Beiträge von Westcoastler

    So, hier die Auflösung. So schaut die Gabel zerlegt aus. Originalfeder 346mm linear (vor BJ 2018 war es nach Wilbers eine progressive). Progressive 335mm von Wilbers daneben. Zwei Scheiben fehlen noch im Bild. Aber das seht ihr wenn ihr sie zerlegt von selber. Die Stirnlochverschraubung ist mit blau verklebt und löst sich bei der heißesten Stufe meines Föhns nach ca. 3 min. Wenn man ein Werkzeug für die Stirnlochverschraubung hat (ich habe es mir kurz selber gebaut, da ich nichts vernünftiges auf die Schnelle gefunden habe: Vierkantrohr, 3 Bohrungen, 6mm Niro Rundstab für die beiden Stirnlöcher) dauert es vom ausgebauten Tauchrohr bis zum Wiedereinbau mit gewechselter Feder max.30min. Je nachdem wie man sich mit dem Öl anstellt. Öleinfüllen geht nur auf 2mal. Einmal fast voll füllen, dann verschließen, dann Gabel einfedern damit das Öl nach unten weiter fließt und entlüftet wird. Dann wieder auf und restliches Öl rein. Bei Wilbers SAE 5 460ml.

    KTM 690 klein.jpg

    Zum Service müssen sie eben bei der Konstruktion nur Standrohr aufschrauben, Öl ablassen, Standrohr und Tauchrohr auseinanderliegen und schon bist du am Simmering dran. Brauchst keine Feder niederhalten etc. die ist ja fix im Tauchrohr. Federtausch ist ja auch kein Serviceumfang.

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: so geht die Gabel auseinander. Das einzige was auf den Bildern fehlt ist das Öl. Und so kommt man direkt an die Simmerringe und Gleitringe etc. ran. Ohne die Feder in die Hand zu nehmen. Mir ging es um die Stirnlochverschraubung verklebt in dem Tauchrohr. Die werde ich jetzt mit Hitze aufmachen. Und dann die Feder messen ob die Länge noch die gleiche wie die von den Gabeln vor 2018 bzw. ob ich mit der Wilbers Federlänge hinkomme. Die hätte eine geringere Spreizung des Kraftniveaus im Vergleich zur Originalen. Das kommt mir entgegen.


    Also eine richtige Feiertagsbeschäftigung wenn durch die derzeitige Warmfront nur schlecht Skitouren gehen. Aber vielleicht kommt meine F800GS raus, die verträgt auch gut Salz, das ist der egal...oder die DR350, die hat neuen TÜV, die geht auch bei Schnee :Daumen hoch: Die 3 Ducs, die Honda, etc. sind im Winterschlaf. Schöne Feiertagen euch allen.

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    Ja, das normale Prozedere der Upsidedown Gabeln ist soweit klar. Ich werde es mit Hitze versuchen zu lösen. Ohne ging es nämlich bisher nicht. Ich dachte ja auch, dass es darunter genauso aussehen müsste wie sonst oben am Standrohr. Die Länge der Originalfeder dieses Baujahres hat anscheinend bisher keiner der Leser hier gemessen.

    Ich werde weiter machen und dazu berichten. Vielleicht braucht es ja später mal einer. Ist natürlich eher ungewöhnlich in das damals echt billige Bike ein teuereres Fahrwerk einzubauen. Aber zum Fahren ist die leichte Duke schon eine Schau. Und sie steht hinten in meinem Ducato ist immer dabei. Und leicht zu laden und zu entladen. Das sind die Vorteile auf die es mir ankommt. Sonst hätte ich vermutlich meine Doc 1100s Monster genommen, aber die ist ca.25kg schwerer...


    Und bei einem undichten Federbein nach 8500km kommt mir kein originales Federbein mehr rein (war auch unterdämpft...), da bleibt nur Wilbers mit ABE. Und deshalb der notwendige Gabelumbau.


    Danke für die Antworten...werde berichten... :Daumen hoch:

    Ja Leute, nix für ungut...ich habe schon bei vielen Gabeln Service gemacht oder komplett umgebaut. Zu euren Antworten:

    1.In der Reparaturanleitung steht nur der Wechsel Simmering, also Service. Aber kein Federwechsel. Dazu muss man an die Innereien des Tauchrohres ran. Das ist nicht beschrieben. Und nein, es ist keine Gabel wie zb 790 Duke.

    2. Und natürlich habe ich vor dem Abschrauben der Gabelklemmung unten die Verschlußschraube des Standrohres oben gelöst. Sorry , so blöd bin ich auch nicht.

    4. natürlich kommt Wilbers Öl rein.

    3. Ihr habt - glaube ich - das Problem nicht verstanden. Ich möchte die Stirnlochverschraubung des Tauchrohres! lösen (alternativ müsste ich den Gabelfuß aufmachen, was, glaube ich, noch mehr Aufwand ist). Dazu hätte ich einen Tip gebraucht...

    Evtl. hat doch noch jemand schon mal an der Gabel geschraubt und kann mir die Fragen oben beantworten? Das wäre schön..

    Die Hoffnung stirbt zuletzt...

    Hallo Spezialisten, hat von euch einer schon mal die Gabelfedern der Duke 690 von 2018 ff getauscht? Ich habe mein Federbein auf Wilbers gewechselt und wollte die Federn der Gabel mit wechseln. Jetzt ist das ab 2018 keine normale Upsidedown mehr sondern der Dämpfer und die Feder sind im Tauchrohr! fix. Da ist oben am Tauchrohr eine Stirnlochmutter drauf, die anscheinend mit Loctite verklebt ist. So wie normal die Gabelfaust unten. Jetzt zu meinen Fragen:

    1. Weiß jemand die Länge der Originalfeder für ab BJ2018? Die neue Wilbers ist 335mm. Ich möchte sicherstellen ob die Originalfeder die Länge von der früheren Duke (246) beibehalten hat und ich den Aufwand des Aufmachens treibe um dann festzustellen, dass die Federn nicht zusammenpassen. Wilbers konnte mir nur sagen ab 2012 passt es. Sie konnten mir nur sagen, ja das müsste schon passen sonst hätten wir es ja nicht angeboten...da ist erst mal Vorsicht angesagt..

    2. Mache ich das Tauchrohr oben auf (wie heiß muss ich die Verschraubung machen um die aufzubekommen? Ich weiss nicht wie die Konstruktion drunter aussieht, vermute wie Upsidedown normalerweise oben an der Standrohrverschraubung) oder mache ich die Gabelfaust auf (müsste mir aber eine Klemmbacke dazu zulegen) und komme dann direkt an die Feder zum Tausch?

    Wäre schön wenn mir einer einen Hinweis geben könnte. Ich der Repanleitung steht dazu nichts (da muss man doch nie ran!). Im Internet auch nicht, anscheinend ist das Baujahr zu exotisch... :rolleyes: