Beiträge von DukeDani98

    Hallo Obi82,

    Ich habe das exakt selbe Problem wie bei deiner Duke mit meiner (Bj 2012, 17300 km). Bin Sonntag ca. 120 km gefahren, auf den letzten 20km hatte ich plötzlich Ausssetzer beim Beschleunigen, dann ist mir die Duke an der Ampel kurz vor meinem Ziel einfach ausgegangen und nicht mehr angesprungen. Der Anlasser dreht den Motor durch, mit etwas Glück ging der Motor an, konnte die Leerlaufdrehzahl aber nicht halten und ging nach 2 bis 5 Sekunden einfach aus. Seit gestern geht sie überhaupt nicht mehr an. Ich hab auch den Benzinfilter gewechselt, die Benzinpumpe getestet und die Zündkerzen überprüft. Diese waren ein klein wenig nass, aber das denke ich ist das unverbrannte Benzin, was von meinen etlichen Startversuchen im Brennraum übrig ist... Auffällig ist, dass ich keinen Zündfunken mehr bekomme (Zündkerzen ausbauen, wieder in die Spulen stecken und an den Motor als Masse gehalten den Startknopf betätigt). Ich bestelle jetzt mal Zündkerzen, vielleicht hilft das.


    Eine Sache ist noch wichtig zu bemerken:

    Bei mir wurden erst vor 300km die Ventile und das Ventilspiel beim Händler überprüft, da hat alles gepasst.


    Mittlerweile bin ich sowas von Frustriert und entäuscht, denn das Motorrad steht trotz regelmäßiger Wartung und viel Pflege mehr kaputt in der Garage, als dass ich damit fahren kann... Von Qualität kann da mittlerweile echt nicht mehr die Rede sein.


    Gruß

    Daniel

    Also, nachdem es einige Kommunikationsschwierigkeiten mit dem Händler gab (Handy spinnt und hat dessen Nummer Blockiert :lol:) ist nun klar, weshalb der Schaden entstanden ist. Am Zylinderkopf befinden sich 3 Entlüftungsventile, durch die Wasser in den Kopf gelangt ist. Der Händler meinte, dass es wahrscheinlich Wasser vom Hochdruckreiniger war, wobei ich meines Wissens nach keinen zum Reinigen benutzt habe. Die Folge war, dass das Lager, in dem die Nockenwelle gelagert ist, gerostet hat. Das Lager hat somit seinen Dienst aufgegeben, und ist förmlich explodiert und hat die Nockenwelle durch den Zylinderkopf geschickt. Der Händler ist zwar sehr wohlwollend in seiner Reparatur, die Kosten Betragen sich inklusive Arbeit und Märchensteuer auf rund 950 €. Trotzdem ist nichts in Richtung Kulanz zu machen, da der Vorbesitzer nicht jedes Jahr den vorgeschrieben Ölwechsel gemacht hat (hätte ich bei unter 1000km im Jahr auch nicht gemacht :grins: ). Somit bleibe ich auf den Kosten sitzen. Hier sind noch ein paar Bilder, die den Schaden im Kopf dokumentieren:

    Also, ich habe mich nun dazu entschlossen, das Motorrad zu reinigen und es zum nächsten KTM Händler zu bringen, nachdem alles genau dokumentiert wurde, ich bin eigentlich nicht dazu bereit, den entstandenen Schaden aus eigener Tasche zu zahlen, offensichtlich muss ja etwas an der Steuerkette (oder der Spanner) kaputt gegangen sein, was bei der Kilometerleistung nicht sein darf. Im Grunde ist sie ja sogar nach dem Serviceplan von KTM gepflegt worden. :denk:


    Gruß Daniel

    Hallo zusammen,
    Ich fahre mit meiner Duke 4 bj 2012 seit Mai diesen Jahres, mittlerweile habe ich 4500km mit ihr gefahren. Ich habe sie dieses Jahr gebraucht mit 7500km gekauft. Da ich keine Garantie mehr hatte, hab ich an dem Motorrad den Ölwechsel, der wegen dem 10000km Intervall nötig war, selbst gemacht, die letzte Inspektion durch einen Händler war laut Scheckheft bei 3600km, jetzt hat sie 11900 km gelaufen. Das Ventilspiel wollte ich jetzt am Wochenende noch kontrollieren. Das mal zur Vorgeschichte.
    Gestern auf dem Weg zur Arbeit (Stau) hat der Motor plötzlich komische Geräusche von sich gegeben, erst war er sehr dumpf, dann kam zu dem normalen Rasseln ein Klappern hinzu... Heute morgen war das Klappern zunächst nicht mehr da, der Motor hat sich wieder ganz normal angehört. Nach ca. 5 km (wie immer schön langsam warm gefahren) kam das Rasseln wieder, nach weiteren 200m einen Knall. Ich hab sofort die Kupplung gezogen und bin an den Straßenrand gerollt. Der gesamte Motor, meine Hose und der linke Schuh waren voll mit Öl , hinter mir hatte ich eine schwarze Spur hinterlassen. Im Zylinderkopfdeckel (schwarz) ist nun ein RIESEN Loch vom Ausmaß meines Zeigefingers, genau über der Steuerkette... Also blieb mir nichts anderes übrig, als die kleine abschleppen zu lassen. Jetzt frage ich mich natürlich, woher das kommt? Ist jemandem schon einmal sowas untergekommen? Meine Erklärung ist, dass die Kette wohl das Gehäuse durchschlagen hat, sie sieht aber noch gut aus... Außerdem wird die doch hydraulisch gespannt, so weit ich weiß. Bilder folgen natürlich noch, ich kann leider gerade keine guten Bilder machen.


    Grüße
    Dani