Beiträge von Apeqs

    An sich sollten die Motoren schon ganz haltbar sein. Es kommt ganz darauf an wie die halt behandelt wurden.


    Wenn sie brav warm gefahren wurden, die Ölwechsel jährlich bzw. am besten alle 5000km durchgeführt wurden und nicht ständig am Begrenzer bewegt wurden halten die schon lange durch. Es gibt glaube ich eh einen Thread wo die hohen Laufleistungen gezeigt werden.

    Wenn du es gebraucht kaufst weißt du halt nie was der/die Vorbesitzer alles mit dem Kürbis gemacht haben.


    Was auch noch ganz wichtig bei dem Baujahr ist: die Pressung der Kipphebelbolzen ist mangelhaft ausgeführt. Die können mit der Zeit wandern und sich im schlimmsten Fall selbstständig machen und dir einiges zamhauen. Link zum Nachlesen
    Da wird empfohlen die Kipphebel zu körnen, damit die Bolzen an Ort und Stelle bleiben.

    Vielleicht fallt jemandem der sich bei dem Thema besser auskennt noch mehr ein :)

    Viel Spaß mit dem Mopped

    Ich bin selbst leider noch keine SMC(-R) gefahren und fahre selbst auch nicht so gut, dass ich eine Gefahr für ambitionierte Fahrer bin. Aber genau hier liegt auch der Punkt - es kommt darauf an wie du fährst. Die offene SMC-R bringt dir nix wenn du mit deinem Freund nur auf der Autobahn vollgas gibst, du wirst immer langsamer sein :Tempo: Das ist ein Vergleich zwischen einem Rennpferd und einem Hasen (wegen Haken schlagen). Wirst du im Winkelwerk fahren bist du mit der 690er mindestens gleich schnell. Wenn du besser fährst kannst du auch mit der 390er mithalten, die 44 PS sind nicht zu unterschätzen.

    Kurz: Spaß haben kannst du mit beiden Maschinen, mit der SMC-R ist die Bandbreite vermutlich größer, aber auch teurer.

    Wenn du dir jetzt für den A2 Schein eine genau passende Maschine kaufst, wie z. B. die Duke 390, anstatt eine gedrosselte. Der Unterschied liegt ja nicht nur in der Leistung sondern auch im Hubraum, Gewicht, Ansprechverhalten, Bremsen, etc. Eine kleinere ist da meistens wesentlich Gutmütiger und verzeiht Fehler besser falls man sich mal verschätzt.

    Ist natürlich eine Glaubensfrage was einem besser gefällt.


    Aber prinzipiell ist es nicht schelcht mit einem "schwachen" Motorrad zu starten um mal alles kennenzulernen. Mit z. B. der 390er bist du auf keinen Fall langsam, natürlich geht es auf der Autobahn nicht ganz so rasant zu wie mit einer größeren. Da kommt es halt auch darauf an was für ein Fahrprofil du hast, also viel Stadt oder doch lange Strecken. Alleine oder zu zweit...

    Spaß haben kannst du mit beiden definitiv.


    Wenn es das Geld zulässt kannst du dir ruhig eine 690er holen. Dann kannst du, wie von dir vorgeschlagen, im Laufe der Zeit die ganzen Extras zulegen. Und du sparst dir einmal der Verkauf und den Kauf einer Maschine falls dir eine kleine zu wenig ist.
    Nur musst du auch beachten, dass das Ummelden von gedrosselt/ungedrosselt (zumindest in AUT) auch einen patzen Geld kostet.


    MfG


    PS.: ich glaube der Fred würde besser in "Kaufberatung" passen.

    Ein leeres System lässt sich super von unten befüllen. 60ml Spritze befüllen und von unten durch die Entlüterschraube hochdrücken. Wenn oben angekommen nochmal klassisch entlüften. Fertig.

    Du rettest mich :grins: danke Dir


    Müssen es zum Abdichten der Hohlschraube auch Kupferdichtringe sein oder tuen es Alu-Ringe auch? Nicht, dass die Bremsflüssigkeit da irgendwas angreift

    Nabend,


    also die Bremsflüssigkeit ist gewechselt, geht genauso wie bei meiner alten Honda. Solange durchpumpen bis unten die frische BF ankommt, hat mit einem weichen PVC-Schlauch Innendurchmesser 6mm super funktioniert. Und mit dem Siedepunkt von <130°C hat man schon ein bissl was erkannt:

    20200702_172151_klein.jpgIm Ausgleichsbehälter war schon ein richtig schöner Schleim zu sehen.

    20200702_173824_klein.jpgSowie nach ein bisschen Durchpumpen auch so Flankerln, weiß vielleicht wer was das ist? Habe es bei einem fast leeren Behälter auch versucht auszuputzen:

    20200702_174655_klein.jpgWar gar nicht so einfach das heraus zu bekommen, der Rest ist aber auch sichtbar unten beim Schlauch rausgekommen.


    Also dem Händler der mit das verkauft hat und gemeint hat er ist 2 Tage mit der Maschine gefahren und sie geht super gehört echt der Gewerbeschein entzogen...


    Anyhow, jetzt zu meinem Problem.

    In meiner Unwissenheit und Übereifer habe ich die Hohlschraube der Bremsleitung geöffnet und beim ersten Pumpen habe ich mir gedacht "irgendwas passt da ned", also Schraube wieder zu und dann die Ablassschraube richtigerweise geöffnet -> hat super funktioniert.

    Bei den Dichtungen war meine erste Vermutung, dass die eigentlich noch gut sein sollten, weil sich die Dichtpartner nicht geändert haben. Habe es trotzdem heute beim Schieben und Testbremsen beobachtet.

    Und nach dem Trick mit dem Kabelbinder war auch an den Dichtflächen ein bisschen BF zu sehen. Außerdem, wenn ich den Bremshebel etwas fester anziehe hört man unten ein "klicken", was vermtulich die unter dem Druck austretende BF ist.


    Also, jetzt gehören die Dichtungen neu.

    Muss ich dazu einfach die BF ablassen (wie erneuern nur ohne dem Nachfüllen), Hohlschraube raus, neue Dichtungen rein, und dann die neue BF wieder durchpumpen?

    Wie geht das dann mit dem Entlüften? Solange durchpumpen bis keine Luftblasen mehr rauskommen?


    Über Hilfe wäre ich sehr dankbar :)


    LG Niki

    Servus,


    ich grab den Thread nochmal aus weil schon einiges drinnen steht.

    Danke für die detaillierte Anleitung, sollte also trotz dem ABS Block gleich zum neu befüllen sein wie ein System ohne.


    Hier mal meine erste Frage: gilt das Entlüften bei der radialen Bremspumpe nur für das R-Modell? Auf diversen Fotos habe ich bei der R noch einen Anschlussnippel oben bei den Armaturen beim Bremshebel gesehen, nicht aber bei der nicht-R Version.


    Und kann mir jemand die Dimensionen für den Schlauch zum BF-ablassen sagen, habe meine KTM leider gearde nicht da zum nachmessen und will nicht unbedingt Schläuche extra kaufen/nochmal kaufen müssen.


    Danke euch und schönes Wochenende

    Niki

    Hallo zusammen :winke:


    als längerer Schläfer in diesem Forum hat sich mir endlich die Möglichkeit ergeben, einen gebrauchten :Kürbis: zu kaufen.


    In meiner Suche bin ich auf zwei Angebote gestoßen die für mich in Frage kämen, hätte gerne aber noch professionelle Meinung dazu:

    1) BJ 2014 mit 25.000km, wobei bei 17.000km sich die Kipphebel verabschiedet haben. Wurde in einer Werkstatt repariert und die neuen Bolzen sind gekörnt (ja, ich habe mir alle 44 Seite im Kipphebel-Fehlerteufel Fred durchgelesen :crazy:)
    Dabei wären auch noch einiges an extras sowie ein Sportauspuff. Ist im zweiten Besitz und wurde anscheinend von beiden Besitzern warmgefahren und serviciert.


    2) BJ 2012 mit nur 5100km. Wurde hauptsächlich für den Arbeitsweg benutzt (17km am Tag), ist 2 Jahre größtenteils gestanden, wurde lt. Verkäufer immer warmgefahren. Kipphebel sind noch original.

    Ein paar Gimmiks sind dabei, aber weniger als bei Nr. 1.


    Meine Fragen wären jetzt: Können aufgrund der Ex-gegangenen Kipphebel bei Nr. 1 eventuelle Nachfolgen auftreten die wieder viel Geld kosten?

    Ist der Missbrauch bei Nr. 2 durch die Kurzstrecke mit einem Ölwechsel und artgerechter Bewegung irrelevant? Die Kipphebel würde ich beim Ölwechsel inkl. Ventilspielkontrolle gleich körnen.

    Und natürlich zu welcher der Beiden würdet ihr mir raten :)


    Danke euch

    LG