Beiträge von Gatore 77
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Die Diskussion ist doch im Grunde müßig. Es ist eine Versicherung, die im Falle eines möglicherweise eintretenden Ereignisses sicherlich lohnt, sonst halt net.
Ist doch bei der Vollkasko z. B. nix anderes. Der eine will die Sicherheit, der andere nimmt das Risiko in Kauf.
Ich werde die Garantiverlängerung machen. Gerade bei mit Elektronik vollgepackten Fahrzeugen kann es schnell mal nen Fehler geben, dessen Verursacher dann auch erstmal gefunden werden muss. Und das sind in der Regel auch Einzeldefekte, die nicht zwangsläufig was mit Laufleistung zu tun haben. So ein Dauertest sagt ja erstmal auch nur was zur Zuverlässigkeit eines einzigen Fahrzeugs was aus.
Außerdem werde ich in den ersten Jahren sowieso Service bei KTM machen lassen. Selber habe ich zu wenig Ahnung und nicht die richtige Werkstattausrüstung dafür. Könnte also bestenfalls in ne freie Werkstatt gehen und vielleicht ein paar Euro sparen, dafür aber z. B. von SW-Updates abgehängt werden.
Scheckheft finde ich im Hinblick auf Wiederverkaufswert und ggf. Kulanzregelungen auch sinnvoll. Ich würde kein 3-4 Jahre altes Bike für um die 10k€ kaufen, wenn da selbst geschraubt wurde.
Außerdem kann man mit Scheckheft nach dem Verkauf auch besser reagieren, falls es zu unvorhergesehenen Problemen kommt. Ist halt was anderes, ob der KTM-Händler das Bike für in Ordnung hält, oder „nur“ der selbstschraubende Verkäufer...
Sehe ich genau so - bei der aktuellen Elektronik Ausstattung besteht das größte Risiko nach 2 Jahren Werksgarantie Funktionsprobleme zu bekommen. Ich fahr eine 2017er SDR, neu gekauft und hatte bereits einen Key less system - Schlüssel, der ohne "Misuse" plötzlich nicht mehr funktionierte (wären ca.200€), weiters kann eine Fehlfunktion der LED-Scheinwerfer relativ rasch auftreten (ca.1000€), Steuergeräte etc... und wenn verkauft wird ist das definitiv ein Argument!