe ich nicht das Forum mit riesen Bildern voll.
    Im Moment gibt es schon ein paar von den Schäden, die ich derzeit
    feststellen konnte.


    Nun auch eine meiner wichtigsten Fragen - Hat von euch jemand einen Ventildeckel zu verkaufen? bzw. andere Teile, welche ich brauchen könnte?


    Ich freue mich auf Ideen, Anregungen und Motivation von eurer Seite.


    LG Michi

    War der kupplungskorb eingelaufen? Da gibts dann schon mal Probleme wenn jetzt andere Lamellen im Korb sich fest hacken.
    Die Hülse muss ja wo gewesen sein und würde ich auch wieder verbauen


    Kupplungskorb hat nichts, Lamellen und Metallscheiben sind die selben wie vorher.


    Naja, ich wüsste nicht wo und eben auch im Werkstatthandbuch taucht dieses Teil nicht auf...


    LG

    Hallo Liebe Community!


    Habe schon die SuFu versucht, leider hatte jeder ein anderes Problem.


    Folgendes:


    Habe vor paar Tagen den Motor komplett zerlegt, da ich beim Ölwechsel nen Stift von nem Nadellager dabei hatte.
    Motor habe ich laut LC4 Werkstatthandbuch zerlegt und auch wieder zusammengebaut.
    Da fiel mir auf, dass aufeinmal mein Kupplungsseil keine Spannung mehr hat, so wie wenn es aufeinmal zu lang wäre.
    Habe dann den Ausrückhebel neu eingestellt, sodass sich die Lamellen wieder schön abdrücken.


    Leider musste ich nun feststellen, dass die Kupplung sehr schwer trennt.
    Das gesamte Lamellenpaket etc, hebt sich schön weg vom Korb, doch wenn ich dann am Hinterrad drehe (bei gezogenem Kupplungshebel), brauche ich sehr sehr viel Kraft um es zu drehen, an schieben ist mal nicht zu denken.
    Habe auch mal probiert das Seil so zu spannen, das sich die Lamellen nen gefühlten Kilometer abheben, leider auch ohne Erfolg.


    Im Leerlauf ist das alles kein Problem, da ist alles leichtgängig. Gänge lassen sich auch schalten.


    Kann es nun sein, dass alles schwer geht, weil noch kein Öl eingefüllt ist? Aber das wär ja auch komisch...


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    Jetzt kommt noch ein Witz an der Sache: Laut Werkstatthandbuch befindet sich auf der Primärwelle wo sich das ganze Kupplungsgedöns befindet ein einziger Ring mit 3mm stärke,welcher sich nach dem Nadellager im Korb befindet.
    Der ist auch eingebaut, nur lustigerweise wär mir so, als hätte ich da zwei unterschiedliche Ringe beim zerlegen runtergezogen?
    Mir ist nämlich ein Ring untergekommen der genau auf die Welle passt, nur etwas schmäler und dünner ist, jedoch habe ich keinen Platz für den gefunden? Korb ist richtig am Platz, spiel habe ich auch keines.


    Motor ist ein LC4 620 (609ccm) von 1999, 5 Gang.


    Hoffe Ihr habt noch Ideen, ich steh an.


    Gruß


    Michi


    Ok, also ists normal, dass sie so schnell kocht im Stand?
    Wärmeentwicklung haben die Teile ja schon ziemlich..


    Ok, alles klar, und wie sollte die Nockenwelle dann stehen?
    Gibt ja auch nen Trick, mit nem Schraubenzieher durch das Zündkerzenloch den Punkt finden?
    Im Endeffekt müssen ja nur die Ventile entspannt sein, damit sie Plan am Sitz aufliegen, oder?


    Hm, ok, dass kann natürlich schon der Fall sein, nur woher wird dann das Lager sein? Kolbenbolzenlager?


    Kleines Update: Kupplung hält jetzt endlich :der Hammer:


    LG


    Hab sie nach langem suchen entdeckt, die ist so fein eingestanzt, da muss man im richtigen Winkel stehen, und ich hab schon gedacht die ist gestohlen.
    Laut Motornummer habe ich den 620er drinnen, das erklärt auch die 609ccm im Zulassungsschein, nur warum wird sie dann als "KTM660SMC" deklariert?


    Zwecks Kupplung, habe jetzt das Motul V300 reingekippt, die Kupplungsscheiben vorher schön darin eingelegt.
    Als ich fertig war, habe ich gesehen, dass das Kupplungsseil am Ölfilter hinter dem Zylinder eingezwickt war, na dann ists klar, dass die dann rutscht, war die ganze Zeit auf spannung. Toll, umsonst gearbeitet bei 35° und Geld hats auch gekostet :sensationell:


    Also am Kickstarterrad kann man schon ziemlich vor und zurück wackeln... ist das schon normal?


    Aja, noch ne Frage zum Ventile einstellen, Ich habe auf der Zündungsseite nen Deckel den man abschraubt, um dann ne Markierung zu sehen, welche bei mir 2 Striche sind. Nur diese 2 Striche sollten höchstwarscheinlich mit ner anderen Markierung fluchten, nur WO? kannst du mir das sagen?och


    Noch ne Frage: Hab sie gestern dann, wie es sich gehört nach dem Ölwechsel mal etwas laufen lassen im Stand.
    Überhitzen eure Geräte auch so schnell? nach nichtmal 5min. auf Standgas hat sie mir die ganze Werkstatt vollgesaut über den Überlauf.
    Mich wundert es nämlich, dass ich keine Kühlventilatoren auf den Kühlern habe?
    Langsam kotzt mich das Teil nur noch an...


    Vielen Dank für deine tolle Hilfeleistung!


    LG


    Hallo Wurschti, mein einziger Helfer :D


    So steht die Typenbezeichnung zumindest im Einzelgenehmigungsbescheid (ist ursprünglich aus Deutschland).
    War heute noch bei der Werkstatt und hab mir neue Filter besorgt, der hat gemeint mein Motor ist von 1998.


    Lustigerweise findet er meine KTM mit der im Zulassungsschein angegebenen FIN nicht im Dealernet.
    Jetzt wurde ich etwas skeptisch und wollte die mal mit der Nummer am Rahmen vergleichen, nur finde ich die nicht???? die müsste doch am Lenkkopf eingestanzt sein oder?
    Warscheinlich ist das Vieh eh geklaut und ich hab den Arsch voll.


    Ok, schon mal gut zu wissen, dass das Getriebe nichts hat.
    Ich vermutete halt das Lager vom Kickstarter, da dieses Zahnrad ziemliches Spiel hatte...


    Und ja, das am Bild ist denke ich auch vom Lagerkäfig.


    Der Vorbesitzer wird mir zum Thema Nockenwelle nichts sagen können, da er Technischer vollleihe ist.
    Ich hab die nur auf ner Rechnung stehen.


    Das mit dem Ausrückhebel schaue ich mir gleich noch an.


    Kann ich eigentlich das neue Motul auf das alte Motorex kippen? Oder sollte man den Motor durschwaschen?


    LG


    Ich mach immer erst Vergaser und dann die Box.
    Schon versucht die Box etwas zu lockern, damit du etwas Platz gewinnst?


    LG


    bisschen einölen damits schön flutscht, ist ziemliches gefummel :teuflisch:

    ..bitte mit genauen Maßen...


    Handelt es sich gegebenfalls um das Zwischenrad oder um ein Zahnrad auf der Kickstarterwelle?


    Werd das Teil Morgen messen, heute leider keine Zeit gehabt, muss sowieso auf das Öl warten.


    Ist das kleine Zahnrad auf der Kickstarterwelle, welches man sieht, wenn der Kupplungsdeckel abgebaut ist, ziemlich nahe an der äußeren Wand des Motorblocks.


    LG

    Hallo!


    Hast du schon versucht den Vergaser völlig zu reinigen (Bremsenreiniger z.B.) und dann wieder zu starten?
    Bei so viel Zeug da drin, wärs schon ein Wunder, wenn sich nicht etwas verlegt hat, muss nicht unbedingt die Haupdüse sein, kann auch die Nebendüse oder div. Kanäle sein.


    Die Ablagerungen sehen schon komisch aus, wie ist denn die Konsistenz davon?


    LG

    Wurde das defekte Lager gefunden und ausgetauscht?
    ansonsten poste mal ein Bild des gefunden Teils, plus Maßangaben.


    Gefunden schon, getauscht noch nicht, dürfte sich wie gesagt um das Nadellager vom Zahnrad des Kickstarters handeln (das kleine was auf den Kupplungskorb überträgt)
    Dafür müsste man ja wieder den Motor spalten und das möchte ich mir ehrlich gesagt sparen :(


    Bild kann ich vl. heute Abend reinstellen!


    LG

    Die Kupplung rutschte vorher nicht.
    Als ich den Motor mit Bremsenreiniger spülte, hatte ich den Kupplungskorb sowieso abgebaut, also die Lamellen haben keinen Tropfen gespürt.
    Druckplatte habe ich auch richtig montiert, geht ja wie beim Moped^^


    Motor aufmachen möchte ich mir eigentlich sparen, auch wenns gefährlich sein kann, hab sonst immer nur an 2Taktern geschraubt..


    Die Reste des Bremsenreinigers lies ich einfach verdampfen, hatte den Motor sowieso länger offen, also ne ganze Nacht hatte das Zeug schon Zeit um sich zu verdünnisieren, oder hab ich da falsch gedacht?


    hatte einmal das falsche öl 10W40 bei meiner alten lc4 640 rein bekommen und dann war auch kupplungsrutschen, hab das öl wieder wechseln lassen und die kupplungsscheiben über nacht in benzin eingelegt... dann das teure Motorex 10W60 rein und weg war es ...


    puhh aber bei dem vielen anderen pech das du hast kann ich nicht helfen :tröst: ich würd ja nochmal mit dem verkäufer "reden", gabs da nicht 1/2 Jahr Käuferschutz - genau für solche sachen ??? ober teil des Geldes zurück ....

    Ich glaub schön langsam auch, dass es am falschen Öl liegt, wie gesagt ist jetzt ein Motorex 10W50 drin, laut nem Bekannten von mir, sollte aber 15W50 rein, da hab ich eh das Motul V300 ins Auge gefasst... glaub das werde ich mir einfach mal bestellen.


    Mit dem Verkäufer hab ich gesprochen, der schiebt alles auf den vorigen, der anscheinend Mechaniker war.
    Beim Konsumentenschutz hab ich auch nachgefragt, da hast keine Chance.
    Selbst wenn mein Rechtsschutz greift und ich vor Gericht gehe, muss man dem Verkäufer zu 100% böswilliges verkaufen nachweisen, was aber nicht war, da er sich schlicht und einfach nicht ausgekannt hatte..

    Super danke, dann kann ich ja endlich mal die Ventile einstellen.


    Zwecks der Lager, ist die Nockenwelle zufällig Nadelgelagert? denn die wurde vor glaub ich 5k Km getauscht, vl. wurde da gepfuscht? aber das müsste man doch hören denk ich mir?
    Genauso wenn beim Getriebe was wär, da würd sie sowieso nicht mehr fahren, da so ein Stift nie so einen langen Weg schaffen kann, ohne das der Motor stecken bleibt..


    Ich bin im Moment nämlich ziemlich Pleite.. hab hart darauf gespart (Einzelhandelskaufmann...) und jetzt sowas... ich kann zwar gut schrauben, aber Material kostet auch Geld :(


    Danke schonmal für eure Hilfe!


    Aja andere Frage hab ich noch und zwar wurde ein größerer Vergaser verbaut, dürft ein 41er Keihin sein.
    Wenn ich ruckartig auf Vollgas gehe, neigt sie unterm fahren sehr zum absterben, auch am Stand ists schlimm, besonders wenn sie kalt ist. Auch mit choke ist das nur gering besser... größere HD oder etwas anderes?


    Zu meinen sterbenden Glühlampen weis niemand etwas?


    LG Michi

    Hallo Organspendekollegen :D
    Habe mich gerade registriert, da ich sicher noch auf mehr "Pfusch" bei meiner Kati draufkommen werde.


    Folgendes:
    Hab seit 3 Wochen eine KTM 660 SMC mit LC4 Motor, Baujahr 2001, was lustig ist, da im Typenschein "nur" 609ccm angegeben sind.
    Seit 2 Wochen bin ich stolzer Besitzer des offenen A-Scheines.


    Leider wehrte meine Freude nicht lange, nach ca. 100km wechselte ich das Öl, da mir der Motorlauf relativ laut vorkam.
    Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen, dass sich auf der Magnetschraube ein stift von einem Nadellager inkl. schönen kleinen spänen befand.
    Ausserdem war nur ca. ein halber Liter Öl drinnen, welches pechschwarz war und ziemlich verbrannt roch.


    Habe dann mal den ganzen Motor mit Bremsenreiniger durchgespült, dabei habe ich auch gleich das Kaputte Lager lokalisiert - das Ritzl vom Kickstarter hat ziemliches Spiel, - nochmal Glück gehabt?


    Der Vorbesitzer gab mir Motorex 10W50 mit, welches ich auch verwendete.
    Ich habe den Ölwechsel laut KTM Werkstatthandbuch durchgeführt, also Filter getauscht, entlüftet etc., dabei ist mir auch gleich aufgefallen, dass der Deckel des kleinen Ölfilters auf der rechten Seite im Stand zwar dicht war, unter Drehzahl aber gemütlich Öl raushaute. Da hat der Vorbesitzer schön ne Schraube abgedreht, folglich weiß ich jetz auch wo das ganze Öl hin ist (Ist jetzt wieder repariert).


    Seit ich das Öl gewechselt habe, rutscht jedoch meine Kupplung in eigentlich jedem Gang. Hab sie jetzt nach ca. 10km fahrt stehen lassen, nicht das mir die Kupplung noch völlig abbrennt. Falsches Öl? Hab hier schon von 15W50 gehört? oder 10W60? was sind eure Erfahrungen?
    Dazu ist noch anzumerken, dass ich Sicherheitshalber auch das Nadellager vom Kupplungskorb überprüft habe, hab den Korb aber sicher richtig zusammengebaut.
    Hilfe?


    Ein kleines Problem hat die gute auch noch, mein Abblendlicht hält keine 30min durch, das brennt sofort ab, das Fernlicht folgt dem Tode nach 5 min.
    Habe keine Batterie also, Wechselstrom? Lampe ist eine H4 mit 60W.


    Des weiteren gehören die Ventile auch mal eingestellt, leider finde ich keinen Wert für den Motor?


    Hab mir da ne schön teure Baustelle geholt...


    Freue mich auf eure Antworten.


    LG Michi