War die SMT richtig heiß bei der Messung?
Sind die Lambda-Sonden aktiv?
Wenn die Fragen mit Ja beantwortet werden können, würde ich mit einem magereren Mapping hinfahren. Ist ja schnell gemacht.
Vorher aber natürlich alle anderen Mängel mal beheben.
War die SMT richtig heiß bei der Messung?
Sind die Lambda-Sonden aktiv?
Wenn die Fragen mit Ja beantwortet werden können, würde ich mit einem magereren Mapping hinfahren. Ist ja schnell gemacht.
Vorher aber natürlich alle anderen Mängel mal beheben.
Hat der Vorbesitzerauf die Facelift-Maske umgebaut?
Wenn ja, dann passen alle Windschilder, die für die Modelljahre 2007-2013 gedacht sind.
Nach rund 1500km bisher mit der neuen Steckverbindung (Beitrag #3) ist da bei meiner SD990 noch alles trocken.
Am Limadeckel und seiner Kabeldurchführung hatte ich nichts geändert.
Bei den vorherigen 40000km war an der Stelle noch nie was gereinigt worden und war stark versifft.
Bei mir gilt dieselbe Aussage für 4.000km.
Nur beim kürzlichen Blick zwischen die Stecker konnte ich einen Pin minimal mit Öl benetzt erkennen.
Ev. liegt das daran, dass ich beim letzten Ölnachfüllen etwas zuviel einleerte im Vergleich zu sonst.
Ich bevorzuge auf jeden Fall diese geschlossene Verbindung, alleine schon aus Sauberkeitsgründen und der leichteren Entdeckung von "Ölnachschub" aus den Litzen.
Gibt Ersatz um ca. €60 bei KTM oder https://amzn.eu/d/7stv66q
War bei mir kürzlich dasselbe Symptom.
Wird aller Wahrscheinlichkeit nach der Bremslichtschalter, der zuviel Widerstand hat, sein.
Was ja im Fall der 990 nicht notwendig wäre.
Schlitzschraubendreher würde ja maximal beim Heraushebeln des Einsatzes vom Kerzenschacht notwendig sein.
Ev. ist es so mal passiert.
Shims waren ja in unterschiedlicher Stärke verbaut. Keine Ahnung, ob ab Werk alle die gleiche Stärke haben und das der Beweis ist, dass die Nockenwellen schon mal demontiert wurden.
Aber ja, hilft jetzt alles nichts, die Ursache herauszufinden. Problem ist soweit ja mal gelöst.
Sind eigentlich Auslassnockenwelle Zyl. 1 und 2 ident, abgesehen von der Kennzeichnung vorne und hinten? Ich hab mir jetzt leider nicht die Mühe gemacht, es genau zu vergleichen, sondern gleich die Korrekte verbaut.
KTM macht ja sogar preislich einen Unterschied oder sind das quasi rein wirtschaftliche Überlegungen, dass der Kunde denkt, man braucht wirklich genau die Nockenwelle vom gleichen Zylinder wieder. ![]()
Hab die betreffende Nockenwelle jetzt schon gegen eine andere, die leider die doppelte Laufleistung hat, getauscht. Aber zumindest hat die keine Absplitterungen.
Es würde mich ja trotzdem interessieren, wie dieser Schaden entstanden ist. Müsste nicht eigentlich vorher am Tassenstössel eine Macke drinnen sein, wenn wirklich Metallabrieb dazwischengeraten wäre?
Zu enges Ventilspiel, wie HIER angenommen wird, würde ich mal ausschließen. Es waren zwar 0,23 auslassseitig, statt des Minimums von 0,25, aber bei dieser geringen Abweichung sollte es doch nicht gleich derart enden.
Leider kann ich nicht sagen, wie lange es schon so aussieht, da ich den Motor das erste Mal geöffnet habe. Da wäre es natürlich spannend zu wissen gewesen, ob dieses Schadensbild vielleicht schon seit 10.000km besteht und sich nicht weiter verschlimmert hat.
Oder eventuell Materialermüdung an der Nocke selbst?
Fragen über Fragen und ohne Glaskugel wird man es nie wissen. ![]()
Hallo Leute,
an meiner 990 Superduke habe ich folgende Beschädigung an einer der Nocken der vorderen Auslassnockenwelle festgestellt. Sie lässt sich mit dem Fingernagel spüren.
Der Tassenstössel scheint davon "noch" unbeeindruckt zu sein bzw. könnte diese minimale Schattierung leicht unterhalb der Mitte, linke Seite ev. der Beginn einer Veränderung sein. Ich habe den Stössel schon kurz ausgebaut, um ihn zu begutachten, daher nicht wundern, dass die Position dieser Schattierung nicht zur Beschädigung an der Nockenwelle passt.
Die Welle selbst weist keine wirklichen Schleifspuren auf und am Kopf würde mir auch nichts Besonderes auffallen.
Es macht für mich den Eindruck, als hätte irgendwann mal im Leben des Motors ein metallischer Abrieb seinen Weg dorthin gefunden und diese Beschädigung verursacht.
Wie wäre eure Einschätzung hinsichtlich Nockenwellentausch? Unbedingt notwendig, beobachten oder lassen wie es ist.
Danke für eure Meinungen.
Hatte ich zwar nicht vor, aber sicherlich sinnvoll, wenn man den Zylinder eh schon abnimmt bzw. bei einem durchschnittlichen Ölverbrauch von ca. 0,5l auf 1000km.
Hallo Leute,
danke für die guten Tipps.
Die Umsetzung dieser war leider nicht ganz so trivial für mich.
Für mein Endoskop mit beweglichem Kopf habe ich leider weder einen Magnetaufsatz noch Greifer. Das wäre natürlich perfekt geeignet gewesen.
Auch komme ich mit dem Endoskop und einem flexiblen Magnetstab nicht gleichzeitig durch das Zündkerzenloch, um neben dem Herumgestochere etwas sehen zu können.
Nichtsdestotrotz hat es vorerst den Anschein gemacht, dass keine magnetische Komponente im Brennraum ist, da ich bei der Fummelei mit dem Magnetstab nichts entnehmen konnte.
Der nächste Schritt war der Staubsauger in Kombination mit Klebeband und einem dünnen Plastikschlauch. Das Ganze war ebenfalls etwas fummelig, um an die richtige Stelle im Zylinder zu kommen, aber ich konnte etwas Material entnehmen (siehe Foto).
Inzwischen liegt kein loses Material mehr im Zylinder und nach Begutachtung des Ergebnisses im Staubsauger, kann man wohl festhalten, dass sich alles in Wohlgefallen "aufgelöst" hat.
Meine Theorie wäre somit, dass sich beim Ausbau des Motors bzw. dem Transport in den Keller durch leichte Erschütterungen Ablagerungen von den Ventilen gelöst haben und am Kolbenboden gelandet sind. Deswegen hatten sie auch diese verhältnismäßig "großen" Ausmaße. Der Staubsauger hat dann schlussendlich alles pulverisiert.
Somit kann ich wieder beruhigt schlafen und mich ans fröhliche Fußdichtungswechseln machen.
Danke nochmal für eure Hilfe!
Das sind abgelöst Ablagerungen. Längere Standzeit?
Jein. Ich habe sie im Herbst '23 mit ca. 16.000km gekauft. Also doch relativ wenig Kilometer für das Alter.
Heuer bin ich 10.000km damit gefahren.
Was sich noch zum Motorrad sagen lässt, ist, dass eine offene Ansaugung von Highscore verbaut ist.
Ich hatte sie am Ende der Saison mal am Prüfstand inkl. Lambdamessung über eine Auspuffsonde. Dabei konnte man sehen, dass sie im unteren Drehzahlbereich aufgrund der aktiven Lambdasonde im Closed Loop läuft, sprich genau bei Lambda 1 und sobald die Drehzahl über den Closed Loop hinausgeht, läuft sie viel zu fett. Teilweise bei Lambda 0,69.
Ich habe daraufhin selbstgefertigte Lambdaeliminatoren verbaut, um sie untenrum anfetten zu können und habe am originalen Steuergerät das vorhandene Akramapping gegen das Standartmapping getauscht und auf das Highscore-Kastl auch ein dementsprechend passendes Mapping aufgespielt.
Jetzt läuft sie, gemessen mit einer Bosch-Breitbandsonde, die statt der orginalen Lambdasonde in den vorderen Krümmer eingeschraubt wurde (leider musste ich sie mit einem Spacer etwas aus dem Abgasstrom herausnehmen, da die Breitbandsonde aufgrund der Verjüngung im Krümmer ansonsten nicht einzuschrauben wäre), mehrheitlich zw. Lambda 0,82 -0,93 unter Last.
Zusammengefasst ist sie ca. 9.000km viel zu fett gelaufen, wohlgemerkt nur bei absoluter Volllast. Beim üblichen Landstraßenheizen wird nicht immer die Last eines Prüfstandes bzw. diese Menge an Kraftstoff anliegen. Aber trotzdem viel zu fett.
Und noch 1.000km mit dem aktuellen Setting, das laut Lambdasonde in etwa passen sollte.
Würde ich auch sagen.
Man sieht nicht viel, aber die Zylinderwand scheint ok zu sein. Das wäre sie bei Metallstücken im Brennraum nicht.
Ja, allzu schlecht sieht die Zylinderwand nicht aus. Es sind zwar Spuren zu sehen (siehe Bilder), jedoch scheinen diese den Honschliff nicht zu schädigen, aber bitte um eure Einschätzung.
Ev. sind es nur Spuren der Ablagerungen, die sich zwischen Kolben und Zylinderwand zerreiben.
@all
Was wäre euer Zugang zur weiteren Vorgehensweise?
Fahren und hoffen, dass sich alles wegbrennt?
Zylinder abnehmen und die Ablagerungen zur Gänze entfernen? Vor allem ev. Einschlüsse zwischen Kolben und Zylinderwand.
Was mit etwas wundert, ist der Zustand dieser "Ablagerungen". Kann es sein, dass diese erst nach dem Abstellen des Motors "abgefallen" sind? Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass sie noch diese Größe hätten, wenn der Motor damit gelaufen wäre.
Hallo liebe Gemeinde,
eigentlich wollte ich ja "nur" meine hintere Fußdichtung wechseln, aber beim Blick mit dem Endoskop in den vorderen Zylinder, war die Dichtung gleich mal vergessen.
990 Superduke, Modelljahr 2013, knapp 27.000km
Bitte um eure Beurteilung der Bilder.
Für mich macht es den Eindruck, dass das Material im Zylinder vom Ventil stammt.
Öhm....das ist alles bei einem Vertragshändler damals gemacht worden.
Und, der Motor muss nicht unbedingt ausgebaut werden. Der wird "nur" nach Vorne abgesenkt/gedreht. Dann bekommt man den Zylinder runter. Kopf muss auch nicht abgenommen werden, der bleibt mit dem Zylinderfuss verschraubt (so weit ich mich erinnern kann). Dichtungsatz brauchst Du auch nicht, sind glaube ich max. zwei Dichtungen.
Man kann also schon ein wenig "Einsparen", wenn man möchte.
Hallo wallo,
wie ist das Absenken bzw. Drehen zu verstehen?
Der Motor ist ja an 3 Punkten mit dem Rahmen verbunden. Vorne über die beiden Motorhalterungen, die mit dem Rahmen verschraubt sind, über die Schwingenachse und über die Rahmenausleger, die hinter dem Seitenständer liegen.
Ist der Motor an allen 3 Verschraubungspunkten mit dem Rahmen gelöst und als Ganzes abgesenkt worden oder wurden 2 Verbindungspunkte gelöst und der Motor über den 3. Punkt gedreht?
Die Drehung kann ich mir nur über die Rahmenausleger vorstellen, damit der hintere Zylinder nach oben kommt, d.h. Schwingenachse muss zwingend ausgebaut werden, da ansonsten die Rahmenausleger nach wenigen Millimetern ein weiteres nach vorne kippen verhindern.
Würde mich über einen Austausch - natürlich auch gerne mit weiteren Interessierten - freuen.
Liebe Grüße
990 Superduke 2.4/2.4 lt. Werksangaben
Und bei einem japanischen Fabrikat, bei dem die Werksangaben stets 2.5/2.9 unabhängig vom Beladungszustand angeben, 2.3/2.5.
Ich weiß jetzt leider nicht, wie du das meinst.
Du musst eigentlich auch nichts verstellen, sondern nur die Kette korrekt spannen und dann an der Kettenspannerschraube messen, ob mindestens 15mm Gewinde sichtbar sind.
Wenn ja, dann kannst du die Spannung bei einer 110er-Kette korrekt einstellen ohne dass es zu stramm ist.
Meiner Meinung nach ja.
Laut Chaindata wandert das Kettenrad bei 16/40 mit 110 Gliedern um 8mm (gegenüber Originalübersetzung) nach vorne und bei 112 Gliedern 7mm nach hinten gegenüber original.
Wenn du jetzt mit 112 Gliedern - bei korrekt gespannter Kette - noch mindestens 15mm bei den Kettenspannern reindrehen kannst, funktioniert es mit 110 Gliedern und du hast noch genug Reserve für die verschleißbedingte Kettenlängung.
Ich halte den Rechner auf Kettensatz24 für nicht korrekt bzw. nicht ideal.
Im Vergleich zu anderen Tools (zB Chaindata, mykettenkit) gibt er 2 Glieder mehr an.
Zumindest bei den beiden Motorrädern bei denen ich Erfahrung mit geänderter Übersetzung habe.
Bei 16/40 sollte die Kettenlänge bei 110 Gliedern bleiben.
16 zu 112 ist sowieso nicht ideal, da 112:16=7 ergibt und somit immer die gleichen Kettenglieder auf dieselben Stelle am Ritzel treffen. Dies sollte idealerweise - hinsichtlich Verschleiß - vermieden werden.
Tja, gönn dir doch mal eine halben Tag einen Prüfstand und teste alle Maps durch, die du hier im Forum so empfiehlst. Das wäre eine wirklich tolle Aktion und alle Interessierten hätten anhand der Aufzeichnungen etwas davon. ![]()
Rein aus dem Bauch bzw. nach dem Popometer zu beurteilen, ob ein Mapping gut am jeweiligen Motorrad funktioniert, halte zumindest ich für unseriös. ![]()
Ich kann bzw. will leider nichts mit Mappings anfangen, bei denen im Vorhinein schon klar ist, dass sie nicht zu meiner Hardware passen.
Aber lassen wir diese Ausschweifungen fern vom ursprünglichen Thema doch...würde mich immer noch freuen, wenn es ein paar Überbleibsel aus der Kastl-Zeit gibt, die ev. sogar noch über einen Fundus an Mappings für die Superduke verfügen.
Hier sind doch alle custom Maps ... AustrianCustomMapList (tuneecu.net)
Ja, das stimmt, aber leider ist dort die Auswahl an Konfigurationen sehr dürftig für die Superduke und.....es hat nichts mit den Highscore Kastl-Maps zu tun. ![]()
Ich kann mich auch dunkel erinnern, dass Highscore mal schrieb, dass aus seiner Sicht mit Tuneecu die Anpassungsmöglichkeiten nicht groß genug sind, deswegen sein Extra-Kastl.
By the way...deine Hardware-Konfiguration passt eigentlich gar nicht zur Beschreibung der Leirer-Map. Da wäre ich persönlich ohne Prüfstandslauf mit Lambdamessung nicht so mutig bzw. würde mich mein Gefühl wohl täuschen, was die Verbesserung oder Verschlechterung der Fahrbarkeit betrifft. ![]()
Es soll aber in diesem Thread bitte keine Diskussion zu Tuneecu-Maps losgetreten werden, das könnte man aber gerne wo anders fortführen.