Beiträge von kilroy

    Ein Hallo in das Forum


    Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Sorry, leichte Verzögerung meiner Antwort, bin 'on tour'.


    Als Antwort zu 'Garagenfahrzeug'? Definitiv nein, keine Garage aber das Fahrzeug stand immer im Carport regengeschützt und mit einer leichten, atmungsaktiven Abdeckung versehen. Sommer wie Winter.


    Die Tipps in Richtung gebrauchte Lambda Sonden finde ich aus Kosten Sicht sehr gut. Kann mir jemand eine vertrauensvolle Bezugsstelle/Link für KTM Gebrauchtteile nennen? Oder einfach eBay?


    Leider habe ich beim Händler vergessen nachzufragen, aber lassen sich die Sonden einfach tauschen oder werden diese im System 'angelernt'.


    VG Karsten

    Hier der Abschluss der Geschichte.

    Der KTM Händler hat unterschiedliche Spannungswerte der beiden Lambdasonden diagnostiziert.

    Ergänzend weichen diese auch noch von einem Referenzmotorrad ab.

    Das bringt die Motorsteuerung soweit aus dem Tritt, dass das Gerät im warmen Zustand sehr schlecht läuft.

    Im kalten Zustand des Motors hebt die Gemischanreicherung den schlechten Zustand für kurze Zeit auf.

    Mit verbauten Lambdasonden Eliminatoren (Stecker mit Widerständen) fährt das Motorrad wieder völlig normal.

    Insgesamt noch eine Ecke besser da neue Zündkerzen, neuer Luftfilter, neue Benzinfilter im Tank und beide Einspritzdüsen gereinigt.

    Leider ist die Kupplungsstelle der Lambdasonde für den vorderen Zylinder unter dem Tank (seitlich rechts) verbaut.

    Für den hinteren Zylinder ist die Trennstelle im Kabel unter der Rücksitzbank gut erreichbar.

    Letztendlich müssen die Lambdasonden ersetzt werden, das paarweise zu machen ist wohl ratsam.

    Stückpreis 205,-€

    Viele Grüße ins Forum

    Karsten

    Die Lambdasonden-Eliminatoren kommen so schnell nicht bei mir an und ich befürchte wieder große Demontagearbeiten um diese anzubringen.

    Heute habe ich das Fahrzeug zu einem anderen KTM Händler gebracht.

    Dort ist das Problem für die großen V-Motoren natürlich bekannt.

    Sehr zuvorkommend wurde direkt eine Probefahrt gemacht und ein Diagnosegerät angeschlossen wobei im Anschluss überhaupt keine Auffälligkeiten angezeigt wurden.

    Das, so finde ich, überrascht schon.

    Auf der längeren Fahrt zum Händler fuhr das Gerät für mich wieder wie ein Sack Kartoffeln im warmen Zustand.

    Der Werkstattmeister möchte gerne das Ventilspiel kontrollieren um mechanische Beeinträchtigungen auszuschließen und es würde auch zum Problem passen, kalt gut, warm schlecht.

    Ich berichte über den weiteren Verlauf.

    Bei meiner KTM ist der Wurm drin. Wenn der Motor kalt ist läuft das Gerät noch halbwegs passabel, wenn der Motor warm ist nur noch wie ein Sack Kartoffeln. Dann schlechte Gasanahme bei unteren Drehzahlen und gerne ruckeln. Ich muss oftmals in einen anderen Gang wechseln (Drehzahländerung) damit es weiter geht. Ich habe kein Problem mit der maximalen Leistung, wenn man richtig Gas gibt geht es wie gewohnt voran. Manchmal patscht es ein wenig in den Auspufftopf hinein (nicht laut, eher verhalten uind leise).


    Trotz 12.000 km Gesamtfahrleistung habe ich Zündkerzen und Luftfilter erneuert, keine Veränderung bzw. Verbesserung. Jetzt in einer zweiten Session habe ich die Einspritzdüsen demontiert und gereinigt, sowie das Wartungsset für die Benzinfilter (Pumpe, Tank) eingebaut. Das Ergebnis fühlt sich positiv an solange der Motor noch kalt ist, wenn dieser wärmer wird geht es mit den bekannten Problem weiter. Bei Youtube hatte ich ein Video zu einer KTM 690 mit Einspritzdüsenreinigung gefunden und mich hieran orientiert. Als eine der ersten Maßnahmen habe ich auch einen Einspritzanlagen Reiniger von LyquiMoly als Zusatz zum Benzin ausprobiert, ebenso keine Verbesserung.


    Einen KTM Händler des Vertrausens habe ich nicht in meiner Nähe und ein anderer möchte direkt und als Vermutung mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Einspritzdüse erneuern, diese anlernen und dafür mit 2.000,-€ entlohnt werden. Das kann ich im Augenblick finanziell nicht darstellen, daher die oben beschriebenen Eigenleistungen.


    Insgesamt drängt sich mir das Gefühl auf ein Problem mit einem zu mageren Gemisch zu haben, da die Probleme erst mit warmen Motor so richtig auftreten (Regelung Lambdasonde). Als noch kostengünstige Möglichkeit zur Eingrenzung des Problems kann ich mir noch vorstellen die Lambdasonden vorübergehend (für eine kurze Testfahrt) mit hierfür geeigneten Eliminatoren/Dongle abzuschalten bzw. auszugrenzen. Eine Testfahrt müsste ein deutlich besseres Fahrverhalten ergeben, wenn denn meine Annahme korrekt ist.


    Ich bin Dankbar für Ratschläge insbesondere für Möglichkeiten diese in Eigenregie umzusetzen und/oder auszuprobieren.


    Grüße ins Forum .. Karsten

    Ok, vielen Dank für den Tipp.


    Das Motorrad kommt wohl gerade aus der Wartung, aber ich werde die Kettenspannung bei nächster Gelegenheit überprüfen und hier berichten.


    Das Handbuch dokumentiert einen Gesamtdurchhang von 40-45mm.


    Ich glaube das ist bei mir deutlich mehr.


    Gruß Karsten

    Hallo Dietmar (HH)


    hast du eine Verbesserung erreicht? Bei meiner 1290 Super Adventure (2015) ist das Ruckeln und Zuckeln bei konstanten Geschwindigkeiten wirklich nervig. Die ganze Zeit mit 8.000 Touren macht auch keinen Sinn.


    Gruß Karsten

    Hallo Leute,


    zum Thema Konstant-Ruckeln habe ich unter 1190/TECHNIK ein Thema gefunden, dort ist allerdings seit 2014 nichts passiert. Als Abhilfe wurde die Art der Kettenschmierung angesprochen. Das ergibt bei mir keine Verbesserung des Problems.


    Meine 1290 Super Adventure (von 2015, in jährlicher Standardwartung, wenig KM) ist vom Konstant-Ruckeln sehr betroffen.


    Das Fahren im 4. oder 5. Gang in der Ortschaft ist kaum möglich. Der Tempomat bringt hierbei kaum Vorteile.


    Normale Händler scheinen mit dem Thema überfordert zu sein.


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und ggf. Abhilfe hierzu erfahren?


    Gruß Karsten